Hi,
[...]
Mit vorzüglicher Hochachtung verbleiben wir
Ihr Siechfred
habe mal im Kompetenzcenter nachgefragt:
Redundanz die, Überfluss; in der Informationstheorie Weitschweifigkeit, Gehalt von Signalen, die keine zusätzl. Information liefern. Die Mehrfachauslegung technischer Geräte zum Schutz gegen Ausfallerscheinungen heißt techn. Redundanz.
Quelle: Der Brockhaus in einem Band
Re|dun|danz, die; -, -en [lat. redundantia = Überfülle] (bildungsspr.): das Vorhandensein von eigentlich überflüssigen, für die Information nicht notwendigen Elementen; Überladung mit Merkmalen.
Quelle: DUDEN - Deutsches Universalwörterbuch
Re|dun|danz die; -, -en <aus lat. redundantia "Überfülle (des Ausdrucks)" zu redundare, vgl. redundant >: 1. Überreichlichkeit, Überfluss, Üppigkeit. 2. a) im Sprachsystem angelegte mehrfache Kennzeichnung derselben Information (z.B. den Kälbern: mehrfach bezeichneter Dativ Plural; die großen Wörterbücher sind teuer: der Plural wird auf komplexe Weise ausgedrückt); b) stilistisch bedingte Überladung einer Aussage mit überflüssigen sprachinhaltlichen Elementen; vgl. Pleonasmus, Tautologie (Sprachw.) . 3. in der Informationstheorie bzw. Nachrichtentechnik Bez. für das Vorhandensein von weglassbaren Elementen in einer Nachricht, die keine zusätzliche Information liefern, sondern lediglich die beabsichtigte Grundinformation stützen; förderliche Redundanz: weglassbare Bestandteile einer Information, die beim Weglassen anderer Bestandteile die Information sichern können; leere Redundanz: weglassbare Bestandteile einer Information, die beim Weglassen anderer Bestandteile den Informationsgehalt nicht aufrechterhalten. 4. die Erscheinung, dass gleiche Gene, aber auch gleiche Signalstrukturen u. nicht codierende Bereiche vielfach im ↑Genom vorhanden sind (Genetik) . 5. Bez. für den Teil des Material- od. Betriebsaufwandes bei einem technischen System, der [primär] für ein ordnungsgemäßes Funktionieren nicht erforderlich ist (Techn.) .
Quelle: DUDEN - Das große Fremdwörterbuch
Abundanz die,
- Häufigkeit einer tierischen oder pflanzlichen Art pro Flächeneinheit.
- Redundanz.
Quelle: Der Brockhaus in einem Band
re|dun|dant* <aus lat. redundans, Gen. redundantis "überströmend, überflüssig", eigtl. Part. Präs. von redundare "überströmen; im Überfluss vorhanden sein">: Redundanz (1-3) aufweisend; vgl. abundant.
Quelle: DUDEN - Das große Fremdwörterbuch
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Es stellt sich also die Frage, ob der Redundante bereits beleidigend ist oder der Redundanz Feststellende. - Wir meinen der Redundante ist idR redundant wg. bestimmter intellektueller Defizite oder weil ihm besipielsweise schlichtweg ein Fehler unterlaufen ist. Somit waere er auch nicht beleidigend, da soz. entschuldigt. Der die Redundanz Bemerkende ist moeglicherweise unter bestimmten Bedingungen als beleidigend einzustufen; und zwar genau dann, wenn diesem die Gruende fuer das Auftreten der Redundanz klar waren, bzw. klar haetten sein koennen und er mit einer gewissen Boeswilligkeit und in der Intention beleidigend... [u.s.w.]
Gruss,
Lude