brainstuff: Redirect auf eine Seite ohne dass die Zielseiten Adresse angezeigt wird

Ich hoste eine Seite auf einem Server. Es hat da e-Mail Konten die dort verwaltet werden. Den Seiten-Inhalt habe ich aber auf einer anderen Adresse untergebracht.

Ich will die Inhalte von der Seite auf einen anderen Server legen. Da muss die Seite von der domain eine Weiterleitung zu dem Zielserver haben, die die Ziel-Seite aufruft, ohne dass da die Adresse im Browser verändert wird.

Der Registrar der Domaine bietet die Umleitung von Domainen auf andere Adressen an und da gibt es die Wahl zwischen Weiterleitung mit der normalen Adresse und Weiterleitung auf die neue Adresse, die dann angezeigt wird. Das müsste auch dann gehen, wenn die Webseite beim Aufruf umgeleitet wird ... aber ich finde nicht raus wie das geht.

Kann mir bitte jemand helfen?

Danke brainstuff

  1. Ich will die Inhalte von der Seite auf einen anderen Server legen. Da muss die Seite von der domain eine Weiterleitung zu dem Zielserver haben, die die Ziel-Seite aufruft, ohne dass da die Adresse im Browser verändert wird.

    Keine Umleitung, aber zwei mögliche Wege:

    A) Proxy: Der Webserver holte die Seite von einem anderen Server und zeigt sie an.

    B) Datendiebstahl: Du machet eine Webseite, die holt die Daten via Javascript und beamt diese in DOM.

    B) ist nur so lange nicht erkennbar, wie der Benutzer keine Kenntnisse auf dem Gebiet hat und nicht bereit ist, sich mal den Quelltext reinzuziehen. Programmiersprachen sind ja „Englisch für Arme“… also häufig ohne Vorbildung lesbar.

    1. Ich will die Inhalte von der Seite auf einen anderen Server legen. Da muss die Seite von der domain eine Weiterleitung zu dem Zielserver haben, die die Ziel-Seite aufruft, ohne dass da die Adresse im Browser verändert wird.

      Keine Umleitung, aber zwei mögliche Wege:

      Drei.

      C) frameset/iframe: fällt aber nur so lange nicht auf, wie der Benutzer nicht mit der rechten Mautaste klickt und sodann das „Nur diesen Frame anzeigen“ im Kontextmenü auswählt.

      Bleibt also der serverseitige Proxy. Falls Du das serverseitig nicht einrichten kannst (darfst): PHP kann das z.B. via cURL

      1. @Raketenwilli,

        Ich habe das anscheinend nicht richtig erklärt ... mit redirect kann man eigentlich eine beliebige Seite laden, wenn man das dort, wo die ursprüngliche Seite gehostet ist in die Datei index.html schreibt.

        Wenn ich jetzt die Seite aufrufe, die ich anzeigen will, dann kommt dort die Begrüssungsseite vom PLESK.

        Dort kann ich mit PLESK beliebig viele E-Mails einrichten. Das läuft jetzt ziemlich ordentlich.

        Vorläufig ist aber der Inhalt der Seite auf einer externen Web-Seiten-Entwicklungs-Plattform ...soloist.ai/.... die mir eigentlich ganz gut gefällt, die aber anscheinend nicht auf mein Hosting herüber kopiert werden kann.

        Ich will das aber weiter ausprobieren und will deshalb auf meinem Hosting eine Umleitung installieren, die auf diese Seite geht.

        Der Registrar bietet auf dem Konto bei ihm an, dass man die Seite auch direkt auf eine andere Seite umleiten kann ... entweder mit der Anzeige von der aufgerufenen Seite, oder man kann auch die aufgerufene Seite im Adressfeld anzeigen ... das habe ich beides ausprobiert und das geht ... aber dann wird nur die Seite angezeigt (mit der Adresse von der Domain oder mit der Adresse von Soloist auf die sie umgeleitet wird) ... die Emails können nicht funktionieren, weil die nicht bei Soloist sind ...

        Deswegen will ich die Seite auf meinem PLESK installieren, mit einer Seite, die dann die Seite auf soloist anzeigt ohne, dass da die Adresse von soloist angezeigt wird. Das wäre ein Sicherheitsrisiko, was man eigentlich nicht akzeptieren kann. Ausserdem ist es so, dass die e-Mail Adressen nur dann funktionieren, wenn die Domain auf meinem "Server" gehostet wird.

        Soloist ist eine Seite von Mozilla und da müsste es eigentlich möglich sein, dass man die dortige Seite ganz normal, als Erweiterung der ursprünglichen Seite ansieht.

        Ich will eigentlich diese Geschichte ausnützen, um zu schauen, was andere solche Webseiten Generatoren leisten können ... und auch da ist es dann am besten, dass man da eine Weiterleitung, auf dem Host einrichtet ...

        Ich habe da auch eine Seite für eine gemeinnützige NGO, die für vier Domaines genutzt wird, die dann die Inhalte gemeinsam auf einem hosting nutzen werden.

        Da soll dann a.de b.de a.com jeweils auf einer Unterseite von b.com landen, die in der gewünschten Sprache angezeigt wird. Da geht dann a.de auf a.b.com/de und zeigt dort die deutsche Seite von a an, die teilweise die Bilder und andere Inhalte von b verwendet. Da kann man dann vieles verwenden, was auf allen Seiten gebraucht wird und hat dann Seiten in 2 Sprachen und für die beiden Themen.

        Wenn ich das dann mit dem Webseitengenerator von Soloist am laufen habe, werde ich versuchen, was da mit anderen Webseiten Generatoren möglich ist .. da kann man dann Seiten anbieten, die auf mehreren Hosts untergebracht sind.

        Ich bin auch dabei, Seiten auf 2 Servern zu spiegeln und auszuprobieren. Und ich will eine Cloud und ein CMS (für Mitglieder) aufzubauen, die man in eine Webseite einbauen kann ... und der liegt dann auch auf einem ganz anderen Server.

        Danke, brainstuff

        1. Der Registrar bietet auf dem Konto bei ihm an, dass man die Seite auch direkt auf eine andere Seite umleiten kann ... entweder mit der Anzeige von der aufgerufenen Seite, oder man kann auch die aufgerufene Seite im Adressfeld anzeigen ... das habe ich beides ausprobiert und das geht ...

          Hm. Es ist wichtig, korrekte Begriffe zu verwenden. Sonst täuscht man andere und nicht zuletzt sich selbst. Ich koche mir zum Frühstück Eier und nicht etwa Äpfel. Spätestens wenn ich versuche, mir „Rührei“ aus Äpfeln zu machen, wird das „etwas schwierig“. 😀

          „Registrar“

          Hm. Der Begriff ist unglücklich gewählt. „Registrar“ ist jemand, der bei der für die Top-Level-Domain zuständigen „Registry“ die Domain für Dich bestellt. Manche stellen auch DNS-Server, aber oft macht das ein anderer Dienstleister. Bei mir ist es der „Hoster“, der es mir erlaubt die DNS-Einträge für „meine“ Domains zu ändern und Subdomains einzurichten. Der ist also oft (und auch bei mir) zugleich mein Registrar. Das ist aber längst nicht immer der Fall. z.B. hoste ich code.fastix.org zu Hause. Da bin ich „Hoster“ und der Hoster von fastix.org ist nur „Registrar“ (und „technischer Betreiber“ des DNS-Servers, dessen Inhalte ich aber im Rahmen der für mich registrierten Domains bestimmen kann.)

          Du bist übrigens der „Registrant“, für den die Domain vom „Registrar“ bei der „Registry“ bestellt wird. Bei der Registrierung müssen pro Domain mindestens zwei verfügbare DNS-Server angegeben werden, welche als authorative DNS-Server für die Domain eingetragen werden.

          Hint:

          Die authorativen DNS-Server einer Domain findet man z.B. mit whois $DOMAINNAME oder dig +short ns $DOMAINNAME.

          „Plesk“

          ist nur eine datenbankgestützte Toolchain mit deren Hilfe Betreiber von (virtuellen) Servern oder auch nur Kunden, die Wiederverkäufer sind, Domains, Hostnamen einrichten und Eigenschaften der damit verwalteten Webseiten (aber auch z.B. Mailserver bestimmen können. Es gibt dazu Alternativen. Sicher muten Plesk aoder dessen Alternativen für manche „hilfreich“ an, wer aber Webseiten Dritter verwaltet sollte (genauer: muss) ohne das auskommen können. Weil weder Plesk noch dessen Alternativen „alles“ können.

          Zu Deiner Darstellung:

          Fall 1: (Redirect)

          Es handelt sich wohl eher um einen „Hoster“. Der macht den Redirect. Bei einem Redirect erfährt der HTTP[S]-Client (oft aber längst nicht immer „Browser“) die neue/andere Adresse und er wechselt dort hin. Die neue Adresse wird u.a. aus Sicherheitsgründen zwingend im Adressfeld angezeigt.

          Es gibt keinen Weg, das zu umgehen.

          Fall 2: (Proxy)

          Der Webserver Deines Hosters arbeitet (wie auch immer) als Proxy.

          Der Client ruft eine Seite bei Server A ab. Server A mutiert zum Client und holt die Daten (längst nicht immer: „Webseite“) bei Server B ab und liefert diese sodann an den Client.

          Fall der Server A das nicht in den HTTP-Header vermerkt ist für den Client nicht erkennbar, woher die Daten stammen.

          • Allerdings kann es zu einer absolut spürbaren Verzögerung kommen und, was fast noch schlimmster ist, die HTTP-Header entsprechen womöglich nicht mehr dem Original!

          Unter „Proxy“ laufen auch all jene Konstrukte, bei denen durch Software (wie z.B. PHP-Skripte) der Server A Inhalte von anderen Servern abholt und dann (wie eigene) an den die Clients ausliefert.

          Fall 3: (Frame, IFrame)

          Der Hoster stellt auf Server A nur eine einzige Seite bereit, die ist leer, enthält aber einen Frame oder Iframe. Der Client holt diese ab. Wenn es ein „Browser“ ist kann er das HTML lesen und auswerten, findet den IFrame, und holt dann die in dessen Spezifierung genannten Ressourcen beim Server B ab.

          Fall 4: (Javascript)

          Wie Fall 3, nur ist es dann nicht der Browser, der die Daten abholt, sondern im Browser laufendes Javasript (vom Server A) welches die Inhalte abholt und dessen Datellung veranlasst.

          Jedes der Verfahren hat andere technische und sonstige Auswirkungen.

          • Die Fälle 3,4 (Frame, JS) z.B. kann (und wird) zu einer „Abstrafung“ durch Suchmaschinen führen.

          • Fall 2 (Proxy) führt zu einem langsamen Seitenaufbau und die Ausfallrate multipliziert sich. Beim Auto ist es auch egal, ob der Motor, das Getriebe oder die Bremsen kaputt sind. Deine Webseite funktioniert nicht, wenn Server A oder Server B kaputt sind. Ich kann nicht wissen, ob das für - und Deine Kunden - als „akzeptabel“ anmutet. Ich weiß nur: Ich will das für mich nicht.

          • Fall 1 macht die wahre URL sichtbar.

          Variante 5:

          $GroßerHoster (Ich mache hier bewusst keine Werbung.) bietet an, dass Webseiten mit KI erstellt werden und hostet selbst unter einem von Dir gewählten Domainnamen. Das ganze Gefummel mit den Um- und Weiterleitungen entfällt. Du musst aber aber bei Deinem Hoster dafür einen Antrag stellen → also wohl dessen Support anfragen, wenn der keine Infos dazu auf seiner Webseite hat. Hoffentlich verwendet der korrekte Begriffe.

          Variante 6:

          Du kannst versuchen, die von der KI erstellten Webseiten samt Grafiken, CSS, JS und so weiter mit etwas wie wget -mrk https://DeinHostName.example abholen und dann versuchen, diese zu benutzen. Skripte - z.B. für den Mailversand musst Du dann aber selbst erstellen bzw. anpassen.

          Es könnte sein, Du bekommst Probleme mit Urheberrechten (z.B. an Javascript, welches KIs gerne mal verwenden...)

          Variante 7:

          Vielleicht bietet der AI-Hoster ja auch an, die Webseiten unter einer eigenen Domain zu betreiben. Möglicherweise musst Du diesem nur den Hostname mitteilen und eine oder mehrere (von diesem genannte) IPs im DNS eintragen. Plesk kann das, soweit ich das weiß.

          Du kannst Dich jetzt entscheiden.

    2. Hallo Raketenwilli,

      Proxy

      ist nicht trivial, weil man ggf. URLs umschreiben muss

      Datendiebstahl

      ist es nur, wenn ihm der zweite Server nicht gehört.

      Ohne CORS-Policy wird dieser Weg aber nicht funktionieren.

      Was mich da interessieren würde: sind das echt verschiedene Server, oder zwei verschiedene URL, die aber physisch auf der gleichen Dose laufen? Wenn letzteres, könnte mod_rewrite oder mod_alias helfen

      Rolf

      --
      sumpsi - posui - obstruxi
      1. Datendiebstahl

        ist es nur, wenn ihm der zweite Server nicht gehört.

        Mir ist nur keine bessere Bezeichnung eingefallen.

        Nachträgliche Rechtfertigung: Passt zum Topic „Redirect auf eine Seite ohne dass die Zielseiten Adresse angezeigt wird

        Proxy

        ist nicht trivial, weil man ggf. URLs umschreiben muss

        Stellt sich die Frage, ob nicht ein Serverumzug oder (wenn man den aus ${Gruenden} vermeiden will) nur eine andere Konfiguration der Hostnamen sinnvoll wäre. So könnte der alte Server (bisher z.b. „bar.example“, „www.bar.example“) zu einen weiteren Host (z.b. „data.foo.example“) der neuen Domain (also z.b. „foo.example“ bzw. „www.foo.example“ ) werden und das „Marketing-Problem“ ist gelöst.

        Auch hierfür sind natürlich Änderungen an den Webseiten erforderlich: Link- und Forular-Ziele, Adressen von Ressourcen (CSS, JS), … - diverse Einträge Konten und so weiter.

        Und: „Ja. Das ist nur möglich wenn ihm der zweite (alte) Server ebenfalls gehört. Aufwand verursacht das auch.“


        Wann wird eigentlich meine Tätigkeit geschützt?

        Anwälte werden durch §2 RGD geschützt. Ich will das auch:

        „IT-Dienstleistung ist jede Tätigkeit in konkreten fremden IT-Angelegenheiten, sobald sie mindestens eine technische oder sachliche Prüfung des Einzelfalls erfordert.“

  2. Ich hab das ein paar Mal gelesen ohne es genau zu verstehen.

    Ist zur Verwaltung der Mailadressen genau diese eine Domain nötig? Sonst könntest du ja die Domain da hin umziehen wo die Daten liegen und die Mailverwaltung mit anderer Domain machen.

    Mailserver und Webserver einer Domain können so viel ich weiß - was in der Hinsicht nicht viel ist - auf verschiedene Server zeigen. Dazu weiß hier sicher jemand mehr als ich.