steffen niegsch: Forum & Meinungsfreiheit

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Aber man kann doch durchaus gegen Stänkerer vorgehen, durch Veröffentlichen von Verhaltensregeln, indem man die Leute, die sich daneben benehmen, direkt auf ihr Verhalten anspricht und im Wiederholungsfall deren Beiträge sofort löscht.

Korrektes Verhalten und ein bißchen Mühe sind IMHO nicht zuviel verlangt, weder von den Benutzern noch vom Betreiber.

Und nebenbei bemerkt: Wenn die Leute bei Deinem Freund nicht lernen, sich vernünftig und halbwegs gesittet zu verhalten, wo dann? Die Verantwortung immer auf die anderen (Lehrer, Eltern, Politiker, die Gesellschaft?) zu schieben ist bequem, aber keine Lösung.
Ich denke, daß das ein wichtiger Punkt ist, der den allermeisten Forumsbetreibern schlichtweg nicht bekannt ist: die eigene Verantwortung für Dinge, die um sie herum passieren.

So extrem ist es nicht. Da stänkert keiner nur mal so. Die Firma ist in einem anderen Forum zum selben Thema schon mit Eigenwerbung aufgefallen vor 2 Jahren. Da wurde eine selbstgestellte Frage zum Produkt unter einem anderen Namen aber mit der selben IP wohlwollend beantwortet. Die IP wird immer mit angezeigt und es war auch immer eine direkte IP der Firma.
Der Markt ist hart umkämpft. Es gibt immer ca. 100 Firmen die sich darin versuchen. Wenn ich hoch rechne sind es vielleicht 10 die länger als 2 Jahre existieren.

Darüber ist im etwas weiteren Sinne auch der Typ gestolpert, dem wir das "Das Hamburger Landgericht hat entschieden"-Urteil zu verdanken haben.

Soll ich das so verstehen das es besser ist nachzugebe und sich wie "der Dümmere" zu fühlen als ein falsches Urteil fürs Internet zu bekommen?

Was meinst Du mit "falsches Urteil"?

Mit dem Urteil fing doch, nach meinem bescheidenen Wissensstand, das Problem der Linkhaftung an. Mit einer eindeutigen Freisprechung des Linkenden würde vieles freier sein im Netz. Es ist ja fast ein Wunder das es noch Suchmaschinen gibt....
So meinte ich das. Mir selber juckt es in dem "Fall" meines Freundes zu spenden und das durchzuziehen. Manchmal ist es besser kämpfend unterzugehen als immer nachzugeben wegen möglicher Kosten. Da vermute ich mal das andere aus unserem Forum das genauso sehen.

Recht haben ist eine Sache, Recht bekommen eine andere (noch so'n toller Spruch :).

Aber das ist das Leben und die Rechtspraxis. Mir ist es lieber das ein Urteil vorher nicht klar ist. Auch eine Form von Demokratie....

Gruß + Danke

steffen niegsch