Hallo.
ich darf einen Kunden ein Angebot legen.
Tarot? ;-)
In diesem Angebot definiere ich meine Leistungen (und auch seine Leistungen) sehr genau. Da hier sehr viel Arbeit drinnen steckt, habe ich die Angst, dass er mein Angebot her nimmt, mit diesem zur Konkurrenz geht, und diese dann das gleiche anbietet.
Ich denke mir mal, dass meine "Gedanken" unters Urheberrecht fallen - es ist aber natürlich schwer zu beweisen, dass die Konkurrenz aufgrund dieses detaillierten Angebotes abgekupfert hat.
Gedanken fallen niemals unter das Urheberrecht, den "die Gedanken sind frei". Die Manifestation von Gedanken im Sinne einer _kreativen_Schöpfung_ ist hingegen schutzfähig. Auf den üblichen Schriftverkehr, zu dem auch dein Angebot gehört, trifft dies sicher nicht zu.
Habt ihr für mich Tipps (wie zB einen einschüchternden Satz am Anfang "Urheberrecht, böse wenn abkupfern, ...") wie ich es anstelle, dass alles "fair" abläuft und ich nicht die Arbeit für andere mache?
Meinetwegen kannst du die folgende Passage deinen Zwecken anpassen:
"
Alle Bestandteile dieses Schriftstückes und der beigefügten Anlagen sind vertraulich zu behandeln. Insbesondere die Einsicht Dritter zum Zweck der Erstellung eines leistungsgleichen oder leistungsähnlichen Angebotes ist untersagt. Im Falle des Zuwiderhandelns verliert dieses Angebot seine bindende Wirkung. Die Möglichkeit zum Einleiten rechtlicher Schritte wird hiervon nicht berührt. Ein vollständiger oder teilweiser Verlust dieses Schriftstückes oder der Anlagen ist dem Autoren anzuzeigen.
"
MfG, at