Was muss man denn können?
Thomas Schmieder
- meinung
Hallo liebe ForumsmitgliederInnen, *gg*
der Thread http://forum.de.selfhtml.org?t=35194&m=191817 (hoffe, das geht jetzt) hat mich dazu veranlasst, Euch um Mithilfe zu bitten. Er war sozusagen der Auslöser für ein schon lange gewachsenes Anliegen. Ich möchte Euch bitten, mir bei der Sammlung von Ausbildungs(schwer)punkten für diesen "Berufsbereich" hier zu helfen. Dabei habe ich nicht den Inhalt selbst im Auge, sondern "nur" die Benenneung der Topics, eine kurze Beschreibung des Inhaltes, wie lange man erfahrungsgemäß braucht, es zu lernen, woher man diese Kenntnisse beziehen kann (ohne viel Kohle)...
Der Hintergrund:
Ich veranstelte seit Jahren Seminare zum großen Thema EDV rund um den PC. Schön wäre es, wenn ich dabei selber genug Zeit gefunden hätte, mich mal dazuzusetzen. Das hole ich nun so langsam nach, da der Markt in diesem Bereich zusammengebrochen ist, und ich endlich mehr Zeit für mich habe. Das Dranbleiben (und Weiterkommen) ist nämlich das Schwerste, das werden viele von Euch wissen.
Ich fang mal an:
Grundlegende Kenntnisse über die Anwendung von Computern
Also so hab ich mir das vorgestellt.
Nun bleibt noch die Frage, woher man die notwendigen Materialen und Kenntnisse zum Thema Textverarbeitung beziehen kann und was das kosten wird.
Es wäre nett von Euch, wenn Ihr diesen Thread NICHT (etwas lauter) zum Diskutieren, sondern nur zum Sammlen Eurer Vorschläge nutzen würdet. Ich freue mich, wenn es möglichst viele werden. Für eine Diskussion, falls sie überhaupt erforderlich ist, könnte dann einer meiner Kritiker vielleicht einen extra-thread aufmachen? Ausnahmsweise?
...
Wie würde der Lateiner jetzt sagen? Continuendum? (da shet ihrs, noch nicht mal Latein kann ich *g*)
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Hallo liebe ForumsmitgliederInnen, *gg*
Hallo
Also so hab ich mir das vorgestellt.
Nun bleibt noch die Frage, woher man die notwendigen Materialen und Kenntnisse zum Thema Textverarbeitung beziehen kann und was das kosten wird.
Hm wenn ich dich richtig verstanden habe, versuche ich mal zu antworten. Bin ja noch nicht so alt, aber ok woher hab ich mir die Kenntnisse genommen? Naja zum grössten Teil selber erlernt. Ich bin zwar kein Autodidakt oder wie das heisst aber naja ich musste schon früh lernen, mir vieles selbst bei zu bringen. Ansosnten Bücher lesen, auch wenns anstrengen manchmal ist und teuer?...
Ich selber war noch nie auf einer Schulung, doch sorry, einmal, aber da wär ich fast eingeschlafen. Naja ansonsten müssen wohl die Alteingesessen darüber berichten ;)
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
LG cg
Hi Tom,
[...]
Der Hintergrund:
Ich veranstelte seit Jahren Seminare zum großen Thema EDV rund um den PC. Schön wäre es, wenn ich dabei selber genug Zeit gefunden hätte, mich mal dazuzusetzen. Das hole ich nun so langsam nach, da der Markt in diesem Bereich zusammengebrochen ist, und ich endlich mehr Zeit für mich habe. Das Dranbleiben (und Weiterkommen) ist nämlich das Schwerste, das werden viele von Euch wissen.
Ja, das ist es, gerade wenn etwas länger dauert, als es einem lieb ist...
Ich fang mal an:
Grundlegende Kenntnisse über die Anwendung von Computern
- Textverarbeitung
-- Was leisten einfache Textverarbeitungen,
-- wie werden sie bedient
-- was passiert beim Laden, Speichern, Kopieren, Löschen von Daten?
-- man braucht wohl ca. 30 Std. intensive Einführung und dann immer mal wieder eine Stunde "Nachschulung" zu aktullen Aufgaben. Moderne textverarbeitungen sind so komplex, dass man sie in einem Menschenleben nicht mehr vollständig kennenlernen kann.
Du sagtest, kein Kommentar. Daran halte ich mich *fg*
Also so hab ich mir das vorgestellt.
Das ist das Handwerkszeug, ich mache mal weiter, wenn es denn Recht ist.
Ich mache mal weiter:
Zunächst benötigt man infantile HTML-Kentnisse. (am besten gleich in XML einsteigen halte ich für höchst sinnvoll))
Wie lange das dauert hängt von eigenen Lernpotenzial und der Bereitschaft ab. Ich würde schätzen 1-6 Monate, dann _sollte_ man die Tags mitsamt semantischer Bedeutung runterbeten können. (Okay, ausser den exotischen wie <dfn> *ggg*)
Wie würde der Lateiner jetzt sagen? Continuendum? (da shet ihrs, noch nicht mal Latein kann ich *g*)
Ita est. (Das bezeiht sich auf die zweite Aussage, die mir nicht mit der ersten verknüpft zu sein scheint *fg*)
Fabian
Moin
Der Hintergrund:
Ich veranstelte seit Jahren Seminare zum großen Thema EDV rund um den PC. Schön wäre es, wenn ich dabei selber genug Zeit gefunden hätte, mich mal dazuzusetzen. Das hole ich nun so langsam nach, da der Markt in diesem Bereich zusammengebrochen ist, und ich endlich mehr Zeit für mich habe. Das Dranbleiben (und Weiterkommen) ist nämlich das Schwerste, das werden viele von Euch wissen.
Ich denke, dass Dein Ansatz nicht ganz richtig ist.
Ganz am Anfang steht doch die Frage, welche Zielgruppe will/muss ich ansprechen. Dahingehend musst Du Dein Angebot abstimmen.
Bei den Anfaengern kannst Du HTML vergessen. Da geht erstmal um die grundlegenden Kenntnisse der Arbeitsweise eines Computers. Betriebssystem, Bedienung einer Tastatur (ja!) etc. Nachfolgend kann man langsam mit Textverarbeitung (plus Deiner Liste) anfangen, da hier grundlegende Arbeitsweisen einer GUI gebraucht werden. Im Normalfall wird dies wohl Windows sein, mit Linux vergraulst Du Dir _diese_ Klientel. Unter Umstaenden kann bei entsprechende, Lernfortschritt auf weitere Standardapplikationen eingegangen werden.
Bei Fortgeschrittenen Anwendern dann Tabellenkalkulation, Praesentation, Internetanwendungen (aber bitte nicht gleich Newsreader *g*, das Usenet wird es Dir danken). Bitte den Leuten nicht den EIndruck vermitteln, dass man mit ein bisschen Powerpoint und Word Webseiten erstellen soll.
Semi-Profis: Netzwerk, evtl. Linux oder andere OS und erst hier HTML. Ohne Verstaendnis der Netzwerkfunktionalitaeten ist ein frueherer Einstieg IMHO sinnbefreit.
Gruesse
Wilhelm
Hallo Wilhelm,
danke für Diene Beteiligung an der "Sammelaktion".
Nur damit es nicht in die falsche Richtung läuft: es geht mir darum , was man können muss, wenn man als selbständige(r) Internetfachmann/frau bestehen will und in welchen Etappen man dorthin kommt. Ich habe fürs Web z.B. noch keine Tabellenkalkulation benötigt. Bestenfalls für die Kalkulation meiner Angebote. Also muss ich das können?
Grüße
Tom
Hi Thomas,
Ich habe fürs Web z.B. noch keine Tabellenkalkulation benötigt. Bestenfalls für die Kalkulation meiner Angebote. Also muss ich das können?
das kommt darauf an, was Du unter "können" verstehst.
Ich kann auch keine Makros für solche Produkte schreiben, weil ich das nie gebraucht habe - aber ich habe eine vage Ahnung davon, was sie ungefähr könnten, wenn ein Kunde darauf abfahren würde, unsere Daten damit zu verarbeiten. (Wir haben sogar Produkte, welche Daten an solche Programme exportieren - aber zum Glück gibt es Kollegen, denen das mehr Spaß macht als mir. ;-)
Und für bestimmte Arbeiten würde ich mir einfach kein Programm selbst schreiben, weil dafür eine fertige Lösung nahe genug an meine Vorstellungen heran kommt.
Die monatliche Webserverstatistik unserer Serverfarm inhaltlich zu verdichten und optisch so aufzubereiten, daß auch der Vertrieb etwas mit den Zahlenkolonnen anfangen kann ;-), dafür ist so ein Teil auch für mich prima zu gebrauchen.
Ich denke, wie für viele andere Bereiche gilt auch hier: Einschätzen können, wofür es gut ist - und Details lernen, wenn man einen konkreten Einsatzfall hat.
Einer der wichtigsten Skills in der EDV ist es ohnehin, schnell neues Detailwissen zu akquirieren, wenn es gebraucht wird - mach doch mal einen Kurs darüber, wie man effizient Handbücher liest und Suchmaschinen bedient ...
Viele Grüße
Michael
Hi Michael,
Ich denke, wie für viele andere Bereiche gilt auch hier: Einschätzen können, wofür es gut ist - und Details lernen, wenn man einen konkreten Einsatzfall hat.
Einer der wichtigsten Skills in der EDV ist es ohnehin, schnell neues Detailwissen zu akquirieren, wenn es gebraucht wird - mach doch mal einen Kurs darüber, wie man effizient Handbücher liest und Suchmaschinen bedient ...
Gute Idee, aber ich befürchte, da würde keiner drauf abfahren, weil die Leute, die es am meisten brauchen könnten an penetranter Selbstüberschätzung leiden. Aber dazu hat wohl unser Klickzeitalter geführt.
Ich habe in den Seminaren festgestellt, dass viele Teilnehmer den Stoff langweilig finden, weil sie sich für enorm unterfordert halten. Und sowie man dann die kleinste Aufgabe stellt und sagt "machen" und nicht vorgekaut bekommen, dann sind sie überlastet und werden sauer...
Ich hatte aber auch schon Kurse, in denen die Leute wahnsinnig mitgemacht haben und wir nicht pünktlich um 17:00 Uhr sondern erst um 20:30 aus dem Seminarraum herauskamen. Ich erinner mich da an "HTML, von den Grundlagen bis zur Site in dei Tagen". Das waren alles Selbständige. Die hätten auch hochinteressante Fragen für sechs Tage gehabt. Und jeder hat sich für das interessiert, was der Andere gefragt hat. Ich denke, das zeichnet ein gutes Lernklima aus. Die Threads, die das beherzigen, kommen auch hier am weitesten - oder?
Was muss man denn aus dem Grafik-Bereich können, welche Produkte sollte man "beherrschen"? Ich bedaure z.B., dass ich nicht wirklich zeichnen kann, eben nur technisch, nicht creativ. Das fehlt mir oft.
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Hallo Tom,
Was muss man denn aus dem Grafik-Bereich können, welche Produkte sollte man "beherrschen"? Ich bedaure z.B., dass ich nicht wirklich zeichnen kann, eben nur technisch, nicht creativ. Das fehlt mir oft.
Daß ich nicht (im RL auf Papier) zeichnen kann, bedauere ich allerdings auch sehr, genauso wie meine mangelnden Fähigkeiten in der Benutzung eines Klaviers ;-).
Aber irgendwie ist mir noch nicht ganz klargeworden, für was genau Du ein Qualifikationsprofil suchst. Wenn es für eine selbstständige Existenz in Webdesign/Programmierung-Bereich ist, dann würde ich da einfach scharf zwischen Design und Programmierung unterscheiden. Ich kann notfalls auch ein paar Seiten zusammenschustern, bei denen einem z.B. beim Farbschema nicht die Augen explodieren, aber das ist dann doch ein himmelweiter Unterschied zu dem, was ein ausgebildeter Grafiker macht. Auf der technischen Schiene wäre in dem Bereich also als Skill höchstens sinnvoll, in Photoshop ein Produktfoto freistellen, ein bißchen schärfer stellen, und in sinnvoller Qualität exportieren zu können. Alles andere sollte man wirklich einem Grafiker überlassen.
Und wenn es um die Selbstständigkeit geht: Kostenkalkulation, Buchhaltung, Marketing, das ist viel wichtiger, bzw. meistens das, woran es im Endeffekt dann eher scheitert, als an mangelnden IT-Fachkenntnissen.
Viele Grüße
Stephan
Hallo!
Nur damit es nicht in die falsche Richtung läuft: es geht mir darum , was man können muss, wenn man als selbständige(r) Internetfachmann/frau bestehen will und in welchen Etappen man dorthin kommt. Ich habe fürs Web z.B. noch keine Tabellenkalkulation benötigt. Bestenfalls für die Kalkulation meiner Angebote. Also muss ich das können?
Also, erstmal ein paar Sachen die ich wichtig halte, und am, Ende doch noch etwas "Diskussionsstoff", sorry ;-)
Allgemein, um sich mit einer eigenen "Internet-Agentur" selbstständig zumachen(so Versuche ich jetzt mal den Begriff "Internetfachmann/frau"), braucht man meiner Meinung nach Kenntnisse in folgenden Bereichen:
Grundlagen im Umgang mit dem PC
Grundlagen im Umgang mit Windows oder Linux
Grundlagen im Umgang mit Office-Anwendungen
gute Kenntnisse im Umgang mit Internet-Anwendungen wie verschiedene Browser, FTP, Email...
Entweder Grundlagen in HTML und gute Kenntnisse in der Verwendung eines guten WYSIWYG-Editors(_nur_ GoLive oder Dreamweaver, vielleicht noch Phase5), oder sehr gute Kenntnisse in HTML, Javascript, CSS etc.
(und jetzt kommt mir nicht mit anti-WYSIWYG, viele _gute_ Agenturen erstellen hiermit sehr gute, große und teure Seiten)
grundlagen in Bildbearbeitung
Bereitschaft erheblich mehr zu arbeiten als andere
Bereitschaft immer mehr zu lernen und zu lesen!
die finanziellen und geistigen Grundlagen
Kenntnisse in Verwaltung(Fraktura, Buchaltung, Mahnwesen, ...)
Kontakte
Glück
Das sind meiner Meinung nach ganz grob die Mindestanforderungen. Aber damit kann man IMHO nicht viel erreichen, gerade in der heutigen Zeit. Auch wenn man jetzt gut PHP lernt, SQL, HTTP... das erweiterrt zwar die Möglichkeiten, aber eigentlich für den Geschäftsalltag nicht wirklich. Das Geld verdienen die Agenturen die Spezialisten haben. Die haben studierte Informatiker, Grafikdesdigner, Fachinformatiker, eine Verwaltung und umgeschulte Webdesigner. Das eigentliche klassische Webdesign ist doch nur ein kleiner Baustein in einem Projekt durchschnittlicher Größe. Ein Allround-Internet-Fachmann ist IMHO eine Utopie, da das ganze Thema einfach zu komplex ist. Und ich gebe nochwas zu bedenken - eine Schulung ist ja schön und gut, nur Leute die NULL Ahnung von der Materie haben erlangen dieses wissen nicht "mal eben" in ein paar Schulungen a 30 Tage. Die Fachleute in Ihren Gebieten haben meist mind. 3-5 Jahre gebraucht um die Grundlagen für Ihren Zuständigkeits-Bereich zu erlernen, und sind von daher sehr schnell in der Lage aufbauend auf diesen Grundlagen neue Techniken und Programmiersprachen sehr schnell zu erfassen und wohl bedacht(!!!) einzusetzen. Guck Dich mal hier im Forum um, es gibt Fachleute für ale Richtungen, der eine hat Wahnsinns-Programmier-Kenntnisse, kann aber keine grafisch perfekte Web-Seite designen, und genau so anders herum.
Meiner Meinung nach muß man sich überlegen wen man schulen will. Das hast Du ja selbst gemerkt, Webseiten machen finden viele Leute höchst interessant, sind aber am Ende nichst anderes "Umschüler mit Null Ahnung". Aber mal ehrlich - waren wir nicht mal ale "Webdesigner mit Nukl Ahnung"? Irgendwann muß man mal anfangen! Wenn man "normale Leute" komplett schulen will bis sie eine wirklich gute Internetseite hinbekommen, dann dauert das _Jahre_ und ist entsprechend unbezahlbar. Die Leute haben nicht Null Ahnung, sondern die Grundlagen erworben auf denen sie Aufbauen können um in einer Agentur als Webdesigner eingesetzt zu werden, vielleicht anch einem Praktikum, wobei sie am Anfang viel von den Kollegen lernen werden/müssen. Eine Umschulung ist der erste Schritt, das wichtige ist das eigene Engagement, was hiermit gezeift wurde, was aber nicht ausreicht, man muß sich sehr weit in die Materie vertiefen bis man in der Lage ist gute Webseiten zu designen.
Hier im Forum sind auch eine Menge "möchte-gern-allround-webworker" vereint, da zähle ich mich auch irgendwie dazu, aber das besondere daran ist, das vermutlich die meisten davon nicht 100% abhängig sind. Ich kann mir das erlauben, ich studiere und habe viel Zeit zu probieren usw. Ich bin aber kein klassischer Typ der in so eine Schulung gehen würde.
Um aufs Thema zurückzukommen - ich denke es komt drauf an was man jetzt genau machen will: reins Webdesign, dann reichen die Kenntnisse zwar theoretisch, aber in der heutigen Zeit hat sowas IMHO keien Überlebenschance, die EDV-Branche ist nach dem Boom fast noch härter als der Rest der Wirtschaft.
Will ich mehr machen, richtige Internet-Anwendungen, dann brauche ich fundiert Programmierkenntnisse die ich mir nicht mal eben aneignen kann, sondern nur in einer echten Ausbildung vermittelt bekomme. Das ganez mit PHP/mySQL ist ja alles schön und gut, aber ich behaupte das 95% der PHP-Programmierer nicht wirklich genügend Kenntnisse haben, gute Software zu entwickeln, da gerade PHP nicht aus Programmiergrundlagen heraus erlernt wird, sondern meist von diesen ehemals Frontpage-Webdesignr, heute "möchte-gern-allround-webworkern", und denen fehlt es leider an elementaren Grundlagen, woran auch eine leichte Programmiersprache wie PHP nichts ändert. Ich zähle mich übrigens auch dazu, nur das es mir egal ist, da ich davon nicht abhängig bin.
Und ja, ich kenne Leute die mit erheblich weniger Kenntnissen als ich damit erheblich mehr Geld verdient haben, aber darauf kann man sich heute ganz bestimmt nicht mehr verlassen.
Viele Grüße
Andreas
Hi Thomas,
schwierige Frage, zudem ist mir unklar, wo genau Du Dein Tätigkeitsfeld siehst und welche Leistungen Du anbieten willst.
Ausbildungs(schwer)punkten für diesen "Berufsbereich"
Willst Du Dich selber weiterbilden mit dem Ziel, Seminare anzubieten, oder willst Du die Leistung selbst vermarkten, etwa indem Du Seiten für Firmen baust?
Viele Grüße
Mathias Bigge
Hallo,
wenn ich das richtig aus dem Thread rausgelesen habe, suchst Du einen "Leitfaden", der einen von null zum "Internetfachmann/frau-Webdesigner-oder-wie-auch-immer" bringt (bringen könnte ;-))
Meine Einschätzung:
Computertechnische Aspekt:
Maus-GUI-Bedienung (und die Fähigkeit, dies vom gelernten betriebssystem auf andere ähnliche zu übertragen....)
Verständnis von der Struktur eines Dateibaumes (ohne Scherz, da scheitern die meisten Anfänger auch nach einem halben Jahr noch. "Wo speichert das Ding was und warum ab.... diese Baumstruktur kommt im normalen Leben nämlich kaum vor, außer beim klettern auf Bäumen...)
Trainieren des Umstandes, daß man einen Computer meist eher "atmosphärisch" bedienen muß anstelle feste Arbeitsabläufe auswendig zu lernen, weil man nur dann nämlich sein Grundwissen auf viele andere Programme übertragen kann.
Das Wissn, was eine Tabellenkalkulation ist, eine Textverarbeitung, eine datenbank und ein Grafikprogramm, ein "Programmiereditor"... und dieses Wissen auf andere, ähnlich gelagerte Programme überagen können. ("Können" muß man die erst mal nicht....)
Webdesign (Computertechnischer Aspekt)
Alles andere technische Wissen ist von den Wissensinhabern nicht selten zu hoch bewertet. (Naja, sie können vielleicht auch nichts anderes ;-)))
Webdesign (technisches Wissen)
Hintergrundwissen über die grundsätzliche Lehre des Publizierens. (Typographie, Grafik, Kommunikationsdesign) und die Besonderheiten des Mediums Internet.
Textsicherheit. (Wie sage ich es meinem besucher....)
Selbstständigsein
-Teamfähigkeit
Selbstsicherheit (beinhaltet auch, seine Persönlichkeit ab und an mal zurückzuschrauben.)
Fähigkeit, sich und seine Ideen zu verkaufen.
Bereitwilligkeit zu lernen
Spaß an der Arbeit
Hohes Rücklagenkonto
Alles jetzt wahllos, Brainstormingartig und natürlich unzulänglich ;-))
Chräcker
Hi Chräcker,
danke für den Beitrag. Der bringt uns dem virtuellen Ziel, endlich zu wissen, was sinnvoll ist, schon ein gutes Stück näher.
Was glaubst Du, wie lange man braucht?
Liebe Grüße aus http://www.braunschweig.de
Tom
Hallo,
Was glaubst Du, wie lange man braucht?
oh, fast unmöglich zu sagen. Ich glaube, wenn man "interesiert" ist, dann geht das mit dem Wissen bezüglich des Umganges mit "mausgesteuerten" Bedienoberflächen relativ schnell. Das schwierigste ist immer, ab wann man sich davon frei macht Scheu vor den Computer zu haben und ab wann man sich frei vom sturen auswendiglernen von festen Arbeitsschritten macht.
Die Fähigkeit der richtigen kommuniaktion ist eine lebensaufgabe ,-) Und dias Wissen um die klasischen Elemnet des Publizieren (etc) ist auch leichter zu vertiefen, wenn man sich für sowas "schon immer" interesiert hat.
Schwammige Antworten, ich weiß. Am einfachsten ist html lernen, den Start bekommt man innerhalb kürzester Zeit hin, so zwei Tage? Den rest kann man sich dann selbst erarbeiten (hat man das Grundprinzip mal drin), allerdings lernt man auch da nie aus.... (Das ist ja auch das Problem vieler Webdesigner: "das" bekommen die immer hin, am rest haperts....)
Bei einem relativ eng begrenzten Zeitrahmen (ein Wochenseminar, eine dreimonats-Kursus, eine 2-Jahresausbildung) kann immer nur mehr oder weniger vertiefte Anschupser geben und das Auge und Hirn schulen.... lernen (und schauen) muß man immer "weiter"....
Chräcker
Hi Thomas, hi Chräcker,
Was glaubst Du, wie lange man braucht?
oh, fast unmöglich zu sagen.
Bei mir gibt es eigenartige Lernkonjunkturen, gegen die ich mich früher gewehrt habe, während ich sie inzwischen als meine Lebensweise akzeptiere. Manchmal quäle ich mich lustlos drei lange Monate mit irgendwelchen Banalitäten herum, dann dreh ich aber auch mal auf, und schaff mir in kürzester Zeit auch komplexe Sachverhalte drauf. Meine Sternstunde in dieser Hinsicht:
Netzwerkeinsichten
Ich habe mal in einem Anfall von Größenwahn die Aufgabe übernommen, ohne jeden Durchblick ein neues Netzwerk hard- und softwareseitig aufzubauen und habe dann innerhalb von 14 Tagen, hauptsächlich zweimal von Freitag Abend bis Sonntag Nacht, nur unterbrochen von kurzem Büroschlaf das Ding ans Laufen gebracht. Vielleicht sollte ich anmerken, dass es eine Weile her ist, und dass es damals noch nicht ganz so trivial war wie heute, weil man auf diversen Karten nach Anleitungen, die von Koreanern vom Japanischen ins Englisch übersetzt worden waren, Jumper stecken musste, und zudem noch mit irren Speicher- und Softwareproblemen zu kämpfen hatte. In einem Anfall von Verzweiflung hatte ich damals zeitweise ein Dutzend Rechner auf einem fetten Schreibtischblock inklusive Server zusammengeschleppt, um dann alles wieder auseinanderzuwuchten und die mit allerlei Zierrat versehenen Kabel durch die Wände zu stochern ;-)
Für mich gilt da die Einsicht, dass ich es manchmal nicht zwingen kann, dass die Lernfortschritte manchmal klemmen, dass man manchmal sinnlos drei Tage mit dem lächerlichsten Quatsch verbringt, um dann doch noch einen Riesensatz nach vorn zu machen. Deshalb finde ich auch Chräckers Hinweise auf die emotionale Seite wichtig. Ohne Selbstvertrauen und eine Spur Irrsinn sind bestimmte Hürden einfach nicht zu meistern :-)
Viele Grüße
Mathias Bigge
Hi Mathias,
Für mich gilt da die Einsicht, dass ich es manchmal nicht zwingen kann, dass die Lernfortschritte manchmal klemmen, dass man manchmal sinnlos drei Tage mit dem lächerlichsten Quatsch verbringt, um dann doch noch einen Riesensatz nach vorn zu machen. Deshalb finde ich auch Chräckers Hinweise auf die emotionale Seite wichtig. Ohne Selbstvertrauen und eine Spur Irrsinn sind bestimmte Hürden einfach nicht zu meistern :-)
guter Hinweis - das ist noch nämlich etwas, was man braucht: Einen Chef, der diesen Arbeitsrhythmus als den effizientesten akzeptiert, ohne dafür eine Maßeinheit aufzustellen ...
Viele Grüße
Michael
Hallo,
guter Hinweis
wollte ich auch sagen ;-) Und ich sage es einfach mal auch "nochmal", weil man das nicht genug betonen kann UND eben auch weil "wir" lernen müssen, daß dies andere erst mal eben nicht so verstehen. Dazu zähle ich eben auch diesen eher "atmosphärischen" Umgang mit Computer, der über ein natürlich möglichst solides (und verifizierbares) Grundwissen hinaus geht. Dieses lavieren, hin und her pendeln, einen Gedanken oder einer Idee oder schlicht und einfach dem Verständnis hinterher haschen. Und dann verstehe zumindest ich manche Dinge immer erst einmal in einer Hirnregion, die scheinbar weit weg von meiner Sprachkompetenz (auch mir selber gegenüber) liegt. Da muß ich mich dann herantasten und eben auch entsprechend mit den Computern arbeiten.
In Umgang mit Chefs, Auftraggeber, hilfebittenden Freunden etc ist das natürlich nicht immer leicht. (Klapts aber mit der Aufgabenstellung, gibt das einem natürlich auch manchmal die Aura eines Medizinmannes ;-))))
Chräcker