Eeye: Verlängertes Wochenende -» desshalb auch noch ein *g* von mir :-)

Hallo Forum

Wie gesagt, ich find das verlängerte wochenende bei _dem_ Wetter hat (mind.) 2 *g* verdient.
Also hier meins:

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Ankündigung einer neuen bio-optisch-basierten Informationstechnologie mit der Handelsbezeichnung:

B.U.C.H.

B.U.C.H ist ein revolutionärer Durchbruch der Technologie: keine Kabel, keine elektrischen Schaltkreise, keine
Batterien und nichts, das angeschlossen oder eingeschaltet werden muss. Es ist einfach zu benutzen; selbst ein
Kind kann es bedienen. Kompakt und portabel kann es überall verwendet werden, selbst im Lehnstuhl am
Kaminfeuer, dabei ist es leistungsstark genug, soviel Informationen zu speichern wie eine CD-ROM.

Und so funktioniert es:
BUCH ist aufgebaut aus sequentiell numerierten, recyclebaren Papierblättern, jedes mit einem Fassungsvermögen
von mehreren Tausend Informations-Bits. Diese Blätter sind verbunden mit einer speziellen Vorrichtung, die Bindung
genannt wird und die Blätter in ihrer korrekten Abfolge hält. Opake (d.h. lichtundurchlässige) Papier-Technologie
(OPT) ermöglicht den Herstellern, beide Blattseiten zu nutzen und so die Informationsdichte zu verdoppeln und die
Kosten zu senken.
Die Fachleute sind unterschiedlicher Meinung über die Aussichten, die Informationsdichte zukünftig zu steigern; im
Moment haben BÜCHER mit mehr Informationen einfach mehr Seiten. Jede Seite wird optisch abgetastet, die
Informationen gelangen direkt ins Gehirn. Eine Fingerbewegung führt zur nächsten Seite.
BUCH ist jederzeit benutzbar, muß lediglich geöffnet werden.
BUCH stürzt niemals ab, muß auch nicht neu gebootet werden, obwohl es, wie andere Gerätschaften auch,
beschädigt werden kann durch verschütteten Kaffee und unbrauchbar werden kann, wenn es zu oft auf eine harte
Fläche geworfen wird.
Die "Browse"-Funktion erlaubt den schnellen Wechsel vorwärts und rückwärts zu jeder beliebigen Seite. Viele
verfügen über eine "Index"-Funktion, die sofort die exakte Stelle jeder gesuchten Information zur unmittelbaren
Nutzung angibt.
Optionales "Bookmark"-Zubehör ermöglicht es, BUCH an exakt derselben Stelle zu öffnen, an der man es bei der
letzten Nutzung weglegte - auch wenn es geschlossen wurde.
Bookmarks erfüllen universale Design-Standards; daher kann ein einzelnes Bookmark in BÜCHERN verschiedener
Hersteller verwendet werden. Umgekehrt können unzählige Bookmarks in einem einzelnen BUCH zur Speicherung
mehrerer Stellen verwendet werden, die Anzahl ist nur begrenzt durch die Zahl der Buchseiten. Man kann auch
persönliche, später wieder löschbare, Notizen neben dem Buchtext anbringen.
Portabel, haltbar und erschwinglich.
BUCH wird gefeiert als Wegbereiter einer neuen Unterhaltungsära.
Die Anziehungskraft des BUCHs scheint so gewiß, daß sich Tausende von geistig Schaffenden dieser Plattform
verschrieben haben, und Investoren - so wird berichtet - wittern einen lohnenden Markt.
Erwarten Sie eine Neuheiten-Flut in Kürze!
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have fun, Eeye

  1. Hallo *g

    Schön zu lesen aber Vorsicht "Fahrenheit 451" (kennt jemand den Film?) :-)

    Pfingsgrüße! Rolf

    PS: Noch ein *g

    2 Deppen unterhalten sich, der eine fragt den anderen, was er seiner Frau zum Hochzeitstag schenken soll. Der andere überlegt eine Weile und sagt dann: "Ich habs, schenk ihr ein Buch!", sagt der Erste drauf: "Hat' se doch schon".

    1. Schön zu lesen aber Vorsicht "Fahrenheit 451"
      (kennt jemand den Film?) :-)

      ja, aber ich kannte vorher schon das BUCH :->

      Grüße ... Peter

  2. Hi!

    Ich hab noch nen Gegenstück dazu:

    Der BLEISTIFT

    Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung von Systemem zur
    Textverarbeitung, wie wir sie bisher kennen, in Richtung auf einen
    staerker multifunktional orientierten Ansatz. Zu den wichtigsten
    Vorteilen des sog. "Bleistifts" gehoeren :

    • Darstellung von Umlauten und internationalen Zeichensaetzen

    • Problemlose Einbindung von Grafiken in Fliesstexte

    • Tragbar und netzunabhaengig

    • Ohne Handbuch und Einarbeitungszeit sofort anwendbar, der Aufdruck
        einer Online-Hilfe ist jedoch denkbar.

    • Ausgabe auf Normalpapier und unebene Flaechen - Bei entsprechender
        Handhabung automatische Online-Verschluesselung (sog. Write-only-Code,
        z.B. in Arztrechnungen)

    • Farbfaehig in der Version "Buntstift"

    • Vollkompatibel zur Benutzeroberflaeche des Industriestandards
        ("Kugelschreiber"-compliant gem. Std.-Dok. des "Faber-Edding-Pelikan"-
         Standards)

    • Recycling-faehig durch Verwendung natuerlicher Werkstoffe, Ruecknahme
        durch den Haendler nicht erforderlich

    • Bereits als Quasi-Standard in vielen Laendern etabliert

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    Einige Nachteile des Systems sollten ebenfalls nicht verschwiegen
    werden:

    • Um nach Systemabstuerzen (Bruch der 'Mine') wieder sauber
        aufsetzen zu koennen ist ein Zusatzmodul 'Anspitzer' erforderlich.
        Es ist momentan noch ungeklaert, ob und wie dadurch die Portabilitaet
        des Systems eingeschraenkt wird.

    • Einbindung von Animations- und Multimedia-Komponenten in Dokumente
        noch zu aufwendig

    • Nicht Windows-kompatibel

    • Zwar weitgehend virensicher, aber einige Faelle der Uebertragung von
        [Schnup] (aka [Grippe], [Hatschi]) durch "Bleistift"-Austausch sind
        bekanntgeworden.

    • Korrekturen sind nur mit einem gegen Aufpreis erhaeltlichen Add-on
        (bzw. Add-in) moeglich - unter dem Codenamen "Radiergummi" derzeit
        im Betatest. Dieser Nachteil wird allerdings durch die vollstaendige
        Integration beider Systeme weitgehend vermieden.

    • Aufgrund der Verletzungsgefahr am spitzen Ende sind bereits
        Vermutungen geaeussert worden, es koenne sich beim "Bleistift" um
        das Abfallprodukt der miltaerischen Forschung handeln, so dass sein
        Einsatz moeglicherweise ethische Probleme aufwerfen koennte.

    • Der umfassende Einsatz von "Bleistiften" in Industrie und Verwaltung
        koennte unzaehlige Arbeitsplaetze in der Computerindustrie gefaehren,
        wenn der Strukturwandel nicht rechtzeitig vollzogen wird. Eine
        Enquete-Komission des Bundestags zur Technikfolgenabschaetzung
        beschaeftigt sich zur Zeit mit entsprechenden Vorlagen.

    • Europaweite Normung ist derzeit noch nicht in Sicht.

    Fazit : Es bleibt zu hoffen, das nach Beseitigung der noch verbleibenden
    Probleme diese wirklich aussichtsreiche Technik vom Markt akzeptiert
    wird.

    --

    Bis dann,

    Walter