Hi!
Gut aber ein Byte besteht aus 8 Bit, diese sind entweder Strom an (1) oder Strom aus (0), wenn jetzt aber das erste Byte einer Datei so aussieht 00110000, dann kann doch der PC nur die Zustände Strom an feststellen, oder? Also weiß er nicht wo das Byte anfängt.
Nun ja, das ist dasselbe Problem, wie die einzelnen Bits zu unterscheiden, die ueber die Leitung eines
Netzwerks gehen. Man muss halt vorher wissen, wie lang (zeitlich) ein Bit zu sein hat. Deshalb muss
naemlich ne Diskette ne bestimmte Umdrehungszahl haben. Ausserdem fuegt man manchmal nach
acht Bits ein sog. Stop-Bit ein, dass einen bestimmten Wert haben muss, um so die Synchronisation zu
unterstuetzen oder Fehler festzustellen. Genaues weiss ich ueber den ganzen Stuff aber auch nicht. Im
Buch "PC Intern" von Michael Tischer steht da aber was drueber.
Selbst fuer den Assemblerprogrammierer stellt sich ein Diskettenlaufwerk aber als etwas dar, dem man
sagt, von welcher Stelle an man wieviele Sektoren lesen will, und das Ding liefert die dann eben. Ein Sektor
hat meistens 512 Byte (Nettodaten; auf der Diskette selbst ist es aber mehr weil da z.B. noch Check-
summen und solche Dinge gespeichert werden), das ist die kleinste Einheit, die Du von der Diskette lesen
kannst. Wie Du diese 512 Byte interpretierst, ist Dir ueberlassen. Die meisten OS interpretieren da ein
Dateisystem rein, was dann die naechste Ebene darstellt.
Calocybe