Festplatte klonen bzw. migrieren
Tom
- sonstiges
Hello,
ich finde die Tipps nicht wieder, wie ich meine alten Win98SE-Platten (4 + 8 GB) auf jeweils eine neue (80 GB) übertragen kann, so dass diese dann anschließend bootfähig wird und alle Programme und Daten erhalten bleiben.
Wäre ganz toll, wenn Ihr euch nochmal meines Problems annehmen könntet.
Nur als Nebenbetrachtung:
In den Geräten läuft bereits eine 60GB-Platte. Das BIOS sollte es also eigentlich mitmachen, oder?
Geht es überhaupt, oder könnte Windows sich da irgendwo feste Sektoren eingetragen haben? Muss die Registry angepasst werden?
Fragen über Fragen...
Harzliche Grüße vom Berg
http://www.annerschbarrich.de
Tom

Hello,
Geht es überhaupt, oder könnte Windows sich da irgendwo feste Sektoren eingetragen haben? Muss die Registry angepasst werden?
Fragen über Fragen...
Ich habe ein Tool im Web gefunden...
kann man dem vertrauen? Kennt es jemand?
http://www.pc-inspector.de/download.asp?language=2#clone_maxx
Harzliche Grüße vom Berg
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Tom

Hallo Tom,
ich finde die Tipps nicht wieder, wie ich meine alten Win98SE-Platten (4 + 8 GB) auf jeweils eine neue (80 GB) übertragen kann, so dass diese dann anschließend bootfähig wird und alle Programme und Daten erhalten bleiben.
Das geht ganz einfach: Partition(en) anlegen, die erste als aktiv markieren. Die Daten kannst du dann komplett entweder mit einem extern gebooteten System (Knoppix, Windows PE, BartPE) kopieren. Eine Kopie auf Dateisystemebene genügt bei Win9x, wenn du darauf achtest, auch versteckte und Systemdateien mitzukopieren.
Achtung: Nicht mit xcopy von einer Bootdiskette versuchen - dabei würden alle langen Dateinamen verlorengehen, und die Kopie wäre dann nicht oder nur mit extremen Schwierigkeiten lauffähig.
In den Geräten läuft bereits eine 60GB-Platte. Das BIOS sollte es also eigentlich mitmachen, oder?
Ja. Die typischen BIOS-Verträglichkeitspegel liegen bei 8GB, 32GB und 128GB.
Geht es überhaupt, oder könnte Windows sich da irgendwo feste Sektoren eingetragen haben? Muss die Registry angepasst werden?
Ja, nein. Nein. ;-)
Ich habe ein Tool im Web gefunden...
kann man dem vertrauen? Kennt es jemand?
http://www.pc-inspector.de/download.asp?language=2#clone_maxx
Kenne ich nicht. :-(
So long,
Martin
Hello Martin,
bin nun endlich mal dazu gekommen, die Aufgabe anzugehen...
Neue Rechner sind einfach noch nicht für alle Plätze drin.
Aber das passende Tool habe ich nun doch wieder ausgebuddelt.
Die U-BOOT-CD
Link darauf folgt.
Das Teil habe ich sogar immer in den Servicekoffern, aber leider hat das BIOS von der einen Maschine eben doch keine HDDs größer 32GB haben wollen. Ich habe das erst gemerkt, als wir dann endlich mal den Jumper an der 80GB-Platte auf LIMIT gesetzt haben. Da ging es plötzlich.
Da müssen die 60er-Platten (fürs Backup) also doch irgendein Tool mitgebracht haben. Ich erinnere mich so dunkel. Die haben wir gekauft, als 60GB noch ca. 200 Euro gekostet haben.
Wenn ich es rausfinde, was da mal gestrickt worden ist, poste ich es hier, auch wenn es nur noch drei bis vier Leute interessieren wird.
Harzliche Grüße vom Berg
http://www.annerschbarrich.de
Tom

Hallo,
Das geht ganz einfach: Partition(en) anlegen, die erste als aktiv markieren. Die Daten kannst du dann komplett entweder mit einem extern gebooteten System (Knoppix, Windows PE, BartPE) kopieren. Eine Kopie auf Dateisystemebene genügt bei Win9x, wenn du darauf achtest, auch versteckte und Systemdateien mitzukopieren.
nach dem "entweder" fehlt hier irgendwie noch das "oder", oder? Das ist mir wohl durch die Lappen gegangen. Ich wollte schreiben:
... oder du lässt das momentan laufende Windows sich selbst auf die neue Platte kopieren. Denn Windows 9x ist in der Lage, sich selbst mit dem Explorer komplett zu duplizieren - ausgenommen die Swapdatei.
Schönen Abend noch,
Martin
Hello,
... oder du lässt das momentan laufende Windows sich selbst auf die neue Platte kopieren. Denn Windows 9x ist in der Lage, sich selbst mit dem Explorer komplett zu duplizieren - ausgenommen die Swapdatei.
Das habe ich noch nicht ganz durchschaut, wie das funktioniert, sodass man auch Registry und Freunde mit rüberbekommt.
Damit es nicht verlorengeht:
Ich habe das jetzt mit Maxtor Max Blast von der "Ultimative Boot CD"
http://ubcd4win.com/
gemacht.
Es dauert leider nur sehr lange (ca. 4 Stunden) , bis ca. 8GB auf das größere HDD übertragen worden sind.
Harzliche Grüße vom Berg
http://www.annerschbarrich.de
Tom

Hallo Tom,
Denn Windows 9x ist in der Lage, sich selbst mit dem Explorer komplett zu duplizieren - ausgenommen die Swapdatei.
Das habe ich noch nicht ganz durchschaut, wie das funktioniert, sodass man auch Registry und Freunde mit rüberbekommt.
Da gibt's auch nicht viel zu durchschauen: Einfach alte und neue Platte gleichzeitig in einem Rechner einbauen, Windows von der alten Platte booten wie gehabt, dann im Windows Explorer auf C:\ *ALLES* markieren außer der Swapdatei (normalerweise C:\win386.swp) - und auf die formatierte primäre Partition der neuen Platte rüberziehen. Dauert je nach Datenmenge und Rechnerleistung ein paar Minuten.
Sobald du die neue Platte dann als Master anstöpselst und Windows von ihr bootest, wird die Swapdatei automatisch neu angelegt. Und das geklonte Win9x ist -wenn du keinen Fehler gemacht hast- so "gut", dass du den Unterschied nicht bemerken wirst.
Ich habe das jetzt mit Maxtor Max Blast von der "Ultimative Boot CD"
http://ubcd4win.com/
gemacht.
Es dauert leider nur sehr lange (ca. 4 Stunden) , bis ca. 8GB auf das größere HDD übertragen worden sind.
Ah, das überrascht mich. Bei einer DOS-basierten Lösung hätte ich das wohl verstanden, auf auf BartPE ... Naja, Hauptsache, es hat funktioniert!
Schönes Wochenende,
Martin
Hello,
Da gibt's auch nicht viel zu durchschauen: Einfach alte und neue Platte gleichzeitig in einem Rechner einbauen, Windows von der alten Platte booten wie gehabt, dann im Windows Explorer auf C:\ *ALLES* markieren außer der Swapdatei (normalerweise C:\win386.swp) - und auf die formatierte primäre Partition der neuen Platte rüberziehen. Dauert je nach Datenmenge und Rechnerleistung ein paar Minuten.
Sobald du die neue Platte dann als Master anstöpselst und Windows von ihr bootest, wird die Swapdatei automatisch neu angelegt. Und das geklonte Win9x ist -wenn du keinen Fehler gemacht hast- so "gut", dass du den Unterschied nicht bemerken wirst.
Danke, das folgt als nächstes und dann jeden Tag einmal.
Ich habe mir drei 80G-Platten zugelegt, die im Wechsel einmal am Tag kopiert werden.
Es dauert leider nur sehr lange (ca. 4 Stunden) , bis ca. 8GB auf das größere HDD übertragen worden sind.
Ah, das überrascht mich. Bei einer DOS-basierten Lösung hätte ich das wohl verstanden, auf auf BartPE ... Naja, Hauptsache, es hat funktioniert!
Ist gerade fertig geworden...
Schönes Wochenende,
Gleichfalls.
Die bergpost.annerschbarrich.de wächst beständig.
Ich denke, dass ich das Ding zum Laufen bringe *freu*
Das ist der Grund für die Renovierung der ganzen alten Geräte.
Fünf neue auf einmal sind nicht drin...
Harzliche Grüße vom Berg
http://www.annerschbarrich.de
Tom

Hello,
die letzte Frage wie immer zum Schluss:
Kann man von einer HDD, die als IDE-Slave läuft, booten?
Das Bios hat hierzu keine Einstellung.
Oder ist das so wie bei den Disk-Laufwerken, dass das erste (Master-)Lauferk immer das Bootlaufwerk ist? Da war mal was mit 80h. Ich erinner mich nur dunkel.
Ich will möglichst erreichen, dass die Platte nur durch Umstecken (ich habe Wechselrahmen) zur Bootplatte wird und im "Slave-Schacht" einfach nur Datenträger ist.
Harzliche Grüße vom Berg
http://www.annerschbarrich.de
Tom

Hi,
die letzte Frage wie immer zum Schluss:
logisch, sonst wär's ja nicht die letzte. :-P
Kann man von einer HDD, die als IDE-Slave läuft, booten?
In der Regel ja. Die meisten BIOSe suchen, wenn sie sich entschlossen haben, von HD zu booten, der Reihe nach alle vier IDE-Kanäle nach einer bootfähigen Harddisk ab - wobei bootfähig hier nur bedeutet: ist anwesend und enthält eine als aktiv gekennzeichnete Partition.
Ich erinnere mich, dass ich auch schon eine Slave-Harddisk kurzfristig zum Bootlaufwerk gemacht habe, indem ich die Master-Platte nur im BIOS-Setup auf "NONE" gesetzt habe. Windows (damals noch Win9x) hat das auch ohne Murren geglaubt, die erste Platte tauchte nirgends in der Konfiguration auf.
In einem aktuellen System, das bei mir im Einsatz ist, habe ich nur eine Harddisk als einziges IDE-Gerät, und die hängt am sekundären IDE-Port, weil der primäre auf dem Mainboard geometrisch ungünstiger liegt.
Du siehst also, die Kisten (und OS) sind da normalerweise sehr flexibel, und booten einfach vom ersten Laufwerk, wo's möglich ist.
Es gibt allerdings auch BIOSe, in denen du ganz gezielt eine bestimmte IDE-Harddisk als Bootlaufwerk einstellen kannst, die bieten beim "Boot Device" meistens die Auswahl A:, CDROM, C:, D:, E:, F:, eventuell auch noch SCSI, LS120/ZIP, USB. Dann kannst du das Verhalten natürlich sehr differenziert einstellen.
Oder ist das so wie bei den Disk-Laufwerken, dass das erste (Master-)Lauferk immer das Bootlaufwerk ist? Da war mal was mit 80h. Ich erinner mich nur dunkel.
Das Primary-Master-Laufwerk wird vom BIOS immer mit der Laufwerksnummer 80h angesprochen (Pri Slave 81h, Sec Master 82h, Sec Slave 83h, 1. Floppy 00h, 2. Floppy 01h). Das hat aber mit der Bootreihenfolge nichts zu tun.
Ich will möglichst erreichen, dass die Platte nur durch Umstecken (ich habe Wechselrahmen) zur Bootplatte wird und im "Slave-Schacht" einfach nur Datenträger ist.
Das kannst du auf diese Weise haben. Es reicht sogar, die erste Platte einfach nur aus ihrem Schacht herauszuziehen, dann bootet das System halt von der zweiten (wenn möglich).
Schönen Sonntag noch,
Martin