Guude!
Das ist in der Tat etwas komplizierter, denn beim Abspeichern im JPEG-Format gibt es jede Menge Parameter einzustellen: Progressiv, Farbformat, Komprimierung, Glättung,...
Nur mal ein Beispiel:
Du öffnest ein Bild, das im 4:2:2-Farbformat abgespeichert ist (nur jeder 2. Pixel enthält Farbinformation) und bei dem sagen wir 16x16 Pixel große Blockstrukturen zu sehen sind. Wenn Du das Bild nun als 4:4:4 mit gaaanz geringer Komprimierung abspeicherst, enthält das neue Bild doppelt soviel Farbinformationen und aus den 16x16-Blöcke werden sechzehn 4x4-Blöcke, die zwar alle dieselbe Farbe haben, aber mehr Speicherplatz fressen als ein großer Block.
Mit diesem Speichervorgang hast Du die (subjektive) Qualität des Bildes nicht verbessert (es ist nicht farbiger oder detailreicher als vorher - wie denn auch), aber Du hast die Dateigröße um einiges aufgebläht!
Klarer?
LG
Lemmy
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Realität ist die Illusion, die durch ein zu geringes Maß an Alkohol entsteht...