hallo Christoph,
TweakUI ist in der Tat ein sehr nützliches Werkzeug, erfüllt aber nicht "alles". Es läßt einige hundert Werte "C:\Programme" in der registry unberührt.
(is ja auch von M$ selber ;)
"My Computer", was du mit TweakUI einzustellen empfiehlst, ändert den Wert für "ProgramFilesDir" in der registry, der viermal vorkommt. Das kann man zur Not auch noch von Hand machen. Genauso kann man dann auch noch "CommonFilesDir" umstellen, das entspricht "Gemeinsame Dateien".
traut sich auch nicht jede/r.
Der Effekt ist, daß Programme, die neu eingerichtet werden, dann eben gleich am neuen Ort installiert werden. Für das "Umlagern" bestehender Programme - vor allem der Systemprogrammordner - reicht das _nicht_ aus. Und es gibt einige solche Systemprogrammordner, die man _nicht_ endgültig loswerden kann, beispielsweise der leere Ordner "xerox" oder "msn gaming zone".
soweit korrekt. ich mache das (trotzdem) beinahe regelmäßig und installiere die zwei, drei programme, denen diese simple verfahrensweise nicht ausreicht, nochmals in den neuen ordner.
Problematisch werden solche Radikaloperationen, wenn man das auch noch mit "Dokumente und Einstellungen" versucht.
davon red ich ja erst mal gar nicht ;-)
Mich hat bereits bei seinem ersten Auftauchen in Win95 der Name dieses Ordners gestört (ist mir zu lang).
dito.
Prinzipiell funktioniert das auch, aber dort liegen ein paar Dinge wie die Benutzerkonten, die sich selbst bei erfolgreichem "Verschieben" nur schwer löschen lassen.
...oder postfachkonten mit seit jahren gesammelten mails. wenn das schief geht. aua!
Aber wenn wir schon bei diesem Thema sind: Ich habe seit Win95 grundsätzlich solche Einstellungen, so daß es "C:\Programme" und "C:\Dokumente und Einstellungen" bei meinem Windows grundsätzlich nicht gibt - und darüber hinaus liegen auch "Favoriten", "Eigene Dateien" und einiges andere in einem eigenen Ordner "C:\Temp". Das bringt tatsächlich Vorteile, falls man sich mal irgendwo einen Virus oder Wurm einfängt, oder falls man das System zerschossen hat und neu einrichten muß.
wenn ich meine mehrere GB eigener dateien jedesmal löschen würde, würde ich mich ganz schön ärgern müssen. es reicht doch sowas wie 'D:\Eigene' anzugeben. ist auch nicht länger als 8+3 (im notfall)
Aber es ist ein massiver Eingriff in das Gesamtsystem, der insgesamt die Umsatellung mehrerer tausend registry-Einträge verlangt, und falls man bereits Microsoft Office (Word ...) installiert hat, kann das zwei Tage dauern, weil dann beispielsweise auch ein paar Schriften umgestellt werden müssen.
Office gehört zu den oben genannten.
Das Ganze läßt sich eigentlich nur dann wirklich bewältigen, wenn man zusätzlich irgendein "Reinigungstool" für die registry hat wie beispielsweise "TuneUp". Wer sich mit dem Windows-System nicht wirklich gut auskennt, sollte Experimente mit derart tiefgreifenden Auswirkungen nur dann machen, wenn er grundsätzlich bereit ist, sein System notfalls drei- oder viermal neu aufzuspielen. Die Gefahr, das Gesamtsystem lahmzulegen, ist sehr groß.
naja. man verschiebt ja schlicht den programmordner. systemeinstellungen bleiben unberührt, evtl. fehlende bibliotheken sind leicht in den systemordner zu kopieren usw.
"funxen"?
neupost für 'funktionieren'
Nein, das ist nicht unbedingt nötig.
unbedingt stand bei mir nicht.
Es gibt auch nicht mehr viele, die solche "ini"-Dateien benötigen, genau dafür wurde ja die registry vor ein paar Jahren erfunden.
jepp! (neupost: ja!, eben!)
Allerdings sollte man solche Umstellungen sofort vornehmen, nachdem das System selbst installiert wurde und noch gar nichts anderes Zusaätzliches existiert.
dito!
SWAP verlagern ist ebenfalls eine gute Idee, aber "feste Größe" sollte nicht gewählt werden, das kann zu Performance-Einbußen führen.
dazu muss ich bemerken, dass ich das ohne tiefgreifende kenntnis der aktuellen tatsachen seit Win9x mit mir rumschleppe. die idee dahinter ist:
- eine datei bestimmter größe muss nicht bei jeder anforderung in der größe neu zugewiesen (mechanische operation auf der platte) werden
- eine unveränderliche datei bestimmter größe wird selten (nie ;) fragmentiert; da windows nun wirklich ständig drauf zugreift, schenke ich dem punkt besodnere beachtung
- Windows 5.x geht wohl viel besser als früher mit der dynamischen auslagerungsdatei um; es wäre wohl am klügsten, eine freie platte für eine dynamische swap bereit zu halten, dann wäre das problem ad acta gelegt
- da Windows standardmäßig als max-wert das anderthalbfache des RAM angibt, halt ich mich an diese vorgabe. afaik bringen zu große swaps ebenfalls probleme (abgesehen vom fehlenden platz)
- also empfehle ich immer eine möglichst frühzeitig (am schnellen rand der platte) angelegte swapdatei fester größe
gegenargumente werden gerne entgegengenommen! :-D
grüße aus Leipzig
willie
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