Hallo Eddie,
ihr kennt sicherlich das Problem: wenn man den Windows-Explorer startet, werden die vorhandenen Festplatten und Laufwerke nicht auf allen Systemen sofort angezeigt, vielmehr dauert es ein paar Sekunden (bei mir so um die 20), bis der Verzeichnisbaum steht und man damit arbeiten kann.
Das "Problem" kann überhaupt erst auftreten, weil Windows als erstes von jedem Laufwerk einige Eigenschaften (z.B. Volume Label und zugeordnetes Standard-Icon) abfragt, das kann u.U. einen Moment dauern.
Mögliche Ursachen:
* CD im Laufwerk (erfordert Initialisierung und Spin-Up des Laufwerks)
* USB-Massenspeicher braucht lange zur Initialisierung (überwiegend Win9x)
* langsame oder nicht gleich verfügbare Netzwerkverbindungen (WLAN?)
Hilfreich ist möglicherweise, den CD-Autostart abzustellen, dann bleibt die automatische Abfrage der CD-Daten schon mal weg.
Ansonsten: Finde heraus, welches Laufwerk so lange braucht.
Oder hast du im Explorer außer den Laufwerken noch zusätzliche Systemodner, die eventuell für die Explorer-Ansicht erst initialisiert werden müssen (z.B. "Webordner"). Dann entferne diese aus der Explorer-Ansicht, wenn du sie nicht wirkich brauchst.
Das war frueher (mit Win98) anders, und ich habe mich immer bei anderen darueber gewundert. Jetzt (mit Win2000) habe ich dasselbe Problem und aergere mich jedesmal darueber.
Es ist nicht _direkt_ Windows-versionsabhängig. Das kann je nach Voraussetzungen unter Win9x genauso auftreten wie unter XP/2k.
Habt ihr eine Idee, wie ich das beschleunigen kann?
Als erstes rausfinden, wer trödelt... :-(
So long,
Martin
Ich stehe eigentlich gern früh auf.
Außer morgens.