Eigenen PC als Webserver mit Apache
Peter
- webserver
0 mame320 Christoph Schnauß
0 Christoph Schnauß0 Peter
Hallo
Ist es eigentlich möglich, einen Apache auf meinem PC laufen zu lassen und andere mittels meiner IP-Adresse über das Internet auf meinen Server zugreifen zu lassen? Wenn ja, über welchen Port geht das ganze (80?), damit ich diesen forwarden kann.
MfG,
Peter
Hallo
Ist es eigentlich möglich, einen Apache auf meinem PC laufen zu lassen und andere mittels meiner IP-Adresse über das Internet auf meinen Server zugreifen zu lassen?
ja ist machbar. wenn du linux hast ist eh der apache da oder du musst ihn halt nachinstallieren. administrieren kannst du ihn dann unter http://localhost [(127.0.0.0)]. für windows gibt es ein paket easyphp.
da installiert neben apache auch mysql und php.
aber melde dich nochmal was du genau machen willst. weil andere rechener greifen dann nur über web mittels ip oder hostnane darauf zu. bei hostname brauchst du ein eintrag in der [linux] /etc/hosts und [windows] winnt\system32\driver\etc\host
Wenn ja, über welchen Port geht das ganze (80?), damit ich diesen forwarden kann.
MfG,
Peter
Aber nix für ungut
Gruß und Kuß
hi mame,
Ist es eigentlich möglich, einen Apache auf meinem PC laufen zu lassen?
ja ist machbar
richtig
wenn du linux hast ist eh der apache da
nicht richtig. So, wie du es schreibst, sieht es aus, als ob der Apache "stabdardmäßig" mitinstalliert würde - und das ist bei keiner der mir bekannten Distributionen der Fall. Du hast nur dann recht, wenn du hattest sagen wollen, daß bei so ziemlich allen LINUX-Distributionen mindestens eine Apache-Version auf der Installations-CD mitgeliefert wird, die man sich dann lokal installieren kann. Es ist aber sehr zu empfehlen, darauf zu verzichten und sich dafür das aktuelle Paket von http://httpd.apache.org zu holen.
administrieren kannst du ihn dann unter http://localhost [(127.0.0.0)]
Quatsch, absoluter Blödsinn.
entschuldige das harte Wort, aber unter http://localhost kannst du eben absolut nix "administrieren", du kannst da lediglich die Startseite des lokalen Servers aufrufen und anschauen. Administriert wird der Apache nahezu ausschließlich dadurch, daß man die Konfigurationsdatei httpd.conf bearbeitet (was man grundsätzlich von Hand machen sollte, es gibt aber auch ein paar grafische tools dafür, die bisher allesamt kleinere oder größere Macken haben). Es gibt noch ein paar kleinere Optionen zur Administration, das betrifft aber in der Regel die Integration des Webservers in das gerade bestehende Betriebssystem und nicht dessen Administration.
für windows gibt es ein paket easyphp.
wovon man die Finger lassen sollte, solange man nicht weiß, was das Ding macht. Ein "Konfigurationstool" für den Apache ist das meines Wissens nicht
da installiert neben apache auch mysql und php.
Naja ... unvollständig und nicht ganz aktuell. Man sollte _grundsätzlich_ auf solche gewiß hilfreich gemeinte Zusatztools erstmal verzichten und sich PHP oder mySQL von deren Originalseiten runterziehen und installieren.
bei hostname brauchst du ein eintrag in der [linux] /etc/hosts und [windows] winnt\system32\driver\etc\host
die "host"-Datei ist in der Tat bisweilen sehr wichtig - sie stellt so etwas wie einen "Ersatz" oder eine "Vorstufe" für DNS dar und kann in kleineren LAN's Bedeutung erlangen, wenn man sich auskucken muß, welcher Rechner jetzt der "master" sein soll. Aber Peter will ja seinen Rechner permanent als Host mit eigener IP ins Netz stellen, und das bedeutet, daß er in seine "hosts"-Datei von Hand wirklich _sämtliche_ im Internet vorhandenen IP-Adressen und Hostnamen eintragen müßte ... hast du eine Vorstellung, wie groß allein diese Datei werden würde?
Er muß sich also lediglich mit irgendeinem zuverlässigen DNS verbinden
Grüße aus Berlin
Christoph S.
Moin,
man nehme:
Susi Linux 7.3 (ab 8 kommt noch zuviel Grafik dabei, was man im Serverbetrieb nicht benötigt)
würze die Standard-Installation mit der Option "Netzwerk"
und füge, ganz nach Geschmack Perl, PHP und mySQL hinzu
und installiere das ganze
durch sorgfältiges lesen der faqs und mans wird der Apache eingerichtet
wahlweise kommen nun diverse upgrades hinzu
Mit Aufruf von localhost sollte Susis Apache-Testseite erscheinen.
Sodann klemmt man den Server ans DSL-Netz und startet eine Verbindung.
Mit einem gezielten Besuch auf dyndns.org lässt man sich in die DNS-DB eintragen
Und schwups ist man erreichbar :-))
Damit die neue dyndns-Adresse nicht vergammelt, empfiehlt sich
der Besuch spätestens alle 24 Std.
Wohl bekomms
Hunold
Hi,
Susi Linux 7.3 (ab 8 kommt noch zuviel Grafik dabei, was man im Serverbetrieb nicht benötigt)
würze die Standard-Installation mit der Option "Netzwerk"
und füge, ganz nach Geschmack Perl, PHP und mySQL hinzu
und installiere das ganze
eine kurze Anmerkung dazu: Wie Christoph schon empfahl, lieber Susis Apache-und PHP-Pakete auf der CD lassen und sich die aktuellen Stände aus dem Netz ziehen. Bei der 7.3 ist nämlich erst (nach Online-Update) Apache/1.3.20 und PHP/4.06 dabei, während man "online" schon aus Sicherheitsgründen (und wegen der Superglobals, die erst ab PHP 4.1 dabeisind) die aktuellste PHP-Version (und am besten auch den aktuellsten Apachen (1.3.27 oder den aus der 2er-Linie)) installiert haben sollte.
Schönen Gruß aus Bilk
Rainer
hi,
man nehme:
Susi Linux 7.3
würze die Standard-Installation mit der Option "Netzwerk"
und füge, ganz nach Geschmack Perl, PHP und mySQL hinzu
nein, bitte nicht. Gerade die SuSE ist leider ein eklatantes Beispiel, wie ein Distributor dir den Zugang zur Administration eines Webservers wie Apache vermiesen kann. So, wie du schreibst, willst du das ja auch noch mit YAST machen ... richtig, man _kann_ das machen (aber versuch mal, das rpm für Apache 2.0.x auf einer SuSE zu installieren), nur wird man auf diesem Weg nicht _verstehen_ lernen, was man da macht, und es funktioniert dann eben nicht nach _deinem_ Willen, sondern nach _SuSE's_ Willen
durch sorgfältiges lesen der faqs und mans wird der Apache eingerichtet
tststs ... dadurch wird überhaupt nix eingerichtet, ein bißchen Klickern und Tippen mußt du schon auch noch ;-)
Mit einem gezielten Besuch auf dyndns.org lässt man sich in die DNS-DB eintragen Und schwups ist man erreichbar :-))
Ja, aber begriffen hat man damit nichts. Und wirklich administriert hat man auch noch nichts. Und in welche Abhängigkeit (von dyndns.org) man zusätzlich geraten ist, hat man nicht realisiert.
Zugeben muß ich allerdings, daß das ein finanziell verkraftbarer Vorschlag ist, und wenn man keine Ansprüche stellt, "funktioniert" dann tatsächlich was. Bloß die Sache mit der "Energie des Verstehens" ist dabei auf der Strecke geblieben ...
Grüße aus Berlin
Christoph S.
Hallo Christoph,
da ich nicht ganz zuende gelesen habe dachte ich es geht um eine interne Lösung.
nach der installation des apache greift man unter linux sehr wohl mittels locahost (mandrake zumindest) auf die admin zu.
ok es ist nicht bei allen distributionen so.
was windows angeht so ist easyphp schon ein gutes tool (setze es selber ein version 1.6.xxx) .
na ja du musst nicht zumindest nicht deine conf.datei für den apache suche.
wie gesagt ich dachte es geht um eine interne lsg. wenn du aber von außen zugreifen willst, gibt es auch noch die mölichkeit mittels dynamischen ip's (wie dyndns).
guten Abend, Peter,
Ist es eigentlich möglich, einen Apache auf meinem PC laufen zu lassen und andere mittels meiner IP-Adresse über das Internet auf meinen Server zugreifen zu lassen?
Prinzipiell ist das möglich, für dich als "Privatperson" aber aus verschiedenen Gründen (Finanzen, Bandbreite usw.) _absolut_ nicht zu empfehlen.
Wir haben zu diesem Thema gelegentlich Debatten hier im Forum geführt, das ist allerdings wegen der unterschiedlichen Threadbezeichnungen (Stichwörter für die Suche) im Archiv nicht so leicht mehr aufzufinden
Gründe _dafür_:
du willst sicher sein, daß ein Besucher deiner Adresse wirklich nur das zu sehen bekommt, was du auf deinem eigenen Rechner liegen hast und entsprechend kontrollieren kannst
Gründe _dagegen_:
du müßtest de facto dein eigener Provider werden und dein Rechner müßte mit einer eigenen weltweit gültigen IP permanent im Internet stehen. Das mit dem "permanent" kriegst du vielleicht noch hin, aber das mit der "eigenen IP" ist ziemlich unwahrscheinlich und auch ausgesprochen teuer.
Außerdem müßte dein Rechner mindestens an einem Backbone hängen, also einen up- und down-Stream zulassen, der weit mehr als DSL zur Verfügung stellt - du willst ja nicht, daß, wenn gerade mal zehn Leute gleichzeitg auf deine IP zugreifen, sie allesamt schon beim Aufruf der Index-Seite drei Minuten warten müssen, bis die Seite in ihrem Browser erscheint. Das heißt, du mußt die technischen Voraussetzungen dazu zuhause haben, was dich monatlich ein paar Tausender (Euro) kosten dürfte, für die du keinen geschäftlichen Ersatz hast. Wenn du reich genug dafür bist, melde dich bei den entsprechenden Institutionen an ...
Wenn ja, über welchen Port geht das ganze (80?), damit ich diesen forwarden kann.
port 80 ist der Standard-port für http. Sobald du dein eigener Provider bist - oder wenn du für ein Intranet (LAN) was einrichten willst - kannst du jeden beliebigen port oberhalb von 1024 an dessen Stelle wählen. Bloß müssen das deine eventuellen Besucher auch wissen, damit sie das in ihren Browsern anwählen können.
Das mit dem "forwarden" entfällt, wenn dein Rechner tasächlich als Verwalter einer eigenständigen Domain permanent im Internet auftauchen sollte - du könntest ja eh nur zu deinem eigenen Rechner forwarden.
Fazit: Laß es lieber. Der Nutzen, den du vielleicht bei vier oder fünf Besuchern pro Tag hast, steht in keinem Verhältnis zum finanziellen (mehrere Tausender monatlich) und materiellen (aufgabengerechte Hardware, deren Anschaffung einige Zehntausend Euro beträgt) Aufwand.
Der Apache ist selbstverständlich in der Lage, seine Aufgaben wahrzunehmen, falls du tatsächlich so ein Riesending wie eine "selbstverwaltete" Domain finanziell und hardwaremäßig verkraften kannst
Grüße aus Berlin
Christoph S.
Danke für eure Antworten erstmal!
Ich glaube ich habe mich aber in meinem ersten Beitrag etwas zu kurz gefasst, d.h. weitere Erklärungen hätten nicht geschadet. Es geht mir zuerst einmal rein theoretisch darum, ob jemand auf meinen Apache zugreifen kann, wenn ich ihm meine IP mitteile, die ich zu dem Zeitpunkt habe. Z.B. um anderen Webpages zu zeigen, die in der Entwicklung sind. Wie ich aus euren Beiträgen entnehmen kann, scheint dies zu klappen. Mein PC hängt allerdings hinter einem Router, also muss ich Port 80 forwarden, oder? Und wenn ich Port 80 standardmäßig forwarde können andere PC´s diesen Port trotzdem noch nutzen, nur ankommende "Anfragen" von außen, die keinen bestimmten Empfänger haben, werden auf meinen PC geleitet, oder habe ich da was falsch verstanden?
Was genau macht eigentlich dyndns.org?
Und noch eine Frage: Wo es gerade um forwarden geht, kennt jemand zufällig den VNCViewer/Server und weiß jemand, ob das auch über Internet funktioniert und welche Ports ich da forwarden muss?
Danke schon mal für eure Antworten!