The Freak: Was braucht eine sehr gute Website?

Die Überschrift sagt es. Ziel ist der Aufbau einer sehr komplexen Website: News, Foren, Downloadbereiche + Uploadscripts, Guestbooks, Datenbanken für verschiedene Bereiche. Das ganze Design der Website soll so eine Art Template sein, so dass ich das Design auch schnell austauschen kann. Alles soll selbstgeschrieben sein, ich will das lernen !

Derzeit habe ich Einblicke in HTML / XHTML / CSS Style Sheets. Mit XML beschäftige ich mich gerade, PHP ( kann ich erst ein paar Befehle ) und MYSQL will ich auch lernen. Photopshop bin ich auch dran ( ein Design muss ja auch her ).

Doch was muss ich auf jeden Fall können. Brauche ich XML / DTD, JavaScript / DOM, Dynamic HTML, CGI, Perl auch?

Wie seht Ihr das? Bitte viele und vor allem sinnvolle Antworten.

  1. Hi,

    Doch was muss ich auf jeden Fall können.

    Inhalte erzeugen.

    Brauche ich XML / DTD, JavaScript / DOM, Dynamic HTML, CGI, Perl auch?

    Wenn Du Webseiten erstellen willst, ist HTML unumgänglich. Wenn in Deinem Kopf das Wort "Layout" eine Bedeutung hat, ist CSS unumgänglich. Alles andere brauchst Du nicht, weil es da ist, sondern weil Du es _brauchst_. Wenn Du fragst, ist dem nicht so.

    Die richtige Frage wäre: "Mit welcher Technik löse ich Problem XYZ am besten?"

    Cheatah

    --
    X-Will-Answer-Email: No
  2. Hallo Freak,

    wenn Du Foren, Uploadbereiche und Gästebücher einbauen möchtest, brauchst Du eine geeignete Programmiersprache mit Datenbankanbindung. Welche geeignet sind, hängt von der Plattform des Servers ab, auf dem Du arbeitest. Auf Unix / Linux bietet sich das Paar Perl / MySQL als Programmiersprache / Datenbank an. Auf Win 2000 wäre der Weg über ASP mit VB Script und MySQL ein vielversprechender.

    Generell solltest Du auf die Regeln des Textsatzes achten (Duden). Satzzeichen folgen dem letzten Buchstaben ohne Abstand - dies gilt auch für Klammern, Fragezeichen und Ausrufezeichen.

    Gruß

    Eidgenosse

  3. ====>
    Ok dann etwas anderst formuliert:
    Was haltet Ihr für sinnvoll zu erlernen? Was ist Zukunftstauglich und eventuell was habt IHR selbst gelernt?

    1. Hi Freak,

      ====>
      Ok dann etwas anderst formuliert:
      Was haltet Ihr für sinnvoll zu erlernen? Was ist Zukunftstauglich und eventuell was habt IHR selbst gelernt?

      das ändert nichts an Cheatahs Antwort: Man lernt eine Technologie, weil man sie einsetzen will - also weil man etwas damit realisieren muß, was mit einer anderen Methode nicht (gleichwertig) möglich wäre.

      Es ist nützlich, von vielen Technologien ungefähr zu wissen, wofür man sie brauchen könnte, und welche Technologien zueinander äquivalent sind (und vor allem welche _nicht_ - beispielsweise client- vs. serverseitige Programmiersprachen). Es ist auch sinnvoll, von einem Produkt wie etwa mySQL zu verstehen, welche dort erworbenen Kenntnisse man auf vergleichbare Produkte übertragen kann (etwa wie Tabellen, Indexe und Abfragen funktionieren) und welche proprietärer Natur sind (etwa die konkreten Tabellentreiber oder die Volltextindexe).

      Details lernt man üblicherweise durch Nachlesen und Ausprobieren. Und Detailwissen verblaßt auch wieder, wenn man es nicht ständig auffrischt.
      Wenn Du HTML, CSS, JavaScript, eine serverseitige Programmiersprache und einen SQL-Dialekt gut kannst, ist das schon ganz schön viel - ein paar allgemeine Kenntnisse der UNIX-Shell würden noch guit dazu passen. Mir fallen spontan nicht viele Probleme ein, die sich damit dann nicht lösen lassen würden ... wenn ich mal von den gestalterischen Problemen absehen, die weniger mit Algorithmen und mehr mit "Geschmackssicherheit" zu tun haben ...

      Viele Grüße
            Michael

      --
      T'Pol: I meant no insult.
      V'Lar: Of course not. You're simply speaking your mind ... as you always have.
  4. Hi Freak,

    das oberste Ziel sollte interessante Inhalte sein. Das Layout und der ganze Kram drumherum muß natürlich dazu passen. Ein universelles, 100% optimales Design gibt es nicht, weil stark von Inhalt und Zielgruppe abhängig.

    Bei der verwendeten Technik sollte man sich an etablierten Standards orientieren aber auch möglichst Zukunfts-Kompatibel bleiben, d.h. einen gewissen Weitblick haben. Einige ist dabei wohl reine Spekulation aber es kann nie verkehrt sein, wenn eine Webseite valide ist, d.h. sich genau an die Richtlinien der jeweilgen Sprache z.B. HTML4 hält.

    Das Problem dabei ist, daß man es dabei kaum allen Recht machen kann. Will man Besucher mit veralteten Browsern (z.B. NN4) nicht ausschließen, sich aber trotzdem am Trend orientieren, muß man heute noch oft zweigleisig fahren. Das bedeutet i.d.R. mehr Aufwand. Aber das ist wohl besser als wenn nach drei Jahren gar nichts mehr funktioniert, weil es nur noch XHTML-Browser ohne Frame-Unterstützung gibt (Fiktion)...

    Empfehlung (IMHO):

    • valides HTML4 oder XHTML und CSS2 (nach W3C-Standard)
    • Layout mit Box-Modell (kein Mißbrauch von Tabellen)
    • Verzicht auf Frames
    • vom Benutzer wählbare Schriftgrößen (durch entsprechende CSS)
    • nicht für feste Auflösungen entwickeln
    • PHP für serverseite Lösungen

    mit Gruß aus Kassel

    (: Danny :)

    1. Hay Freaks,

      das oberste Ziel sollte interessante Inhalte sein. Das Layout und der ganze Kram drumherum muß natürlich dazu passen. Ein universelles, 100% optimales Design gibt es nicht, weil stark von Inhalt und Zielgruppe abhängig.

      Dem stimme ich voll zu.
      Eine sehr gute Seite ist genial aufgebaut, das heißt einfach, gut zu lesen. Mit CSS und DHMTL läßt sich sowas sehr gut realisieren: Orientieren tut sich der Leser immer noch nach all den bewährten Standards der Drucktechnik: sauberer Zeilenwechsel, und größerer Zeilen- und Kapiteldurchschuß, klare Monitorschriften, eher kleinere Bilder und Grafiken, hoher Kontrast (keine oder nur sehr schwache Hintergrundbilder), blasse Erdfarben (nie "blue", "green" oder "maroon" verwenden sondern Farben mit "#CC9966" definieren und diese aufeinander abstimmen (zB. Alle Digits um -1 verringert = "#BB8855" oder um +3 erhöhen = "#FFCC99"). usw.
      Zuviel auf eine Seite packen, belastet den Betrachter mit zuviel Information auf einmal. Kleine und kursive Fontstile sind schwer lesbar. Max. 2 Schriftstile einsetzen. Keine weiße Schrift auf dunklem Hintergrund setzen (wie bei Todesanzeigen). Viel Freiraum lassen.
      Die Site nur bis höchstens 3 Ebenen tief ausbauen.
      Leider gibts nicht viele gute WebSeiten, da fast alle meinen, sie müßten noch die eine Info und die andere Technik noch mit einbauen.
      MoinMoin Klaus