Ludwig Poehlmann: Cloud-Service

Guten Abend,

habt ihr Erfahrungen mit kostenlosen Cloud-Services?

Ich muss Daten auf mehreren Computern nutzen und bin die USB-Sticks leid.

TIA

Ludwig

π=22/7

  1. Hello,

    "Cloud" setzt guten Netzzugang voraus. Den hat man nicht immer.

    Ich benutze für den Datenaustausch per WAN die NAS-Funktionalität meiner Fritzbox. Da liegen die Daten dann wenigstens im eigenen Haus und sind auch nur über verschlüsselten Transfer zugänglich.

    Da ich aber immer noch über genügend Restparanoia verfüge, werde ich dort keine empfindlichen Daten speichern, also keinesfalls die Adressen meiner hübschen Freundinnen, sondern nur die von Leuten, die ruhig mal Spam abbekommen könnten ;-p

    Glück Auf
    Tom vom Berg

    -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
    Das Leben selbst ist der Sinn.
  2. Erfahrungen mit kostenlosen Cloud-Services

    Kostenlos sind da meines Wissens immer nur wenige Mega- oder Gigabytes. Vor allem aber ist "kostenlos" immer eine Werbeveranstaltung, bei der Du mindestens gedrängt, oft auch brutal dazu genötigt wirst, das kostenpflichtige Angebot anzunehmen.

    Selbst hosten…

    Nach allen kurzen Versuchen mit Google Drive (15 GB), Ms OneDrive (5 GB, beide im Netz), Owncloud oder Nextcloud (daheim) bin ich immer wieder enttäuscht, reuig und brav zu Linux-Servern mit SSH und SFTP (nebst HTTPS) auf dem Home-Server zurückgekehrt. Unter Linux oder auf Macs von sshfs unterstützt, für Windows soll WinFsp/SSHFSS-Win "tun".

    Dazu sollte man aber eine gute Anbindung (mit IPv4-Addresse) haben und DynDNS sollte funktionieren. Außerdem sollte man die Portweiterleitung/Portforwarding (Fritzbox: Portfreigabe) zu benutzen wissen.

    1. Hello,

      Dazu sollte man aber eine gute Anbindung (mit IPv4-Addresse) haben und DynDNS sollte funktionieren. Außerdem sollte man die Portweiterleitung/Portforwarding (Fritzbox: Portfreigabe) zu benutzen wissen.

      ... und nicht unbedingt die Standardports benutzen. Das schafft einem schon mal etliche unauthorisierte Anmeldeversuche vom Hals.

      Und man sollte den Aspekt des Stromverbrauchs beim Heim-Hosting nicht vergessen. Da hat sich eben die an der Fritzbox per USB angeschlossene HDD bewährt.

      Glück Auf
      Tom vom Berg

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      1. Und man sollte den Aspekt des Stromverbrauchs beim Heim-Hosting nicht vergessen.

        Mit etwas wie einem Raspi oder Odroid wird es gehen…

  3. Hallo,

    wenn es nur um die Verteilung von Dateien auf bestimmten Rechnern kannst du dir auch mal syncthing anschauen, das läuft ohne dedizierten Server und spezielle Anforderungen an dein Internet.