Offene Fragen bei Einstellung in der IT
joah.
- sonstiges
0 TomIRL0 Jörg Peschke3 Sven Rautenberg
0 joah.0 chipsy
Hallo,
habe heute mein drittes Gespräch in einem Unternehmen, bei dem ich mich als Anwendungsentwickler beworben hatte.
Ich mache mir gerade so eine Art "Offene Fragen" Katalog, mit Fragen, die ich noch gerne vorab geklärt hätte.
Darunter z.B.
Mögliche Arbeitszeiten, Mittagspause fest oder variabel? Gleitzeit? Was passiert mit Überstunden?
Ist das Arbeiten am Wochenende z.B. in wichtigen Projektphasen möglich? Wenn ja, zu welchen Zeiten?
Fallen euch noch welche ein? Ich möchte hier keine blauen Wunder erleben :)
Danke für eure Hilfe!
Liebe Grüße
joah.
Moin,
Hallo,
habe heute mein drittes Gespräch in einem Unternehmen, bei dem ich mich als Anwendungsentwickler beworben hatte.
Ich mache mir gerade so eine Art "Offene Fragen" Katalog, mit Fragen, die ich noch gerne vorab geklärt hätte.
Darunter z.B.
Mögliche Arbeitszeiten, Mittagspause fest oder variabel? Gleitzeit? Was passiert mit Überstunden?
Ist das Arbeiten am Wochenende z.B. in wichtigen Projektphasen möglich? Wenn ja, zu welchen Zeiten?
Fallen euch noch welche ein? Ich möchte hier keine blauen Wunder erleben :)
Die von Dir aufgeführten Fragen würde ich mir klemmen, bzw. würden Dich in einem Vorstellungsgespräch mit mir sofort aus dem Rennen kegeln.
Das sind Fragen die sind selbstverständlich!
Ich würde mich ernsthaft fragen ob Du für den Job geeignet erscheinst, oder ob Du nicht vielleicht falsche Vorstellungen von Deiner Arbeit hast.
Ich würde Fragen die das Unternehmen betreffen, und die Du nicht der Homepage entnehmen kannst stellen.
Wichtigste Kunden, Leistungsprofil detailliert etc.
TomIRL
Hallo,
Die von Dir aufgeführten Fragen würde ich mir klemmen, bzw. würden Dich in einem Vorstellungsgespräch mit mir sofort aus dem Rennen kegeln.
Da bin ich mir nicht sicher. Wenn ich jemanden einstelle müsste, wäre mir ein Bewerber, der sich offenkundig auch ein bisschen dafür interssiert was und unter welchen Bedingungen er arbeitet, lieber als einer, dem alles egal ist.
Ganz abgesehen davon ist z.B. die Frage nach Überstunden im Bereich Entwicklung durchaus berechtigt, denn dort sind eben solche nicht Ausnahme, sondern Regel. Und es ist keine Seltenheit bei einigen Unternehmen, dass dann die Überstunden unter den Tisch fallen, weil "ja sowieso jeder welche macht".
Gruss,
Jörg
Moin,
Hallo,
Die von Dir aufgeführten Fragen würde ich mir klemmen, bzw. würden Dich in einem Vorstellungsgespräch mit mir sofort aus dem Rennen kegeln.
Da bin ich mir nicht sicher. Wenn ich jemanden einstelle müsste, wäre mir ein Bewerber, der sich offenkundig auch ein bisschen dafür interssiert was und unter welchen Bedingungen er arbeitet, lieber als einer, dem alles egal ist.
Das widerspricht ja nicht meinen Aussagen.
Ganz abgesehen davon ist z.B. die Frage nach Überstunden im Bereich Entwicklung durchaus berechtigt, denn dort sind eben solche nicht Ausnahme, sondern Regel.
Eben drum!
Warum sollte er dann fragen?
Und es ist keine Seltenheit bei einigen Unternehmen, dass dann die Überstunden unter den Tisch fallen, weil "ja sowieso jeder welche macht".
Und auch das ist Branchenüblich.
Ich würde also zusehen, dass ich Fragen stelle, die sowohl Interesse für das Arbeistumfeld als auch für die Art der Arbeit an sich erkennen lassen.
Von einem Anwendungsentwickler erwarte ich schlicht und einfach dass er mit WE Arbeit rechnet wenn ein Projekt zu Ende gebracht werden muß.
Auch Überstunden sollten in einem gesunden Unternehmen zwar nicht die Regel aber durchaus als normal angesehen werden.
TomIRL
Hallo,
Ich würde also zusehen, dass ich Fragen stelle, die sowohl Interesse für das Arbeistumfeld als auch für die Art der Arbeit an sich erkennen lassen.
Von einem Anwendungsentwickler erwarte ich schlicht und einfach dass er mit WE Arbeit rechnet wenn ein Projekt zu Ende gebracht werden muß.
Auch Überstunden sollten in einem gesunden Unternehmen zwar nicht die Regel aber durchaus als normal angesehen werden.TomIRL
Ich hoffe doch nicht, dass es wirklich Branchenüblich ist, dass Überstunden mit dem Gehalt abgegolten sind. In unserem Job wird kaum jemand sagen Überstunden und WE-Arbeit mache ich nicht, aber ich erwarte auch, dass ich die Stunden später abbummeln kann oder wenn es die Projektzeit nicht zu lässt, die Überstunden bezahlt bekomme.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit einer ordentlichen Überstundenregelung und ein bischen weniger Gehalt wesentlich besser fährt, als ein super Gehalt, aber alle Überstunden sind inklusive.
chipsy
Hi,
Auch Überstunden sollten in einem gesunden Unternehmen zwar nicht die Regel aber durchaus als normal angesehen werden.
Ich denke, das Unternehmen in dem Überstunden normal sind, kann eben_nicht_gesund sein. Denn ist ist finanziell nicht in der Lage Arbeinehmer in ausreichender Zahl einzustellen.
Gruß
Thorsten
Moin,
Hi,
Auch Überstunden sollten in einem gesunden Unternehmen zwar nicht die Regel aber durchaus als normal angesehen werden.
Ich denke, das Unternehmen in dem Überstunden normal sind, kann eben_nicht_gesund sein. Denn ist ist finanziell nicht in der Lage Arbeinehmer in ausreichender Zahl einzustellen.
Hi Thorsten
Bist Du Gewerkschaftler.
Machen wir doch mal ne Gesunde Kalkulation auf für einen Arbeitnehmer in Deutschland:
Raushaben will der Kollege als Anwendungsentwickler ca. 1500 EUR.
Dann kostet er mich im Monat als Arbeitgeber ca. 2800 EUR.
Finaziell vernünftig kalkulieren muß ich dem Arbeitnehmer seine 25 Tage Urlaub garantieren. Dann sollte ich kalkulieren dass ein paar Feiertage dazu kommen, und das der Arbeitnehmer mir mal krank wird. Gegen längere Krankheitszeiten versichere ich mich, finanziell halbwegs erträglich wird die ganze Sache aber nur dann wenn ich 10-15 Tage aus eigener Tasche zahle. Also hoffe ich das der Bursche nicht so oft krank wird und ich bei den 10 Tagen im Jahr bleiben kann.
Die Woche hat 5 Arbeitstage, alles in allem Fehlt mir mein Arbeitnehmer ca 8 Wochen also beinahe 2 Monat im Jahr, die ich mit einkalkulieren soll.
Der Einfachheit habe ich 6 Angestellte in meinem Unternehmen.
Vernünftig kalkulliert fehlt jeder von diesen Angestellten 2 Monate im Jahr die ich kompensieren muß. Also 1 zusätzlicher Arbeitsplatz.
Das ganze jahr Beschäftigung habe ich aber nur für 5 Arbeiter. In Spitzenmonaten für alle 7 Mitarbeiter.
Vernünftig kalkuliert müßte ich also 2 Mitarbeiter pro Monat umsonst beschäftigen.
Und das bei der derzeitigen Geiz ist Geil Stimmung...
Na aber herzlichen Glückwunsch.
So kann man als Unternehmer nur dann kalkulieren, wenn die Leute endlich bereit sind dafür auch zu bezahlen.
Die Bereitschaft fehlt im Augenblick aber.
Also was mache ich, ich drücke meine Mitarbeiter. Im Zweifel Überstunden die bezahlt werden oder abgebummelt werden müßen.
TomIRL
Hi TomIRL,
Bist Du Gewerkschaftler.
Interessant, wie sich die Perspektiven überschneiden, denn Du kennst ja durchaus beide Seiten. Deinen Anmerkungen zur Kleinunternehmerperspektive kann ich durchaus folgen, für die meisten Zwergbetriebe sind Kosten und Bürokratie tatsächlich fast unerträglich, ich habe selbst mit meinem Büro ausschließlich mit Freien und Projektmitarbeitern gearbeitet, aber auch das hat seine Schattenseiten.
Die Frage ist, wie man auf konkrete Fragen eines potentiellen Mitarbeiters reagiert und wie er sich damit selbst verortet. Heimliche Fragen des Unternehmens sind natürlich:
Dennoch habe ich gelernt zu akzeptieren, dass gerade gute Leute auch konkrete Fragen stellen, was die Arbeitsbedingungen angeht, die Frage ist für mich also eher, wie das rüberkommt, also eine Frage des Tons und des Stils.
So kann man als Unternehmer nur dann kalkulieren, wenn die Leute endlich bereit sind dafür auch zu bezahlen.
Die Bereitschaft fehlt im Augenblick aber.
Es wirkt widersprüchlich, dass die Leute in Zeiten knapper Arbeitsplätze nicht mit dem letzten Engagement dabei sind, hat aber durchaus seine Logik: Die Identifikation mit Unternehmen wächst nur dann, wenn die Arbeitgeberseite auch das liefert, was sie liefern sollte:
Dass viele Kleine das nicht leisten _können_, verhindert nicht die "innere Kündigung", d.h. das Gefühl der Mitarbeiter, dass man lieber woanders wäre, dass man sich unterbezahlt und ausgenutzt fühlt.
Also was mache ich, ich drücke meine Mitarbeiter. Im Zweifel Überstunden die bezahlt werden oder abgebummelt werden müßen.
Du meinst die Zahl Deiner Mitarbeiteroder erhöhten Arbeitsdruck?
Viele Grüße
Mathias Bigge
Moin!
Die von Dir aufgeführten Fragen würde ich mir klemmen, bzw. würden Dich in einem Vorstellungsgespräch mit mir sofort aus dem Rennen kegeln.
Auch die Frage, ob das Arbeiten an Wochenenden in dringenden Projektphasen _möglich_ ist?
Ich denke, diese Fragen sind absolut legitim. Sie sollte man jederzeit stellen dürfen, und man _muß_ sie spätestens vor Vertragsschluß gestellt und geklärt haben, ansonsten kann der neue Arbeitnehmer sich im Prinzip gleich in der Firma angekettet fühlen, weil er wohl auch für 24/7 unterschreiben würde.
Das sind Fragen die sind selbstverständlich!
Die Antworten sind es aber nicht. Es ist nicht davon auszugehen, daß in _Deutschland_ (wie das in IRL aussieht, interessiert erstmal nicht) alle Unternehmen "Gleitzeit" anbieten. Bei vielen hat man tatsächlich um 9 Uhr auf der Matte zu stehen und um 18 Uhr Feierabend ohne einer Möglichkeit, sich einen früheren Freitag-Feierabend zu schaffen. Entsprechend fest oder flexibel ist natürlich auch die Mittagspause.
Auch die Überstundenfrage muß gestellt werden dürfen. Denn dahinter versteckt sich oft der größte Haken eines Vertrages, indem man zwar für 40 Stunden regulär bezahlt wird, die "gelegentliche branchenübliche Mehrarbeit" damit aber dann auch abgegolten ist - und der Job dann täglich aus diesen "Gelegenheiten" besteht, und man so auf 50 oder 60 Wochenstunden kommt. Wenn es die Firma nicht juckt, wieviele Stunden da zusammenkommen, weil die Überstunden nicht bezahlt und auch nicht später in Freizeit ausgeglichen werden, deutet das doch eher auf Ausbeutertum hin. Insofern ist die neutrale Frage, wie Überstunden geregelt sind, absolut legitim - sollte aber natürlich nicht gleich als Begrüßungsfrage gestellt werden, sondern je nach Gesprächsphase eher dann, wenn's um das Festklopfen des Vertrages gehen sollte.
Ich würde mich ernsthaft fragen ob Du für den Job geeignet erscheinst, oder ob Du nicht vielleicht falsche Vorstellungen von Deiner Arbeit hast.
In einem Bewerbungsgespräch bewerben sich immer zwei Parteien: Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Zwar macht es die Arbeitsmarktsituation derzeit scheinbar unmöglich, als Arbeitnehmer auch nur den kleinsten Anspruch stellen und sich seinen Arbeitgeber auch noch aussuchen zu wollen.
Wenn es aber erstmal so weit kommt, dass man als Arbeitnehmer jeden Job annehmen muß, kommt als nächste Stufe, daß man auch jedes angebotene Gehalt akzeptieren muß - und dann jede Arbeitsbedingung. Und das kann es dann doch nicht sein. Die Leibeigenschaft ist abgeschafft - auch bei 5 Millionen Arbeitslosen.
Tach auch,
Es ist nicht davon auszugehen, daß in _Deutschland_ (wie das in IRL aussieht, interessiert erstmal nicht) alle Unternehmen "Gleitzeit" anbieten.
Hm, habe ich da was verpasst? Laut http://thomas.giesau.com/ lebt er in Berlin-Karlshost. Was nach meinen bescheidenen Geographiekenntnissen in Deutschland ist.
Meines Wissens haben nur wir hier eine Ausnahmeklausel zur EU-Sozialcharter (oder wie das Ding nun heisst) und duerfen so viel arbeiten wie wir wollen (oder wieviel der Arbeitgeber verlangt). Aber das ist ein anderes Thema.
hi,
Es ist nicht davon auszugehen, daß in _Deutschland_ (wie das in IRL aussieht, interessiert erstmal nicht) alle Unternehmen "Gleitzeit" anbieten.
Hm, habe ich da was verpasst? Laut http://thomas.giesau.com/ lebt er in Berlin-Karlshost. Was nach meinen bescheidenen Geographiekenntnissen in Deutschland ist.
Meines Wissens haben nur wir hier eine Ausnahmeklausel zur EU-Sozialcharter (oder wie das Ding nun heisst) und duerfen so viel arbeiten wie wir wollen (oder wieviel der Arbeitgeber verlangt). Aber das ist ein anderes Thema.
und ebenso ist es das modell der "Gleitzeit", dessen erwähnung durch Sven du wohl entweder überlesen, falsch gedeutet, oder noch nicht verstanden hast.
gruß,
wahsaga
Tach auch,
und ebenso ist es das modell der "Gleitzeit", dessen erwähnung durch Sven du wohl entweder überlesen, falsch gedeutet, oder noch nicht verstanden hast.
Bei 60-70 Stunden Wochen (plus eventueller Wochenendarbeit) duerfte es ziemlich unerheblich sein ob man Gleitzeit hat oder nicht. Waehrend der "Kernarbeitszeit" ist man dann sowieso da ;-)
hi,
Bei 60-70 Stunden Wochen (plus eventueller Wochenendarbeit) duerfte es ziemlich unerheblich sein ob man Gleitzeit hat oder nicht.
eben nicht.
die stunden, die ich in dieser woche mehr arbeite, weil im projekt gerade mal "druck" herrscht, die kann ich dann nächste woche wieder abfeiern. oder nächsten monat ...
und bei am wochenende geleisteter mehrarbeit wird diese sogar noch mit entsprechenden faktoren multipliziert gutgeschrieben (oder alternativ eine zusätzliche vergütung ausgezahlt).
und im zweifelsfalle, wenn die mehrarbeit über einen längeren zeitraum anfällt und nicht zeitnah ausgeglichen werden kann, ist u.U. noch die umbuchung auf ein langzeitkonto möglich, welches dann ggf. ein früheres eintreten in den ruhestand oder altersteilzeit ermöglicht.
Waehrend der "Kernarbeitszeit" ist man dann sowieso da ;-)
darum geht es hierbei aber gar nicht.
gruß,
wahsaga
Tach auch,
eben nicht.
Eben doch.
die stunden, die ich in dieser woche mehr arbeite, weil im projekt gerade mal "druck" herrscht, die kann ich dann nächste woche wieder abfeiern. oder nächsten monat ...
Oder nie. Weil die 60-70 Stunden Woche Standard ist. Was hier moeglich ist, zumindest so lange wie die ueberwiegende Mehrheit der Firmen dafuer Leute findet und das "Arbeitsethos" dies erlaubt.
Laut irgendeiner EU Regelung (Sozialcharter oder so, habe vergessen wie das Ding heisst) darf die Regelarbeitszeit ohne Einwilligung des Arbeitsnehmers 48h/Woche nicht ueberschreiten.
Die Tories haben als diese Charter eingefuehrt wurde eine Opt-out Klausel durchgesetzt, interessanterweise wurde diese von Labour dann fortgefuehrt. Was dazu gefuehrt hat dass es hier im Durchschnitt die laengsten Arbeitszeiten in Europa gibt.
und bei am wochenende geleisteter mehrarbeit wird diese sogar noch mit entsprechenden faktoren multipliziert gutgeschrieben (oder alternativ eine zusätzliche vergütung ausgezahlt).
In Deutschland vielleicht. Aber darauf bezog sich mein Argument ja nicht.
Waehrend der "Kernarbeitszeit" ist man dann sowieso da ;-)
darum geht es hierbei aber gar nicht.
Doch. Wenn die Leute taeglich 10-12 Stunden in der Firma sind, sind sie mit grosser Wahrscheinlichkeit auch zwischen 9-17 Uhr da (was hier die typische Kernarbeitszeit ist).
Darum ging es, nicht mehr, nicht weniger.
hi,
die stunden, die ich in dieser woche mehr arbeite, weil im projekt gerade mal "druck" herrscht, die kann ich dann nächste woche wieder abfeiern. oder nächsten monat ...
Oder nie. Weil die 60-70 Stunden Woche Standard ist.
unsinn.
die ausdehnung der zeitkonten wird bei uns recht streng überwacht, zwischen -15 und +30 ist der ohne weiteres erlaubte rahmen.
wenn es nach oben darüber hinaus geht, gehen die wanrlampen an und dann wird schnellstens geschaut, wie der mitarbeiter das wieder abbauen kann.
wenn das nicht funktioniert oder vom vorgesetzten verhindert würde, wäre der betriebsrat schnell mit einer klage zur hand, die dann empfindliche konventionalstrafen für die firma zur folge hätte.
In Deutschland vielleicht. Aber darauf bezog sich mein Argument ja nicht.
im gegenteil.
Sven sagte, dass nicht alle unternehmen in deutschland gleitzeit als arbeitsmodell anbieten würden, und du kamst daraufhin mit dem (in dem zusammenhang schon merkwürdigen) argument, das berlin-hassenichgesehen doch in deutschland liege.
Wenn die Leute taeglich 10-12 Stunden in der Firma sind, sind sie mit grosser Wahrscheinlichkeit auch zwischen 9-17 Uhr da (was hier die typische Kernarbeitszeit ist).
unbestritten, dass das die kernarbeitszeit vermutlich abdeckt - aber das mit den 10-12 stunden wird in einer firma mit funktionierendem gleitzeit-modell sicher die ausnahme sein, die dann in den folgewochen schnellsmöglich wieder ausgeglichen wird - im beiderseitigen interesse.
Darum ging es, nicht mehr, nicht weniger.
mir scheint, du weißt immer noch nicht, in welche richtung du eigentlich argumentieren willst.
gruß,
wahsaga
Tach auch,
In Deutschland vielleicht. Aber darauf bezog sich mein Argument ja nicht.
im gegenteil.
Sven sagte, dass nicht alle unternehmen in deutschland gleitzeit als arbeitsmodell anbieten würden, und du kamst daraufhin mit dem (in dem zusammenhang schon merkwürdigen) argument, das berlin-hassenichgesehen doch in deutschland liege.
Na gut, dann fangen wir noch mal von vorne an:
Aus Sven's Antwort habe ich herausgelesen dass er glaubt dass Tom sich auf ein anderes Land als Deutschland bezog. Dieser Teil
in _Deutschland_ (wie das in IRL aussieht, interessiert erstmal nicht)
laesst mich dies schliessen. Deutschland wird herausgehoben. In einem anderen Land sieht es anders aus, was erst einmal nicht interessiert. IRL steht meines Wissens fuer IReLand. Woraufhin ich fragte wo das herkommt.
mir scheint, du weißt immer noch nicht, in welche richtung du eigentlich argumentieren willst.
Doch. Nur scheinen wir uns nicht verstanden zu haben. Worauf dann der Rest basiert.
hi,
Doch. Nur scheinen wir uns nicht verstanden zu haben. Worauf dann der Rest basiert.
ja, stimmt.
das Sven auf IReLand bezug nahm, war mir nicht so aufgefallen.
gruß,
wahsaga
Habe mich vielleicht unklar ausgedrückt, die Vorstellungsgespräche sind erledigt, heute treffen wir uns um das Vertragliche zu klären, daher hier die Fragen.
Gruß
Joah.
Habe mich vielleicht unklar ausgedrückt, die Vorstellungsgespräche sind erledigt, heute treffen wir uns um das Vertragliche zu klären, daher hier die Fragen.
Dann sind die Fragen sowieso legitim.
Was ich noch fragen würde, wären vielleicht Stichpunkt Weiterbildungsmöglichkeiten: Dein Arbeitgeber ist ja soviel ich weiss dazu verpflichtet, Dich bei "Weiterbildungsmaßnahmen zu unterstützen" sofern dies die "normale Tätigkeit nicht beeinträchtigt" (oder so ähnlich).
Daher wäre z.B. interessant: Bekommst Du Zertifizierungen, Schulungen etc. die für deine Fachrichtung interessant sind und Deinem Arbeitgeber einen Mehrwert bringen können, gezahlt? Wenn ja in welchem Umfang? Welche Möglichkeiten hast Du, nebenher weiterführende qualifizierende Abschlüsse zu machen (weiss ja jetzt nicht, welche Ausbildung Du hast, also je nach deiner jetzigen Qualifikation Zusatz-Ausbildung, Zertifzierung, (Zweit-/Aufbau-/Fern-)Studium etc.
Gruesse,
Joerg
Hi,
für mich wären noch die Gehaltsmodalitäten interessant, also:
Weihnachtsgeld,
Urlaubsgeld,
Vermögenswirksame Leistungen,
...
chipsy