Hallo,
Es ist Euer Beruf Euch auch mit solch theoretischen Dingen zu
beschäftigen
Stimmt. Ich will auch den Sinn von anständigem html (etc) nicht abstreiten und die Wichtigkeit um das Wissen darum. Ich sehe auch in der Tat einen Unterschied in Tabellen als "Layoutmittel" und als "gerüst zur Präsentation von vergleichbaren Daten" etc etc.... jedoch: mein Haubtberuf ist "Kommuniaktion". Ist eine Maschinefassung einer Seite nicht gewünscht, dann nehme ich auch Tabellen als Klebegerüst, wenn ich meine, das der Kommunikation damit gedient ist. (Wäre eine maschinenerfassung erwünscht, dann würde ich auch erst mal testen, ob es stimmt, das sie Tabellen ohne "Tabellendaten" nicht lesen können.)
Handelt es sich um eine Seite, die auch für Sehbehinderte tauglich sein soll, dann nehme ich einen Screenreader als Testmittel und nicht eine was-auch-immer-Muß-Liste von Theoretikern. Dieser hatte mit meinen tabellen noch keine Probleme. Meine Tabellen liest er brav vor, und zwar genauso wie ich es haben wollte und wie die Tabelle nach außen hin meine Seite strukturiert hat. Es mag bei komplizierteren Tabellen anders sein, aber es läst sich keine absolute Regel erstellen. Mir ist ein test in der Praxis lieber.
Die Praxis der Sehbehinderten scheint mir manchmal weit von den Theorien der meist seheneden Barierefreiheitapostel entfernt.
Wie gesagt: nichts gegen das Verständnis über die Werkzeuge, die wir nutzen. Aber mir geht das Werkzeug nicht über das Ergebnis. Und das Werkzeug bedingt nicht immer zwangsläufig ein und das selbe Ergebnis. Das ist vielleicht nur der Traum von Informatiker die eben gerne in linear logischen Abläufe denken.... ;-)
Chräcker