Mathias Brodala: Wenn man keine Probleme hat ...

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Hallo Christoph.

Da mir die Verwendung von nur einer einzigen Partition für mein gesamtes Debian-System immer ein etwas mulmiges Gefühl versetzt hat

Warum denn? Ich fahre damit eigentlich ganz gut - wenn ich denn mal Debian benutze.

Falls ich doch einmal mein System zerschießen sollte, wollte ich wenigstens meine normalen Nutzdaten auf einer separaten Partition haben.

Und wenn schon mehrere Partitionen, so ist es meines Erachtens nicht sinnvoll, für / eine eigene vorzusehen. Sinnvoll ist es für /boot, /home, /opt, /usr, /swap usw.

Beim nächsten mal ... (Was sehr bald sein könnte, falls ich hier keinen Erfolg habe.)

wobei /home auch eine NTFS-Partition sein darf

Bloß nicht. Verstünde Windows Ext3 nativ, würde ich meine gesamte Festplatte auf dieses Dateisystem umstellen.

Hier einmal die Ausgabe von “fdisk -l”:

Ups. "e5" als Partitionstyp ist tatsächlich "unbekannt", aber immerhin ist es noch eine Partition mit einer bestehenden Größe.

Ja. Nur leider ist die letzte logische Partition größer als die gesamte erweiterte Partition. Könnte ich hda7 sichern, wenn ich die Größe der erweiterten Partition korrigiere?

Und hda3 sowie hda4 wären auch noch frei gewesen.

Wollte ich vor kurzem (bei meiner Auslagerung des home-Verzeichnisses auf eine eigene Partition) auch insofern ändern, aber irgendwie hagelte es da nur noch Fehler, was aufgrund der veränderten Partitionsnummern kein Wunder ist. GRUB meckerte nur noch und am Ende hatte ich hda7 zweimalig (/ und /home) gemountet, auch wenn dies problemlos ging. Da ich keine Lust hatte, mich damit herumzuärgern, habe ich es bei der derzeitigen Aufteilung belassen.

Da die Verkleinerung der /root-Partition fehlerfrei durchlief, gehe ich davon aus, dass diese in Ordnung ist.

Da hätte ich Zweifel.

Ich habe das gesicherte Abbild dieser Partition eben einmal gemountet und bisher für in Ordnung befunden.

Läuft denn dein Windows noch fehlerfrei?

Habe ich bisher noch nicht getestet, da ich keinen einzigen Schreibzugriff riskieren wollte.

Welchen Bootmanager benutzt du? Wenn GRUB, was steht dann in deiner /boot/grub/device.map?

Inhalt:

(hd0)   /dev/hda
(hd1)   /dev/hdb
(hd2)   /dev/hdd

Unter Umständen hilft ein Update des Bootmanagers.

Falls du damit “update-grub” meinst: ja, werde ich bald machen. Zuerst möchte ich aber gerne hda7 sichern, egal ob die Daten darin fehlerhaft sind oder nicht.

Aber bei einer Platte, auf der hda1 mit Windows belegt ist, würde ich es nicht zuerst mit einem Linux-Tool probieren, sondern mit irgendeinem Windows-Tool. Partition Magic kann einen MBR rekonfigurieren,

Ich habe die Rettungsdisketten davon. Geht es damit?

Wie weit in deinem Fall FIXBOOT von der Wiederherstellungskonsole sinnvoll ist, kann ich nicht beurteilen.

Windows-eigenen Tools traue ich in einer solchen Situtation nicht wirklich, da ich nie wissen kann, was sie *wirklich* machen.

Spott wegen eines fehlenden Backups lasse ich über mich ergehen.

Ich formuliere noch daran herum ...

Lass dir Zeit.

Einen schönen Samstag noch.

Gruß, Mathias

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