Christoph Zurnieden: Welche WYSIWYG-Editoren sind "in"?

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Hi,

und wenn man zwei Leute mit den Köpfen zusammenhaut und es klingt hohl, wessen Birne war's?

Beschwerden über mangelhafte Ausbildung im Webdesignbereich im Zusammenhang mit massivem TOFU ist vielleicht noch amüsant, mehr aber nicht.

Aber Scherz beiseite:
Es gibt gar keine Ausbildung für Webdesigner. Es gibt noch nicht einmal eine Ausbildung für Programmierer. Es gibt ein Studium der Informatik und es gibt Kurse für Hilfsarbeiter, dazwischen gibt es nichts. Die hilflosen Versuche etwas zusammenzubasteln sind genau das: hilflose Versuche. Wenn ein Arbeitgeber einen Webdesigner einstellen will, dann hat er keine Möglichkeit die Kenntnisse des Bewerbers im Vornherein zu erfahren. Es gibt kein Berufsbild "Webdesigner" mit einer Liste welche Kenntnisse zu erwarten sind und welche nicht, keine Gesellen- oder gar Meisterbrief, nix. Hat der Arbeitgeber keinerlei Fachkenntnisse kann er die Kenntnisse des Bewerbers also überhaupt nicht prüfen und stellt einen Dipl. inf. ein, weil der zumindest noch mit einem Papier wedeln kann. Aber ob ein Dipl. inf. mit Fachgebiet theoretische Informatik in der Lage ist eine kleine dynamische Webseite aufzubauen und zu pflegen darf ernsthaft bezweifelt werden. Zumindest, wenn die üblichen Deadlines dazugehören.
Entschuldigt das ich meinen Rant ausgerechnet hier loswerden mußte, aber vielleicht fällt das ja mal auf fruchtbaren Boden und man kann dann irgendwann tatsächlich mal eine Anzeige aufgeben: "10 Fach-Webdesigner m/w und 1 Meister-Webdesigner m/w dringend gesucht. Zahle übertariflich!".

so short

Christoph Zurnieden