Wenn man keine Probleme hat ...
Mathias Brodala
- sonstiges
... macht man sich welche.
Hallo.
Da mir die Verwendung von nur einer einzigen Partition für mein gesamtes Debian-System immer ein etwas mulmiges Gefühl versetzt hat, habe ich vor kurzem in einer mehr oder weniger aufwendigen Aktion sämtliche Daten des /home-Verzeichnisses auf eine neue Partition kopiert und nutzte diese seitdem auch erfolgreich.
Aus Platzgründen resultierte aber eine etwas merkwürdige Aufteilung (/: 30GB, /home: 30GB), welche ich nun heute korrigieren wollte. Meine root-Partition sollte 10GB und die /home-Partition den Rest bekommen.
Für die Partitionierungsarbeiten wollte ich GParted nutzen, was auch beim Verkleinern der root-Partition problemlos funktionierte.
Doch (Hallo, Murphy!) beim Verschieben der Daten auf der /home-Partition kam es zu einem Fehler infolgedessen der Verschiebungs-Vorgang abgebrochen wurde. Das Resultat war eine augenscheinlich leere Platte, die Partitionstabelle muss nun also fehlerhaft sein.
Langer Rede kurzer Sinn: wie stelle ich diese am besten wieder her?
Auf den Datenträger wurden bisher keinerlei Schreibzugriffe ausgeführt und die root-Partition habe ich soeben auf einen anderen Datenträger per dd kopiert. Doch die /home-Partition scheint mächtig etwas abbekommen zu haben; fdisk zeigt mir bei System “Unbekannt” und ein kopieren per dd schlägt fehl:
$ dd if=/dev/hda7 of=hda7.img
0+0 Datensätze ein
0+0 Datensätze aus
0 bytes transferred in 0,029713 seconds (0 bytes/sec)
Hinter der home-Partition lag übrigens noch eine 2G große Swap-Partition, welche sich nun offenbar mit der /home-Partition verbunden hat.
Hier einmal die Ausgabe von “fdisk -l”:
Platte /dev/hda: 82.3 GByte, 82348277760 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 10011 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 * 512 = 8225280 BytesGerät Boot Start End Blocks Id System
/dev/hda1 * 1 653 5245191 7 HPFS/NTFS
/dev/hda2 654 10011 75168135 f W95 Ext'd (LBA)
/dev/hda5 654 1958 10482381 7 HPFS/NTFS
/dev/hda6 1959 3263 10482381 83 Linux
/dev/hda7 6009 27179 170050944 e5 Unbekannt
Da die Verkleinerung der /root-Partition fehlerfrei durchlief, gehe ich davon aus, dass diese in Ordnung ist.
Für sachdienliche Hinweise wäre ich äußerst dankbar; Spott wegen eines fehlenden Backups lasse ich über mich ergehen.
Gruß, Mathias
hallo,
Da mir die Verwendung von nur einer einzigen Partition für mein gesamtes Debian-System immer ein etwas mulmiges Gefühl versetzt hat
Warum denn? Ich fahre damit eigentlich ganz gut - wenn ich denn mal Debian benutze. Und wenn schon mehrere Partitionen, so ist es meines Erachtens nicht sinnvoll, für / eine eigene vorzusehen. Sinnvoll ist es für /boot, /home, /opt, /usr, /swap usw. wobei /home auch eine NTFS-Partition sein darf
die Partitionstabelle muss nun also fehlerhaft sein.
wie stelle ich diese am besten wieder her?
Mit einem geeigneten Tool *g*
Hier einmal die Ausgabe von “fdisk -l”:
Ups. "e5" als Partitionstyp ist tatsächlich "unbekannt", aber immerhin ist es noch eine Partition mit einer bestehenden Größe. Das heißt - eigentlich hast du gar keine Partitionen, sondern Datenbereiche innerhalb einer Erweiterten Partition, und das ist vermutlich dein generelles Problem. Deine Erweiterte Partition ist vom Typ f, da würde ich sowieso keinerlei Linux hineinlegen, zumal du da ja ohnehin noch ein NTFS-Laufwerk drin hast. Und hda3 sowie hda4 wären auch noch frei gewesen.
Da die Verkleinerung der /root-Partition fehlerfrei durchlief, gehe ich davon aus, dass diese in Ordnung ist.
Da hätte ich Zweifel. Läuft denn dein Windows noch fehlerfrei? Welchen Bootmanager benutzt du? Wenn GRUB, was steht dann in deiner /boot/grub/device.map? Unter Umständen hilft ein Update des Bootmanagers.
Aber bei einer Platte, auf der hda1 mit Windows belegt ist, würde ich es nicht zuerst mit einem Linux-Tool probieren, sondern mit irgendeinem Windows-Tool. Partition Magic kann einen MBR rekonfigurieren, auch die Acronis DiskDirectorSuite kann das. Wie weit in deinem Fall FIXBOOT von der Wiederherstellungskonsole sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen.
Spott wegen eines fehlenden Backups lasse ich über mich ergehen.
Ich formuliere noch daran herum ...
Grüße aus Berlin
Christoph S.
Hallo Christoph.
Da mir die Verwendung von nur einer einzigen Partition für mein gesamtes Debian-System immer ein etwas mulmiges Gefühl versetzt hat
Warum denn? Ich fahre damit eigentlich ganz gut - wenn ich denn mal Debian benutze.
Falls ich doch einmal mein System zerschießen sollte, wollte ich wenigstens meine normalen Nutzdaten auf einer separaten Partition haben.
Und wenn schon mehrere Partitionen, so ist es meines Erachtens nicht sinnvoll, für / eine eigene vorzusehen. Sinnvoll ist es für /boot, /home, /opt, /usr, /swap usw.
Beim nächsten mal ... (Was sehr bald sein könnte, falls ich hier keinen Erfolg habe.)
wobei /home auch eine NTFS-Partition sein darf
Bloß nicht. Verstünde Windows Ext3 nativ, würde ich meine gesamte Festplatte auf dieses Dateisystem umstellen.
Hier einmal die Ausgabe von “fdisk -l”:
Ups. "e5" als Partitionstyp ist tatsächlich "unbekannt", aber immerhin ist es noch eine Partition mit einer bestehenden Größe.
Ja. Nur leider ist die letzte logische Partition größer als die gesamte erweiterte Partition. Könnte ich hda7 sichern, wenn ich die Größe der erweiterten Partition korrigiere?
Und hda3 sowie hda4 wären auch noch frei gewesen.
Wollte ich vor kurzem (bei meiner Auslagerung des home-Verzeichnisses auf eine eigene Partition) auch insofern ändern, aber irgendwie hagelte es da nur noch Fehler, was aufgrund der veränderten Partitionsnummern kein Wunder ist. GRUB meckerte nur noch und am Ende hatte ich hda7 zweimalig (/ und /home) gemountet, auch wenn dies problemlos ging. Da ich keine Lust hatte, mich damit herumzuärgern, habe ich es bei der derzeitigen Aufteilung belassen.
Da die Verkleinerung der /root-Partition fehlerfrei durchlief, gehe ich davon aus, dass diese in Ordnung ist.
Da hätte ich Zweifel.
Ich habe das gesicherte Abbild dieser Partition eben einmal gemountet und bisher für in Ordnung befunden.
Läuft denn dein Windows noch fehlerfrei?
Habe ich bisher noch nicht getestet, da ich keinen einzigen Schreibzugriff riskieren wollte.
Welchen Bootmanager benutzt du? Wenn GRUB, was steht dann in deiner /boot/grub/device.map?
Inhalt:
(hd0) /dev/hda
(hd1) /dev/hdb
(hd2) /dev/hdd
Unter Umständen hilft ein Update des Bootmanagers.
Falls du damit “update-grub” meinst: ja, werde ich bald machen. Zuerst möchte ich aber gerne hda7 sichern, egal ob die Daten darin fehlerhaft sind oder nicht.
Aber bei einer Platte, auf der hda1 mit Windows belegt ist, würde ich es nicht zuerst mit einem Linux-Tool probieren, sondern mit irgendeinem Windows-Tool. Partition Magic kann einen MBR rekonfigurieren,
Ich habe die Rettungsdisketten davon. Geht es damit?
Wie weit in deinem Fall FIXBOOT von der Wiederherstellungskonsole sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen.
Windows-eigenen Tools traue ich in einer solchen Situtation nicht wirklich, da ich nie wissen kann, was sie *wirklich* machen.
Spott wegen eines fehlenden Backups lasse ich über mich ergehen.
Ich formuliere noch daran herum ...
Lass dir Zeit.
Einen schönen Samstag noch.
Gruß, Mathias
hallo,
Falls ich doch einmal mein System zerschießen sollte, wollte ich wenigstens meine normalen Nutzdaten auf einer separaten Partition haben.
Ja, das verstehe ich. Und ich verfahre für "Nutzdaten" (also keine ausführbaren Programme) genauso. Aber ich will zum Beispiel meine Arbeitskopie für SELFHTML von allen Systemen aus erreichen können, also auch dann, wenn ich Windows fahre. Also liegt das alles auf einer FAT32-Partition. Für Gentoo und FreeBSD habe ich sogar die Sourcen (also die "distfiles"-Verzeichnisse) auf eine FAT32 gelegt.
Verstünde Windows Ext3 nativ, würde ich meine gesamte Festplatte auf dieses Dateisystem umstellen.
Andersherum. Da Debian FAT32 und NTFS problemlos versteht, können "Nutzdaten" eben auch auf einer FAT32 oder NTFS-Partition liegen.
Nur leider ist die letzte logische Partition größer als die gesamte erweiterte Partition.
Ist sie nicht wirklich, nur der Eintrag in der Partitionstabelle ist nicht korrekt. Dabei muß es sich übrigens nicht darum handeln, daß beide Partitionstabellen defekt sind, im Gegenteil: sowas passiert, wenn du nur eine davon durch ungeeignete Manipulationen veränderst.
Und hda3 sowie hda4 wären auch noch frei gewesen.
Wollte ich vor kurzem (bei meiner Auslagerung des home-Verzeichnisses auf eine eigene Partition) auch insofern ändern, aber irgendwie hagelte es da nur noch Fehler
Wenn du Partitionen ändern willst, ist das immer eine heikle Angelegenheit. Manchmal funktioniert es problemlos, oft gehts aber auch schief - ist mir auch schon ähnlich gegangen. Du solltest generell, wenn du die Partitionierung ändern willst, nach einem Backup aller Daten erstmal die gesamte Platte leerräumen, also auch sämtliche Partitionen löschen und neu anlegen. Im übrigen bestätigt ja Vinzenz meinen Hinweis, daß du dein Linux nicht in eine Erweiterte Partition legen solltest, wenn die auch noch ein NTFS-Laufwerk enthält. Stell deine Erweiterte Partition auf hda4 und nimm hda2 für dein / für Debian, dann kannst du auf hda3 bei Bedarf noch / für Gentoo unterbringen, und alles andere wird dann eben irgendwas >hda5.
am Ende hatte ich hda7 zweimalig (/ und /home) gemountet, auch wenn dies problemlos ging.
Nö, das ging nicht problemlos. du hast es bloß nicht gemerkt.
Da ich keine Lust hatte, mich damit herumzuärgern, habe ich es bei der derzeitigen Aufteilung belassen.
Die Quittung für dieses fahrlässige Verhalten hast du ja jetzt.
was steht dann in deiner /boot/grub/device.map?
(hd0) /dev/hda
(hd1) /dev/hdb
(hd2) /dev/hdd
Öhm ... das sollte dir aber heftig zu denken geben.
Falls du damit “update-grub” meinst: ja, werde ich bald machen.
Meinte ich - und mache das bitte nicht "bald", sondern sofort. In der Regel wird dann nämlich deine Partitionstabelle restauriert, da es in /boot auch eine Kopie des MBR gibt, die aber nach mermaligen Systemneustarts mit dem aktuellen (und bei dir fehlerhaften) MBR überschrieben wird.
Partition Magic kann einen MBR rekonfigurieren,
Ich habe die Rettungsdisketten davon. Geht es damit?
Prinzipiell ja.
Wie weit in deinem Fall FIXBOOT von der Wiederherstellungskonsole sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen.
Windows-eigenen Tools traue ich in einer solchen Situtation nicht wirklich
Sie sind bei der Partitionierung, die du hast (Windows auf hda1), durchaus sinnvoll. Ich würde bei einem solchen Problem, wie du es hast, so vorgehen, daß die Platte als Slave gejumpert wird und das System erstmal von einer anderen Platte aus startet. Dann kannst du schauen, was du von deiner defekten Platte tasächlich mounten kannst, und das wenigstens erstmal als Backup wegstecken - wobei es ja nicht auf Systembestandteile (die lassen sich ersetzen), sondern auf deine Daten und Arbeitsdateien ankommt. da ich nie wissen kann, was sie *wirklich* machen.
Spott wegen eines fehlenden Backups lasse ich über mich ergehen.
Ich formuliere noch daran herum ...
Lass dir Zeit.
Naja, Vinzenz hat mir schon einiges abgenommen.
Grüße aus Berlin
Christoph S.
Hallo Christoph.
Verstünde Windows Ext3 nativ, würde ich meine gesamte Festplatte auf dieses Dateisystem umstellen.
Andersherum. Da Debian FAT32 und NTFS problemlos versteht, können "Nutzdaten" eben auch auf einer FAT32 oder NTFS-Partition liegen.
Bei FAT32 stimme ich dir zu, aber bei NTFS nicht im geringsten. So oft wie es neue Linux-Kernel gibt, so oft gibt es eine gänzlich neu geschriebene Fassung des NTFS-Treibers. Und absolut zuverlässig war bisher noch keiner. Captive-NTFS ist sterbenslangsam.
Nur leider ist die letzte logische Partition größer als die gesamte erweiterte Partition.
Ist sie nicht wirklich, nur der Eintrag in der Partitionstabelle ist nicht korrekt.
Jaja, die Erbsen, ich weiß.
Dabei muß es sich übrigens nicht darum handeln, daß beide Partitionstabellen defekt sind, im Gegenteil: sowas passiert, wenn du nur eine davon durch ungeeignete Manipulationen veränderst.
Oder wenn eine der Manipulationen mittendrin unterbrochen wird.
Stell deine Erweiterte Partition auf hda4 und nimm hda2 für dein / für Debian, dann kannst du auf hda3 bei Bedarf noch / für Gentoo unterbringen, und alles andere wird dann eben irgendwas >hda5.
Ja, bei der nächsten Neupartitionierung werde ich alle primären Partitionen voll ausnutzen.
am Ende hatte ich hda7 zweimalig (/ und /home) gemountet, auch wenn dies problemlos ging.
Nö, das ging nicht problemlos. du hast es bloß nicht gemerkt.
Doch, so merkwürdig es klingt. Das "mount"-Kommando hatte mir *wirklich* ausgegeben, dass hda7 sowohl auf / als auch auf /home gemountet wäre. Ich saß ungläubig vor meinem Bildschirm, da dies ja bedeuten würde, dass ich kein System nutzen könnte, da dieses ja auf hda6 liegt. Wie aber könnte ich dann "mount" aufrufen?
Wie gesagt habe ich hiernach aber /etc/fstab korrigiert und gut wars.
was steht dann in deiner /boot/grub/device.map?
(hd0) /dev/hda
(hd1) /dev/hdb
(hd2) /dev/hddÖhm ... das sollte dir aber heftig zu denken geben.
Warum? Weil ich drei Festplatten in meinem System habe? Obige Ausgabe ist völlig korrekt.
Falls du damit “update-grub” meinst: ja, werde ich bald machen.
Meinte ich - und mache das bitte nicht "bald", sondern sofort. In der Regel wird dann nämlich deine Partitionstabelle restauriert, da es in /boot auch eine Kopie des MBR gibt, die aber nach mermaligen Systemneustarts mit dem aktuellen (und bei dir fehlerhaften) MBR überschrieben wird.
Liegt diese Kopie in einer Datei?
Was, wenn ich nun die alten Partitionsgrenzen übernehme? dann würden ja Teile meines home-Verzeichnisses auf / und andere Teile auf /home liegen.
Übrigens ist meine derzeitige Vermutung für das "Unbekannte" Dateisystem auf hda7, dass sich hierauf ja auch zwei Partitionen mit zwei verschiedenen Dateisystemen befinden. Würde ich nun also wieder die Swap-Partition davon abtrennen, sollte der Rest reines Ext3 und damit auch unter Anderem für dd wieder lesbar sein.
Partition Magic kann einen MBR rekonfigurieren,
Ich habe die Rettungsdisketten davon. Geht es damit?Prinzipiell ja.
Wie?
Ich würde bei einem solchen Problem, wie du es hast, so vorgehen, daß die Platte als Slave gejumpert wird und das System erstmal von einer anderen Platte aus startet. Dann kannst du schauen, was du von deiner defekten Platte tasächlich mounten kannst,
Siehe mein anderes Posting.
Einen schönen Samstag noch.
Gruß, Mathias
Hallo Christoph.
Läuft denn dein Windows noch fehlerfrei?
Kann ich hiermit bejahen, da ich es gerade nutze.
Partition Magic kann einen MBR rekonfigurieren,
Die Partitionsverteilung in Partition Magic stimmt mit der Ausgabe von fdisk überein. Meine Windows-System-Partition, Programme-Partition und meine Debian root-Partition sind also alle gänzlich in Ordnung. Bei letzterem möchte ich momentan noch keinen Boot wagen, auch wenn es im Single-User-Mode keine Probleme wegen des fehlenden home-Verzeichnisses geben dürfte.
auch die Acronis DiskDirectorSuite kann das.
Besitze ich leider nicht.
Wie weit in deinem Fall FIXBOOT von der Wiederherstellungskonsole sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen.
Außerdem ist hiermit normalerweise GRUB futsch, auch wenn ich es mittlerweile reinstallieren kann.
Einen schönen Samstag noch.
Gruß, Mathias
Hallo Mathias,
Langer Rede kurzer Sinn: wie stelle ich diese am besten wieder her?
Auf den Datenträger wurden bisher keinerlei Schreibzugriffe ausgeführt und die root-Partition habe ich soeben auf einen anderen Datenträger per dd kopiert. Doch die /home-Partition scheint mächtig etwas abbekommen zu haben; fdisk zeigt mir bei System “Unbekannt” und ein kopieren per dd schlägt fehl:
alles in der erweiterten Partition, das kompliziert die Lage :-(
Ja, ich bin der Meinung, dass man zuerst die primären Partitionen nutzen sollte :-)
Gerät Boot Start End Blocks Id System
/dev/hda1 * 1 653 5245191 7 HPFS/NTFS
/dev/hda2 654 10011 75168135 f W95 Ext'd (LBA)
/dev/hda5 654 1958 10482381 7 HPFS/NTFS
/dev/hda6 1959 3263 10482381 83 Linux
/dev/hda7 6009 27179 170050944 e5 UnbekanntDa die Verkleinerung der /root-Partition fehlerfrei durchlief, gehe ich davon aus, dass diese in Ordnung ist.
Für sachdienliche Hinweise wäre ich äußerst dankbar; Spott wegen eines fehlenden Backups lasse ich über mich ergehen.
Du hast Deine Lektion gelernt. Für andere hier nochmals die drei wichtigsten Grundsätze beim Umgang mit Datensicherung.
1. Grundsatz:
Erstellen Sie in regelmäßigen Abständen Sicherheitskopien.
2. Grundsatz:
Erstellen Sie in regelmäßigen Abständen Sicherheitskopien.
Den 3. Grundsatz überlasse ich dem geneigten Leser als Übungsaufgabe ...
Ein weiterer Grundsatz bei so gefährlichen Aktionen wie der von Dir vorgenommenen: Mache vor einer solchen Aktion ein Backup Deiner Daten (ganz besonders der Nutzdaten), das System ist nicht so wichtig.
Ich fürchte, Du hast auch Deine Partitionierungsdaten nicht gesichert, das erschwert die Lage. Mein Vorschlag wäre folgender:
Nimm so etwas, wie Disaster Recovery mit der Sysresccd.
Freundliche Grüße
Vinzenz
Hallo Vinzenz.
alles in der erweiterten Partition, das kompliziert die Lage :-(
Ja, ich bin der Meinung, dass man zuerst die primären Partitionen nutzen sollte :-)
Diese Aufteilung stammt noch aus meiner allerersten Installation des XP-Systemes, da mir Windows da sofort vorgeschlagen hat, alle weiteren Partitionen als logische anzulegen. Was das alles zu bedeuten hat, wusste ich damals noch nicht.
Ein weiterer Grundsatz bei so gefährlichen Aktionen wie der von Dir vorgenommenen: Mache vor einer solchen Aktion ein Backup Deiner Daten (ganz besonders der Nutzdaten), das System ist nicht so wichtig.
*grummel* Und gerade letztes lässt sich momentan wunderbar sichern.
Ich weiß schon, warum mir beim Arbeiten an Partitionen immer etwas mulmig ist. Mit einem Backup könnte ich diesem Gefühl allerdings mutig entgegen treten, ich bin also selbst Schuld. Egal, das hilft jetzt auch nicht weiter, ich muss retten, was zu retten ist.
Ich fürchte, Du hast auch Deine Partitionierungsdaten nicht gesichert, das erschwert die Lage.
Deine Befürchtung ist bestätig.
Mein Vorschlag wäre folgender:
Nimm so etwas, wie Disaster Recovery mit der Sysresccd.
- Sichere die komplette Festplatte als Image.
- Sichere alle vorhandenen Partitionen, die in Ordnung sind.
Schließt ersteres zweiteres nicht mit ein?
Danke erstmal euch beiden, ich werde sehen, was sich machen lässt.
Einen schönen Samstag noch.
Gruß, Mathias
Hallo.
Ich habe auf meiner Xfld gerade ein nettes Programm namens "gpart" gefunden. Es soll ungeachtet der eigentlichen Partitionstabelle Datenträger scannen und mögliche Partitionen finden.
Vielleicht finde ich hiermit die alte Zuordnung wieder. Derzeitige Ausgabe:
Begin scan...
Possible partition(Windows NT/W2K FS), size(5122mb), offset(0mb)
type: 007(0x07)(OS/2 HPFS, NTFS, QNX or Advanced UNIX)
size: 5122mb #s(10490376) s(63-10490438)
chs: (0/1/1)-(652/254/57)d (0/1/1)-(652/254/57)r
hex: 00 01 01 00 07 FE B9 8C 3F 00 00 00 08 12 A0 00Possible extended partition at offset(5122mb)
Possible partition(Windows NT/W2K FS), size(10236mb), offset(5122mb)
type: 007(0x07)(OS/2 HPFS, NTFS, QNX or Advanced UNIX)
size: 10236mb #s(20964760) s(10490508-31455267)
chs: (653/1/1)-(1023/254/63)d (653/1/1)-(1957/254/61)r
hex: 00 01 81 8D 07 FE FF FF 8C 12 A0 00 98 E5 3F 01Possible partition(Linux ext2), size(10236mb), offset(15359mb)
type: 131(0x83)(Linux ext2 filesystem)
size: 10236mb #s(20964760) s(31455333-52420092)
chs: (1023/254/63)-(1023/254/63)d (1958/1/1)-(3262/254/61)r
hex: 00 FE FF FF 83 FE FF FF 65 F8 DF 01 98 E5 3F 01Possible partition(Linux ext2), size(29368mb), offset(25595mb)
type: 131(0x83)(Linux ext2 filesystem)
size: 29368mb #s(60147296) s(52420158-112567453)
chs: (1023/254/63)-(1023/254/63)d (3263/1/1)-(7006/254/62)r
hex: 00 FE FF FF 83 FE FF FF 3E DE 1F 03 60 C6 95 03
Der Scan dauert an ...
Einen schönen Samstag noch.
Gruß, Mathias
hi,
Ich habe auf meiner Xfld gerade ein nettes Programm namens "gpart" gefunden.
Ja, durchaus hilfreich. Es gibt eine recht gute manualpage dazu.
Possible partition(Linux ext2), size(10236mb), offset(15359mb)
type: 131(0x83)(Linux ext2 filesystem)
Possible partition(Linux ext2), size(29368mb), offset(25595mb)
type: 131(0x83)(Linux ext2 filesystem)
Das sollte dir zu denken geben, da du ja von ext3 ausgegangen bist.
Grüße aus Berlin
Christoph S.
Hallo Christoph.
Possible partition(Linux ext2), size(10236mb), offset(15359mb)
type: 131(0x83)(Linux ext2 filesystem)
Possible partition(Linux ext2), size(29368mb), offset(25595mb)
type: 131(0x83)(Linux ext2 filesystem)Das sollte dir zu denken geben, da du ja von ext3 ausgegangen bist.
Weshalb?
Various filesystem types like xiafs, ext2, ext3, reiserfs, etc. all use ID 83. Some systems mistakenly assume that 83 must mean ext2.
[Quelle]
Einen schönen Samstag noch.
Gruß, Mathias
Hallo.
Ich habe mich nun einmal (nachdem ich hda komplett gesichert habe) mit parted an meine Festplatte gemacht, aber dieses meckert in einer Tour ständig nur über die fehlerhafte Partitionstabelle:
Error: Invalid partition table on /dev/hda - wrong signature 840
Ignore/Cancel? I
Error: Can't have a partition outside the disk!
Ich würde parted gerne vermitteln, dass die Partitionstabelle doch bitte zu ignorieren wäre, aber das ist wohl nicht möglich. Zudem könnte ich dann wohl die Partitionen nicht über ihre Minor-Nummer ansprechen.
Das Kommando “mkpart” könnte mir helfen, da es Dateisysteme für Partitionen festlegen kann, ohne das Dateisystem tatsächlich anzulegen und damit alle Daten zu vernichten. Aber da ja jedes Kommando mit obiger Meldung quittiert wird, komme ich so nicht weiter ...
Einen schönen Sonntag noch.
Gruß, Mathias
Hallo.
Alles ist wieder beim alten, meine Partitionen sind wieder in Ordnung und sämtliche Daten sind anscheinend unbeschädigt.
Nachdem ich nun also hda komplett gesichert hatte, startete ich erneut Partition Magic von seinen Rettungsdisketten. Hiermit legte ich nun erneut die alte Swap-Partition am Ende des Datenträgers an. Verduzt stellt ich hierbei fest, dass mir Partition Magic von ganz allein eine Größe von 2GB vorgab.
Mit der Erstellung dieser Partition muss ich wohl eine Neuberechnung der Partitionstabelle und damit die Korrektur des fehlerhaften Eintrags erzwungen haben.
Als nächstes startete ich wieder die GParted-LiveCD, doch GParted selbst konnte im freien Bereich zwischen root-Partition und Swap-Partition kein Dateisystem finden. Also versuchte ich mein Glück mit parted selbst erneut. Ich stellte die Einheit auf Sektoren um eine möglichst hohe Genauigkeit zu erzielen und ließ mir per „print“ die aktuelle Partitionstabelle ausgeben. Nun nutzte ich den Endwert meiner root-Partition und den Startwert meiner Swap-Partition für das rescue-Kommando welches auch tatsächlich das vorhandene Dateisystem wiedererkannte.
Da hiernach die Reihenfolge der Partitionen noch nicht korrekt war, löschte ich die Swap-Partition und legte sie danach erneut an. Als nächstes wollte ich meine home-Partition nun per fsck.ext3 auf Fehler und zerstückelte Daten überprüfen, doch die e2fsck-Version auf der CD war offenbar zu alt für mein Dateisystem, da dieses angeblich „nicht unterstützte Features“ nutzte.
Also startete ich mein tatsächliches System nun im Single-User-Modus und überprüfte die Partition. Bis auf 1% nicht-zusammenhängender Daten wurde nichts beanstandet. Offenbar brach GParted also erst nach dem Verschieben der Daten ab.
Schließlich startete ich noch ein letztes Mal die GParted-LiveCD um nun auch endlich mein anfängliches Vorhaben abzuschließen; ich vergrößerte die home-Partition, so dass sie nun den gesamten verbleibenden Platz einnahm.
Ich überprüfte noch einmal alles mit kritischem Blick und wagte danach den Start.
And here I am; up and running!
Dank an Vinzenz und Christoph für ihre Hilfe; ich werde mir wohl demnächst eine externe Festplatte zur Datensicherung zulegen. (Unzählige DVDs möchte ich nicht herumliegen haben.)
Einen schönen Sonntag noch.
Gruß, Mathias
Hallo nochmal.
[…] ich werde mir wohl demnächst eine externe Festplatte zur Datensicherung zulegen. (Unzählige DVDs möchte ich nicht herumliegen haben.)
Bezüglich letzterem sollte ich mir wohl einmal „partimage“ genauer anschauen. Aber erst morgen.
Gute Nacht, Mathias
Hallo,
And here I am; up and running!
Glückwunsch! :-)
Dank an Vinzenz und Christoph für ihre Hilfe; ich werde mir wohl demnächst eine externe Festplatte zur Datensicherung zulegen. (Unzählige DVDs möchte ich nicht herumliegen haben.)
Bisher benutze ich ein halbes Duzend wiederbeschreibbare DVDs, auf die ich reihum ein Image meiner Datenpartition brenne. Das ist mir aber zu mühselig, so dass ich auch auf eine externe Festplatte umsteigen möchte. Der Vorteil meiner bisherigen Metode ist die (mehrfache) Sicherheit meiner Daten, zumal das Image kennwortgeschützt ist. Wie sieht die Verschlüsselung einer USB- oder Firewireplatte aus. Brauche ich eine separate Software oder gibt es Modelle, die das schon mitbringen? Was gibt es da zu beachten?
lg Miki
Hallo Miki.
And here I am; up and running!
Glückwunsch! :-)
Auch wenn ich mir die Suppe selbst eingebrockt hatte: Danke.
Bisher benutze ich ein halbes Duzend wiederbeschreibbare DVDs, auf die ich reihum ein Image meiner Datenpartition brenne.
Inwieweit die Sicherung meiner Partitionen abzüglich des ungenutzten Speicherplatzes und einer BZip2-Komprimierung die Images verkleinern kann, werde ich bald herausfinden. Die root-Partition wird definitiv auf eine DVDRW passen, bei meiner home-Partition bin ich mir jedoch nicht so sicher; hier sind 17GB belegt.
Das ist mir aber zu mühselig, so dass ich auch auf eine externe Festplatte umsteigen möchte. Der Vorteil meiner bisherigen Metode ist die (mehrfache) Sicherheit meiner Daten, zumal das Image kennwortgeschützt ist.
Womit angefertigt?
Wie sieht die Verschlüsselung einer USB- oder Firewireplatte aus. Brauche ich eine separate Software oder gibt es Modelle, die das schon mitbringen? Was gibt es da zu beachten?
Das Thema Verschlüsselung von USB-angebundenen Datenträgern wurde hier vor einiger Zeit schon einmal angesprochen.
Einen schönen Sonntag noch.
Gruß, Mathias
Hallo,
Die root-Partition wird definitiv auf eine DVDRW passen, bei meiner home-Partition bin ich mir jedoch nicht so sicher; hier sind 17GB belegt.
das Problem habe ich bisher nicht. Meine Daten (5 GB auf der Festplatte) passen locker auf eine DVD. Wenn ich mich recht erinnere, ist das Image, erstellt mit DriveImage 2002 unter WinXP, unter zwei Gigabyte groß. Bin jetzt zu faul, eine DVD aus dem Kellerverlies zu holen. ;-)
Was gibt es da zu beachten?
Das Thema Verschlüsselung von USB-angebundenen Datenträgern wurde hier vor einiger Zeit schon einmal angesprochen.
Ups, das hatte ich doch damals schon gelesen. Eigentlich ja logisch, dass das auch für Festplatten gilt. Danke.
lg Miki