Offene Standards haben mit offener Software nichts zu tun.
Wichtig bei offenen Standards ist die lange Verfügbarkeit und dass man nicht an ein bestimmtes Produkt gebunden ist.
Stimmt allerdings, da war ich etwas unpräzise. Aber sind nicht offene Standards häufig an offene Software gekoppelt. Jedenfalls findet man umgekehrt bei CS-Produkten selten offenen Standards vor, oder? Genau dadurch ergibt sich ja die (gewollte) Bindung ans Produkt.
Außerdem behauptet sich OpenSource-Software sehr wohl im normalen Wettbewerb gegen ClosedSource-Software - die meisten Leute kennen die Alternativen aber nicht, oder sie sind zu faul, umzusteigen. "Wieso denn eine andere Software, wenn meine alte doch halbwegs funktioniert?"
Ich hab ja nicht gemeint, dass sich OS-Software nicht behaupten könne. Nur muss es eben auf dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit funktionieren. Aber unrecht hast Du nicht. ClosedSoftware hat schon einen "Bequemlichkeitsvorteil"...und einen aktiven Vertrieb.
Einen ganz witzigen Text dazu hat Biesterfeld im Juni hier im Forum verfasst - besser kann man es einfach nicht ausdrücken. :-D
Jau, der ist gut. :-)
Gruß
Freigeist