Hallo,
Es wird ja eine Menge getan so ist ja nun nicht. Wenn man (zumindest hierzulande) den Umgang mit der Umwelt mit dem Umgang in den frühen 80ern vergleicht, sind wir schon ein großes Stück voran gekommen.
Für mich ist eher die Frage: Wie schafft man einen gesunden Mittelweg zwischen ernsthaftem Umweltbewusstsein und Panikmache? Den Leuten zu erzählen, dass die Welt untergeht, wenn sie ihren Müll nicht trennen, und auf der anderen Seite die Industrie machen lassen, was sie will, bringt IMO orginal nichts.
Es wäre wichtig, zum einen auf die Gefahren hinzuweisen, die bestehen, wenn so weiter gemacht wird wie bisher, aber gleichzeitig auch zu zeigen, dass ein verantwortungsbewusster Umgang tatsächlich etwas bewirken kann - es gäbe genug Positiv-Beispiele!
Genau bei dieser Gradwanderung sehe ich das Problem, so wie das Thema behandelt wird: Entweder es ist "alles halb so wilrd", oder es wird gleich eine solche Panik geschürt, dass man sich zwangsweise denkt: "Ich kann ja doch nichts dran ändern" - und beides führt zu Untätigkeit.