Sven Rautenberg: SATA rocks!

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Moin!

Ihr bringt mich auf dumme Ideen: Ich möchte mir schon seit einiger Zeit einen kleinen FileServer basteln. Wenn ich nun einen SATA-Controller, ein HotSwap-Rack und eine 200GB-HDD anschaue, dann bewegt sich der Preis gegen 500.- CHF zu, wobei ich zuvor noch um die 150.- im Sinn hatte, auszugeben...

Das ist eine dumme Idee. Solange du nicht vorhast, Gigabit-Ethernet einzusetzen, wird es für jede Art von Festplatte kein Problem sein, 100 MBit auszulasten. Gerade bei einem Fileserver solltest du lieber mehr Geld in Zuverlässigkeit, Ausfallsicherheit und Backup investieren. Also mindestens man ein RAID 1 anschaffen - das würde bei Einsatz von Linux simpel auf das Kaufen zwei gleich großer Festplatten hinauslaufen, den Rest erledigt Linux softwaremäßig. Die sogenannten "RAID-Controller" für IDE sind meist nur halbe Lösungen, bei denen der Treiber die ganze Arbeit erledigt, der Controller lediglich ein netteres BIOS mit Einstellmöglichkeiten bietet. Man ist hier treiberabhängig - im Gegensatz dazu ist die Linux-Softwarelösung mit RAID 1 absolut controllerunabhängig, man kann ohne weiteres eine Festplatte ausbauen und in einen anderen Rechner stecken - sie kann sofort gemountet und weiterverwendet werden.

Noch eine Frage dazu: Weiss jemand wo die BIOS-Grenzen für HDs liegen?

BIOS-Grenzen interessieren Linux nicht. Und die Reaktivierung alter Hardware geht möglicherweise mit dem Einbau eines neuen Controllers (mit eigenem aktuellen BIOS) einher.

- Sven Rautenberg