Hallo,
aber wenn ich das wort "privat" höre, gehe ich von freizeit aus.
ich mache meinen nebenjob auch nicht privat ..
gut, hier stolpern wir "drei" über unterschiedliche Wortdefinitionen. Der Ausgangsposter hat ja bereits präzisiert, das er einen studentischen Nebenjob meint. (Sicherlich zur finanzierung nicht unwichtig, wenn nicht so viele profesionelle Firmen ihm mit ihrer Macht den Studentennebenjob-Markt so kaput machen würde ;-)))))
Mein "Haubt-Job" ist ein anderer als Seitenkleben. Also nehme ich auch meine freie Zeit (Freizeit), und arbeite dann in dieser Branche. Aber Du hast recht, dadurech wandel ich meine Freizeit in Nebenberufserwerbszeit.... (Das meine ich jetzt alles nicht ironisch, ich sehe die Sprachstolperstelle ja ;-))
Wenn also jemand Freizeit sagt, dann müssen wir scheinbar doch noch mal nachhaken, denn von "uns drei" arbeitet in der Tat niemand in seiner Freizeit.... Aber zwei nebenberuflich und einer zumindest für Geld, das er zum nackten Lebensunterhalt nicht braucht....
Was aber alles nichts über die Legimitation aussagt, ob man diese Arbeit dritten anbieten darf, auch wenn man nicht die Preise verlangen muß, die andere verlangen müssen!
dennoch kenne ich aus berufs-erfahrung heraus nur arbeiten, die
schlechter in der umsetzung sind.
Tja, und ich kenne (eitel jetzt) eine Menge Menge Menge Menge Arbeiten profesioneller Firmen, die um einiges schlechter sind als meine. (Ich kenne auch bessere, so eitel bin ich ja nicht. Naja, ein paar ;-))
Ich sehe einen anderen Unterschied zwischen meine preiswerten (nicht billige) Arbeit und "Eure" Profiarbeit. Aufgrund mangelnder "Man-Power" kann ich bestimmte Dinge nicht anbieten. Es fehlt mir die Zeit, die "Dynamik eines Teams", in vielen Bereichen eben auch die Zeit mir zusätzliches Wissen anzueignen. Da bieten Vollzeitfirmen mehr. Wenn Vollzeitfirmen das auch nicht anbieten können, weil sie im Prinzip auch nur aus einem menschen bestehen, der nur halt noch viel mehr Kosten verursacht, dann, und da stimmt, gefährde ich seine Auftragslage. Aber genau das ist der Grund, warum ich mich als Alleinkämpfer in dieser Branche nicht selbstständig machen würde. Ich kann doch auch nicht in Deutschland einen Bauernhof neu aufmachen und mich dann über die Kürzung der Subventionen ärgern und über die schlechte Marktlage. Die Aufgabe ist es, nicht über die vielen Heimarbeiter wie mich zu meckern und einseitige Solidarität zu fordern, sondern die Stärken eines Unternehmens (gegenüber mich einsamen Streiter) heraus zu arbeiten und in diese Richtung zu gehen. Oder einen anderen Job zu machen. (Ich weiß, das das jetzt sehr hart ist, weil wir hier über Einzelschiksale reden und das eben schnell persönlich wird....)
Zusammenfassend. Es ist die Aufgabe (und sollte auch nicht so schwer sein) einer Webseitenerstellungsfirma, die mehrmöglichkeiten heraus zu arbeiten und diese zu verkaufen. Ich wiederum mache das in meinem Job ja auch, und als Allein-Nebenberufskämpfer habe ich auch Vorteile, die über den Preis hinaus gehen.... Bietest Du wirklich nur das an, was ich auch nur anbiete, dann hast Du darum einen überdimensionierten Kostenaparat gebaut. (Jetzt sehr vereinfacht, zumal ich Deinen Werdegang ja nicht kenne....)
Chräcker