volker: Vermarktung von Nebenjob-Webdesign

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hallo michael

schwer. mit webdesign (dämliches wort...) nebenberuflich geld zu verdienen kannst du ziemlich vergessen. in jedem noch so kleinen unternehmen gibt es irgendjemand der schonmal was von html gehört hat und im schlimmsten fall frontpage bedienen kann. bei kleineren firmen heisst es dann 'warum geld ausgeben, das kann uns der/die xy nebenbei machen'. über die qualität der sites die dabei rauskommen müssen wir uns hier nicht unterhalten. grosse unternehmen beauftragen, wenn denn überhaupt budget da ist, rennomierte agenturen. über die qualität dieser ergebnisse kann man auch streiten...
was ich damit sagen will ist: um auf diesem markt auch nur ansatzweise konkurrenzfähig zu sein, musst du entweder richtig gut oder richtig billig sein. das erste ist fast niemand (damit keine verdächtigungen aufkommen: ich am allerwenigsten), das zweite bedeutet pfusch abzuliefern, was auch keiner will.
daher mein rat: mache die arbeit zum spass und zu deiner eigenen belustigung/weiterbildung und biete deine dienste ehrenamtlich oder gegen eine geringe aufwandsentschädigung an, für freunde/bekannte, kleinere behörden, gemeinnützige organisationen, etc. das hat dann nämlich einige vorteile:

  • du rennst nicht ständig irgendwelchen unmöglichen deadlines hinterher
  • du kannst dir zeit lassen und somit gute arbeit abliefern
  • du lernst eine menge dabei
  • du kannst dich auf das wesentliche konzentrieren, nämlich das seiten-entwickeln, anstatt dich mit business-scheiss rumzuärgern

grüsse aus berlin, volker