Reiner: Sicherheit bei Wahl am Sonntag

Hi,

bei uns soll die Wahl am Sonntag mit neuen Mitteln durchgeführt werden, d.h. mittels Rechner....

Da ich generell Vertrauen in Technik habe, aber nicht immer in die Strukturen, die zu der Software geführt haben:

Inwiefern sollte man dem trauen?
Was ist, wenn die Oma sich vertippt?

Ich meine, der Unterschied zum Bankautomaten ist z.B., daß man schon allein dadurch, daß man dort seine PIN eingeben muß, bei klaren Verstand ist (hoffentlich). Außerdem hat die Bank Interesse, daß das "ordentlich" abläuft.

Da eine Wahl anonym ist, weiß ich nicht, ob ein Fehler überhaupt nachvollziehbar wäre.
Bei den alten Zetteln könnte man später nochmal nachzählen, wenn man unsicher ist. Da stehen dann auch Freiwillige von jeder Partei rum, die insofern ein Interesse haben, daß es ordentlich abläuft.

Kann ich von den Wahlhelfern verlangen, mich über Technik, Software, Verfahren allgemein GENAU aufzuklären und ein Certifikat o.ä. vorzulegen?

Was meint Ihr?

  1. Hallo

    bei uns soll die Wahl am Sonntag mit neuen Mitteln durchgeführt werden, d.h. mittels Rechner....

    Hab ich noch nix von gehört... heist aber nix

    Inwiefern sollte man dem trauen?

    Ich denke (hoffe), dass der Programmierer ordentliche arbeit geleistet hat, und nicht Parteifuntionär Der CDU/CSU bzw. SPD (was ja aufs selbe hinausläuft) ist und seiner Partei Dadurch vorteile Verschafft.

    Was ist, wenn die Oma sich vertippt?

    1. Es sind nicht nur Omis Am Werk.
    2. Also das Traue ich auch dem "letzten Deppen" zu, S für SPD, C für CDU usw... einzutippen
    3. Das ist also nicht mein Problem

    Da eine Wahl anonym ist, weiß ich nicht, ob ein Fehler überhaupt nachvollziehbar wäre.

    Gute Frage, aber....

    Bei den alten Zetteln könnte man später nochmal nachzählen, wenn man unsicher ist. Da stehen dann auch Freiwillige von jeder Partei rum, die insofern ein Interesse haben, daß es ordentlich abläuft.

    Man Kann Ja auch so die Zettel Nochmal Nachzählen...., Es sei denn das ergebnis geht direkt (Per ISDN, Telephon oder ...) zur BundesWahölzentrale

    Kann ich von den Wahlhelfern verlangen, mich über Technik, Software, Verfahren allgemein GENAU aufzuklären und ein Certifikat o.ä. vorzulegen?

    Ich Glaub Kaum, Wenn wäre das auch etwas unfair, Können ja nicht alle Technisch Versiert sein (zB ich)

    Was meint Ihr?

    Innsgesamt, werden wir es in jeden fall nicht verhindern können. (Es sei denn wir entwickeln uns zu einer Diktatur, brrr). Ich denke Software ist (von Neutralen Programmierern Geschrieben), neutraler als Menschliche Wahlhelfer. Über Kurz oder lang könnte ich mir einen Digitalen Stimmzettel vorstellen (Nicht einer wie Bei George Bush Jr., sondern absolut maschienenlesbare).
    to be continued...

  2. Also ich weiß jetzt nicht genau, wie das ablaufen soll, ich dachte eigentlich auch, dass die online-wahl erst ab 2006 möglich sein soll. Aber ich denke, man legt einfach seinen ausweis erstmal vor, geht dann zu einer art terminal und dort hat man dann keine normale tastatur, sondern vielleciht einen touchscreen oder sowas, dort tippt man dann seinen kandidaten und die Partei ein und dann irgendwo bestätigen.

    Was meinst du mit nachzählen? Deine wahl ist geheim, frei und anonym, du gibts deine stimme ab und das wars, da können auch bei der "normalen" Wahl fehler auftreten.

    1. Hi,

      Also ich weiß jetzt nicht genau, wie das ablaufen soll, ich dachte eigentlich auch, dass die online-wahl erst ab 2006 möglich sein soll. Aber ich denke, man legt einfach seinen ausweis erstmal vor, geht dann zu einer art terminal und dort hat man dann keine normale tastatur, sondern vielleciht einen touchscreen oder sowas, dort tippt man dann seinen kandidaten und die Partei ein und dann irgendwo bestätigen.

      Was meinst du mit nachzählen? Deine wahl ist geheim, frei und anonym, du gibts deine stimme ab und das wars, da können auch bei der "normalen" Wahl fehler auftreten.

      aeh, ja!....

      Du hast mich - denke ich - nicht verstanden!
      Wie das abläuft, also mit TouchScreen oder so, ist klar bzw. nicht so wichtig.
      Aber: Wo landen die Daten, wie wird sichergestellt, daß nicht bei irgendeiner komischen Konstellation (anlaufende Kaffeemaschine direkt neben Hub) etwas anderes "gewählt" wird, als vom "Wähler" gewünscht?!
      Wer stellt das sicher und vor allem wie?

      Auf einem Zettel ein Kreuz zu machen, ist für jeden nachvollziehbar, auch im Nachhinein x-beliebige Male!
      Wenn die Daten aber falsch (wie auch immer) in der DB landen, kann man das nicht mehr bereinigen.

      1. ...ich betreue selbst DBs und meine Frage wirkt vielleicht etwas naiv!?

        Ich habe keine Bedenken bzgl. Technik!!!
        Ich habe bedenken, wer bzw. wie das bewertet u. zugelassen wurde!

  3. Hi,

    bei uns soll die Wahl am Sonntag mit neuen Mitteln durchgeführt werden, d.h. mittels Rechner....

    finde ich gut.

    Da ich generell Vertrauen in Technik habe, aber nicht immer in die Strukturen, die zu der Software geführt haben:

    Inwiefern sollte man dem trauen?

    Dazu muss man wohl sagen, dass die kaum eine Software einsetzen werden, die nicht von mehreren unabhängigen Personen (Informatikern) überprüft wurde.

    Dies ist nämlich Voraussetzung für ein solches System... und ich bin 100% sicher, dass dies auch so gehandhabt wurde... denn jede grössere Partei wird daran interessiert sein, dass das Programm wirklich neutral ist... und so wird die CDU das Programm überprüft haben lassen (um sicher zu stellen, dass die SPD keinen Vorteil hat), die SPD wird es ebenfalls überprüft haben (um sicher zu stellen, dass die CDU keinen Vorteil hat) und FDP, Grüne, usw. ebenso.

    Was ist, wenn die Oma sich vertippt?

    Kennst du das Software-Programm? Wieso denn tippen? Sowas müsste doch in dicken Schaltflächen mit entsprechender Beschriftung realisiert sein... und man klickt einfach drauf.

    Tippen würde ich doch für etwas sehr zurück geblieben ansehen. Bei Mausklick kann auch die Oma sich nicht vertun... und wenn doch, dann ist sie so tatterig, dass sie sicher auf dem Stimmzettel auch an der falschen Stelle ihr Kreuz gemacht hätte ;)

    Bei den alten Zetteln könnte man später nochmal nachzählen, wenn man unsicher ist. Da stehen dann auch Freiwillige von jeder Partei rum, die insofern ein Interesse haben, daß es ordentlich abläuft.

    Nachzählen ist hier überflüssig, da die Stimmabgaben sicherlich sofort vom Programm ausgewertet werden. Alles andere hätte doch keinen Sinn, da könnte man auch Stimmzettel verteilen.

    Kann ich von den Wahlhelfern verlangen, mich über Technik, Software, Verfahren allgemein GENAU aufzuklären und ein Certifikat o.ä. vorzulegen?

    ??????

    Grüsse
    Lactrik

    1. Hallo,

      Tippen würde ich doch für etwas sehr zurück geblieben ansehen. Bei Mausklick kann auch die Oma sich nicht vertun...

      Da kennst du unsere Oma nicht: Obwohl sie sehr rüstig und klar ist uns sich beim Ankreuzen in der Wahlkabine bestimmt nicht vertun wird, war ihr die Handhabung einer Maus auch in mühevoller Kleinarbeit nicht beizubringen. Der Curser ging halt immer woanders hin, als sie wollte, oder sie klickte im faschen Moment, oder sie vergaß die Maustaste wieder loszulassen, weil sie von dem "Geschehen" auf dem Bildschirm abgelekt war, oder ...

      Ich denke, bei solchen Neuerungen - egal ob Maus oder sonst was -muß man wirklich sehr behutsam vorgehen: Das Verschwinden von Tante-Emma-Läden und Bankfilialen zu Gunsten von Supermärkten und Bankautomaten war und ist für bestimmte Bevölkerungskreise sehr schlimm, z.T. eine persönliche Katastrophe.

      Das gilt gerade auch für Wahlen. Die höheren Kosten für Stimmzettel usw. sind nicht alles, zumal die Wahlhelfer für das Auszählen ohnehin nur ein kleines Taschengeld erhalten und Hard- uns Software auch nicht kostenlos sind. Und dass das Ergebnis dann ein paar Minuten früher vorliegt, ist nun wirklich kein Grund für Änderungen im Verfahrenssablauf. Brauchen wir wirklich um 19 Uhr schon eine prozentgenaue Hochrechnung? Vielleicht steht ja trotzdem erst nach Mitternacht fest, wer die 5% geschafft hat und wer nicht, auch das wäre kein Unglück.

      Gruß
      Hans35

  4. Hi,

    wo laufen sie denn? Ich kann die Trolls noch gar nicht entdecken!

    Das ist doch wohl ein Witz.

    Was ist denn dann noch noch anonym und geheim? Oma Müller geht zum Tresen, legt Ihren Wahlschein vor, wird freigeschaltet für Kabine 3 und darf dort aufs Knöpfchen drücken. Und als kleine Hilfe blinkt das Knöpfchen dann, auf das Sie drücken soll. Wenn sie falsch abgestimmt hat, kommt der Pastor nicht mehr zum Kaffeetrinken.

    In der Datenbank, in der die Stimmen gesammelt werden, befinden sich aus Versehen noch die Testzahlen von gestern. keiner hats gesehen, keiner kanns jemals nachvollziehen.

    Kann sich also nicht um die Bundestagswahl handeln. Hast Du glaube ich auch nix von geschrieben. ätsch, reingefallen...

    Hast ja nur von Wahl am Sonntag geschrieben.

    Was wählt Ihr denn?

    Grüße
    Tom

    1. Hi,

      wo laufen sie denn? Ich kann die Trolls noch gar nicht entdecken!

      Das ist doch wohl ein Witz.

      NEIN:
      http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0,1872,2013145,00.html

      Alles Gute,
      Reiner

      1. ok,
        es gibt elektronische Wahlhelfer im Wahllokal,
        aber keine vernetzte Internetwahl (von zu Hause aus).

        http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/0,1872,2014422,00.html

  5. Hi Reiner,

    bei uns soll die Wahl am Sonntag mit neuen Mitteln durchgeführt werden, d.h. mittels Rechner....

    Nicht jede Partei kommt mit sowas klar!

    Da ich generell Vertrauen in Technik habe, aber nicht immer in die Strukturen, die zu der Software geführt haben:

    Inwiefern sollte man dem trauen?
    Was ist, wenn die Oma sich vertippt?

    Warme Sachen für den nächsten Winter kaufe! (Ähhm jedes Teil eine bis zwei Nummern kleiner außer der Schuhe)

    Ich meine, der Unterschied zum Bankautomaten ist z.B., daß man schon allein dadurch, daß man dort seine PIN eingeben muß, bei klaren Verstand ist (hoffentlich). Außerdem hat die Bank Interesse, daß das "ordentlich" abläuft.

    Das wollen wir doch hoffen dass am 22. keine Wahlfälscher am Werk sind!

    Da eine Wahl anonym ist, weiß ich nicht, ob ein Fehler überhaupt nachvollziehbar wäre.

    Yes it is! Die Masse wählt - die Masse spürt's Ergebnis (wie gesagt: warm anziehen ...)

    Bei den alten Zetteln könnte man später nochmal nachzählen, wenn man unsicher ist. Da stehen dann auch Freiwillige von jeder Partei rum, die insofern ein Interesse haben, daß es ordentlich abläuft.

    Siehe 2 Pkte weiter oben.

    Kann ich von den Wahlhelfern verlangen, mich über Technik, Software, Verfahren allgemein GENAU aufzuklären und ein Certifikat o.ä. vorzulegen?

    Von den Wahlhelfern kannst Du i.d.R. gar nichts verlangen, die haben am Wahltag einen schweren Kopf weil die die vorhergehende Nacht durchgemacht habe..

    Gruß, Rolf

    Tipps:
    99 Beteiligung der DE an Kosovo Krieg
    4 Mio Arbeitlose in DE
    400.000 Pendler Ost-West
    Abwanderung Arb.Nehm. von Ost --> West (gen. Zahl unbek.)
    Großunternehmer zahlen seit 99 keine Steuer mehr
    seit 99 verstärkter Kapitalexport, keine Invest. im Inland
    z.Z. tägl. ca 100 Firmenpleiten im Mittelstand
    T Euro
    Blauer Brief aus Bruessel droht
    ... gääähhn

  6. Hallo

    bei uns soll die Wahl am Sonntag mit neuen Mitteln durchgeführt werden, d.h. mittels Rechner....

    Das stimmt garantiert nicht.

    Nächste Woche dürfen 70.000 Schüler testweise online wählen.
    Aber für die echten realen Wahlen wäre das kathastrophal bei den Hackern die es gibt.

    Da müsste ja nur eine Partei die Kosten für die Werbung sparen und die Millionen ein paar Hackern geben um in den Bundestag einzuziehen bzw. ihre Stimmen zu erhöhen.

    ciao
    -Marco-

    1. Das mit der simulierten Schülter Online Wahl kann man unter:
      www.heise.de

      nachlesen.