Geistiger Hohlraum: email-Server: "kauft Viagra"

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Und wie genau stellst Du das jetzt sicher, also dass auch Mails von Einwahlleitungen in China, Russland, Argentinien und sonstwo abgeblockt werden?

Du sprachst von 2 einfachen Regulären Ausdrücken. Ich bezweifele nur dass es so einfach ist. Gemäß allgemeiner Spamherkunft dürften nur sehr wenige % der IPs aus D kommen.

Ich sprach von zwei regulären Ausdrücken, die auf die per rDNS ermittelten Domainnamen angewendet werden. Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, das IP-Adressen untersucht werden, geschweige denn, dass diese aus Deutschland stammen müssen. Ich habe davon jedenfalls nicht geredet, bitte Zitat vorlegen (und nicht aus dem Zusammenhang reißen wie folgendes).

Und gerade weil es eine Liste ist, die auf tatsächlich empfangenen Spammails basiert, zeigt sie besonders deutlich, wie hoch der Anteil an dynamischen Adressen gegenüber echten SMTP-Servern ist.
Wieso kannst Du sicher sein dass sich hinter einer dynamischen Adresse kein SMTP-Server verbergen kann, der ohne Wissen des Anwenders auf dem PC läuft?
Ich bin aber gespannt auf Deine Vorstellungen darüber, in welcher Konstellation es vorkommen soll, dass auf einem per Einwahlleitung angebundenen PC ein nicht für Spam genutzter SMTP-Server installiert ist, ohne das der Besitzer des PCs davon weiß.
Hm, anscheinend drücke ich mich etwas undeutlich aus. Wenn ich von "SMTP-Relays" auf PCs spreche dann spreche ich von für Spam missbrauchten Rechnern.

Lies Dir die beiden Absätze »» »» »» »» und »» »» »» nochmal durch. Ich sage, dass Spammer häufig dynamische Zugänge benutzen, Du fragst darauf hin zweifelnd, ob sich hinter dynamischen Zugängen nicht ein Spammer verbergen könnte. Ich sage "Es ist grün", Du zweifelst "Könnte es nicht auch grün sein?".

Ich habe nicht damit gerechnet, dass Du den Überblick verlierst und bin deshalb davon ausgegangen, dass Du mit "SMTP-Server" einen nicht für Missbrauch gedachten SMTP-Server meinst, den der Benutzer installiert haben soll, ohne davon zu wissen.

Das Spam zum großen Teil von dynamischen Adressen kommt? Ja, das war aber von Anfang an klar.

Schön, Butter bei die Fische, fassen wir zusammen: Spam kommt zum großen Teil von dynamischen Zugängen. Normale Mail wird von dynamischen Zugängen nicht versandt. Was also hindert Dich daran, Mail von unbekannten dynamischen Zugängen generell zu verweigern (jetzt mal unabhängig von der Methode, mit der dynamische Zugänge erkannt werden könnten)? Welche Nachteile befürchtest Du?

Ich sage nur, dass es kein standardisiertes Verfahren gibt emails nur von autorisierten SMTP-Servern entgegenzunehmen.

Was interessiert das? Es geht hier nicht um reguläre SMTP-Server mit fester IP, es geht hier um solche SMTP-Verbindungen, die von einem dynamischen Internetzugang aus kommen. Diesen dynamischen Zugang kann man sehr häufig an dem per rDNS ermittelten Domainnamen erkennen, was meiner Meinung nach in der Heise-Liste überdeutlich wird. Wo siehst Du bei dieser Form der Erkennung von dynamischen Zugängen ein Problem, abgesehen davon, dass ein paar wenige durchflutschen? Oder glaubst Du, die Regel greift nicht oft genug? Wie erklärst Du Dir dann die häufigen Übereinstimmungen in der Heise-Liste?

Es werden auch gerne schlecht gesicherte Server
Falsch, solche Server sind die schlechtere Wahl, denn ihre nicht ohne weiteres austauschbare IP-Adresse findet sich innerhalb weniger Stunden in schwarzen Listen wieder, womit dieser Server für den Spamversand beinahe wertlos ist.
Sicher? Wieviel % der Mail-Server nutzen denn diese Blacklists?

Du hast Dir offenbar die Heise-Liste nicht angeschaut,
doch, habe ich.
ansonsten wäre Dir das Verhältnis von offensichtlich dynamischen zu regulären Domains aufgefallen.
Jetzt verrate mir mal bitte, was der Satz mit meinem zu tun hat.

Daran, dass der überwiegende Teil der Domainnamen in der Heise-Liste von dynamischen Zugängen stammt, lässt sich erkennen, dass reguläre Mailserver offenbar bei Spammern nicht mehr allzu hoch im Kurs stehen und die schlechtere Wahl gegenüber Trojanern für Heim-PCs sind. Dafür kann es nur einen Grund geben, nämlich den weit verbreiteten Einsatz von schwarzen Listen, die spammende reguläre Mailserver sehr schnell sperren.

Wieviel Prozent möchtest Du wissen? Keine Ahnung, aber Schlund + Partner arbeiten mit solch einer Liste, die haben im deutschen Hostingbereich fast 40% Marktanteil (auf Domainbasis) und arbeiten im Mailversand soweit ich weiß mit 1&1 zusammen. GMX und sicher auch web.de arbeiten mit solchen Listen, auch nicht gerade kleine Klitschen.
Und jetzt bitte keine Debatte über Blacklists mehr. Wer sie einsetzt, hat einen wirksamen Schutz, wer sie nicht einsetzt, ist selber Schuld, und mit meiner These hat das alles überhaupt nichts zu tun.