Christoph Schnauß: Eigenen PC als Webserver mit Apache

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hi mame,

Ist es eigentlich möglich, einen Apache auf meinem PC laufen zu lassen?
ja ist machbar

richtig

wenn du linux hast ist eh der apache da

nicht richtig. So, wie du es schreibst, sieht es aus, als ob der Apache "stabdardmäßig" mitinstalliert würde  -  und das ist bei keiner der mir bekannten Distributionen der Fall. Du hast nur dann recht, wenn du hattest sagen wollen, daß bei so ziemlich allen LINUX-Distributionen mindestens eine Apache-Version auf der Installations-CD mitgeliefert wird, die man sich dann lokal installieren kann. Es ist aber sehr zu empfehlen, darauf zu verzichten und sich dafür das aktuelle Paket von http://httpd.apache.org zu holen.

administrieren kannst du ihn dann unter http://localhost [(127.0.0.0)]

Quatsch, absoluter Blödsinn.
entschuldige das harte Wort, aber unter http://localhost kannst du eben absolut nix "administrieren", du kannst da lediglich die Startseite des lokalen Servers aufrufen und anschauen. Administriert wird der Apache nahezu ausschließlich dadurch, daß man die Konfigurationsdatei httpd.conf bearbeitet (was man grundsätzlich von Hand machen sollte, es gibt aber auch ein paar grafische tools dafür, die bisher allesamt kleinere oder größere Macken haben). Es gibt noch ein paar kleinere Optionen zur Administration, das betrifft aber in der Regel die Integration des Webservers in das gerade bestehende Betriebssystem und nicht dessen Administration.

für windows gibt es ein paket easyphp.

wovon man die Finger lassen sollte, solange man nicht weiß, was das Ding macht. Ein "Konfigurationstool" für den Apache ist das meines Wissens nicht

da installiert neben apache auch mysql und php.

Naja ... unvollständig und nicht ganz aktuell. Man sollte _grundsätzlich_ auf solche gewiß hilfreich gemeinte Zusatztools erstmal verzichten und sich PHP oder mySQL von deren Originalseiten runterziehen und installieren.

bei hostname brauchst du ein eintrag in der  [linux] /etc/hosts und [windows] winnt\system32\driver\etc\host

die "host"-Datei ist in der Tat bisweilen sehr wichtig  -  sie stellt so etwas wie einen "Ersatz" oder eine "Vorstufe" für DNS dar und kann in kleineren LAN's Bedeutung erlangen, wenn man sich auskucken muß, welcher Rechner jetzt der "master" sein soll. Aber Peter will ja seinen Rechner permanent als Host mit eigener IP ins Netz stellen, und das bedeutet, daß er in seine "hosts"-Datei von Hand wirklich _sämtliche_ im Internet vorhandenen IP-Adressen und Hostnamen eintragen müßte ... hast du eine Vorstellung, wie groß allein diese Datei werden würde?
Er muß sich also lediglich mit irgendeinem zuverlässigen DNS verbinden

Grüße aus Berlin

Christoph S.