Schuer: Wir basteln uns ein "10 Regeln"

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Wir basteln uns ein "10 Regeln"

Schuer
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                  Stielblüten der Musikgeschichte

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    Der Autor hat in vielen Punkten Recht

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    Michael Schröpl

Hallo,

eben im Tagesspiegel gelesen: "Wie sieht ein 'barrierefreies' Internet aus? Zehn Regeln für eine bessere Gestaltung von Webseiten" (http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/25.07.2003/668551.asp).

Man nehme:

1.) Bilder und Grafiken (beispielsweise zur Navigation durch die Seite) mit einem erklärenden Text versehen. Dieser so genannte Alternativtext wird sichtbar, wenn man die Maus auf dem Objekt kurz stehen lässt, (..)

Die Damen und Herren der Redaktion benutzen also den Internet Explorer und kennen den Unterschied zwischen alt- und title-Tag nicht?

2.) Alle Links passend bezeichnen (beispielsweise "zur Hauptseite"). Wenn Blinde nur "mehr" oder "hier klicken" hören, können sie nicht wissen, wofür der Link steht.

Welche Alternativbedeutung könnte ein Link mit den Worten "hier klicken" denn noch haben? Sollte ich "mehr" besser durch "weiteres Material zum Thema" oder "hier kommt's ganz dicke" ersetzen?

3.) Hinweise wie "klicken Sie auf den roten Button" in jedem Fall umschreiben. Sonst kann kein Farbenblinder den Button finden.

Falls er von einem Haufen grüner Buttons umlagert wird oder gar nicht erst aussieht wie ein Button, ok. Vielleicht auch, wenn er nicht in unmittelbarer Nähe des "klicken Sie auf den roten Button" steht, ja. Aber einen Button, dessen Farbe man zwar nicht erkennt, aber ansonsten recht deutlich sieht, wird man doch auch halbwegs gut treffen können, oder?

4.) Internet-Seiten kontrastreich aufbauen. Ein hellblauer Link auf grauem Hintergrund wird von sehschwachen Menschen nur schlecht wahrgenommen.

Nicht nur von sehschwachen Menschen. Hellblauer Adler auf grauem Hintergrund sollte immer recht schlecht fliegen können, finde ich.

5.) In einfachen und klaren Sätzen schreiben. Geistig Behinderte und Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche haben oft Probleme mit einer komplizierten Sprache. (..)

Machen wir's wie Ikea in Berlin, die neuerdings "Samstags bis 20 Uhr auf!" haben. "Geöffnet" passte wahrscheinlich in der Breite nicht aufs Schild, und solange jeder versteht, worum's geht, interessiert es doch nicht, in welcher Sprache man spricht. Das Grundprinzip eines privaten Weblogs quasi...

6.) Die Schriftgröße nicht festlegen. (..)

siehe Punkt 1: Da war doch wohl ein Internet Explorer am Werk.

7.) Es muss möglich sein, die Webseite ausschließlich mit einer Tastatur zu bedienen.

Hier muss ich passen. Kann man etwa irgendwie unterbinden bzw. technisch verbocken, dass eine Navigation per Tastatur nicht unterstützt wird? Ich erinnere mich lediglich dunkel an Dinge wie "Wie vermeide ich gepunktete Linien um Grafiken im IE?", bei dessen Einsatz eines Tipps oder Tricks mit focus(); die Navigation per Tastatur nicht mehr funktioniert.

8.) Flash- oder andere Multimedia-Elemente am besten vermeiden. Diese Formate sind nur schwer behindertengerecht zu programmieren.

Hey, das spart uns allen auch eine Menge Arbeit mit Actionscript und fiesen Plugins. Finger weg von Klicki-Bunti!

9.) Pop-Up-Fenster weglassen: die Werbefenster sind für Blinde noch nerviger als für Sehende.

Warum? (ich bin ehrlich interessiert!)

10.) Internet-Verweise mit Abstand platzieren. Dann können auch motorisch Behinderte mit einer speziell für sie entwickelten Riesen-Maus den Link treffen.

Ja, wir alle brauchen Luft zum Atmen. Ist ja noch genug Platz im Internet frei, also nutzen wir ihn doch. Btw: fressen Riesen-Mäuse auch Katzen?

So langsam verstehe ich, was mit "Barrierefreiheit" gemeint ist. Gibt's eigentlich schon Buttons und Banner dafür, die man sich auf seine Webseite pappen kann? Sowas wie "Powered by Macintosh", "Made with Dreamweaver"... nur eben in barrierefreier Form?

Falls es sie gibt, darf man sie in Tabellenlayouts stecken? Und vor allem: GIF oder PNG?

Gruß,
_Dirk

  1. Servus,

    ich verkneife es mir mal jeden Deiner Aussagen zu kommentieren. Ist mir grad mal zuviel.

    Aber ich halte den Gedanken im grossen und ganzen trotzdem für ganz gut.

    Wer denkt den schon an die benachteiligten Menschen dieser Erde?

    Jedr der Körperlich fit ist und der keine Sehschwächen etc. oder geschweigeden Geistig nicht "zurückgeblieben ist, wird kaum Feststellen, das mancher Borstein eine unüberwinbare Hürde für Roolis sind,

    Dass mancher rot grün Sehgeschwächter ein riesen Problem hätte wenn an den Ampel nicht einheitlich rot oben und grün unten wäre.

    Wer denkt schon an ältere, die ebenfalls das nternet nutzen wollen und wegen sehschwäche manchen inhalt kaum lese können.

    Naja und ein link bitte hier klicken erklärt mir noch lange nicht warum ich dort klicken sollte und was dort auf mich wartet.

    Gruss Matze

    1. Hallo,

      ich verkneife es mir mal jeden Deiner Aussagen zu kommentieren. Ist mir grad mal zuviel.

      ist kein Problem, das mache ich auch oft so.

      Aber ich halte den Gedanken im grossen und ganzen trotzdem für ganz gut.

      Na dann sind wir zwei ja einer Meinung.

      Gruß,
      _Dirk

  2. Hi Dirk,

    eben im Tagesspiegel gelesen: "Wie sieht ein 'barrierefreies' Internet aus? Zehn Regeln für eine bessere Gestaltung von Webseiten" (http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/25.07.2003/668551.asp).

    5.) In einfachen und klaren Sätzen schreiben. Geistig Behinderte und Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche haben oft Probleme mit einer komplizierten Sprache. (..)

    Machen wir's wie Ikea in Berlin, die neuerdings "Samstags bis 20 Uhr auf!" haben. "Geöffnet" passte wahrscheinlich in der Breite nicht aufs Schild, und solange jeder versteht, worum's geht, interessiert es doch nicht, in welcher Sprache man spricht. Das Grundprinzip eines privaten Weblogs quasi...

    <ironie>Ist der Tagesspiegel in diesem Sinne für geistig Behinderte schlechter als die Bildzeitung? </ironie>

    Mir ist der Punkt auch sauer aufgestoßen, weil etwas Verlogenes darin liegt: Soll ich eine Website für Programmierer immer so aufbauen, dass auch die dümmsten Hilfsmelker noch jeden Artikel verstehen? Denkt Hollywood bei seinen Filmen an Farbenblinde?

    Es steckt in diesen Sonntagsappellen oft ein gehöriges Stück Verlogenheit. Vielleicht würde eine ein wenig differenziertere Formulierung schon helfen: "Wenn Ihre Website auch für Blinde interessant ist, sollten Sie auf folgende Punkte achten."

    7.) Es muss möglich sein, die Webseite ausschließlich mit einer Tastatur zu bedienen.

    Auch das halte ich für unehrlich: Betriebssysteme von Apple oder Microsoft ohne Maus -  wenn ich mal verpasst habe, Batterien für meine Funkmaus zu kaufen, dann weiß ich, dass man sofort ins Schleudern zu geraten. Der Browser ohne Maus ist die reine Katastrophe.
    Wie ist es denn wirklich: Ist es schwerer für Körperbehinderte, mit einer Maus umzugehen als mit einer Tastatur?

    8.) Flash- oder andere Multimedia-Elemente am besten vermeiden. Diese Formate sind nur schwer behindertengerecht zu programmieren.

    Würde mich interessieren, ob das wirklich stimmt.

    Bestimmt regen sich viele über Dein Posting auf, aber mir gefällt Dein ironischer Beitrag zu den üblichen Sonntagsreden.......

    Viele Grüße
    Mathias Bigge

    1. Hi Mathias,

      Mir ist der Punkt auch sauer aufgestoßen, weil etwas Verlogenes darin liegt: Soll ich eine Website für Programmierer immer so aufbauen, dass auch die dümmsten Hilfsmelker noch jeden Artikel verstehen? Denkt Hollywood bei seinen Filmen an Farbenblinde?

      Da frage ich mich gerade wie verlogen Deine Antwort darauf ist.
      Viele Dokumente sind erart schlecht geschrieben, dass mancher Entwickler und co gar nicht in der Lage sind den Inhalt zu verstehen wenn die nicht auch noch das drumherum wissen. Dabei meine Ich nicht die Kentniss der Programierens, sondern vielmehr selbstverständlichkeiten die lange nicht Slebstverständlich sind, wenn man nicht am Projekt mitgewirkt hat.

      Es steckt in diesen Sonntagsappellen oft ein gehöriges Stück >>Verlogenheit. Vielleicht würde eine ein wenig differenziertere >>Formulierung schon helfen: "Wenn Ihre Website auch für Blinde >>interessant ist, sollten Sie auf folgende Punkte achten

      Bei dem Satz fällt mir grad mal ein Historischer Typ mit gekürztem Schnurrbart ein. "Nurr fürrr Sehende Bürrger soll das Interrrnet dienen."

      Jawoll war zynisch aber willst Du Dich über andere Stellen und festlegen, was Blinde interesieren darf???

      Willst Du behinderten verbieten Fusball zu spielen?

      Das Internet wie sovieles Im Leben ist leider ein Medium das einige Menschen ausschliest und das sollte eigentlich nicht sein.

      Gruss Matze

      1. "Nurr fürrr Sehende Bürrger soll das Interrrnet dienen."

        Solche Vergleiche sind nicht zynisch, sondern einfach nur daneben. Weder lustig noch unterstreichend, kurz: überflüssig!

        Jörg

        1. Servus,

          Zynismus hat nicht immer mit Spass zu tun.
          Wenn man bestimmte Gruppen auschliesst liegt das gar nicht soweit von obigem Vergleich weg.

          Auch wenn ich manchmal etwas übertreibe mit meinen Vergleichen, darf man trotzdem nicht generell minder bemittelten Menschen Informationen vorenthalten und aus dem Informationsfluss auschliessen.

          Fakt ist, wer eine solche Aussage fällt bzw. an sowas auch nur denkt wie:

          "Wenn Ihre Website auch für Blinde interessant ist, sollten Sie auf folgende Punkte achten."

          Ist das gerade mal schlechter als mein Vergleich, der es eigentlich nur deutlich macht. Oder wer willes festlegen, was für Blinde interesant ist?????

          Ich sage Dir das selfforum ist für Dich untinteresant und bleib also weg.

          Gruss Matze

          1. Hallo,

            Oder wer willes festlegen, was für Blinde interesant ist?????

            ich schätze einmal, das visuelle aufnehmen von Information könnte für Blinde sicherlich "interesant" sein, aber nur sehr schwer anbietbar. Lege ich also in meinen Seiten Wert darauf, Informationen visuell anzubieten, und zwar weil gerade in der visuellen Arbeit die konzeptionelle Basis liegt, dann schliesse ich Blinde aus. Bewust und ohne ein schlechtes Gewissen. Ich kann "grafisches-gestalten-für-Anfänger" (www.Stempelgeheimnis.de) oder "Erinnerungen-beim-Anblick-von-Dingen" (Link unten) nun mal nicht Blinden umittelbar(!) vermitteln. So wie ein Film wie Koyaanisqatsi (kein Dialog) auch eher von Blinden schwerer konsumierbar ist. (Außer sie möchten einma Philip Glass in einem nach Popcorn riechenden Raum hören....)

            Ich sage Dir das selfforum ist für Dich untinteresant und bleib
            also weg.

            wie hat man das denn jetzt bitte zu verstehen?

            Chräcker

            1. Hi Chräcker,

              (Außer sie möchten einma Philip Glass in einem nach Popcorn riechenden Raum hören....)

              "Philip Glass in einem nach Popcorn riechenden Raum"?
              Hmmm.... Ist das ein neues Stück von John Cage?
              Der hat doch auchmal ein Stück gemacht, zwischen dessen einzelnen Akten mehrere Jahre Pause angeordnet waren.
              Oder dieses "4:30", in dem garnichts passiert.
              Die Einstürzenden Neubauten haben sich mal dabei aufgenommen, wie sie ihre Instrumente nicht spielen.
              Und Zappa hat einmal eine Socke als Instrument zum musizieren vorgeschlagen, ...und einaml auch ein Glas Orangensaft, jaja.

              "Philip Glass in einem nach Popcorn riechenden Raum".
              Ich glaub ich werd das mal umsetzen, könnte grosse Avangarde werden...

              *geht geschäftig ab*

              schö
              stefan

              1. Hallo,

                ;-))))

                da fällt mir gerade ein, ich habe mal in der Düsseldorfer Tonhalle den Film Koyanisqatsi gesehen, dazu spielte live Philip Glass mit seinem Ensemble. Da kamen am Anfang eben ein paar Musiker auf die Bühne und bauten sich hinter ihren Synthesizern(?) auf, und einer ging vorne ans Mikro und sagte sinngemäß (auf Englisch): "es tut uns leid, aber Philip Glass muste aus familiären Gründen nach Amerika reisen und wird heute vertreten durch "xy"" (name habe ich jetzt
                vergessen....)

                Das finde ich cool. Sitzt  bei Keith Jarret-s Trio in der ersten Reihe und Jack Dejonette sagt: Herr Jarret muste leider mal weg und wird durch Friedrich Pofske vertreten ;-)))) (zugegeben: es machte beim Glass-Konzert nicht wirklich einen unterschied und es war auch so überwältigend....)

                Chräcker

                1. Hallo Chräcker,

                  Das finde ich cool. Sitzt  bei Keith Jarret-s Trio in der ersten Reihe und Jack Dejonette sagt: Herr Jarret muste leider mal weg und wird durch Friedrich Pofske vertreten ;-))))

                  Miles Davis hat doch auch angeblich jahrelang in seiner üblen Drogenzeit mit seinen Ensembles Konzerte gegeben, ohne selbst einen einzigen Ton zu spielen:
                  »Grossartig, mit welcher Intensität und welchem Ausdruck Miles heute mal wieder nicht gespielt hat. Mit solchem Ausdruck spielt wirklich nur Miles nicht« usw. ;)

                  (zugegeben: es machte beim Glass-Konzert nicht wirklich einen unterschied und es war auch so überwältigend....)

                  Schade, dass ich sowas nie mitkriege. ich hab Philip Glas erst vor kurzem für mich entdeckt und wäre (als alter Exildüsseldorfer) gerne dabei gewesen.

                  Grüsse aus Hamburg,
                  stefan

                  1. Hallo,

                    ...hab grad mal auf die Eintrittskarte geschaut, das Konzert war von 91... war also dann doch zu früh für Dich ,-))) Ich saß in der Tonhale oben, aber ganz vorne am Geländer, also genau in der Mitte der Leinwand. Gigantisch ;-)

                    Chräcker

            2. Servus

              Ich sage Dir das selfforum ist für Dich untinteresant und bleib
              also weg.

              wie hat man das denn jetzt bitte zu verstehen?

              als joke zynischer natur. Und als anregung mal daran zu denken, dass man anderen nicht befehlen kann wofür Sie sich zu interesieren haben.

              Gruss Matze

      2. Hi,

        Da frage ich mich gerade wie verlogen Deine Antwort darauf ist.

        also Mathias Bigge ist nicht verlogen, zumindest ist er von mir hier noch nicht beim Luegen ertappt worden. - Allerdings verfolge ich den Mann weiterhin aufmerksam, da hast Du schon recht. Man kann ja nie wissen.

        Verfuegst Du ueber Erfahrung als Behinderter? Mich taete durchaus interessieren, ob die "10 Punkte" eine unbrauchbare Regelmenge darstellen (wie ich vermute) oder ob mehr dran ist.

        Der Trick, ein Web behindertengerecht zu machen, koennte m.E. darin bestehen, den Unbehinderten moeglichst wenig zu nehmen und den Behinderten moeglichst viel Unterstuetzung zu geben. - Allerdings muesste man wissen, welche Behinderten in welcher Form (und zu welchem Zweck?) das Internet nutzen.

        Gruss,
        Lude

        1. Hallo Lude,

          Ohne Zusammenhang zitiert:

          Allerdings muesste man wissen, welche Behinderten in welcher Form (und zu welchem Zweck?) das Internet nutzen.

          Dazu gibt es durchaus Quellen:
          http://www.w3.org/WAI/EO/Drafts/PWD-Use-Web/Overview.html
          http://diveintoaccessibility.org/table_of_contents.html - Woche 1

          Zu welchem Zweck - zunächst einmal aus denselben Gründen wie Nichtbehinderte?

          Mathias

        2. Servus,

          Verfuegst Du ueber Erfahrung als Behinderter? Mich taete durchaus >>interessieren, ob die "10 Punkte" eine unbrauchbare Regelmenge darstellen (wie >>ich vermute) oder ob mehr dran ist.

          Ja doch in etwa Ich habe einen behinhinderten Kollegen, der vor langem mal bis auf insgesamt 3 Finger alle anderen durch einen Unfall verloren hat.
          Mit der Maus kommt er nur schwehr zurecht. Also visio Zeichnung anlegen ist nicht sein ding. Dafür legt aber aber schon konzeptionen und insgesammt Quellcode an den Tag da würde man anderer davon träumen.

          Davon abgesehen, stolpert er mit seinen 3 Finger deutlich weniger über die Tastatur wie Ich.

          Davon absehen sitzt er im Rohlstul ebenfalls wegen dem Unfall.
          Es war einiges "nichts gegen meinen Boss" an überzeugung zu leisten, das er eingetellt wurde.

          Mein Boss hatte anfang starke bedenken, ob er wirklich der Anforderung gewachsen ist. Die Frage war, wie bekommt man einen schwehr Behinderten wieder los, wenn man feststellt, dass er für einen bstimmten Job nicht taugt.
          Es war ganz klar eine wirtschaftliche Entscheidung aber ich konnte ihn dann doch davon überzeugen. Heute ist er unverzichtbar.

          Zurück zum Thema, Flash Seiten, die es nicht unterstützen per Tab Taste auf die unterschiedlichen navigationsmenus zu springen sind für Ihn fast unbesuchbar.
          Ich sagte ja die Maus ist sein grösster Feind.

          Dafür hangelt er sich per Tastenkombinationen derart schnell durch Windows, dass einer mit ner Maus nicht schneller sein kann.

          Trotzdem kann ich nie und nicht behaupten, dass für Ihn Flashseiten uninteresant sein müssten...... Warum auch? Er kann audio und visuell alles aufnehmen und verarbeiten.

          Blinde sind für da Internet nicht gerade die besten Beispiele wenn auch cheatah darauf baut, dass er auf visuelle effekte setzt. Und damit seine Seite für Blinde uninteressant ist. Mit Bilder können auch Blinde etwas Anfangen wenn man es in deren verständliche Form bringt. z.B. Blindenschrift.

          Und man sollte nicht unterschätzen wie gut Blinde mit ertassten die Umwelt warnehmen können.

          aber egal. Die Idee hierzu ist noch nicht ausgereift aber es ist wenigstens ein Anfang. Und den solle man zumindest mal begrüssen anstatt diesen gleich mal Tod zu trampeln....

          Wie war es en mit dem Sicherheitsgurt? Wieviele Skeptiker gab es damals die es für einen totalen Schwachsinn fanden?

          Heute rettet er tausende Leben. Gut ein weit her geholtes Beispiel.
          Aber ohne einen Ansatz werden Behinderte nie in unser Leben integriert.

          Dann könnte man sich wirklich überlegen ob man die einfach so in ein Geto abschiebt, als nicht lebenswerte Kreaturen ...
          Wahrlich nicht meine Überzeugung.

          Gruss Matze

          1. Hi,

            Davon absehen sitzt er im Rohlstul ebenfalls wegen dem Unfall.
            Es war einiges "nichts gegen meinen Boss" an überzeugung zu leisten, das er eingetellt wurde.

            Mein Boss hatte anfang starke bedenken, ob er wirklich der Anforderung gewachsen ist. Die Frage war, wie bekommt man einen schwehr Behinderten wieder los, wenn man feststellt, dass er für einen bstimmten Job nicht taugt.

            ja, das ist nun mal das Problem in Deutschland. Da gibt es einen ausgefeilten Behindertenschutz im Arbeitsleben mit der Konsequenz, dass kein potenzieller Arbeitgeber irgendeinen Behinderten einstellen darf, wenn er gesunde betriebswirtschaftliche Ueberlegungen zugrundelegt, also wenn es sich bei dem Behinderten nicht nachgewiesenermassen um eine Spitzenkraft handelt (der dann dennoch schlechter bezahlt werden muesste). - "Soziale Gerechtigkeit" und deren Implementierung in der Deutschen Gesetzgebung fuehrt also international irgendwann zur Zweitklassigkeit, auch wenn alles gut gemeint ist. Und natuerlich auch zu permanenter Ungerechtigkeit, beispielsweise auch gegenueber Arbeitslosen oder Gesellen ohne Meisterbrief oder auch gegenueber aelteren "Arbeitsmarktteilnehmern".

            Dafür hangelt er sich per Tastenkombinationen derart schnell durch Windows, dass einer mit ner Maus nicht schneller sein kann.

            Du koenntest Dir davon wirklich mal eine Scheibe abschneiden; wegen Deiner permanenten Rechtschreibfehlerei.   ;-)

            Wie war es en mit dem Sicherheitsgurt? Wieviele Skeptiker gab es damals die es für einen totalen Schwachsinn fanden?

            Heute rettet er tausende Leben. Gut ein weit her geholtes Beispiel.

            Wir sollten natuerlich auch das Rauchen, Saufen und Fahrradfahren ohne Helm verbieten.

            Gruss,
            Lude

            1. Hi Lude,

              ja, das ist nun mal das Problem in Deutschland. Da gibt es einen ausgefeilten Behindertenschutz im Arbeitsleben mit der Konsequenz, dass kein potenzieller Arbeitgeber irgendeinen Behinderten einstellen darf, wenn er gesunde betriebswirtschaftliche Ueberlegungen zugrundelegt, [...]

              In Österreich setzt es eine empfindliche "Ausgleichstaxe" an den Finanzminister, wenn ein Unternehmen die Behindertenquote (1:25) nicht erfüllt:

              http://oear.or.at/Recht/beheinstell99.htm

              Das geht bei größeren Betrieben mit wenigen Verwaltungsangestellten, die einfach nicht genug Plätze haben, an denen Behinderte eingesetzt werden können, schnell in's Geld.

              Grüße,
               Roland

    2. Hallo,

      [...]

      5.) In einfachen und klaren Sätzen schreiben. Geistig Behinderte und Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche haben oft Probleme mit einer komplizierten Sprache. (..)

      Machen wir's wie Ikea in Berlin, die neuerdings "Samstags bis 20 Uhr auf!" haben. "Geöffnet" passte wahrscheinlich in der Breite nicht aufs Schild, und solange jeder versteht, worum's geht, interessiert es doch nicht, in welcher Sprache man spricht. Das Grundprinzip eines privaten Weblogs quasi...

      <ironie>Ist der Tagesspiegel in diesem Sinne für geistig Behinderte schlechter als die Bildzeitung? </ironie>

      Mir ist der Punkt auch sauer aufgestoßen, weil etwas Verlogenes darin liegt: Soll ich eine Website für Programmierer immer so aufbauen, dass auch die dümmsten Hilfsmelker noch jeden Artikel verstehen? Denkt Hollywood bei seinen Filmen an Farbenblinde?

      Es steckt in diesen Sonntagsappellen oft ein gehöriges Stück Verlogenheit. Vielleicht würde eine ein wenig differenziertere Formulierung schon helfen: "Wenn Ihre Website auch für Blinde interessant ist, sollten Sie auf folgende Punkte achten."

      Es heist doch "Barrierefreiheit". Da steckt imho mit drin, daß die Inhalte auch für Menschen mit Handicap interessant sein könnten. Sonst hätte die Übung ja keinen Sinn.

      7.) Es muss möglich sein, die Webseite ausschließlich mit einer Tastatur zu bedienen.
      Auch das halte ich für unehrlich: Betriebssysteme von Apple oder Microsoft ohne Maus -  wenn ich mal verpasst habe, Batterien für meine Funkmaus zu kaufen, dann weiß ich, dass man sofort ins Schleudern zu geraten. Der Browser ohne Maus ist die reine Katastrophe.
      Wie ist es denn wirklich: Ist es schwerer für Körperbehinderte, mit einer Maus umzugehen als mit einer Tastatur?

      Wohin sollte denn ein Blinder mit der Maus klicken? :)

      [...]

      Bestimmt regen sich viele über Dein Posting auf, aber mir gefällt Dein ironischer Beitrag zu den üblichen Sonntagsreden.......

      Nun ja, vielleicht solltest Du mal Schuers bisherige Beiträge zum Thema Barrierefreiheit lesen. ;)

      Gruß Alex

      --
      http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=Rechtschreibung+Standart
      ss:) zu:} ls:} fo:| de:[ va:| ch:| sh:( n4:& rl:° br:& js:| ie:| fl:| mo:}
      1. Hallo,

        Nun ja, vielleicht solltest Du mal Schuers bisherige Beiträge zum Thema Barrierefreiheit lesen. ;)

        soweit ich weiß, habe ich mich bisher kaum an solchen Themen beteiligt, aber vielleicht sollte ich doch mal das Archiv durchstöbern und schauen, was ich oder jemand anders in meinem Namen so tagtäglich von sich gibt :-)

        Gruß,
        _Dirk

        1. Hallo,

          Nun ja, vielleicht solltest Du mal Schuers bisherige Beiträge zum Thema Barrierefreiheit lesen. ;)

          soweit ich weiß, habe ich mich bisher kaum an solchen Themen beteiligt, aber vielleicht sollte ich doch mal das Archiv durchstöbern und schauen, was ich oder jemand anders in meinem Namen so tagtäglich von sich gibt :-)

          hihi, wie auch immer man es betrachtet, habe ich mit meinem Hinweis trotzdem Recht, daß man unbedingt Deine bisherigen Beiträge zum Thema lesen sollte (oder ich habe Dich mit einem anderen Poster verwechselt das^H^H ..er mit S anfängt). ;)

          Gruß Alex

          --
          http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=Rechtschreibung+Standart
          ss:) zu:} ls:} fo:| de:[ va:| ch:| sh:( n4:& rl:° br:& js:| ie:| fl:| mo:}
          1. Hallo,

            hihi, wie auch immer man es betrachtet, habe ich mit meinem Hinweis trotzdem Recht, daß man unbedingt Deine bisherigen Beiträge zum Thema lesen sollte

            um zu verstehen, welche Absicht hinter meinem Eintrag lag, sollte man das vielleicht, ja. Wär aber sehr naiv von mir, sowas voraus zu setzen ;-)

            Wobei ich ja immer noch nicht weiss, auf welche Art ich mich auf bisherige Beiträge zu diesem Thema geäußert habe... Ich sollte wirklich mal das Archiv bemühen.

            Gruß,
            _Dirk

    3. Hallo,

      Mir ist der Punkt auch sauer aufgestoßen, weil etwas Verlogenes darin liegt: Soll ich eine Website für Programmierer immer so aufbauen, dass auch die dümmsten Hilfsmelker noch jeden Artikel verstehen? Denkt Hollywood bei seinen Filmen an Farbenblinde?

      genau sowas dachte ich auch, als ich den Punkt las. Natürlich war mir bewusst, dass er einfach etwas sehr schwerfällig formuliert war und im Grunde nur sowas aussagen sollte wie "Nicht so lange Sätze schreiben, wenn auch kurze möglich sind, die man viel besser lesen kann!", aber gerade um diese "barrierefreie" Formulierung ging es mir schließlich auch im Dokument. Mir kam es vor, als hätte sich der Tagesspiegel fest vorgenommen, seinen Praktikanten damit zu beauftragen, mal eben einen Artikel über Barrierefreiheit zu schreiben.

      Vielleicht würde eine ein wenig differenziertere Formulierung schon helfen: "Wenn Ihre Website auch für Blinde interessant ist, sollten Sie auf folgende Punkte achten."

      Das wäre schon sehr viel besser, ja.

      Wie ist es denn wirklich: Ist es schwerer für Körperbehinderte, mit einer Maus umzugehen als mit einer Tastatur?

      Würde mich auch interessieren.

      Bestimmt regen sich viele über Dein Posting auf, aber mir gefällt Dein ironischer Beitrag zu den üblichen Sonntagsreden.......

      Danke ;-) ...und ich hoffe doch schwer, dass sich die Leute aufregen. Sonst hätte ich mir das Geknödel besser schenken können.

      Gruß,
      _Dirk

      1. Servus,

        Wie ist es denn wirklich: Ist es schwerer für Körperbehinderte, mit einer Maus umzugehen als mit einer Tastatur?

        Würde mich auch interessieren.

        ja durchaus mein Kollege kan z.B. gar nicht mit der Maus wegen seiner 3 Finger die er noch hat. Dafür tippt er schneller auf der Tastatur als jemand mit 10 Finger wie Ich z.B.

        Eine Ironie auf Kosten von minderbemittelten kann man eigentlich nicht unterstützen sorry.

        Gruss Matze

        1. Hi, Matze,

          Eine Ironie auf Kosten von minderbemittelten kann man eigentlich nicht unterstützen sorry.

          Also entweder ist mein Detektor kaputt oder es ist tatsächlich keine Ironie darin gewesen.

          Schau - einerseits sollen (und wollen!) wir unsere Seiten so machen, dass auch Menschen damit zurechtkommen, die die Ein- und Ausgabegeräte nicht so nutzen können wie das eben der grössere Teil der Nutzer kann, andererseits ist es dann aber so, dass man höllisch aufpassen muss, wenn man mal nachfragt.

          Nein, ich sehe keinerlei Ironie in dieser Nachfrage - aber sehr viel mehr Interesse als die meisten "Webdesigner" an "Benutzerrandgruppen" je aufbringen werden.

          File Griese,

          Stonie

          --
          <img src="http://www.nefkom.net/asteinmann/banner_map2003.gif" border="0" alt="">
          http://selftreffen.kuemmi.ch/http://selftreffen.kuemmi.ch/
          1. Hallo,

            Nein, ich sehe keinerlei Ironie in dieser Nachfrage

            genau richtig interpretiert. Mattes und ich scheinen beide wirklich interessiert an der Sache, würde ich behaupten.

            Ich mag auch die Grundaussage des besagten Artikels, nur finde ich seinen Inhalt und die Formulierungen qualitativ schlimmer als ein Ikea-Regal (um mal beim Beispiel Ikea in diesem Thread zu bleiben ;-)). Dieser Artikel MUSS einfach diskutiert werden - allein schon um zu verhinden, dass irgendwelche Aliens, falls sie ihn demnächst irgendwo im Weltall neben einer Platte von Jimi Hendrix finden, nicht vor lauter Kopfschütteln eine Nackenstarre bekommen.

            Gruß,
            _Dirk

          2. Servus,

            Schau - einerseits sollen (und wollen!) wir unsere Seiten so machen, dass auch Menschen damit zurechtkommen, die die Ein- und Ausgabegeräte nicht so nutzen können wie das eben der grössere Teil der Nutzer kann, andererseits ist es dann aber so, dass man höllisch aufpassen muss, wenn man mal nachfragt.

            Das ist eine grundsätzliches Problem, dass man andere die den Vorteil einer unversehrten Gesundheit nicht haben gerne vergisst.
            Ich erwarte auch nicht, dass jetzt jeder Webdesigner sofort oder grundsätzlich seine Seiten behindertengerecht macht.

            Jeder legt seine Zielgruppe für sich fest aber Aussagen von wegen "
            Ein Blinder hat sich ur für blinden kram zu interesieren kann man aber wirklich nicht stehen lassen.
            -> Das stand so nicht wort wörtlich drin aber im übertragenen sinn.

            Gruss Matze

            1. Hallo Matze,

              Ich erwarte auch nicht, dass jetzt jeder Webdesigner sofort oder
              grundsätzlich seine Seiten behindertengerecht macht.

              Tust Du uns den Gefallen und arbeitest etwas an Deinem Vokabular. Der
              Begriff »behindertengerecht« deckt nicht den ganzen Themenbereich der
              Barrierefreiheit bzw. der Zugänglichkeit ab, hat aber den Nebeneffekt
              etwas abgrenzend zu wirken. »Zugänglich« bzw. »barrierefrei« (obwohl
              man dieses nie wirklich ganz erreichen kann) sind adäquatere Bezeichnungen.

              Vielleicht hilft dieser Text, Dich zu überzeugen:

              http://home.t-online.de/home/dj5nu/fanhost/behindertengerecht.html

              • Tim
              --
              »Solche Kompetenzen kauft man sich zu.«
              http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2003/5/46020/#m251248
              1. Seruvs,

                Tust Du uns den Gefallen und arbeitest etwas an Deinem Vokabular. Der
                Begriff »behindertengerecht« deckt nicht den ganzen Themenbereich der
                Barrierefreiheit bzw. der Zugänglichkeit ab, hat aber den Nebeneffekt

                Ich bezieh mich noch auf die Vorläufer diesen Zweigs, und er handelte davon Blinde oder andere behinderte auszuschliessen und umfasst nicht mehr den ganzen Bereich der Barrierefreiheit.

                Gruss Matze

        2. Hallo,

          Eine Ironie auf Kosten von minderbemittelten kann man eigentlich nicht unterstützen sorry.

          du hast recht und ich entschuldige mich aufrichtig bei dir dafür.

          Ok?

          Gruß,
          _Dirk

      2. Hi PDirkF,

        ...und ich hoffe doch schwer, dass sich die Leute aufregen. Sonst hätte ich mir das Geknödel besser schenken können.

        Don't feed the trolls

        Tu Churke !!!

        Grüße,
         Roland

        <img src="http://www.w3.org/WAI/wcag1AAA.gif" border="0" alt=""> <img src="http://www.w3.org/WAI/wcag1AA.gif" border="0" alt=""> <img src="http://www.w3.org/WAI/wcag1A.gif" border="0" alt="">

        <img src="http://bobby.watchfire.com:80/bobby/html/en/images/approved_aaa.gif" border="0" alt=""> <img src="http://bobby.watchfire.com:80/bobby/html/en/images/approved_aa.gif" border="0" alt=""> <img src="http://bobby.watchfire.com:80/bobby/html/en/images/approved_a.gif" border="0" alt=""> <img src="http://bobby.watchfire.com:80/bobby/html/en/images/approved_508.gif" border="0" alt="">

        1. <img src="http://www.fb07.de/temp/orlando2.gif" border="0" alt="">

          Tu Churke !!!

          Pah, selber einer! Neulich sah ich dich, wie du den IE getreten hast...

          <img src="http://www.fb07.de/temp/orlando-ie.gif" border="0" alt="">

          Noch schlimmer: Danach hast du freudig mit dem Kopf gewackelt!!!

          <img src="http://www.fb07.de/temp/orlando-bang.gif" border="0" alt="">

          Erzähl mir nichts von Churkerei!

          Gruß,
          _Dirk ;-)

    4. Hallo,

      5.) In einfachen und klaren Sätzen schreiben. Geistig Behinderte und Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche haben oft Probleme mit einer komplizierten Sprache. (..)

      Mir ist der Punkt auch sauer aufgestoßen, weil etwas Verlogenes darin liegt: Soll ich eine Website für Programmierer immer so aufbauen, dass auch die dümmsten Hilfsmelker noch jeden Artikel verstehen?

      Wenn der Text einfacher formuliert werden kann, ohne an Substanz zu verlieren, dann ja. Die Regel muss sowieso heißen »verwende den dem Thema und der Aussage angemessenen(!) einfachsten und verständlichsten Stil«. Es ist letztlich alles andere als hilfreich, komplexe Sachverhalte verlustvoll zwanghaft in simpelste Sprache zu gießen. Außerdem besteht bei solchen Problemen immer die Möglichkeit, einen kurzen, zusammenfassenden, einfachen und einen längeren, ins Detail gehenden Text anzubieten, siehe bspw. </archiv/2003/4/43764/#m238904>.

      Denkt Hollywood bei seinen Filmen an Farbenblinde?

      Wahrscheinlich nicht, aber wenn der Film beispielsweise soviele Lichteffekte enthält, dass der halbe Kinosaal Krampfanfälle bekommt, hat jemand ordentlichen Mist gebaut.

      7.) Es muss möglich sein, die Webseite ausschließlich mit einer Tastatur zu bedienen.
      Auch das halte ich für unehrlich: Betriebssysteme von Apple oder Microsoft ohne Maus -  wenn ich mal verpasst habe, Batterien für meine Funkmaus zu kaufen, dann weiß ich, dass man sofort ins Schleudern zu geraten. Der Browser ohne Maus ist die reine Katastrophe.

      Das funktioniert durchaus sehr gut, vielleicht nicht für Sehende und Mausgewöhnte. Zusatzprogramme vereinfachen Bedienung über die Tastatur zudem.

      Grüße,
      Mathias

      1. Hallo,

        7.) Es muss möglich sein, die Webseite ausschließlich mit einer Tastatur zu bedienen.
        Auch das halte ich für unehrlich: Betriebssysteme von Apple oder Microsoft ohne Maus -  wenn ich mal verpasst habe, Batterien für meine Funkmaus zu kaufen, dann weiß ich, dass man sofort ins Schleudern zu geraten. Der Browser ohne Maus ist die reine Katastrophe.

        Das funktioniert durchaus sehr gut, vielleicht nicht für Sehende und Mausgewöhnte. Zusatzprogramme vereinfachen Bedienung über die Tastatur zudem.

        Da kann ich noch einen Schwank aus meiner Jugend beitragen. Denn aus eigener Anschauung kann ich berichten, daß wenn man einmal das 10-Fingersystem beherrscht, die Tastaturkürzel für die Bedienung eines Textverarbeitungsprogramms wesentlich effektiver zu verwenden sind, als der umständliche Griff zur Maus (man kann sich auch alle benötigten Befehle zusätzlich auf die Tastatur legen). Und wenn die Browser kapieren würden, den Tabulator nur im sichtbaren Bereich des Dokuments "auf Links springen zu lassen", könnte man auch auch dort vielleicht rationeller navigieren.

        Gruß Alex

        --
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  3. Hallo,

    Ich finde, dass tatsächlich oft an vieles nicht gedacht wird. Wer weiß schon, dass etwa 6 % aller Deutschen eine Rot-Grün-Schwäche haben. Das heißt, dass sie Probleme haben diese Farben zu unterscheiden. Warum also einen roten Text auf grünem Grund? Wenn man für die 5 % NN4.x-Nutzer Seiten schreibt, dann doch auch für Rot-Grün-Blinde!

    Aber auch unterschiedliche Bildschirmeinstellungen und Konfigurationen machen es manchmal schwer eine Schrift oder Farbe zu erkennen, die bei einem anderen leicht erkennbar wäre.

    Auch was Flash angeht: Hier haben es Blinde wirklich schwer, da eine alternative Darstellung nicht möglich ist wie in html. Klar, dass man auf Blinde nicht in allen Anwendungen Rücksicht nehmen kann. Aber wenn man die Wahl hat braucht man sich nur ein wenig mehr Mühe geben und denjenigen die es sowieso schwerer haben als man selbst ist ein Steinchen weniger in den Weg gelegt. Verlogen finde ich das übrigens nicht!

    Für Leute ohne Rechnererfahrung, und da gibt es ja genug, sind Selbstverständlichkeiten manchmal kaum zu durchdringen. Schwierig aber darauf immer Rücksicht zu nehmen und auch für diese Gruppe eine intuitive Navigation bereitzustellen. Ich versuche oft Seiten an Leuten die nichts mit Webgestaltung zu tun haben zu testen. Da kriegt man oft bessere Tipps als von Kollegen.

    Heiner

    1. Hi Heiner,

      Für Leute ohne Rechnererfahrung, und da gibt es ja genug, sind Selbstverständlichkeiten manchmal kaum zu durchdringen.

      Stimmt. Aber es ist auch eine Art von Selbsttäuschung, wenn man glaubt, alles verwenden zu können, ohne etwas zu lernen.....

      Viele Grüße
      Mathias Bigge

      1. hi,

        Für Leute ohne Rechnererfahrung, und da gibt es ja genug, sind Selbstverständlichkeiten manchmal kaum zu durchdringen.
        Stimmt. Aber es ist auch eine Art von Selbsttäuschung, wenn man glaubt, alles verwenden zu können, ohne etwas zu lernen.....

        schön, dass das auch mal wieder angesprochen wird.

        ich verstehe nicht, warum für viele leute "internet einfach da zu sein" hat, sobald man den pc aufgestellt und angeschlossen hat.

        es ist nun mal ein medium, mit dem man sich zunächst ein bisschen in lernender weise beschäftigen muss, bevor man sinnvoll damit umgehen kann.
        wer nicht bereit ist, hier ein bisschen zeit in einarbeitung und übung im umgang zu investieren, soll sich bitte nicht beschweren.

        gruss,
        wahsaga

        1. Hallo,

          es ist nun mal ein medium, mit dem man sich zunächst ein bisschen
          in lernender weise beschäftigen muss, bevor man sinnvoll damit
          umgehen kann.
          wer nicht bereit ist, hier ein bisschen zeit in einarbeitung und
          übung im umgang zu investieren, soll sich bitte nicht beschweren.

          Grundsätzlich kann ich Dir da recht geben (bei Deinem Namen bleibt einem ja auch nichts anderes übrig ;-)) nur: wenn wir ein Medium bedienen (im Sinne von "beliefern") wollen, das nicht nur von PC-Fachidioten wie uns genutzt wird, dann müssen WIR auch ganz schön umlernen. Viele Dinge im "Netz" wie "beim PC" sind nämlich nicht zwingend so, weil es nun mal nicht anders geht, sondern weil PCs in den meisten Fällen von isoliert arbeitenden Männern für nicht selten ebenfalls Technik-als-Spielzeug-aufgechlossenen Männern unter 30 entwickelt wurden. (starke starke Pauschalisierung, aber wenn man mal über-60-jährigen beim bedienen eines PCs zugeschaut hat und gleichzeitig als Mann Berufsbedingt sich in frauentypischen Situationen in einer von männlichen Designern entworfenen Welt begibt, kommt man schnell auf solche Pauschalmeinungen ,-))

          Vieles, was "meine" Senioren "lernen" müssen beim PC sind vollkommene Lebensuntypische Dinge und Situationen wie "es gibt keine auswendig zu lernende Vorgehensweise beim bedienen von PCs." oder "80 % der Fehlermeldungen sind nicht zum lesen gedacht" oder "wenn man einen PC ausmachen will, muß man auf Start klicken" oder "Wenn der Text nach oben gehen soll, muß man den Balken rechts nach unten ziehen" oder ähnliches ,-)

          Da bin ich mir nicht so sicher, wer da nun von wehm lernen sollte. Laien von uns Fachidioten zum bedienen eines teils ans unsinnige gehende Bedienungskonzept oder auch mal umgekehrt. (Alles wie immer Chräckertypisch pauschalisiert ;-))

          Chräcker

          1. Hi Chräcker,

            Vieles, was "meine" Senioren "lernen" müssen beim PC sind vollkommene Lebensuntypische Dinge und Situationen wie "es gibt keine auswendig zu lernende Vorgehensweise beim bedienen von PCs." oder "80 % der Fehlermeldungen sind nicht zum lesen gedacht" oder "wenn man einen PC ausmachen will, muß man auf Start klicken" oder "Wenn der Text nach oben gehen soll, muß man den Balken rechts nach unten ziehen" oder ähnliches ,-)
            Da bin ich mir nicht so sicher, wer da nun von wehm lernen sollte. Laien von uns Fachidioten zum bedienen eines teils ans unsinnige gehende Bedienungskonzept oder auch mal umgekehrt.

            die Frage ist halt auch, was "typisch" ist. Das Leben alter Leute - oder das Bedienungskonzept von Millionen Dialog-Anwendungen auf PCs? Nützt es einem Anwender wirklich etwas, wenn er auf Deiner Website wieder umlernen muß, was er auf sämtlichen anderen Webseiten mühsam herausgefunden hat?

            Viele Grüße
                  Michael

            --
            T'Pol: I apologize if I acted inappropriately.
            V'Lar: Not at all. In fact, your bluntness made me reconsider some of my positions. Much as it has now.
            (sh:| fo:} ch:] rl:( br:^ n4:( ie:% mo:) va:| de:/ zu:| fl:( ss:) ls:~ js:|)
             => http://www.peter.in-berlin.de/projekte/selfcode/?code=sh%3A|+fo%3A}+ch%3A]+rl%3A(+br%3A^+n4%3A(+ie%3A%+mo%3A)+va%3A|+de%3A%2F+zu%3A|+fl%3A(+ss%3A)+ls%3A~+js%3A|
            Auch diese Signatur wird an korrekt konfigurierte Browser gzip-komprimiert übertragen.
            1. Hallo,

              die Frage ist halt auch, was "typisch" ist. Das Leben alter Leute

              • oder das Bedienungskonzept von Millionen Dialog-Anwendungen auf »» PCs?

              das besondere an den alten Leuten ist in diesem Fall nicht das "Alter", sondern das dies meist die wenigen Menschen unseres Landes sind, die noch nie einen PC gesehen haben und somit noch nicht die Denkstruktur konditionierter "es-ist-eben-so" Anwender haben. Alle Menschen, die ich kennengelernt haben, während meiner Ausbildung, bei der Tätigkeit im Büro, bei meinen Schulungen (nichtsenioren) und im Verwandten und Freundeskreis, die nicht aus der PC-Ecke kommen (100% bei mir) taten sich ziemlich schwer mit der Logistik eines PCs, und nicht selten lag es daran, das die Bedienung immer noch von Technikern gemacht wurden. Vieles müssen wir einfach hinnehmen, "weil es eben immer so war" und weil man Angst hat, "millionen Dialog-Anwendern" etwas schlimmes neues zu zu muten, ein Argument, das in diesm Fall übrigens auch von einem PC-Techniker kommt ;-)

              Ich fordere ja keine Revolution, aber Mut zum Beitrag zur Evolution. Und eben nicht immer sofort glauben, nur weil wir bestimmte Systeme verinnerlicht haben, seien sie deswegen universell gut. Nicht jedes Menü muß gelbe Pappordnersymbole haben (übrigens kenne ich kein deutsches Büro, das diese gelben Papiermappen nutzt....) die man mit einem pluszeichen auf und zu machen kann.

              Nicht die Menschen müssen lernen, wie die Geräte funktionieren, sondern die Enwickler der Geräte (und als solche sehe ich uns hier auch) müssen auch anfangen zu lernen, wie die Menschen funktionieren.

              Chräcker

              1. Hi Chräcker,

                [...] (übrigens kenne ich kein deutsches Büro, das diese gelben Papiermappen nutzt....) [...]

                Du warst noch nie auf dem Finanzamt? ;)

                Viele Grüße
                Torsten

              2. Hallö Chräcker,

                Vieles müssen wir einfach hinnehmen, "weil es eben immer so war"

                oder weil viel mehr Leute es schon so können als die paar, die es erst lernen müssen? Betrachte es mal aus dem Blickwinkel der Wirtschaftlichkeit ...

                Ich fordere ja keine Revolution, aber Mut zum Beitrag zur Evolution.

                Das ist genau das Problem! Bei der Revolution wäre ich sofort dabei - aber eine Evolution, d. h. das Anschwimmen gegen den Strom, beinhaltet eben einen Haufen Reibungsverluste und kann kurz- und mittelfristig ein Verlustgeschäft sein.

                Und eben nicht immer sofort glauben, nur weil wir bestimmte Systeme verinnerlicht haben, seien sie deswegen universell gut.

                Abslute Zustimmung. Ich finde Micro$oft-Produkte auch nicht bloß wegen deren Verbreitung "gut". Aber sag das mal jemandem, der seine gesamte Infrastruktur darauf aufgebaut hat ...

                Nicht die Menschen müssen lernen, wie die Geräte funktionieren, sondern die Enwickler der Geräte (und als solche sehe ich uns hier auch) müssen auch anfangen zu lernen, wie die Menschen funktionieren.

                Das funktioniert aber nur dann, wenn die Käufer/Besucher (Menschen!) bereit sind, sich von bestehenden Geräten zu trennen und bessere zu kaufen, auch wenn diese erst mal signifikant teurer sind. Und das Umlernen ist gerade im IT-Bereich ein erheblicher Teil des "Preises".

                Viele Grüße
                      Michael

                --
                T'Pol: I apologize if I acted inappropriately.
                V'Lar: Not at all. In fact, your bluntness made me reconsider some of my positions. Much as it has now.
                (sh:| fo:} ch:] rl:( br:^ n4:( ie:% mo:) va:| de:/ zu:| fl:( ss:) ls:~ js:|)
                 => http://www.peter.in-berlin.de/projekte/selfcode/?code=sh%3A|+fo%3A}+ch%3A]+rl%3A(+br%3A^+n4%3A(+ie%3A%+mo%3A)+va%3A|+de%3A%2F+zu%3A|+fl%3A(+ss%3A)+ls%3A~+js%3A|
                Auch diese Signatur wird an korrekt konfigurierte Browser gzip-komprimiert übertragen.
    2. Hallo Heiner,

      Ich finde, dass tatsächlich oft an vieles nicht gedacht wird. Wer weiß schon, dass etwa 6 % aller Deutschen eine Rot-Grün-Schwäche haben.

      Ääähm... es gibt nicht nur Rot-Grün-Blindheit, obwohl das die häufigste Farbenblindheit ist.

      Gruß,
      Martin (Grau-Grün-Blind bei manchen Farbtönen)

    3. Hallo,

      Ich finde, dass tatsächlich oft an vieles nicht gedacht wird. Wer weiß schon, dass etwa 6 % aller Deutschen eine Rot-Grün-Schwäche haben.

      Nach dem Lesen des besagten Artikels weiß man es aber leider auch nicht. Man erfährt nur, dass man irgendwie auf Kontraste achten soll und es farbenblinde Menschen gibt.

      Es sind übrigens fast 8% der Männer und nur etwa 0,4% der Frauen.

      Klar, dass man auf Blinde nicht in allen Anwendungen Rücksicht nehmen kann. Aber wenn man die Wahl hat braucht man sich nur ein wenig mehr Mühe geben und denjenigen die es sowieso schwerer haben als man selbst ist ein Steinchen weniger in den Weg gelegt.

      Dieser Satz ist stimmig, ja. Sowas hätte ich sehr gerne unter dem Artikel des Tagesspiegels gelesen.

      Worauf du also in deinem Topic hinaus willst "Der Autor hat in vielen Punkten recht": Das sehe ich ganz genauso, und war auch nicht der Anstoß dieses Postings. Die Hinweise selbst waren von Grund auf recht hilfreich. Was mir nur säuerlich aufstieß war der Tonfall und die Formulierung des gesamten Artikels.

      Gruß,
      _Dirk

  4. Hallo,

    eben im Tagesspiegel gelesen: "Wie sieht ein 'barrierefreies' Internet aus? Zehn Regeln für eine bessere Gestaltung von Webseiten" (http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/25.07.2003/668551.asp).

    Wozu die Aufregung? Die Regeln sind ja nicht von heute und auch nicht von gestern und vom Tagesspiegel schon gar nicht.

    Gibt's eigentlich schon Buttons und Banner dafür, die man sich auf seine Webseite pappen kann?

    Klar: <img src="http://www.w3.org/WAI/wcag1A.png" border="0" alt=""> <img src="http://www.w3.org/WAI/wcag1AA.png" border="0" alt=""> <img src="http://www.w3.org/WAI/wcag1AAA.png" border="0" alt="">

    Falls es sie gibt, darf man sie in Tabellenlayouts stecken? Und vor allem: GIF oder PNG?

    Gibts beides.

    Grüße
    Thomas

    1. Hallo,

      Wozu die Aufregung? Die Regeln sind ja nicht von heute und auch nicht von gestern und vom Tagesspiegel schon gar nicht.

      Keine Aufregung, lediglich Unterhaltung und Diskussionsstoff. Die Regeln in der Form sind allseits bekannt, deswegen macht es kaum Sinn seitens des Tagesspiegels, sie nochmals derart schlecht formuliert zu verbreiten.

      Gruß,
      _Dirk

  5. Hallo,

    eins hast Du unterschlagen.

    Dieser so genannte Alternativtext wird sichtbar, wenn man die Maus
    auf dem Objekt kurz stehen lässt, und kann dann (!) elektronisch
    vorgelesen werden.

    (Ausrufungszeichen von mir) - ich gebe zu, das der Screen-reader, den ich mal hatte, auf den IE aufsetzte. Vielleicht lesen die tatsächlich den text aus dem Fensterchen, das beim überfahren des alttextes erscheint, heraus, und nicht aus dem "Quelltext" ,-))

    Chräcker

    1. Hallo Chräcker,

      (Ausrufungszeichen von mir) - ich gebe zu, das der Screen-reader, den ich
      mal hatte, auf den IE aufsetzte.

      Meines Wissens ist der IE der einzige Browser, der Screenreadern eine
      Zugriffsmöglichkeit auf den Quelltext und damit auch auf »eigentlich«
      nicht sichtbare Zusatzinformationen liefert. Bei anderen Anwendungen
      und anderen Browsern wird tatsächlich nur abgelesen. Allerdings bin
      ich wahrscheinlich zu sehr Laie auf den Gebieten der Screenreader, um
      da wirklich qualifizierte Meinungen abzugeben.

      (Wobei mir auch nicht wirklich in den Kopf geht, daß es einfacher zu
      sein scheint, einen Screenreader zu entwickeln, der einen grafischen
      Browser benötigt, denn einen wirklichen akustischen Browser, der sich
      um die grafischen Bestandteile von CSS nicht kümmern muß)

      Vielleicht lesen die tatsächlich den text aus dem Fensterchen, das beim
      überfahren des alttextes erscheint, heraus, und nicht aus dem "Quelltext"

      Halte ich für relativ unwahrscheinlich, siehe oben. :-)

      • Tim
      --
      »Solche Kompetenzen kauft man sich zu.«
      http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2003/5/46020/#m251248
      1. Hallo

        Meines Wissens ist der IE der einzige Browser, der Screenreadern eine
        Zugriffsmöglichkeit auf den Quelltext und damit auch auf »eigentlich«
        nicht sichtbare Zusatzinformationen liefert. Bei anderen Anwendungen
        und anderen Browsern wird tatsächlich nur abgelesen. Allerdings bin
        ich wahrscheinlich zu sehr Laie auf den Gebieten der Screenreader, um
        da wirklich qualifizierte Meinungen abzugeben.

        Davon abgesehen bleibt eine Frage:
        Warum sollte ein blinder Mensch (davon gehe ich jetzt einfach mal aus)
        einen graphischen UA benutzen, um sich eine Seite vorlesen zu lassen?
        Und daraus folgernd, wie sollte dieser Mensch den Alternativtext "finden",
        ohne zu wissen, wo das Bild "graphisch" zu finden ist?

        Der Screenreader sollte doch eher wie ein Textbrowser funktionieren,
        wo eh der Alternativtext anstatt der Graphik angezeigt wird, oder?

        Tschö, Auge

        --
        Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist zu schweigen.
        (Victor Hugo)
        1. Hallo Auge,

          Davon abgesehen bleibt eine Frage:
          Warum sollte ein blinder Mensch (davon gehe ich jetzt einfach mal aus)
          einen graphischen UA benutzen, um sich eine Seite vorlesen zu lassen?

          Weil ein grafischer Browser immer noch Vorteile gegenüber Textbrowsern
          hat. Weil prinzipiell grafische Betriebssysteme wie Windows benutzt
          werden, wenn andere Software gebraucht wird. Weil ... tja,
          Geschmacksentscheidung wahrscheinlich.

          (Ich als Nicht-Blinder kann das nicht so wirklich nachvollziehen; ich würde
          wahrscheinlich eher ein Betriebsystem rein unter der Kommandozeile zusammen
          mit einer Braillezeile benutzen, weil mir das instinktiv sympathischer wäre.
          Aber sagen kann ich es nicht, da ich noch nie mit dieser Situation
          konfrontriert war bzw. mich simulierend (z.B. mit einer Augenbinde) damit auseinandergesetzt habe.)

          Zwei sehr interessante Links zum Thema:
            http://www.matthias-haenel.de/
            http://www.anderssehen.at/

          Und daraus folgernd, wie sollte dieser Mensch den Alternativtext "finden",
          ohne zu wissen, wo das Bild "graphisch" zu finden ist?

          Mit diesem Satz habe ich Verständnisprobleme.

          Der Screenreader sollte doch eher wie ein Textbrowser funktionieren,
          wo eh der Alternativtext anstatt der Graphik angezeigt wird, oder?

          Siehe meinen Text in Klammern in diesem und im vorhergehenden Posting.

          • Tim
          --
          »Solche Kompetenzen kauft man sich zu.«
          http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2003/5/46020/#m251248
          1. Hallo

            Und daraus folgernd, wie sollte dieser Mensch den Alternativtext "finden",
            ohne zu wissen, wo das Bild "graphisch" zu finden ist?

            Mit diesem Satz habe ich Verständnisprobleme.

            Wie soll ein blinder Mensch mit der Maus das Bild finden?
            (Wir gingen von graphischem Browser, der den Inhalt des alt-Attributs
            als Tooltip anzeigt, mit Mausbedienung aus)
            Die Maus ist schließlich auf eine Bedienung einer graphischen Oberfläche
            ausgelegt. Bei vollständiger Erblindung ist Diese eher unnütz.

            <spekulier>Vielleicht könnte ausgereifte Forcefeedbacktechnik
            an dieser Stelle für Blinde interessant werden.</spekulier>

            Tschö, Auge

            --
            Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist zu schweigen.
            (Victor Hugo)
            1. Hallo Auge,

              Wie soll ein blinder Mensch mit der Maus das Bild finden?
              (Wir gingen von graphischem Browser, der den Inhalt des alt-Attributs
              als Tooltip anzeigt, mit Mausbedienung aus)

              Meines Wissens bietet der einzige grafische Browser mit einem Zugang
              zum Dokumentenbaum, der Internet Explorer, eine Art Umsetzung in
              Zeilen, in denen mit der (virtuellen) Maus navigiert werden kann. In
              diesem Konzept existieren dann Tooltips nicht, sondern es wird der
              Alternativtest benutzt.

              molily wird Dir da mehr verraten können.

              • Tim
              --
              »Solche Kompetenzen kauft man sich zu.«
              http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2003/5/46020/#m251248
              1. Hallo Tim

                In diesem Konzept existieren dann Tooltips nicht, sondern es wird der
                Alternativtest benutzt.

                Darauf wollte ich schlußendlich hinaus, es ist so oder so nicht logisch,
                den alt-Text aus dem Tooltip anstatt aus dem Quellcode zu lesen.

                Tschö, Auge

                --
                Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber es unmöglich ist zu schweigen.
                (Victor Hugo)
      2. Hallo Tim,

        (Wobei mir auch nicht wirklich in den Kopf geht, daß es einfacher zu sein scheint, einen Screenreader zu entwickeln, der einen grafischen Browser benötigt, denn einen wirklichen akustischen Browser, der sich um die grafischen Bestandteile von CSS nicht kümmern muß)

        Der grafische Browser liefert ja nicht nur den reinen Elementbaum als Objekte und stellt Browsingfunktionen, Menüs und Optionen und größtenteils Tasten- und Mausbedienung zur Verfügung, er hat auch ausgeklügelte Unterstützung der Webtechniken, von HTTP über Plugin-Integration bis JavaScript, welche man nicht extra für einen vollständigen, autonomen Sprachbrowser entwickeln will. Es ist letztlich unkomplizierter, über eine Schnittstelle (hier MSAA, http://www.barrierefreies-webdesign.de/knowhow/msaa/index.php) mit einem großen, ausgereiften Browser zusammenzuarbeiten anstatt einen weitesgehend neuen aus dem Nichts zu erschaffen. Den »großen« grafischen Browser macht ja nicht nur aus, dass er CSS unterstützt.
        (Natürlich könnte man aus den Quellen eines ausgereiften grafischen Browsers, welcher sowieso eine solche Schnittstelle hat, eine abgespeckte Version programmieren...)

        Hinzu kommt, dass nicht nur vollständig Blinde Screenreader benutzen, sondern auch Menschen, die das Vorlesen hauptsächlich als Unterstützung beziehungsweise Lesehilfe zusätzlich zur Bildschirmanzeige benutzen. Ein Analphabet kann beispielsweise Sprache hören und Bilder/Symbole ohne Schrift verstehen...

        Grüße,
        Mathias

        1. Hallo Mathias,

          Es ist letztlich unkomplizierter, über eine Schnittstelle (MSAA) mit einem
          großen, ausgereiften Browser zusammenzuarbeiten anstatt einen weitesgehend
          neuen aus dem Nichts zu erschaffen.

          Danke, diese Erläuterung leuchtet mir ein. Wobei ich trotzdem gerne endlich
          mal über einen Browser stolpern möchte, der CSS-Medientypen wie braille oder
          tty beherrscht. ;-)

          • Tim
          --
          »Solche Kompetenzen kauft man sich zu.«
          http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2003/5/46020/#m251248
  6. Hallo,

    das Problem, das ich an solchen Sonntagsappellen (Danke Mathias ;-))eher sehe, ist ihre Mischung aus vollkommen unzureichender Formulierung, die aus dem Wunsch einer pauschalisierung in griffig klingende Formulierung heraus nur erklärbar sind. (So wie mein letzter Satz vielleicht ,-))

    Damit wird eine solche Aufklärungsliste kontraproduktiv. Würde man die regeln sachlich genauer (alt-Texte) und inhaltlich etwas flexibler, vor allem mal weg von dieser ewigen Behindertensichtweise, vormulieren, dann wären die Punkte ja nicht so falsch. (Zum Thema behinderten: "Für alle menschen" wäre mir lieber als "für Behinderte".... ich gebe zu, ich habe keine sonderliche "Behinderung" aber ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, das diese "Schubladisierung" den sich in bestimmten Alltagsdingen schwerer "tuenden" Menschen recht ist....)

    Ein paar grobe(!) Umformulierungen könnten sein....

    • nutze Alt-Texte, so die Grafiken keinen Lückenfüllenden Charakter haben, damit Geräte, die keine Bilder anzeigen, den Inhalkt trotzdem einwandfrei vermitteln können.... ist ja grundsätzlich nicht falsch.

    • weiterführende Links so kennzeichnen, das sie schnell erfassbar sind ohne sie in einen komplizierteren Kontex erst stellen zu müssen. (so gewollt ;-))))

    • auf eine kontrastreiche Farbgestaltung achten, da so die Informattionsträger von jedem(!) Menschen leichter aufgenommen werden können.

    • Eine einfache (was nicht bedeutet primitive) Sprache, abhängig vom Kontex) wählen. Ist nie falsch. Der IKEA-Vergleich könnte auch so lauten: die meisten Webseiten würde schreiben:

    "Wir sind ein Zukunftsorientiertes Unternehmen, das die Wünsche unserer Kunden durch ein leistungsstarkes junges Team auch über das normalübliche bis 20 Uhr erfüllen wird."

    und leider seltener so:

    "Wir haben heute für Sie bis 20 Uhr geöffnet"

    ___

    also: von dem her, was die "Liste" einem sagen will, ist sie nicht so schlimm. Die Qualität ist eher dürftig.

    Chräcker

    1. Hallo,

      Der IKEA-Vergleich könnte auch so lauten: die meisten Webseiten würde schreiben:

      "Wir sind ein Zukunftsorientiertes Unternehmen, das die Wünsche unserer Kunden durch ein leistungsstarkes junges Team auch über das normalübliche bis 20 Uhr erfüllen wird."

      das würde aber nun wirklich nicht mehr aufs Schild passen ;-) ...Wobei es natürlich einer dieser typischen Sätze ist, die man auf vielen Webseiten "moderner" Firmen findet. Ich selbst, obwohl dessen Unsinnigkeit und unfreiwilliger Komik bewusst, habe sogar schonmal so einen Quatsch auf einer Firmenwebseite verfasst.

      Kurz und knackig schreiben ist immer gut, aber die Art, wie es im Artikel formuliert war, war mir doch suspekt und irgendwie beschränkend im Sinne von "Ihr müsst verständlich schreiben, damit die meisten Leute, die nicht so gut lesen und schreiben können wie ihr, es auch verstehen!". Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, auf welche Art ich Sätze zu formulieren habe :-)

      Gruß,
      _Dirk

  7. Hallo,

    eben im Tagesspiegel gelesen: "Wie sieht ein 'barrierefreies' Internet aus? Zehn Regeln für eine bessere Gestaltung von Webseiten" (http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/25.07.2003/668551.asp).

    Man nehme:

    [...]

    2.) Alle Links passend bezeichnen (beispielsweise "zur Hauptseite"). Wenn Blinde nur "mehr" oder "hier klicken" hören, können sie nicht wissen, wofür der Link steht.

    Welche Alternativbedeutung könnte ein Link mit den Worten "hier klicken" denn noch haben? Sollte ich "mehr" besser durch "weiteres Material zum Thema" oder "hier kommt's ganz dicke" ersetzen?

    Den Effekt kannst Du Dir im Mozilla mit Strg + i und dann im Reiter "links" anschauen. Wenn nämlich die Links extrahiert werden, weis man nicht mehr, wohin ein Link geht (inhaltlich). Und auch Suchmaschinen könnte es schwer fallen, einen solchen Link inhaltlich mit dem umgebenden Text in einen Kontext zu setzen. Diese kann nur raten, ob ein umgebendes Wort für den Inhalt der verlinkten Seite relevant ist oder nicht.

    3.) Hinweise wie "klicken Sie auf den roten Button" in jedem Fall umschreiben. Sonst kann kein Farbenblinder den Button finden.

    Falls er von einem Haufen grüner Buttons umlagert wird oder gar nicht erst aussieht wie ein Button, ok. Vielleicht auch, wenn er nicht in unmittelbarer Nähe des "klicken Sie auf den roten Button" steht, ja. Aber einen Button, dessen Farbe man zwar nicht erkennt, aber ansonsten recht deutlich sieht, wird man doch auch halbwegs gut treffen können, oder?

    Sicherlich. Aber eine Beschreibung wie oben ergibt doch nur einen Sinn, wenn sich auf der Seite noch weitere farbige Buttons befinden. Dann reicht es auch, wenn nur einer davon grün bzw. in der nicht unterscheidbaren Farbe ist.

    [...]

    5.) In einfachen und klaren Sätzen schreiben. Geistig Behinderte und Menschen mit Lese-Rechtschreib-Schwäche haben oft Probleme mit einer komplizierten Sprache. (..)

    Machen wir's wie Ikea in Berlin, die neuerdings "Samstags bis 20 Uhr auf!" haben. "Geöffnet" passte wahrscheinlich in der Breite nicht aufs Schild, und solange jeder versteht, worum's geht, interessiert es doch nicht, in welcher Sprache man spricht. Das Grundprinzip eines privaten Weblogs quasi...

    Mal ehrlich, viele Sätze könnte man auch einfacher schreiben. Ich höre nämlich immer noch meinen Deutschlehrer sagen, daß man in kurzen Sätzen schreiben soll, und wo eine Komma oder und steht auch ein Punkt sein könnte. Jetzt weis ich auch warum. :)

    6.) Die Schriftgröße nicht festlegen. (..)

    siehe Punkt 1: Da war doch wohl ein Internet Explorer am Werk.

    Wieso? *verwirrtguck*

    7.) Es muss möglich sein, die Webseite ausschließlich mit einer Tastatur zu bedienen.

    Hier muss ich passen. Kann man etwa irgendwie unterbinden bzw. technisch verbocken, dass eine Navigation per Tastatur nicht unterstützt wird? Ich erinnere mich lediglich dunkel an Dinge wie "Wie vermeide ich gepunktete Linien um Grafiken im IE?", bei dessen Einsatz eines Tipps oder Tricks mit focus(); die Navigation per Tastatur nicht mehr funktioniert.

    "accesskey" nutzen wäre imho eine Möglichkeit die Tastaturnavigation zu erleichtern.

    8.) Flash- oder andere Multimedia-Elemente am besten vermeiden. Diese Formate sind nur schwer behindertengerecht zu programmieren.

    Hey, das spart uns allen auch eine Menge Arbeit mit Actionscript und fiesen Plugins. Finger weg von Klicki-Bunti!

    Du hast das [tm] vergessen! ;))

    9.) Pop-Up-Fenster weglassen: die Werbefenster sind für Blinde noch nerviger als für Sehende.

    Warum? (ich bin ehrlich interessiert!)

    Ich bin zwar nicht blind, aber meine Phantasie lässt mich erahnen, daß ein blinder nicht sehen kann, wenn sich ein Popup in den Vordergrund schiebt, und sich dann wundert, warum der Screenreader solch zusammenhanglose Sätze vorliest, oder auf einer Website für Versicherungen auf einmal etwas über Waschmittel hört. :)

    10.) Internet-Verweise mit Abstand platzieren. Dann können auch motorisch Behinderte mit einer speziell für sie entwickelten Riesen-Maus den Link treffen.

    Ja, wir alle brauchen Luft zum Atmen. Ist ja noch genug Platz im Internet frei, also nutzen wir ihn doch. Btw: fressen Riesen-Mäuse auch Katzen?

    Ich habe so eine Riesenmaus schon mal gesehen. Sie stand auf einem speziellen Mauspad, und wenn man auf die Taste drückte, kam unten Dampf heraus. ;))

    So langsam verstehe ich, was mit "Barrierefreiheit" gemeint ist.

    Ich glaube meinen Ironiedetektor neu justieren zu müssen, oder ist das nicht ironisch gemeint. ;)

    [...]

    Gruß Alex

    --
    http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=Rechtschreibung+Standart
    ss:) zu:} ls:} fo:| de:[ va:| ch:| sh:( n4:& rl:° br:& js:| ie:| fl:| mo:}
    1. Hallo Alex,

      6.) Die Schriftgröße nicht festlegen. (..)
      siehe Punkt 1: Da war doch wohl ein Internet Explorer am Werk.
      Wieso? *verwirrtguck*

      Legt man die Schriftgröße in absoluten oder halb-absoluten Schriftgrößen
      wie pt oder px fest, dann führt der IE für Windows meines Wissens keinen
      Text-Zoom mehr aus, sprich die Schriftgröße kann nicht den (eventuell
      wirklich benötigten) Vorlieben des Besuchers angepaßt werden.

      • Tim
      --
      »Solche Kompetenzen kauft man sich zu.«
      http://forum.de.selfhtml.org/archiv/2003/5/46020/#m251248
      1. Hi Tim,

        6.) Die Schriftgröße nicht festlegen. (..)
        siehe Punkt 1: Da war doch wohl ein Internet Explorer am Werk.
        Wieso? *verwirrtguck*
        Legt man die Schriftgröße in absoluten oder halb-absoluten Schriftgrößen
        wie pt oder px fest, dann führt der IE für Windows meines Wissens keinen
        Text-Zoom mehr aus, sprich die Schriftgröße kann nicht den (eventuell
        wirklich benötigten) Vorlieben des Besuchers angepaßt werden.

        ... während alle anderen bekannten Browser dies trotzdem tun. Deshalb die ursprüngliche Aussage.

        Viele Grüße
              Michael

        --
        T'Pol: I apologize if I acted inappropriately.
        V'Lar: Not at all. In fact, your bluntness made me reconsider some of my positions. Much as it has now.
        (sh:| fo:} ch:] rl:( br:^ n4:( ie:% mo:) va:| de:/ zu:| fl:( ss:) ls:~ js:|)
         => http://www.peter.in-berlin.de/projekte/selfcode/?code=sh%3A|+fo%3A}+ch%3A]+rl%3A(+br%3A^+n4%3A(+ie%3A%+mo%3A)+va%3A|+de%3A%2F+zu%3A|+fl%3A(+ss%3A)+ls%3A~+js%3A|
        Auch diese Signatur wird an korrekt konfigurierte Browser gzip-komprimiert übertragen.
        1. Hallo,

          hehe.... Kettenposting, da fällt mir auch noch was zu ein...

          ... während alle anderen bekannten Browser dies trotzdem tun.

          und somit der IE ausnamsweise mal der strengere der html-Interpreten ist, bei dem bleiben 12 Pixel immer 12 Pixel.....

          Chräcker

          1. Hi Chräcker,

            und somit der IE ausnamsweise mal der strengere der html-Interpreten ist, bei dem bleiben 12 Pixel immer 12 Pixel.....

            sagen wir es mal so: Der IE maßt sich an, etwas unflexibel selbst zu entscheiden, was alle moderneren Browser im Sinne des Bedienungskomforts dem Anwender zu overrulen erlauben ...

            Viele Grüße
                  Michael

            --
            T'Pol: I apologize if I acted inappropriately.
            V'Lar: Not at all. In fact, your bluntness made me reconsider some of my positions. Much as it has now.
            (sh:| fo:} ch:] rl:( br:^ n4:( ie:% mo:) va:| de:/ zu:| fl:( ss:) ls:~ js:|)
             => http://www.peter.in-berlin.de/projekte/selfcode/?code=sh%3A|+fo%3A}+ch%3A]+rl%3A(+br%3A^+n4%3A(+ie%3A%+mo%3A)+va%3A|+de%3A%2F+zu%3A|+fl%3A(+ss%3A)+ls%3A~+js%3A|
            Auch diese Signatur wird an korrekt konfigurierte Browser gzip-komprimiert übertragen.
            1. Hallo Michael,

              (..) zu overrulen erlauben ...

              »Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, dass man contemporary
              sein muss, das Futuredenken habe muss. Meine Idee war, die
              hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den
              Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, dass man viele
              Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das
              alles von Anfang an auch supported. Wer Ladysches will, searcht nicht bei Jil
              Sander. Man muss Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils.«

              • Tim
              --
              SCNR ;-)
              1. Hi Tim Tepaße,

                (..) zu overrulen erlauben ...
                (berechtigte Kritik)

                so sorry. ;-)

                Viele Grüße
                      Michael

                --
                T'Pol: I apologize if I acted inappropriately.
                V'Lar: Not at all. In fact, your bluntness made me reconsider some of my positions. Much as it has now.
                (sh:| fo:} ch:] rl:( br:^ n4:( ie:% mo:) va:| de:/ zu:| fl:( ss:) ls:~ js:|)
                 => http://www.peter.in-berlin.de/projekte/selfcode/?code=sh%3A|+fo%3A}+ch%3A]+rl%3A(+br%3A^+n4%3A(+ie%3A%+mo%3A)+va%3A|+de%3A%2F+zu%3A|+fl%3A(+ss%3A)+ls%3A~+js%3A|
                Auch diese Signatur wird an korrekt konfigurierte Browser gzip-komprimiert übertragen.
    2. Hallo,

      Den Effekt kannst Du Dir im Mozilla mit Strg + i und dann im Reiter "links" anschauen.

      Ok, überzeugend.

      Sicherlich. Aber eine Beschreibung wie oben ergibt doch nur einen Sinn, wenn sich auf der Seite noch weitere farbige Buttons befinden.

      siehe Punkt 1: Da war doch wohl ein Internet Explorer am Werk.

      Wieso? *verwirrtguck*

      Weil nur der IE Angaben der Schriftgröße in px festzemmentiert und nicht den Benutzereinstellungen anpasst, während andere Browser beliebig skalieren.

      Du hast das [tm] vergessen! ;))

      Ich liefere es hiermit offiziell nach ;-)

      Ich bin zwar nicht blind, aber meine Phantasie lässt mich erahnen, daß ein blinder nicht sehen kann, wenn sich ein Popup in den Vordergrund schiebt, (..)

      Ich bin davon ausgegangen, dass er dann sowas wie "Neues Fenster" hört. Aber irgendwo in diesem Thread wurde das inzwischen schon geklärt.

      Ich habe so eine Riesenmaus schon mal gesehen. Sie stand auf einem speziellen Mauspad, und wenn man auf die Taste drückte, kam unten Dampf heraus. ;))

      Sabberte sie auch Wasser, wenn man auf einen anderen Knopf drückte? Dann habe ich so eine auch schonmal gesehen.

      Ich glaube meinen Ironiedetektor neu justieren zu müssen, oder ist das nicht ironisch gemeint. ;)

      Dein Detektor ist ok, wenn er aufleuchtet.

      Gruß,
      _Dirk

  8. Hallo,

    3.) Hinweise wie "klicken Sie auf den roten Button" in jedem Fall umschreiben. Sonst kann kein Farbenblinder den Button finden.

    Falls er von einem Haufen grüner Buttons umlagert wird oder gar nicht erst aussieht wie ein Button, ok. Vielleicht auch, wenn er nicht in unmittelbarer Nähe des "klicken Sie auf den roten Button" steht, ja. Aber einen Button, dessen Farbe man zwar nicht erkennt, aber ansonsten recht deutlich sieht, wird man doch auch halbwegs gut treffen können, oder?

    Der Button sollte am besten so beschriftet sein, dass der Benutzer sofort weiß, welche Funktion der Button hat, wo der damit verknüpfte Link hinführt und so weiter. Dann sind »klicken sie dort«-Hinweise überflüssig.

    6.) Die Schriftgröße nicht festlegen. (..)

    siehe Punkt 1: Da war doch wohl ein Internet Explorer am Werk.

    Da war die Web-Zugänglichkeitsrichtlinie 3.4 (Priorität 2) am Werk, welche die Verwendung von relativen Einheiten empfiehlt bzw. vorschreibt bei einer AA-Konformität.
    Strenggenommen ist px relativ, siehe </archiv/2003/5/47334/#m260686>.

    Kann man etwa irgendwie unterbinden bzw. technisch verbocken, dass eine Navigation per Tastatur nicht unterstützt wird?

    Beispielsweise JavaScript-Menüs können in der Regel nicht oder nur schlecht mit der Tastatur durchgeschaltet werden (bei aktiviertem JavaScript, bei deaktiviertem/nicht verfügbaren meist komplett nicht). Bei Java- und Flash-Menüs besteht oft dasselbe Problem, bei den meisten letztlich aus a-Elementen bestehenden Menüs, besteht im Hinblick auf Tastaturbedienung tatsächlich meist kein Problem.

    8.) Flash- oder andere Multimedia-Elemente am besten vermeiden. Diese Formate sind nur schwer behindertengerecht zu programmieren.

    Hey, das spart uns allen auch eine Menge Arbeit mit Actionscript und fiesen Plugins. Finger weg von Klicki-Bunti!

    Es gibt durchaus Zusatzprogramme, die Flash lesen können (also den Text ausgeben und m.W. eine Navigation ermöglichen, sofern gegeben), wie den Webformator (http://www.webformator.com/).
    Ob es schwer ist, Flash so zu schreiben, dass es von diesen Programmen sinnvoll ausgewertet werden kann, weiß ich nicht, wahrscheinlich ist es relativ einfach. Nur hat nicht jeder solche Zusatzprogramme, und Flash-Präsentationen sind in der Regel auch in einer Weise angelegt, welche keine Linearisierung ermöglicht, bzw. definieren »Inhalt« völlig anders.

    9.) Pop-Up-Fenster weglassen: die Werbefenster sind für Blinde noch nerviger als für Sehende.

    Warum? (ich bin ehrlich interessiert!)

    Popup-Fenster mit window.open(), welche Menüleisten usw. abschalten, rauben dem Benutzer jegliche gewohnte Bedienmöglichkeit des Browsers. Das ist für Blinde besonders nervig, weil sie es i.d.R. nur dadurch merken, dass das System nicht auf Tastendrücke reagiert. Popup-Fenster haben auch meist eine feste, unveränderbare Größe.

    Generell sind aufspringende Fenster, ob mit JavaScript oder target="_blank" für Blinde insbesondere aus dem Grund problematisch, dass nicht immer ersichtlich ist, wenn sich ein neues Fenster öffnet (beispielsweise weil der Screenreader kein akustisches Signal abspielt oder »neues Browserfenster« sagt). So wundert man sich, dass die Zurück-Navigationsfunktion unwirksam ist und weiß nicht, woran es liegt, man merkt es erst, wenn man die Fenster durchschaltet und mehrere Browserfenster vorfindet.

    10.) Internet-Verweise mit Abstand platzieren. Dann können auch motorisch Behinderte mit einer speziell für sie entwickelten Riesen-Maus den Link treffen.

    Von solchen Riesenmäusen habe ich auch noch nie gehört, dann eher von Tastenmäusen und Riesentastaturen (mit weniger Tasten dann allerdings, für spezielle Anwendungen).

    Falls es sie gibt, darf man sie in Tabellenlayouts stecken?

    Jeder darf alles, das ist nicht die Frage.

    Mathias

    1. Hallo.

      3.) Hinweise wie "klicken Sie auf den roten Button" in jedem Fall umschreiben. Sonst kann kein Farbenblinder den Button finden.

      Falls er von einem Haufen grüner Buttons umlagert wird oder gar nicht erst aussieht wie ein Button, ok. Vielleicht auch, wenn er nicht in unmittelbarer Nähe des "klicken Sie auf den roten Button" steht, ja. Aber einen Button, dessen Farbe man zwar nicht erkennt, aber ansonsten recht deutlich sieht, wird man doch auch halbwegs gut treffen können, oder?

      Der Button sollte am besten so beschriftet sein, dass der Benutzer sofort weiß, welche Funktion der Button hat, wo der damit verknüpfte Link hinführt und so weiter. Dann sind »klicken sie dort«-Hinweise überflüssig.

      Alternativ könnte man den Button natürlich mit "Dies ist der rote Button" beschriften ;-)
      BTW: Wichtiges Thema, schlechter Artikel.
      MfG, at

  9. Hi Schuer,

    Btw: fressen Riesen-Mäuse auch Katzen?

    http://www.terravista.pt/enseada/2697/rec9/all.htm

    Viele Grüße
          Michael

    --
    T'Pol: I apologize if I acted inappropriately.
    V'Lar: Not at all. In fact, your bluntness made me reconsider some of my positions. Much as it has now.
    (sh:| fo:} ch:] rl:( br:^ n4:( ie:% mo:) va:| de:/ zu:| fl:( ss:) ls:~ js:|)
     => http://www.peter.in-berlin.de/projekte/selfcode/?code=sh%3A|+fo%3A}+ch%3A]+rl%3A(+br%3A^+n4%3A(+ie%3A%+mo%3A)+va%3A|+de%3A%2F+zu%3A|+fl%3A(+ss%3A)+ls%3A~+js%3A|
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