Stefan R. Mueller: EXE Dateien auf NT Server (Anleitung im WWW?)

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Hallo Stefan,

Generell haben Scripts halt immer den Vorteil, plattformunabhaengig zu sein und auch fuer
Leute bearbeitbar zu sein, die keinen Compiler haben. Und da die Rechner immer schneller
werden, wiegt auch das Argument, dass compilierte Prozeduren schneller ...

ja, sicher.

Ich will mich auch nicht stark fuer den kompilierten Code machen. Es ging mir
nur um die Frage, kann ich als zb WinApp-Entwickler, der immer kleine Dingers
fuer den Selbst Gebrauch bastelt, auch mal mit meinen Kenntnissen ein CGI-
Programm wagen? Ja.

Das wird sogar gar nicht so uninteressant. Die Oberflaeche ist dann nicht mehr
die Winpp-Windows und -Dialoge, sondern das hier sicherlich geschaetzte
Web, mit HTML, Javascript, Bilderchen etc. Fuer Client-/Server-Architekturen
eine vielerorts neue Welt.

CGI-Prozesse haben ja meist nur eine kurze Lebensdauer, sie lesen was,
wurschteln ein wenig herum und geben dann irgendwas an den Browser aus.

Jein. Man kann da schon ein wenig mehr draus machen, weil man den
Benutzer nicht mit einer Ein- und Ausgabe-Maske abfruehstueckt, sondern
ueber mehrere Seiten durch die Gegend lenkt, und Aufgaben in Teilaufgaben
zerlegen kann. Siehe etwa Shop-Systeme.

Die Frage ist allerdings mittlerweile, welches eigentlich die typische Windows-Sprache ist.

Ja. Wir hoffen sicherlich Alle, das Perl gut ins Rennen kommt. Daher sind ja auch
die meisten Entwickler bemueht, moeglichst Perl so zu codieren, dass die Routinen
auf Windows und auf Unix, und wenn man will, auf einem C-64er laufen.

Perl ist schmutzig genug, dass es auch laeuft, wenn man sich nicht an alle
regeln haelt. Ich denke mit sowas wie Perl5.003 und die CGI.pm kann man
schon leben.

Bei Borland Delphi, die ja nun irgendwie anders heissen, waren ab Version 3.0 bereits
eigene CGI-Komponenten eingebaut. Das halte ich fuer gut. So wie es selbstverstaendlich
ist, ein fensterchen mal auf und zu machen zu koennen, so muss es auch selbstverstaendlich
sein, seine Anwendung mit HTML-Masken und CGI-Schnittstelle zu basteln.

Wenn man zudem noch die TCP/IP-Schnittstelle programmtechnisch bedienen kann, wird's richtig spassig. Schon fast eine ungute Mischung, denn dann kann eben das ueber CGI-aufgerufene Programm, auch Programme anderer Rechner nutzen (siehe: Meta-Suchmaschinen) usw.

Oh, Stefan, ich sehe schon, ich darf in Hamburg auf einen "Hacker-Workshop" hoffen <g>.

Naja, wir koennen ja mal ueber das eine oder andere plappern. z.b. ueber eine
Suchmaschine fuer dieses Forum hier, man findet ja tatsaechlich nicht mehr
alles wieder.

bis nachher

Gruesse

Stefan Mueller