[latex]Moin![/latex]
und das pasiert schneller, als man denkt. Ich habe vor Jahren meinen Hifi-Verstärker mal offen gehabt, weil ich einem Fehler messtechnisch auf die Spur kommen wollte. Als ich einen Kabelbaum, bestehend aus mehreren NF-Leitungen, mit den Fingern etwas aufgespreizt habe, um besser sehen zu können, welche Leitung wohin führt, bin ich mit einem Finger an die nicht isolierten Kontakte des Netzschalters gekommen (das Gerät war noch unter Spannung, ich wollte ja einen Fehler im Betrieb suchen). Ich habe Glück gehabt, dass ich *nicht* gleichzeitig mit der anderen Hand am Gehäuse war, und Schuhsohlen und Teppich recht gut isolieren.
Jepp hast du ;) Ich hatte schon mal das sehr fragwürdige Erlebnis, nicht mehr loslassen zu können, ist nicht sehr angenehm. Immerhin hatte ich das "Glück", daß der Strompfad auf eine Hand beschränkt blieb (Handinnenfläche zu Finger). Lebensgefährlich war es dadurch nicht direkt. Aber wenn man mich nicht befreit hätte, wäre wohl alles vom Finger bis zu der Stelle in der Hand komplett verkocht, schon jetzt sind deutliche Narben zurückgeblieben. Es reicht ja schon, so richtig kräftig "einen gewischt" zu bekommen (z.B. wenn man ziemlich schlecht isoliert ist), dann merkt man das auch schon mehrere Stunden in der Muskulatur.
Die meisten Leute wissen gar nicht _wie_ gefährlich das ist.
In einer Installation ohne Fehlerstromschutzschalter, die es noch immer reichlich gibt, ...
Du meintest wohl: Die immer noch die Regel ist. Soweit ich weiß, sind FI-Schalter nur in Feuchträumen vorgeschrieben. Und die
Nein, das ist in den letzten Jahren verschärft worden. Zuerst wurden FI bei allen Steckdosen im Aussenbereich Pflicht und inzwischen ist es noch mal verschärft worden.
Siehe z.B. Beitrag aus de.sci.ing.elektrotechnik und einige andere Threads.
Erfahrung lehrt, dass sie aus Kostengründen (sprich: Geiz) meist nur da eingesetzt werden, wo sie zwingend vorgeschrieben sind. Vor allem in älteren Wohnungen (10..20 Jahre und noch älter) wird man einen FI daher meist vergeblich suchen - sogar fürs Bad. Bei meinen Eltern im Haus (Bj 1974, 14 Wohnungen) gibt es im ganzen Haus keinen FI, und ich glaube, die Hausverwaltung käme auch nicht auf die Idee, so etwas "Überflüssiges" nachzurüsten.
Nun, selbst wenn sie auf die Idee käme: Die Umrüstung auf FI würde den Austausch aller Elektroleitungen voraussetzen, soweit sie noch nicht dreiadrig ausgeführt sind. Das würde heißen, in der ganzen Wohnung Wände aufreißen, im Bad zusätzlich noch Fliesen. Solange die Wohnung bewohnt ist, ist das schon mal nicht möglich und selbst wenn nicht ist es ein erheblicher Kostenfaktor, den sich viele WBG und Hausbesitzer (leider!) ersparen. Hab schon Wohnungen gesehen, die komplett neu tapeziert und gestrichen wurden und erst dann der Elektriker ins Spiel kam und die Schalter/Steckdosen erneuern sollte. Alles zweiadrig und uralt (z.T brüchige Isolation). Wie die Klemmen in den Abzweigdosen aussehen werden .. na besser gar nicht drüber nachdenken. Und rate mal, wer in solchen Fällen immer den schwarzen Peter hat. :(
Cü,
Kai
een eigen huis, een plek onder de zon
en altijd iemand in de buurt die van me houden kon
toch wou ik dat ik net iets vaker, iets vaker simpelweg gelukkig was
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