Hallo Christian,
Freiheit,... eines meiner Lieblingthemen.
http://www.teamone.de/selfhtml/sfarchiv/1999_2/t03595.htm#a17327
"Wahre Freiheit erfährt der Mensch erst dann, wenn er das Interesse daran verliert, welchen Eindruck er erweckt"
Ich blaub in diesem Satz steckt ein Haufen Wahrheit, und trägt einen ähnlichen Sinn wie:
"Du bist nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere Dich haben wollen!"
Menschen, die ihrer Musikalität von vornerein in Frage stellen ("Ich bin doch sowieso zu unmusikalisch"...)
dies (meisst unbewust) aus Angst vor Blamage und Missachtung tun.
Oder unbesust, um gelobt zu werden. Komisch aber wir fällt auf, das sehr sehr viele Leute, jedes entgegenkommen als normal ansehen. Nein ich will nicht immer ein "Danke das hast Du gut gemacht" hören, aber hört man es nie, verliehrt man einfach die Lust.
Wir leben halt nunmal in einer Leisstungsgesellschafft, in der es sehr darauf annkommt, was andere
über einen denken. Das, was sich hinter der "Schutzmauer" abspielt muss man verstecken, um
aktzeptiert zu werden.
Da bin ich anderer Meinung, es mag anfangs funktionieren, aber je besser (länger) man einen Menschen kennt, umso mehr liebt, oder hasst man Ihn. <Meinung> Also macht es keinen Sinn, sich bewusst, oder auch unbewust zu verstellen </Meinung> Meines Erachtens hat solchetwas mit Ehrlichkeit zu tun, Klip und Klar die Fakten und auch Emutionen auf den Tisch zu legen.
Wie offt trifft man hier Leute, denen man genau ansieht, dass es ihnen nicht gerade blendend geht,
die es aber trotzdem irgendwie schaffen, das "alles OK" - Lächeln aufzusetzten. (Ich schließe mich hier nicht aus)
Dann kennst Du auch das Gefühl, der Freiheit, wenn Du Deinen Emutionen, Meinungen oder Launen auslebst. Komisch, wie glücklich die Leute nach einer heftigen Diskussion mit einem Arbeitskollegen sind.
Wenn ich dann abends in meiner verrauchten WG hocke, kann ich den ganzen Frust rauslassen, weil ich
weiss, dass ich dort angenommen werde, wie ich bin. Was ist nun aber mit den Menschen, die keine
so tiefen Freundschafften haben. Was man nicht kennt kann man nicht vermissen. Aber wenn man sein
ganzes Leben damit verbringt, sich zu verstellen, glaube ich nimmt man auch innerlich diese Gestalt an,
ohne sich das selbst zu realisieren.
Das gibt dann verbiterte alte Leute, die schimpfen, wenn man mit einem Freund um 22:00 Uhr hinter dem Haus sitzt und Lacht, die gute Laune nicht ertragen können, weil sie das Lachen aus tiefstem Herzen lange verlehrnt haben.
Auf der anderen Seite gibt es aber auch Momente, in denen dieses abblocken auch
seinen Vorteil, eben dass man sein Image aufrecht erhällt.
Was nützt Dir ein falsches Image??
Image ist nichts, Feiheit ist alles!
Anscheinend kommt man in dieser unseren Gesellschafft einfach nicht drumherum seine Freiheit
nach diesem Zitat einschränken zu lassen, aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben...
"Bleib Dir treu!"
"Sei Du selbst und Du wirst Dich finden!"
<mit verlaub gesagt>
Mir ist großteils sch.. egal was andere Über mich denken,
weil sie es mir nicht sagen. Wenn sie es sagen würden, würd ich drüber nachdenken, aber auch nur, wenn sie es mir direkt von mensch zu Mensch sagen. Wenn jemand etwas aus einer Gruppe sagt, sagt er es meißt nur, weil er denkt, das die anderen es hören wollen. Deshalb sage ich das was ich denke. Egal was sie denken.
</mit derlaub gesagt>
Nach dem Motto:
"Sag Deine Meinung, aber sag sie nur der betroffenen Person."
Wilm