Hi,
Samstags Abend um die Zeit noch vor dem Rechner? ;-)
Es gibt ASP2PHP, aber das funktioniert seltenst ohne händische Eingriffe.
Naja, mehr schlecht als Recht :)
Na, mittlerweile soll's anz gut gehen und eine große Hilfe bei der Migration sein. Aber eben nur ein Hilfe, einfach 'asp2php file.asp file.php' geht höchtens noch bei "Hello World!", ist's mehr, ist Handarbeit erforderlich.
Ich meinte eigentlich eher sowas
wie Chili!ASP (mein letzter Stand ist, dass es auf VBScript 3.x
basiert was bedeutet, dass es wohl so Mitte der 90er entwickelt
wurde :)
Ah, ja, ein nativer Interpreter, aber das gibt doch mindestens schonmal Lizenzprobleme und ist bestimmt auch noch patentrechtlich bedenklich, oder? >;->
Danach steht man dann auch noch ziemlich nackig da: mit einem ASP-Entwickler, der erstmal PHP lernen müßte. Alles zu teuer.
Geht doch.
Natürlich "geht" das. Aber wie lange hat das gedauert, bis Du PHP so weit begriffen hast, das Du Programme mit halbwegs normalen Anforderungen schreiben konntest? Was hat das gekostet? (Dein Bruttolohn mal 2 sind ungefähr die Kosten Deines Arbeitgebers für Dich. Wenn Du selbstständig bist weißt Du ja, was ich meine)
Da kann dann Windows auch schon mal die zähneknirschend billigere Lösung sein.
Hab ich schon hinter mir, wobei ich nicht sagen würde,
dass ich ein P*P Profi bin. Primär halt ASP/ASP.NET (oder auch
"richtige" Windowsapplikationen). Ab und an will ein Kunde aber
auch P*P. Und da der Kunde König ist kriegt er es dann halt auch.
Ja, das ist dann auch wieder wahr. Wenn einer meiner Kunden unbedingt Windows haben will, bekommt er das schließlich auch ;-)
Nur bei Office versuche ich Üebrzeugungsarbeit, wenn sie von Office-97 (ist ja immer noch das am weitesten verbreitete) auf ein aktuelles umsteigen müssen, weil der beste Kunde das getan hat und sie seine Dateien nicht mehr lesen können. Dann schmeiß ich auf eine Kiste ein aktuelles Offive drauf und laß sie die lang gewachsenen Vorlagen darauf ausprobieren. Funktionieren natürlich nicht so, wie beabsichtigt (Office-2k ließ sich auch gerne mal davon abschießen ;-). Auch sieht Office-2k/XP deutlich anders aus, als das 97er, umlernen ist erforderlich. Der einzige Unterschied zwischen einem Office-Upgrade und Umstellung auf OpenOffice ist also der Preis: OOo kost' nix.
"ich hab' da mal im Voraus recherchiert: das eingesparte Geld könnte für ein schönes Ski-Wochenedne in der Schweiz ... "
'ablehnender, gar böser Blick? Aber der fährt doch so gerne Ski? Ähh...Ah!'
" ... oder sie könnten ihre Gattin für ein Wochende nach London zum einkaufen ... ?"
'Ah, dieser Glanz in den Augen, jetzt hab' ich ihn!'
*öchöt* ja ... ;-)
Ganz selten kommt auch mal jemand, der unbedingt ASP haben möchte,
sein Server aber unter Linux läuft. 99% lassen sich recht schnell
davon überzeugen, dass das gar keine gute Idee ist und nehmen dann
entweder einen Windowsserver oder P*P. Die restlichen 1% müssen sich
dann leider jemand anders suchen.
Das ginge dann via VMWare mit zwei virtuellen Netzkarten, das hatte ich auch mal ausprobiert. Daher kann ich aber auch sagen: ist die Mühe nicht wert.
Aber ASP.NET sollte eigentlich auch auf Nicht-Windowsservern gut funktionieren, oder? Ja, ich gebe zu: die Betonung lag auf "sollte" ;-)
Mono ist zwar eine interessante Idee. Ob diese auf Dauer Bestand
haben wird muss sich erst noch zeigen. Wenn ja, ist es auf jeden
Fall etwas, das meine volle Zustimmung findet.
Ein Problem könnte es werden, wenn MS das nicht möchte und dsa ist nicht unbedingt unwahrscheinlich. Ist aber ein Problem aller proprietären Sprachen/APIs etc, nicht nur von .NET
Nein, die Reaktionszeit ist immer noch unter aller Sau, aber da steht MS nicht alleine da, das findet sich bei fast aller geschlossener Software.
Wie gesagt, das sehe ich nicht ganz so eng. Durch Zugriff auf interne
Ressourcen (nein, ich arbeite nicht bei denen :) wird manches klarer.
Ja, aber das dient auch hauptsächlich nur der Bequemlichkeit. Statt mühselig zu probieren, kannst Du nachschauen.
Drüber reden darf ich aber nicht.
Das macht nix, Stücke vom Windowsquellcode kann man sich gelegentlich aus dem Netz ziehen ;-)
Nein, ich habe das nicht getan und auch noch mit voller Absicht: ich möchte da gerne sauber bleiben (nicht im kriminellem Sinn "sauber", das wäre mir fast schon egal ;-)
Du kannst also sicher sein das ich nicht fragen werde und Dir sogar noch einen auf die Nase gebe, wenn Du anfängst zu plaudern ;-)
Ja, das ist aber auch schon etwas her. Auch seitdem Novell den Laden übernommen hat dürfte sich da einiges ändern. Ob zum Guten bleibt aber natürlich abzuwarten.
Meine Meinung dazu behalte ich für mich :)
Kannst Du ruhig sagen, hält Dich keiner. Aber für mehr als nur einen Blick in die Glaskugel ist es eh noch zu früh.
Ja, ich weiß, was Novell sonst noch so produziert und vor allem: produziert hat ;-)
Nein, damit meine ich nicht, das Du dazu einmal das Image neu aufspielen mußt, da Blockgröße on-the-fly zu ändern wirklich Probleme mit sich bringen könnte (um es mal vorsichtig auszudrücken ;-), sondern sonst?
Eigentlich nichts. Mir gings nur darum, dass ich mir für den einen
Test meine Maschine nicht zerhauen wollte.
Kam wohl nicht deutlich genug raus, das ich nicht gefragt habe, warum Du das nicht gemacht hast, sondern warum Du Schwierigkeiten erwartest. Ich kann mich enstsinnen, das Windows einige Dateien auf einem bestimmtem Platz erwartet. Da könnte es natürlich sein, das ein Image mit unterschiedlichen Blockgrößen nicht mehr funktioniert.
Weiter oben sucht jemand noch einen Fileserver, könntest Di Kiste ja anbieten.
Wenn der neue Platten hat wird das mein xxtes Testsystem (die armen
Kisten tun mir immer richtig leid :)
Wenn Du davon viele brauchst, würde ich da eher mal eine richtig dicke Maschine empfehlen und dann mit VMWare arbeiten. Dann kannst Du auch mal verschiedene OS und OS-Versionen gleichzeitig laufen lassen. (dann ist allerdings auch Linux als Hostsystem zu empfehlen, damit kannst Du in diesem Fall mehr machen). Selbst wenn Windows heutzutage ein Gig installiert kannst Du mit den heutigen Platten von 250 GiB und mehr rund 200 Images vorhalten und bei einem Gig RAM auch vier davon gleichzeitig laufen lassen.
Ich kann auchnicht verstehen, was IBM da geritten hat, die Qualität derart schleifen zu lassen.
<AOL>Me too</AOL> Früher wollte ich nie WD nehmen, weil die einen
schlechten Ruf haben.
War das nicht die "Caviar" Serie? Ich glaube mich erinnern zu können ;-)
Mittlerweile ists eher umgekehrt (und ich
nehme nur noch WD, wenn auch die großen mit dem "BigCache" :) Bisher
noch nicht einen einzigen Ausfall.
Aber die sind auch relativ teuer, oder?
Ich baue bei meinen Kunden ja immer noch SCSI ein, aber das ist mittlerweile mit Hardware-RAID rund 4-5x teuerer als IDE. Ich frage mich da schon seit einiger Zeit: lohnt das eigentlich noch? So eine normale Kiste hat ja mittlerweile mindestens 2 GHz und ein halbes Gig RAM.
Das reicht für ein Software-RAID-11 bei 250 GiB Gesamtkapazität (keine zusätzliche Hardware, also 4 Stück 250 GiB-Platten an den üblichen zwei Kontrollern, doppelt gespiegelt) bei akzeptabler Geschwindigkeit. Es entfällt also das sauteure Hardware-RAID und SCSI (die SCSI Platten sind zwar etwas besser, aber auch etwas teurer). Die CPU-Belastung ist dabei recht ordentlich, aber durchaus akzeptabel.
Mit ein klein wenig, recht preiswerter zusätzlicher Hardware kann so für runde 2.000 EUR ein Terabytefileserver an ein 1,5 GiB/S-Netz geschaltet werden. Das ist mit SCSI nicht hinzubekommen. Bei rein theoretisch gleicher Ausfallsicherheit.
Aber ich weiß ja nicht: bei SCSI hatte ich nur sehr selten Reklamationen und dann war's auch immer nur ein Hitzeschaden, bei IDE hingegen schon sehr oft und meist aus unbekannten Gründen (jeweils verschiedenste Hersteller). Auch ist Hotplug bei SCSI eine ausgereifte Sache, da gibt es viele fertige Lösungen, das ist nur noch ein Frage des Geldbeutels und der Mode, bei IDE hingegen hakt es da doch noch hin und wieder.
so short
Christoph Zurnieden