volker: zwischen mittelalter und moderne?

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hallo zusammen,

hab gerade den brief des papstes an die bischöfe "über das verhältnis von mann und frau in der kirche und in der welt" gelesen, ok ich habs nur überflogen. obwohl das schreiben für mich als einen laien auf diesem gebiet sehr wissenschaftlich und abstrakt formuliert ist, kommt mir vor als stünde da nichts wirklich neues: die aufgabe der frau ist es in erster linie kinder zu bekommen, alles andere steht hintenan; homosexualität ist widernatürlich; etc. etc. sprich alle üblichen vorurteile bzgl. der katholischen kirche werden bestätigt.
mich würde mal eure meinung dazu interessieren, besonders die der praktizierenden katholiken (kann man das so sagen?). ich frage mich wie ein intelligenter, aufgeklärter mensch (und das sind wir hier ja alle...) im dritten jahrtausend mit solchen dogmen wie z.b. der 'unfehlbarkeit des papstes als gottes stellvertreter auf erden' umgeht, bzw. diese ansichten in sein weltbild integriert.

gruß aus berlin, volker