Hallo,
es ist durchaus abhängig davon, ob es eine Bewerbung auf eine konkrete Stellenanzeige ist, oder eine Initiativbewerbung. Es gibt nur eine wichtige Regel: Verkaufe dich und deine Fähigkeiten so gut wie möglich. Schmücke ein wenig aus, was du gut kannst, warum du den Job haben möchtest, warum du meinst dafür geeignet zu sein. Sei selbstbewusst, aber übertreibe nicht. Und schreib keine Romane.
Im Lebenslauf sollte schon eine chronologische Reihenfolge deines Werdegangs sichtbar sein, also nicht von Kindergarten zum letzten Job und wieder zurück zum Schulpraktikum springen. Du darfst aber dennoch sowohl von hinten (letzter Job) als auch von vorn anfangen (erster Job). Kurze, unwesentliche Zwischentätigkeiten kannst du durchaus zusammenfassen (je nach Reihenfolge) und damit mehr Platz für anderes lassen. Deine Eltern, Geschwister (solange sie nicht Hilton, Trump oder Spielberg heissen) haben in so einem Lebenslauf nix verloren, genauso wie Kindergartentätigkeiten. Wenn du nicht allgemein noch nicht viel auf dem Kerbholz hast, dann ist das eben so, das kannst du nicht ändern und nicht beschönigen. Mehr als 3 Din A4 Seiten voll Werdegang und so sind imho zu viel.
Weiterhin solltest kurz und bündig deine Fähigkeiten übersichtlich angeordnet einfügen, als Liste mit Indikation des Kenntnisstands/Erfahrung dahinter:
Blümchen giessen +++++
Kaffe kochen ++
Schafe zählen ++++
Ich bin bisher mit diesen Eckpunkten in den letzten 10 Jahren sehr gut gefahren. Leider werde ich von Job zu Job arroganter ;)
Cheers,
Frank