Hi,
ich habe heute etliche emails verschickt. Nun frage ich mich, ob die meisten, selbst große Firmen, Ihre eMails online lesen. Ist das der Fluch von DSL und Standleitungen?
Was meint Ihr dazu und vor allem, wie macht Ihr das?
Bei den von mir betreuten Firmen werden solche von Dir wohl angestrebten und sogenannten Webbugs durch einen zentralen Mailserver abgewürgt. Zugang zum Internet ist nur über speziell dafür eingerichtete Plätze möglich. Ich bin nicht der Erste, der das so macht und werde auch wohl kaum der Letzte sein. Wieviele das so machen, darüber bin ich natürlich nicht unterrichtet; würde den Anteil aber zumindest auf "signifikant" schätzen. Zumindest was externe Links in HTML-Mails angeht.
Es gibt aber auch einige Gründe die dagegen sprechen seine Mails Online zu lesen, also direkt bei z.B. GMX oder web.de.
- es ist kompliziert verschlüsselte Mails zu lesen
- daraus folgt, das es nicht möglich ist, seine Mails zu
durchsuchen ohne sein Passwort fremden Leuten in die
Hand zu geben.
- meist ist auch der Platz begrenzt (Seite Gmail aber eher
seltener ;-)
Bei mir persönlich (Aber ich zähle nicht ganz, da Modemnutzer) sieht das dann so aus:
$ cat ~/Mail/* | grep -c "^From: "
30475
$ sizeof -m ~/Mail/* # Option 'm' zeigt Mebibyte an
150
$ cat ~/Mail/* | egrep -c 'BEGIN PGP'
4805
Wie wenig Leute übrigens S/Mime verstehen:
$ cat ~/Mail/* | egrep -c 'Content-Type: multipart/encrypted;'
216
Gut, ich habe schon 'was länger nicht mehr aufgeräumt (Und je mehr anfällt, desto weniger Lust hat man ;-) ... ähem ... aber mehr als ungefähr 10% Schrott würde ich nicht annehmen.
Das kann man nicht mehr effektiv von Hand durchsuchen, da ist ein Index fällig und das geht nicht bei GMX oder web.de oder wie sie alle heißen mögen. Gmail bietet das meines Wissens als einziger an (kein Wunder, ist ja von einer Suchmaschine ;-), kann aber wegen der verschlüsselten Mails nicht genutzt werden.
Es sprechen also auch prinzipielle Gründe dagegen, das jemand seine Mails online liest.
so short
Christoph Zurnieden