Andreas Korthaus: Welcher ist gut?

Beitrag lesen

Hallo!

Managed heißt, dass man an die (für mich) entscheidenden Sachen nicht rankommt, weil man dann ständig im Konflikt mit dem Managementsystem ist.
Und dass es als Extrawurst auch extra kostet, wenn man das doch irgendwie integrieren läßt.
Nein danke, dann doch lieber root sein und selber machen dürfen.

Das Problem ist, dass viele Leute das genau so sehen, denen allerdings der entsprechende Background fehlt.

Und das wollte Tom ja nur sagen, dass ein Rootserver nur Sinn macht wenn derjenige der Ihn betreuen soll die entsprechende Erfahrung hat und die Zeit sich laufend drum zu kümmern.

Performance vor allen Dingen wegen irgendwelchen Skriptkiddis die regelmässig irgendwelche 08/15 Skripte laufen lassen, ja sicher das ist ein Problem.

Und HTTP-Chats, und so... :)

Oh gott ;-)

Safe Mode OpenBaseDir und solch Zeug da gucke ich bisher sehr genau hin.

Och, "open_basedir" finde ich eigentlich gar nicht schlecht, es verhindert zumindest dass PHP-Funktionen auf die falschen Dateien zugreifen dürfen. Und wenn man root ist lässt sich das ganze auch noch ganz nett an seine Bedürfnisse anpassen ;-)
Das einzige was mir nicht so daran gefällt ist dass diese Prüfung natürlich auch ein klitzekleines bisschen Performance kostet, naja ;-)
Und "allow_url_fopen" deaktiviere ich auch meist...
Und ich benutze auch 2 Apachen (zumindest bin ich gerade dabei das so einzurichten :), einen fürs Statische(Bilder, CSS, JS...) und einen fürs Dynamische(PHP), der "Statische" kann kein PHP, und leitet Requests an PHP-Scripte per ProxyPass an den 2. "dynamischen Apachen" weiter...

Hat ein paar Vorteile, nicht nur dass ich die beide Apachen besser für die entsprechenden Bedürfnisse anpassen/optimieren kann, sondern kann der statische Apache z.B. nicht auf Dateien zugreifen die der dynamische geschrieben hat (upload...), da sie unter verschiedenen Usern laufen, und auf der anderen Seite bekommt der dynamische Apache nur Requests an PHP-Scripte, in meinem Fall sogar nur an ein Script (ist halt sehr speziell ;-)), und das inzwischen ganz ohne mod_rewrite (das hat mich auf die Lösung gebracht: http://talks.php.net/show/lca04/25, ist übrigens überhaupt mal ganz nett zu lesen diese Präsentation)... ;-)

Naja, und für solche Dinge ist es ganz nett wenn man auf dem Server machen kann was man will, und dabei das ganze schön sauber installiert ist (gentoo z.B. ;-)).

Zuhause hinstellen halte ich für nicht sehr ratsam, und auch noch viel zu teuer.

Jedenfalls wenn man damit 24/7 online sein muß. Als Testserver ist sowas natürlich problemlos möglich.

Jepp, auch zum benchmarken ganz nett, sofern man nicht über eine 100Mbit Anbindung oder ein Heer von hörigen ddos-Bots verfügt ;-)

Wie seit Ihr eigentlich in der Haftung, was die Verfügbarkeit der Präsenzen von Kunden angeht?

Einfach keine Präsenzen selber hosten, bei denen das teuer werden könnte, und zu Problemen mit dem Kunden führt. :)

Wobei das ja IMHO eigentlich auch "nur" eine Vertragsfrage ist, die Provider kochen ja auch nur mit Wasser (Stichwort Strato - da sogar mit besonders trüben Wasser... ;-)), und da wird es ja meist anders herum als "Feature" verkauft wenn man am Ende 99% Verfügbarkeit im Jahresmittel garantiert, und wenns doch mal schlechter läuft, bekommt man lächerlicherweise meist nur anteilig die bezahlten Hosting-Gebühren zurück. AFAIK bekommt der Kunde nur Schadensersatz wenn er Dir Fahrlässigkeit oder Absicht nachweisen kann - sofern vertraglich nichts anderes festgelegt wurde, oder?

Bei Managed liegt es ja noch größten Teils in der Verantwortung des Providers.

Solange der Kunde den Vertrag direkt mit dem Provider abschließt...

Viele Grüße,
Andreas