Karl Heinz: Firmennamen die die Webseite besuchen identifizieren

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Firmennamen die die Webseite besuchen identifizieren

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    "Geheimes" Wissen - vermeintliche Firma eines Webseitenbesuchers

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Hallo,

kürzlich habe ich von einem Kunden die Anfrage erhalten, ob es möglich ist die Unternehmen, die die Webseite besucht haben, zu identifizieren.

Das Thema hat mich sowohl aus technischer als auch aus rechtlicher Sicht interessiert. Deshalb habe ich mich etwas mehr damit beschäftigt.

Grundsätzlich ist dies bereits mit Google Analytics eigenen Mitteln möglich. Siehe hierzu folgender Artikel:

https://www.luna-park.de/blog/28214-b2b-leads-mit-google-analytics-entdecken/

Nun gibt es zahlreiche nationale und internationale Anbieter, die behaupten, sie könnten Webseitenbesucher besser identifizieren als Google Analytics. Um mal ein paar zu nennen:

Hier noch ein interessanter Artikel zum Thema:

https://www.selbstaendig-im-netz.de/kundengewinnung/wer-sind-deine-besucher-analyse-tools-fuer-firmen-websites/

Zu diesem Sachverhalt hätte ich ein paar Fragen:

  1. Kann man die Unternehmen, die die eigene Webseite besuchen, nur dann identifizieren, wenn dem Unternehmen, das die Webseite besucht, ein fester IP-Adressbereich zugeordnet ist, oder gibt es auch die Möglichkeit Unternehmen zu identifizieren, deren IP-Adresse dynamisch ist?

  2. Wie funktioniert die Identifizierung der Unternehmen technisch? Geht das ausschließlich anhand der IP-Adresse oder fließen hier noch andere Informationen mit ein?

  3. Warum sollten die oben genannten Unternehmen die Identifizierung besser können (was sie behaupten) als Google Analytics? Um das herauszufinden habe ich mit ein paar Unternehmen telefoniert und gefragt warum Sie die Unternehmen besser identifizieren können als Google Analytics. Zunächst haben Sie mir erzählt Sie würden zusätzlich zur IP-Adresse auch noch Datenbanken heranziehen die Sie über Jahre aufgebaut hätten und die Google in dieser Form nicht vor lägen. Ich habe dann mal genauer gefragt wie die Informationsbeschaffung über diese Datenbanken funktioniert. Leider hat man dann entweder gesagt das dies ein Betriebsgeheimnis ist oder das man dies als Vertriebsmitarbeiter nicht wüsste.

  4. Wie sieht denn hier die Rechtslage aus? Es ist doch eigentlich nicht legal ein Unternehmen zu identifizieren, das die eigene Webseite besucht hat. Warum werden diese Unternehmen nicht gestoppt oder abgemahnt?

  5. Nehmen wir mal an ich verwende eines der oben genannten Tools für einen Kunden. Sollte man dann unbedingt auf einen deutschen Anbieter zurückgreifen, weil dieser sich auf die Datenbeschaffung und Rechtslage am deutschen Mark spezialisiert hat oder denkt Ihr die Anbieter aus dem Ausland (die häufig wesentlich günstiger sind) bieten die gleiche Qualität zwecks Identifizierung der Firmen (auf dem deutschen Markt) und zwecks der Rechtssicherheit?

  6. Die oben genannten Anbieter unterscheiden sich hinsichtlich der monatlichen Kosten enorm. Ich wüsste jetzt nicht aus welchem Grund ich 400 Euro bezahlen sollte, wenn ich für 49 Dollar oder sogar kostenfrei das gleiche bekomme. Wie soll man entscheiden welcher Anbieter das beste Preis-Leistung Verhältnis bietet? Alles irgendwie eine Blackbox.

Viele Grüße

-- "Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware, sprich, du kannst sie kostenlos nutzen. Allerdings ist sie nicht Open Source, d.h. du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen."

Akzeptierte Antworten zum Thema:

  1. Hallo Karl,

    1. Kann man die Unternehmen, die die eigene Webseite besuchen, nur dann identifizieren, wenn dem Unternehmen, das die Webseite besucht, ein fester IP-Adressbereich zugeordnet ist, oder gibt es auch die Möglichkeit Unternehmen zu identifizieren, deren IP-Adresse dynamisch ist?

    Erstaunlicherweise geht das auch mit dynamischen Adressen. Zwar nicht für unsereins technisch so einfach möglich aber doch offensichtlich für andere... komme gleich nochmal darauf zurück.

    1. Wie funktioniert die Identifizierung der Unternehmen technisch? Geht das ausschließlich anhand der IP-Adresse oder fließen hier noch andere Informationen mit ein?

    Kommt drauf an wer das anfragt. Google kann das sicherlich anders zuordnen als Carlos Mustermann das könnte. Carlos könnte aber schon mal mit der IP beginnen und sehen welche Infos er da rausholen kann und ob er viell. Glück hat und es keine dynamische ist.

    1. Warum sollten die oben genannten Unternehmen die Identifizierung besser können (was sie behaupten) als Google Analytics? ....

    Können sie auch nicht besser, aber sie bieten wahrscheinlich mehr Infos an, welche Google gar nicht erst weitergeben möchte.

    1. Wie sieht denn hier die Rechtslage aus? Es ist doch eigentlich nicht legal ein Unternehmen zu identifizieren, das die eigene Webseite besucht hat. Warum werden diese Unternehmen nicht gestoppt oder abgemahnt?

    Wüsste da gerade keinen juristischen Einwand.

    1. Nehmen wir mal an ich verwende eines der oben genannten Tools für einen Kunden. Sollte man dann unbedingt auf einen deutschen Anbieter zurückgreifen, weil dieser sich auf die Datenbeschaffung und Rechtslage am deutschen Mark spezialisiert hat oder denkt Ihr die Anbieter aus dem Ausland (die häufig wesentlich günstiger sind) bieten die gleiche Qualität zwecks Identifizierung der Firmen (auf dem deutschen Markt) und zwecks der Rechtssicherheit?

    Wenn die Erlangung solcher Daten unbedingt gewünscht ist, könnte u.U. ein Service aus Takatukkaland effizienter sein, weil die sich evtl. nicht um irgendwelche Datenschutzbestimmungen und/oder legale/ilegale Quellen Sorgen machen.

    1. Die oben genannten Anbieter unterscheiden sich hinsichtlich der monatlichen Kosten enorm. Ich wüsste jetzt nicht aus welchem Grund ich 400 Euro bezahlen sollte, wenn ich für 49 Dollar oder sogar kostenfrei das gleiche bekomme. Wie soll man entscheiden welcher Anbieter das beste Preis-Leistung Verhältnis bietet? Alles irgendwie eine Blackbox.

    Da hilft wohl nur ein Test. Da du ja schon mit ein paar Anbietern telefoniert hast, mach doch da mal weiter. Sag denen du richtest Webseiten ein und möchtest das als Service für deine Kunden nutzen, aber eben nicht die Katze im Sack kaufen, also ein Testaccount.

    Ach ja, wenn ich mit meinen bescheidenen Mitteln versuche Informationen zu (m)einer IP zu bekommen, fällt das recht dürftig und grob aus. Dennoch bekomme ich oft genug Werbeanzeigen, die sogar meine Echte Adresse lokalisiert haben und das, obwohl ich gerade Geolocation immer deaktiviert habe. Also ist wohl offensichtlich eine Menge mehr machbar, als es mir möglich ist.

    Dennoch kann man sich anhand der Besucherprofile schon einiges zusammenreimen.

    Gruss
    Henry

    1. @@Henry,

      1. Warum sollten die oben genannten Unternehmen die Identifizierung besser können (was sie behaupten) als Google Analytics? ....

      Können sie auch nicht besser, aber sie bieten wahrscheinlich mehr Infos an, welche Google gar nicht erst weitergeben möchte.

      Warum sollte Google die Infos nicht weitergeben wollen? Google ist doch interessiert daran, dass Google Analytics möglichst umfassende Daten bietet, demnach wäre es doch im Sinne von Google diese Daten weiterzugeben.

      1. Wie sieht denn hier die Rechtslage aus? Es ist doch eigentlich nicht legal ein Unternehmen zu identifizieren, das die eigene Webseite besucht hat. Warum werden diese Unternehmen nicht gestoppt oder abgemahnt?

      Wüsste da gerade keinen juristischen Einwand.

      Man schließt anhand der IP und sonstiger Daten auf das Unternehmen. Ich kann mir nicht vorstellen das dies nicht zumindest eine Grauzone ist?

      Wenn die Erlangung solcher Daten unbedingt gewünscht ist, könnte u.U. ein Service aus Takatukkaland effizienter sein, weil die sich evtl. nicht um irgendwelche Datenschutzbestimmungen und/oder legale/ilegale Quellen Sorgen machen.

      Dann wäre ein Service aus Takatukkaland in Deutschland illegal!

      1. Hallo Karl,

        Warum sollte Google die Infos nicht weitergeben wollen? Google ist doch interessiert daran, dass Google Analytics möglichst umfassende Daten bietet, demnach wäre es doch im Sinne von Google diese Daten weiterzugeben.

        Ich denke nicht, dass Google mehr Daten weitergeben möchte und auch nicht unbedingt darf als unbedingt notwendig. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Datenkrake nicht nur jede Firma den Besuchern zuordnen kann, sondern auch einen sehr großen Teil an Privatpersonen.

        Wüsste da gerade keinen juristischen Einwand.

        Man schließt anhand der IP und sonstiger Daten auf das Unternehmen. Ich kann mir nicht vorstellen das dies nicht zumindest eine Grauzone ist?

        Kann möglich sein, ist mir aber keine Gesetzeslage in dieser Hinsicht bekannt.

        Wenn die Erlangung solcher Daten unbedingt gewünscht ist, könnte u.U. ein Service aus Takatukkaland effizienter sein, weil die sich evtl. nicht um irgendwelche Datenschutzbestimmungen und/oder legale/ilegale Quellen Sorgen machen.

        Dann wäre ein Service aus Takatukkaland in Deutschland illegal!

        EINSPRUCH: 😉 So sollte es sein! Aber der Staat macht es ja vor. Kauft illegale Hehlerware/Diebesgut und verwendet es ganz legal. Ich meine zb. die Steuer-CD's

        Gruss
        Henry

      2. hallo

        Man schließt anhand der IP und sonstiger Daten auf das Unternehmen. Ich kann mir nicht vorstellen das dies nicht zumindest eine Grauzone ist?

        Du kannst auch nicht auf ein Unternehmen schliessen sondern lediglich auf das, was eine DNS Nachfrage dir liefert.

        Die wirkliche Grauzone beginnt dort, wo du den Inhalt von Serverlogfiles oder deren Datananalyse an andere Dienste schickst.

        1. @@beatovich,

          Man schließt anhand der IP und sonstiger Daten auf das Unternehmen. Ich kann mir nicht vorstellen das dies nicht zumindest eine Grauzone ist?

          Du kannst auch nicht auf ein Unternehmen schliessen sondern lediglich auf das, was eine DNS Nachfrage dir liefert.

          Teilweise liefert die DNS Nachfrage den konkreten Unternehmensnamen, demnach ist es doch möglich auf den Unternehmensnamen zu schließen?

          1. hallo

            Teilweise liefert die DNS Nachfrage den konkreten Unternehmensnamen, demnach ist es doch möglich auf den Unternehmensnamen zu schließen?

            Ja freilich kannst du auf Unternehmen wie die Telekomm schliessen. Die Frage ist nur, was für einen Nutzen hat das?

            1. @@beatovich,

              Teilweise liefert die DNS Nachfrage den konkreten Unternehmensnamen, demnach ist es doch möglich auf den Unternehmensnamen zu schließen?

              Google Analytics arbeitet mit den DNS Nachfragen und liefert mir eine Liste mit konkreten Unternehmensnamen. Das hilft sogar sehr weiter. Siehe hier:

              1. Die hätte ich auch - ohne Google - rausgefunden. Die haben sämtlich feste IP-Adressen in eigenen Netzen, teils liefert sogar schon ein reverses DNS die Einträge.

                Zwei Shellbefehle, ein wenig Stringbearbeitung und "Bingo". Dauert vielleicht 0,3 Sekunden (falls whois nötig).

                Allerdings scheint mein Abruf je nach verwendeter Browserkonfiguration von einer Privatadresse oder einem deutschen Hoster zu stammen.

              2. hallo

                Google Analytics arbeitet mit den DNS Nachfragen und liefert mir eine Liste mit konkreten Unternehmensnamen. Das hilft sogar sehr weiter. Siehe hier:

                Inwiefern hilft das weiter?

                1. @@beatovich,

                  hallo

                  Google Analytics arbeitet mit den DNS Nachfragen und liefert mir eine Liste mit konkreten Unternehmensnamen. Das hilft sogar sehr weiter. Siehe hier:

                  Inwiefern hilft das weiter?

                  Lass uns das bitte nicht diskutieren. Ich persönlich brauche das auch nicht. Die Kunden verlangen danach. Ich liefere den Kunden was sie möchten und versuche sie aufzuklären. Der Rest liegt nicht in meiner Macht.

                  1. hallo

                    @@beatovich,

                    hallo

                    Google Analytics arbeitet mit den DNS Nachfragen und liefert mir eine Liste mit konkreten Unternehmensnamen. Das hilft sogar sehr weiter. Siehe hier:

                    Inwiefern hilft das weiter?

                    Lass uns das bitte nicht diskutieren. Ich persönlich brauche das auch nicht. Die Kunden verlangen danach. Ich liefere den Kunden was sie möchten und versuche sie aufzuklären. Der Rest liegt nicht in meiner Macht.

                    Aber du solltest Ihnen mindestens erklären können, dass das was Sie bekommen nicht das ist, was sie sich vorstellen. Was sie bekommen ist eine Liste der Postdienste, die Post einwerfen, nicht eine Liste von Personen, die diese Post geschrieben haben.

                    1. @@beatovich,

                      Aber du solltest Ihnen mindestens erklären können, dass das was Sie bekommen nicht das ist, was sie sich vorstellen. Was sie bekommen ist eine Liste der Postdienste, die Post einwerfen, nicht eine Liste von Personen, die diese Post geschrieben haben.

                      Deshalb habe ich diesen Thread erstellt. Ich weiß nun Bescheid.

                  2. Hallo Karl,

                    Lass uns das bitte nicht diskutieren. Ich persönlich brauche das auch nicht. Die Kunden verlangen danach. Ich liefere den Kunden was sie möchten und versuche sie aufzuklären. Der Rest liegt nicht in meiner Macht.

                    Nicht wertend gemeint, aber scnr. Ist das nicht eigentlich der Spruch der Waffenhändler? 😉

                    Gruss
                    Henry

                    1. @@Henry,

                      Lass uns das bitte nicht diskutieren. Ich persönlich brauche das auch nicht. Die Kunden verlangen danach. Ich liefere den Kunden was sie möchten und versuche sie aufzuklären. Der Rest liegt nicht in meiner Macht.

                      Nicht wertend gemeint, aber scnr. Ist das nicht eigentlich der Spruch der Waffenhändler? 😉

                      Was scnr heißt weiß ich was du damit sagen willst leider nicht???

                      1. Hallo Karl,

                        Nicht wertend gemeint, aber scnr. Ist das nicht eigentlich der Spruch der Waffenhändler? 😉

                        Was scnr heißt weiß ich was du damit sagen willst leider nicht???

                        Dass die Wortwahl so auffällig ähnlich ist. Wie gesagt, nicht wertend. Musste nur automatisch an den Nicolas Cage Film "Lord of war" denken und schmunzeln.

                        Gruss
                        Henry

  2. Nun gibt es zahlreiche nationale und internationale Anbieter, die behaupten, sie könnten Webseitenbesucher besser identifizieren als Google Analytics.

    Oh. Tolle Geschäftsidee.

    Zu diesem Sachverhalt hätte ich ein paar Fragen:

    1. Kann man die Unternehmen, die die eigene Webseite besuchen, nur dann identifizieren, wenn dem Unternehmen, das die Webseite besucht, ein fester IP-Adressbereich zugeordnet ist,

    Ja.

    oder gibt es auch die Möglichkeit Unternehmen zu identifizieren, deren IP-Adresse dynamisch ist?

    Das könnte sehr kompliziert werden. Ich schätze die Hälfte der notwendigen Maßnahmen ist bis zum Erlass der nächsten "Datenschutzverbesserungsgesetze" nämlich "nur noch nicht erlaubt".

    2. Wie funktioniert die Identifizierung der Unternehmen technisch? Geht das ausschließlich anhand der IP-Adresse oder fließen hier noch andere Informationen mit ein?

    Rekursive DNS-Auflösung, whois-Daten...

    3. … Zunächst haben Sie mir erzählt Sie würden zusätzlich zur IP-Adresse auch noch Datenbanken heranziehen die Sie über Jahre aufgebaut hätten und die Google in dieser Form nicht vor lägen. … Leider hat man dann entweder gesagt das dies ein Betriebsgeheimnis ist oder das man dies als Vertriebsmitarbeiter nicht wüsste.

    Oh. ja. Klar. Geheim, teuer, funktioniert nicht wirklich. Für IP-Adressen zu denen DNS oder whois nichts liefert programmiere ich einfach

    $FirmenListe=array('mercedes', 'vw', 'bosch', ); echo $FirmenListe[rand(0, count($FirmenListe)];

    und liefere Ergebnisse, die eh keiner nachprüft. Über die sich aber alle freuen.

    4. Wie sieht denn hier die Rechtslage aus? Es ist doch eigentlich nicht legal ein Unternehmen zu identifizieren, das die eigene Webseite besucht hat. Warum werden diese Unternehmen nicht gestoppt oder abgemahnt?

    Weil der deutsche Gesetzgeber zwar aus populistischen Gründen Gesetze erlässt, aber aus wirtschaftlichen Gründen darauf hofft, dass deren Einhaltung niemand kontrolliert.

    5. Sollte man dann unbedingt auf einen deutschen Anbieter zurückgreifen, weil dieser sich auf die Datenbeschaffung und Rechtslage am deutschen Mark spezialisiert hat

    Grundsätzlich ist es egal zu welchem Fenster man sein Geld rauswirft.

    6. Wie soll man entscheiden welcher Anbieter das beste Preis-Leistung Verhältnis bietet?

    Wenn Du viel Geld zum Fester rauswerfen willst, dann nimm einfach den teuersten.

    1. @@Regina,

      Nun gibt es zahlreiche nationale und internationale Anbieter, die behaupten, sie könnten Webseitenbesucher besser identifizieren als Google Analytics.

      Oh. Tolle Geschäftsidee.

      Durch die Blume lese ich da "Abzocke"?

      oder gibt es auch die Möglichkeit Unternehmen zu identifizieren, deren IP-Adresse dynamisch ist?

      Das könnte sehr kompliziert werden.

      Kompliziert bedeutet möglich. Kannst du konrekter erklären wie das funktionieren könnte?

      Ich schätze die Hälfte der notwendigen Maßnahmen ist bis zum Erlass der nächsten "Datenschutzverbesserungsgesetze" nämlich "nur noch nicht erlaubt".

      Das heißt du bist der Meinung, das nächste "Datenschutzverbesserungsgesetz" wird lockerer als das bisherige?

      3. … Zunächst haben Sie mir erzählt Sie würden zusätzlich zur IP-Adresse auch noch Datenbanken heranziehen die Sie über Jahre aufgebaut hätten und die Google in dieser Form nicht vor lägen. … Leider hat man dann entweder gesagt das dies ein Betriebsgeheimnis ist oder das man dies als Vertriebsmitarbeiter nicht wüsste.

      Oh. ja. Klar. Geheim, teuer, funktioniert nicht wirklich. Für IP-Adressen zu denen DNS oder whois nichts liefert programmiere ich einfach

      $FirmenListe=array('mercedes', 'vw', 'bosch', ); echo $FirmenListe[rand(0, count($FirmenListe)];

      und liefere Ergebnisse, die eh keiner nachprüft. Über die sich aber alle freuen.

      Demnach bist du der Meinung das das was die Firmen machen Abzocke ist bzw. grober Unfug und das mir Google Analytics die gleiche Qualität an Unternehmensnamen liefert, ohne das ich dafür zahlen muss?

      4. Wie sieht denn hier die Rechtslage aus? Es ist doch eigentlich nicht legal ein Unternehmen zu identifizieren, das die eigene Webseite besucht hat. Warum werden diese Unternehmen nicht gestoppt oder abgemahnt?

      Weil der deutsche Gesetzgeber zwar aus populistischen Gründen Gesetze erlässt, aber aus wirtschaftlichen Gründen darauf hofft, dass deren Einhaltung niemand kontrolliert.

      Kurzum ich verklage diese Firmen und habe gute Chancen mit meiner Klage recht zu bekommen, weil ganz klar deutsches Recht übergangen wird?

      Wenn Du viel Geld zum Fester rauswerfen willst, dann nimm einfach den teuersten.

      Das war deutlich, vielen Dank für Deine harte und ehrliche Meinung.

      Übrigens:

      Zitiert man eine nummerierte Liste, so muss man händisch überall

      {::nomarkdown}Nummerierung.{:/}

      eintragen. Ziemlich nervig. Kann man das nicht automatisieren. @Matthias Apsel und @Christian Kruse: Ihr seid doch da die Experten.

      1. Oh. Tolle Geschäftsidee.

        Durch die Blume lese ich da "Abzocke"?

        Ja. Und wenn Du auch noch "Scharlatanerie" gelesen hast, dann ist das keine Priemel sondern eine Rose.

        oder gibt es auch die Möglichkeit Unternehmen zu identifizieren, deren IP-Adresse dynamisch ist?

        Das könnte sehr kompliziert werden.

        Kompliziert bedeutet möglich. Kannst du konkreter erklären wie das funktionieren könnte?

        Nun ja. Man könnte via Tracking zumindest die Browser und dann mit guter Wahrscheinlichkeit Personen identifizieren: Kauft man Daten von großen Portalen und führt ein paar Vergleiche durch, dann kann ich so (aber nur unter Umgehung wirklich aller Gesetze) herausbekommen, dass der Benutzer des Browsers mit den Eigenschaften "cd6fd798729c0476e4612a6f5097477ee353ad1903027556d26c6b293906ca65" schon mal ein Laptop bei Amazon bestellt hat, Karl Heinz heißt und sich die Lieferungen wechselweise an eine Privatadresse aber auch in die XYZ GmbH bringen ließ.

        Und "schon" hat man eine Mutmaßung über die Firma.

        Und jetzt zur Mutmaßung:

        Die XYZ GmbH ist eine Lottoannahmestelle und in der arbeitet ein gewisser Frieder, der ein Kumpel von Karl Heinz ist, in dessen Nähe wohnt und die Pakete immer Donnerstag zum Skatabend mitbringt. Dies, weil der Karl Heinz nämlich nicht in der XYZ GmbH sondern in der ABC AG arbeitet und dort keine Post annehmen kann (und es auch nicht schafft die Pakete in einem Paketshop abzuholen).

        So kommt man mit einen riesigen Aufwand und exorbitanten Kosten zu einem gut klingendem aber leider auch falschen Ergebnis. Man muss bedenken, dass für einige der Schritte "gewisse rechtliche und/oder moralische Bedenken" bei einigen Verantwortungsträgern ausgeräumt und Interessenkonflikte gelöst werden müssen. Das geht nicht mit wenig Geld...

        Da ich also davon ausgehen muss, das der Anbieter eh kriminell handelt und spekuliert kann ich also auch annehmen, dass der auf der Ausgabenseite spart, einfach die kostenlose Datenbank mit der ebenfalls mutmaßlichen Zuordnung einer IP zu einem Ort hernimmt und sich ortsbezogen eine zufällige Firma aus dem Telefonbuch schnappt und die stolz als Ergebnis seines geheimen Verfahrens präsentiert.

        Fehler sind Einzelfälle…

    2. @@Regina,

      3. … Zunächst haben Sie mir erzählt Sie würden zusätzlich zur IP-Adresse auch noch Datenbanken heranziehen die Sie über Jahre aufgebaut hätten und die Google in dieser Form nicht vor lägen. … Leider hat man dann entweder gesagt das dies ein Betriebsgeheimnis ist oder das man dies als Vertriebsmitarbeiter nicht wüsste.

      Oh. ja. Klar. Geheim, teuer, funktioniert nicht wirklich. Für IP-Adressen zu denen DNS oder whois nichts liefert programmiere ich einfach

      $FirmenListe=array('mercedes', 'vw', 'bosch', ); echo $FirmenListe[rand(0, count($FirmenListe)];

      und liefere Ergebnisse, die eh keiner nachprüft. Über die sich aber alle freuen.

      Ich habe es jetzt mal bei einem Kunden mit dem Leedfeeder getestet. Die Einrichtung hat fünf Minuten gedauert. Die Einrichtung läuft basierend auf dem Google Analytics Account des Kunden. Der Leedfeeder liefert mir wesentlich mehr Informationen als als Google Analytics. Da sind 77 Firmen gelistet die die Webseite angeblich in den letzten 30 Tagen besucht haben. Das ist schon ziemlich krass. Bist du der Meinung die 77 Firmen sind alle erstunken und erlogen? Wenn die gelisteten Firmen halbwegs stimmen wären die Information für meinen Kunden höchst wertvoll.

      1. Bist du der Meinung die 77 Firmen sind alle erstunken und erlogen?

        Alle vielleicht nicht. Aber 76 davon.

        1. @@Regina,

          Bist du der Meinung die 77 Firmen sind alle erstunken und erlogen?

          Alle vielleicht nicht. Aber 76 davon.

          Krass

        2. @@Regina,

          Bist du der Meinung die 77 Firmen sind alle erstunken und erlogen?

          Alle vielleicht nicht. Aber 76 davon.

          Wenn ich die Anbieter mit deiner Meinung konfrontiere werden sie Dir sicherlich widersprechen, woher soll ich wissen wer Recht hat, du oder die Anbieter? Nicht falsch verstehen, ich vertraue Deiner Meinung, verifiziert ist deine Meinung allerdings nicht. Vielleicht leisten die Anbieter gute Arbeit und wir tun diesen Unrecht.

          1. Vielleicht leisten die Anbieter gute Arbeit und wir tun diesen Unrecht.

            Zwangsweise stochern diese Anbieter im Nebel. Wenn diese - bei dynamischen IP-Adressen - überhaupt durch nachvollziehbar funktionierende Methoden zu Ergebnissen kommen wollen, dann müssen sie sich zwangsweise verbotener Methoden bedienen. Das kann deutschen Firmen, welche sowas in Auftrag geben, durchaus "auf die Füße fallen". Ein deutscher Firmenchef kann sich nicht darauf berufen, dass das, was verbotenerweise zu Lasten seiner deutschen Kunden geschieht, in seinem Auftrag im Ausland stattfindet und dort gerade nicht strafbar ist.

            In dem Zusammenhang solltest Du Dir mal die Adressen der Anbieter (falls Du überhaupt eine Postadresse findest) genauer ansehen und in Suchmaschinen einwerfen.

            Wenn man mehr Umsatz macht merkt man das vor allem daran, dass man mehr Umsatz macht. Es ist nicht sinnvoll alles mögliche über Leute erfahren zu wollen, die auf dem Weg zum Bahnhof zufällig durchs Schaufenster schauen.

            Anders ausgedrückt bekommst eine ziemlich nutzlose Information für ziemlich viel Geld. Noch schlimmer:

            Tut! Ring!

            Firma Meier, der Herr Müller. Was kann ich für Sie tun?

            Guten Tag, Herr Müller. Wir haben eben gesehen, Sie haben sich gestern um 14:19 die Kaffeemühlen auf unserer Webseite angeschaut. Das Modell 0815, die Handmühle für Gesundheistbewusste mit integriertem WLAN-Accesspoint, MP3-Player und Smartphone-App sogar 3 Minuten und 28 Seku...

            Herr Müller rennt wild mit den Armen rudernd und üble Flüche ausstoßend zum Administrator des Firmennetzes, der den Stecker zieht, die Polizei anruft und auch das BSI verständigt...

            Mit dem Kontrollwahn wird allgemein übertrieben:

            Oder wie Henry Ford es sagen würde:

            "Ich weiß, dass ich die Hälfte meines Werbeetats durch Fenster hinaus werfe. Ich weiß nur nicht welche."

            Und nach Erfindung des Extrem-Controllings:

            "Früher habe ich die Hälfte meines Werbeetats durchs Fenster hinaus geworfen. Jetzt nur 1/3. Die Einsparung von 1/6 meines Werbetats kostet allerdings genau soviel wie die Hälfte meines Werbetats ausmacht."

            Das hat er aber nicht mehr erfahren…

            1. @@Regina,

              Vielleicht leisten die Anbieter gute Arbeit und wir tun diesen Unrecht.

              Zwangsweise stochern diese Anbieter im Nebel. Wenn diese - bei dynamischen IP-Adressen - überhaupt durch nachvollziehbar funktionierende Methoden zu Ergebnissen kommen wollen, dann müssen sie sich zwangsweise verbotener Methoden bedienen.

              Gehen wir mal weg von den dynamischen IPs hin zu den statischen IPs. Denkst du hier liefern die Anbieter bessere Ergebnisse als Google Analytics?

              Wenn das nicht der Fall ist stellt sich die Frage ob den Anbietern bewusst ist, dass sie Geld für etwas verlangen was ein anderer (Google Analytics) kostenfrei anbietet. Wenn denen das bewusst ist ist das moralisch sehr fragwürdig.

              Man sagt ja so schön:

              Wo kein Kläger da kein Richter

              Was denkst du würde passieren wenn man in Deutschland solch einen Anbieter verklagen würde. Hätte man eine realistische Chance den Prozess zu gewinnen?

              1. Hallo Karl Heinz,

                was ein anderer (Google Analytics) kostenfrei anbietet.

                Nur weil es kein Geld kostet, ist es lange noch nicht kostenfrei.

                Wenn denen das bewusst ist ist das moralisch sehr fragwürdig.

                Vielleicht sammeln die weniger Daten.

                Bis demnächst
                Matthias

                -- Rosen sind rot.
            2. Hello,

              Wenn man mehr Umsatz macht merkt man das vor allem daran, dass man mehr Umsatz macht. Es ist nicht sinnvoll alles mögliche über Leute erfahren zu wollen, die auf dem Weg zum Bahnhof zufällig durchs Schaufenster schauen.

              Mehr Umsatz ist meistens gar nicht erstrebenswert, da an mehr Umsatz meistens auch mehr Kosten hängen. Mehr Gewinn hingegen ist allgemein anerkanntes kaufXisches Ziel. Um den zu erwirtschaften, ist es sinnvoll, frühzeitig etwas über seine potentiellen KundeX zu wissen, und dies auch —ggf. anonymisiert— auszuwerten, bevor es nachgefragt wird.

              Außerdem wächst jeder vernünftige Shop (Offline wie Online) mit den Anfragen und Suchen, die NICHT befriedigt werden konnten, aber von intelligenten MitarbeiterX ausgewertet werden.

              Aus dem Krankenbett...

              Liebe Grüße
              Tom S.

              -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
              Das Leben selbst ist der Sinn.
              1. Hallo Tom,

                Aus dem Krankenbett...

                ich hoffe, nichts ernstes, du warst schon lange nicht mehr hier.

                Gute Besserung.

                Gruß
                Jürgen

              2. @@TS,

                Aus dem Krankenbett...

                Schön wieder was von Dir zu lesen :-). Ich hoffe du bist bald wieder fit. Gute Besserung.

              3. Hello,

                danke für die Wünsche.

                Die Gehirnerschütterung war leider doch heftiger, als zuerst vermutet. Zeitweise fehlen mir einfach bestimmte Erfahrungswerte. Wenn die dann später wieder da sind, bin ich immer ganz happy :-O

                Zur Zeit lese ich z. B. einfach hier im Forum, was ich so alles verzapft habe und denke darüber nach, wie ich denn wohl darauf gekommen bin. Am nächsten Morgen ist die Erinnerung meistens wieder da...

                Liebe Grüße
                Tom S.

                -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
                Das Leben selbst ist der Sinn.
                1. Hallo TS,

                  Die Gehirnerschütterung war leider doch heftiger, als zuerst vermutet.

                  oje, dann wünsche ich mal gute Genesung.

                  Zur Zeit lese ich z. B. einfach hier im Forum, was ich so alles verzapft habe und denke darüber nach, wie ich denn wohl darauf gekommen bin. Am nächsten Morgen ist die Erinnerung meistens wieder da...

                  Das geht mir sogar ohne Hirnerschütterung so, nur dass es dann leider am nächsten Morgen meist immer noch nicht wieder da ist. 😉

                  Gruss
                  Henry

          2. Wenn ich die Anbieter mit deiner Meinung konfrontiere werden sie Dir sicherlich widersprechen, woher soll ich wissen wer Recht hat, du oder die Anbieter? Nicht falsch verstehen, ich vertraue Deiner Meinung, verifiziert ist deine Meinung allerdings nicht. Vielleicht leisten die Anbieter gute Arbeit und wir tun diesen Unrecht.

            Sollen wir einen Warentest durchführen? Wir kreieren eine Site wo nur ausgewählte User über definierte Wege zugreifen, und vergleichen dann die Analyse mit den Fakten.

  3. Hi,

    kürzlich habe ich von einem Kunden die Anfrage erhalten, ob es möglich ist die Unternehmen, die die Webseite besucht haben, zu identifizieren.

    Hm. Wenn ich (natürlich mit Genehmigung meines Arbeitgebers) am Arbeitsplatz privat diese Webseite besuche, erscheint aus technischen Gründen natürlich die IP, die meinem Arbeitgeber gehört, in den Logs der Webseite.

    Hat jetzt die Firma die Webseite besucht?

    Nein.

    Ich bin z.B. im Auftrag meines Arbeitgebers auf Dienstreise, und besuche aus dienstlichen Gründen die Webseite über das WLAN des Hotels. Im Log taucht die IP des Hotels auf.

    Hat jetzt die Firma die Webseite besucht?

    Ja.

    Ich rufe abseits von WLAN die Webseite von meinem Mobilgerät aus dienstlichen Gründen auf. Im Log taucht dann (vermutlich) die IP des Netzbetreibers auf.

    Hat jetzt die Firma die Webseite besucht?

    Ja.

    Diese Fälle können nicht erkannt werden.

    Weitere Fälle, in denen die IP nichts darüber aussagt, ob "eine Firma eine Webseite besucht", lassen sich bestimmt problemlos finden.

    Schon mal ganz abgesehen davon, daß es nicht Firmen sind, sondern wenn, dann deren Mitarbeiter. Oder deren Software-Tools. Oder …

    cu,
    Andreas a/k/a MudGuard

  4. Ich hab mich mal als Scharlatan versucht. Teste:

    Ok. Das "geheime Wissen" zusammenzutragen hat jetzt mal eine Stunde gedauert... Den Quelltext veröffentliche ich vielleicht wenn ich damit noch ein wenig gespielt habe. Derzeit wird gegen eine Liste von TOR-Exits geprüft, der DNS-Eintrag geprüft, gegen Spamhaus.org geprüft und die Whois-Daten werden nach hoffentlich sinnvollen Einträgen gegreppt.

    Wie schon von anderen dargestellt haben Firma und IP-Adresse des Abrufers in vielen Fällen nichts gemeinsam. (Außer dass zum Beispiel jemand im WLAN eines Hotels ist).

    Kunden von ISPs mit wechselnden IP-Adressen sollten übrigens erkannt werden, ebenso Tor-Exits.

    Wichtig: Die Adresse nicht als API missbrauchen. Das lösche ich irgendwann wieder. (Andere nehmen immerhin 40 Euro/Monat dafür...)

    1. @@Regina,

      du machst ja krasse Sachen 😀.

      Da soll einer sagen Frauen sind das schwache Geschlecht... von wegen.

      1. Kannst ja mal checken, ob die Dienstleister mehr herausbekommen als mein 60-Minuten-Skript ... (und davon ausgehen, dass meine Daten korrekt sind)

        1. @@Regina,

          Kannst ja mal checken, ob die Dienstleister mehr herausbekommen als mein 60-Minuten-Skript ... (und davon ausgehen, dass meine Daten korrekt sind)

          Gute Idee mach ich Anfang nächster Woche. Gebe Dir dann Bescheid.

          Danke für Deine Mühe.

        2. @@Regina Schaukrug

          Da soll einer sagen Frauen sind das schwache Geschlecht... von wegen.

          (und davon ausgehen, dass meine Daten korrekt sind)

          Dein Vorname bspw. 🤣

          LLAP 🖖

          -- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann
  5. Zu Punkt 6:

    Die meisten Anbieter bieten eine kostenfreie Testphase an. Ein Blick lohnt sich auf jeden Fall, um sich einen Eindruck über die Ergebnisse und den Mehrwert eines solchen Systems zu verschaffen. Manche Anbieter arbeiten explizit mit den Daten aus Google Analytics (wie Leadfeeder), andere weisen eine wesentlich höhere Erkennungsquote als Googles Analytics auf, da das System auf einer anderen Technologie basiert (vergleiche z.B. die Ergebnisse aus Leadfeeder mit den Ergebnissen vom Lead Inspector). Einen Eindruck über den Unterschied erhält man, wenn man mehrere Anbieter parallel testet und die Ergebnisse bzw. die Anzahl an Leads einfach miteinander vergleicht.

    Die Leads müssen nur angepackt werden, d.h. den richtigen Ansprechpartner identifizieren und den Mehrwehrt seines Angebots transportieren und die Leads in eine Kommunikationsschleife einbinden.

    Mit dem Besuch der Webseite wird ja bereits ein gewisses Interesse an den dort angebotenen Produkten oder Leistungen signalisiert. Eine Qualifizierung ist daher vom ersten Besuch an notwendig, um auch konkreten Bedarf und reelle Geschäftschancen potentieller Interessenten zu ermitteln. Sonst ist es das Gleiche, wie wenn die Besucher einfach eine Visitenkarte hinterlassen hätten, ähnlich wie auf einer Messe oder bei einem Treffen mit Geschäftspartnern.

    Die Ansprache bzw. Qualifizierung der Leads kann dabei telefonisch bzw. über gezieltes Telemarketing erfolgen, über Social Media Kanäle wie XING, LinkedIn oder facebook, Direct-Mailings, aber auch durch Verhaltensmessung (Lead-Scoring). Jede Aktion, die der Besucher auf einer Webseite durchführt, wird vom Lead Inspector erfasst und nach individuellen Kriterien bewertet (von welchem Unternehmen kommt der Besucher, welche Seiten wurden wie lange und wie oft besucht, für welche Angebote hat sich der Besucher besonders interessiert und wer sind potentielle Ansprechpartner?).

    Der Lead erhält automatisiert Punkte und wird so immer weiter qualifiziert. Das ist das sogenannte Lead Scoring, um aus dem Traffic einer Website auch Besucher mit tatsächlichem Interesse an bestimmten Angeboten filtern zu können. Insbesondere durch die Aufenthaltszeit und besuchten Seiten lässt sich recht einfach die Stärke des Interesses und der aktuelle Bedarf möglicher Neukunden ermitteln.

    Wenn die vordefinierte Punktzahl erreicht ist, gilt der Lead als vorqualifiziert und kann in ein CRM-System übertragen, zum Telemarketing oder an den Vertrieb für weitere Aktionen übergeben werden. Die Leads sind „sales-ready“ sozusagen. Fehlt nur noch der persönliche Kontakt....

    Viele Grüße, Team Lead Inspector

  6. Mahlzeit,

    natürlich ist es absolut legitim herauszufinden wer meine Seiten aufsucht. Probleme gibt es immer dann wenn ich z.B. versuchen würde, mit solchen Informationen Profite zu machen 😉

    MfG

    1. Wie sieht denn hier die Rechtslage aus?

    Da hab ich überhaupt keine Ahnung, möchte aber anmerken dass man im Impressum jeden Sch... angeben muss. Ob man Cookies verwendet, welche Daten wie erhoben und verwendet werden, drauf hinweisen was ein Link ist und so weiter.
    Daher halte ich es für sehr sinnvoll, sich über die Rechtslage Gedanken zu machen.

    1. Sollte man dann unbedingt auf einen deutschen Anbieter zurückgreifen, weil dieser sich auf die Datenbeschaffung und Rechtslage am deutschen Mark spezialisiert hat

    Haben die das? Oder wird das Problem auf den Webseitenbetreiber umgelegt? Es gibt Produkte die man verkaufen darf, der Käufer darf sie kaufen und besitzen, aber nicht einsetzen.

    oder denkt Ihr die Anbieter aus dem Ausland (die häufig wesentlich günstiger sind) bieten die gleiche Qualität zwecks Identifizierung der Firmen (auf dem deutschen Markt) und zwecks der Rechtssicherheit?

    Was juckt einen ausländischen Anbieter das deutsche Recht?

    Was erhofft der Kunde von den Infos?

    1. @@encoder

      Da hab ich überhaupt keine Ahnung, möchte aber anmerken dass man im Impressum jeden Sch... angeben muss. Ob man Cookies verwendet, welche Daten wie erhoben und verwendet werden

      Nein, nicht im Impressum.

      drauf hinweisen was ein Link ist und so weiter.

      ?? Hamburg? Humbug.

      LLAP 🖖

      -- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann
      1. Impressum war falsch, stimmt.

        drauf hinweisen was ein Link ist und so weiter.

        ?? Hamburg? Humbug.

        Ja... das direkt muss nicht erklärt werden, aber ein Hinweis zu verlinkten Inhalten muss ja rein und das wirkt ja fast als sollte man nicht wissen müssen was ein Link ist.

        1. @@encoder

          drauf hinweisen was ein Link ist und so weiter.

          ?? Hamburg? Humbug.

          aber ein Hinweis zu verlinkten Inhalten muss ja rein

          ?? Der da wäre?

          „Hamburg? Humbug“ hatte schon eine Bedeutung.

          LLAP 🖖

          -- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann