Hallo at,
Zu erstegenannter Seite habe ich mich aus gutem Grund nicht geäußert, denn ich kann mich gedanklich nicht so recht in die Zielgruppe versetzen.
Das ging mir allerdings genauso.
Meine Noten wären jedoch deutlich schlechter ausgefallen,
OK, mir sind auf die schnelle keine besseren Beispiele eingefallen. Ich möchte unterscheiden zwischen Dingen, die selbstverständlich zu gutem Design gehören, wie Seiten mit
klar abgegrenzten Funktionsbereichen und deutlicher, aber homogener Auszeichnung
und einer grafischen "Opulenz" (ich wollte das Wort einfach noch einmal benutzen ;-)), also z.B. ein satter Grafikeinsatz, verspielte, nicht unbedingt funktional notwendige oder auch bewußt "un-digitale" Elemente, wie z.B. bei http://www.visitdeadends.com oder die grafische Verwandschaft von [http://css.fractatulum.net], http://www.wortluut.ch/index.php oder http://www.visuellerorgasmus.de (vorsicht Flash!)
Zugegeben, ich mußte ziemlich nach guten Beispielen suchen - deshalb würde ich meine Ausgangsthese
Schlicht und originell schließen sich übrigens nicht zwangsläufig aus.
vielleicht umformulieren:
"gutes Design und grafische Opulenz schließen sich nicht zwangsläufig aus"
Deine eigenen Seiten sind doch auch trotz der grafischen Blickfänge sehr schlicht.
Ich würde durchaus gerne mal etwas gekonnt "sattes" machen, es fällt mir nur eben sehr schwer. Leider gibt es z.Zt. im Job nur wenige Design-Herausforderungen und dazu einen wenig kompatiblen AD ;-).
Meinst du, ein wenig Patina in Form eines Hintergrundbildes könnte diese Übersichtlichkeit stören oder gar zerstören?
-- Nein, ich will dich nicht dazu überreden ;-)
jaja, ich erinnere mich, Du hast Probleme mit den harten Kontrasten, wir sprachen über das "Abtönen" meiner Wände...
Fazit: Ich mag gute puristische Designs sehr. Ich glaube aber auch, daß dies im Augenblick eine Mode bzw. ein Trend ist, und daß "man" auch anders gestalten kann, ohne daß es zu schlechter Benutzerführung, Funktionalitätseinbußen oder überladenem Design führen muß. Es will jedoch gekonnt sein.
Gruß aus Köln-Ehrenfeld,
Elya
"Alle mal an die Nase fassen, und zwar an die eigene": </archiv/2003/9/57903/#m324482>
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elyas virtuelle Altbauwohnung: http://www.visuelya.de