Samoht: Großes ß ist nun internationale Norm

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Großes ß ist nun internationale Norm

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                  Wie jetzt?

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                man käme auch ohne ß aus!

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              Hochdeutsch ist eine künstliche Schriftsprache

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                                Buchstaben und Zahlenwerte

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                          Diagnose: Pinselallergie

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                                  Viel Glück!

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Gudn!

Großes ß nun internationale Norm

Gruß aus Fürth in Mittelfranken,
Samoht

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fl:| br:> va:) ls:< n4:( ss:) de:] js:| mo:}
  1. Hallo Samoht!

    Großes ß nun internationale Norm

    DAS HEIßT ALSO, EINE SOLCHE GROßSCHREIBUNG IST ERLAUBT? WAS 'N SCH..ß!!!elf

    Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
    Patrick

    --

    _ - jenseits vom delirium - _
    [link:hatehtehpehdoppelpunktslashslashwehwehwehpunktatomicminuseggspunktcomslash]
    Nichts ist unmöglich? Doch!
    Heute schon gegökt?
    1. Gudn!

      DAS HEIßT ALSO, EINE SOLCHE GROßSCHREIBUNG IST ERLAUBT? WAS 'N SCH..ß!!!elf

      Gäbe es für alle Schriftarten eine ästhetisch passende versale Form des 'ß', dann wäre ich dafür, da mir persönlich die Doppel-s-Schreibweise missfällt.

      Allerdings gibt es konkrete Probleme bei der Umsetzung des Ganzen (z.B. Änderung des Tastaturlayouts).

      Gruß aus Fürth in Mittelfranken,
      Samoht

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      1. Hi,

        Gäbe es für alle Schriftarten eine ästhetisch passende versale Form des 'ß', dann wäre ich dafür, da mir persönlich die Doppel-s-Schreibweise missfällt.

        warum? Ich finde das toll: "BIER SOLL MAN IN MASSEN GENIESSEN!"

        Cheatah ;-)

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        X-Self-Code: sh:( fo:} ch:~ rl:° br:> n4:& ie:% mo:) va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:~ js:|
        X-Self-Code-Url: http://emmanuel.dammerer.at/selfcode.html
        X-Will-Answer-Email: No
        X-Please-Search-Archive-First: Absolutely Yes
        1. Hallo Cheatah!

          warum? Ich finde das toll: "BIER SOLL MAN IN MASSEN GENIESSEN!"

          Nur, wer kein Bayer ist, trint Maßlos.

          Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
          Patrick

          --

          _ - jenseits vom delirium - _
          [link:hatehtehpehdoppelpunktslashslashwehwehwehpunktatomicminuseggspunktcomslash]
          Nichts ist unmöglich? Doch!
          Heute schon gegökt?
          1. Nur, wer kein Bayer ist, trint Maßlos.

            Als Schweizer trinke ich weder Maßlos, noch maßlos noch MAßLOS.
            Was gehen mich diese besoffenen Ligaturen an, die sich auch noch Recht und Norm anmassen.
            Die sind alle ma§los!

            mfg Beat

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            1. Hallo Beat!

              Als Schweizer trinke ich weder Maßlos, noch maßlos noch MAßLOS.

              Du läßt lieber die Maß los?

              Die sind alle ma§los!

              Sag blos ;)

              Viele Grüße aus Frankfurt/Main,
              Patrick

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              _ - jenseits vom delirium - _
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              Nichts ist unmöglich? Doch!
              Heute schon gegökt?
              1. Du läßt lieber die Maß los?

                Die sind alle ma§los!

                Sag blos ;)

                We§en Bier? Mein Bier? dein Bier?
                http://www.unser-bier.ch/

                mfg Beat

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                1. Hallöle!

                  We§en Bier? Mein Bier? dein Bier?
                  http://www.unser-bier.ch/

                  Neuerdings auch als Deo?

                  File Griese,

                  Stonie

                  --
                  It's no good you trying to sit on the fence
                  And hope that the trouble will pass
                  'Cause sitting on fences can make you a pain in the ass.
                  Und im Übrigen kennt auch Stonie Wayne.
                2. Hallo :)

                  Die sind alle ma_§_los!

                  We_§_en Bier?

                  Guck mal:

                  ßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßß

                  Ich habe ganz viele davon ...

                  mfg
                  cygnus

                  --
                  Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat in der Wüste einen Haken ...
                  1. Guck mal:
                    ßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßßß

                    Ich habe ganz viele davon ...

                    Und jetzt bitte 100x korrekt anwenden

                    mfg ßeat

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                       <°)))o><                      ><o(((°>o
                    1. echo $begrüßung;

                      Und jetzt bitte 100x korrekt anwenden
                      mfg ßeat

                      I can beat ßis.

                      echo "$verabschiedung $name";

        2. @@Cheatah:

          "BIER SOLL MAN IN MASSEN GENIESSEN!"

          Wie soll man Bier essen?

          Live long and prosper,
          Gunnar

          --
          Erwebsregel 208: Manchmal ist das einzige, was gefährlicher als eine Frage ist, eine Antwort.
  2. Großes ß nun internationale Norm

    In welche Rubrik gehört das jetzt?
    Überwindung von einem Stück SS Vergangenheit?

    Wir ham noch za. 100000 Unikotz fiskalisch fett abzusiSSen.
    Das schaßt aber ArwutspläSSe.

    mfg Beat

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    1. Hallo :)

      In welche Rubrik gehört das jetzt?
      Überwindung von einem Stück SS Vergangenheit?

      Es handelt sich durchaus nicht um ein SS, sondern um ein Eszett.
      Das ist etwas ganz anderes.

      In diesem Punkt schlägt mein Herz ganz für die neue deutsche Rechtschreibung,
      und ich kann dem Eszett so wie es heute verwandt wird nur eine Liebeserklärung aussprechen.

      Das Eszett sollte man nicht mit Füssen treten, denn das wäre eine Stadt,
      sondern man sollte es nicht mit Füßen treten.

      Bier in Massen ist schädlich, Bier in Maßen ein Genuss.
      Die Gefahr ist zwar gering, dass ich rußende Kerzen mit russischen Kerzen verwechseln würde, aber gleichzeitig möchte ich mich doch nicht versprechen und von russenden Kerzen vorlesen.
      Das würde das Fass zum Überlaufen bringen.

      Das Eszett ist nicht einfach nur eine Erfindung um Papier zu sparen,
      wie es auf den Ersatz des SS zuträfe, sonst könnte man ja die Wurst mit dem Meßer schneiden, auch wenn das Messer schärfer ist.
      Es ist eben auch eine sehr durchdachte Methode, um klar und deutlich die Aussprache eines Wortes zu definieren, das ein laaaaanges scharrrrrrfes Eszett besitzt.

      Wenn alle anderen Buchstaben sowohl kleinkariert als auch großkotzig daherkommen können,
      dann sollte man das dem Eszett nicht verwehren.

      mfg
      cygnus

      --
      Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat in der Wüste einen Haken ...
      1. Gudn!

        Das Eszett sollte man nicht mit Füssen treten, denn das wäre eine Stadt,
        sondern man sollte es nicht mit Füßen treten.
        [...]

        Wenn alle anderen Buchstaben sowohl kleinkariert als auch großkotzig daherkommen können,
        dann sollte man das dem Eszett nicht verwehren.

        *applaus*

        schön geschrieben!

        Gruß aus Fürth in Mittelfranken,
        Samoht

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      2. Es ist eben auch eine sehr durchdachte Methode, um klar und deutlich die Aussprache eines Wortes zu definieren, das ein laaaaanges scharrrrrrfes Eszett besitzt.

        Es ist weder klar noch durchdacht. Ansonsten hätten wir, wie in anderen Sprachen auch, einen Hilfsapparatus, der uns über die (regional gültige) Aussprache aufklärt, bevor es zu spät ist.

        Ich habe noch kein historisches Beispiel für ein grosses SZ gesehen. Das ist kein Argument gegen den UNICODE Platz. Aber es zeigt, dass das Motiv nicht historisch, sondern philosophisch, wenn nicht gar dogmatisch geprägt ist aus dem Blickwinkel einer Sprachsekte.

        Die typographische Hässlichkeit schreit aus dem sz wie dem SZ. Zugegeben war typographische Hässlichkeit in deutschsprachigem Buchdruck lange Norm. Es ist eher eine Art Gewöhnung, dass man dies im Falle des sz übersieht. Ich bezweifle, dass ein Designer das übersehen will, der notabene seine Sprache nach den Bedürfnissen in einem weiteren Umfeld wählt.

        Wie im Falle der Silbentrennung mit der sogenannten vokalen Längeninformation verfahren wird, möchte ich gar nicht ansprechen. Es sollte deutlich genug ein Hinweis auf einen konzeptionell verspäteten Hinweis sein.

        mfg Beat

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        1. Hallo :)

          Die typographische Hässlichkeit schreit aus dem sz wie dem SZ.

          Wie kann man so was nur über einen unschuldigen Buchstaben sagen.
          Was kann der für sein Aussehen.
          Ich fordere Busse. Nein, weg mit den Bussen.
          Auf die Knie ...

          Wie im Falle der Silbentrennung mit der sogenannten vokalen Längeninformation verfahren wird, möchte ich gar nicht ansprechen. Es sollte deutlich genug ein Hinweis auf einen konzeptionell verspäteten Hinweis sein.

          Lieber spät als nie.
          Ist doch besser als:
          Fuhss - Fühsse
          Buhsse - bühssen
          Maass - Maasse

          mfg
          cygnus

          --
          Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat in der Wüste einen Haken ...
        2. Hallo.

          Ansonsten hätten wir, wie in anderen Sprachen auch, einen Hilfsapparatus, der uns über die (regional gültige) Aussprache aufklärt, bevor es zu spät ist.

          Nur mal so aus Interesse: In welchen Sprachen funktioniert der denn zuverlässig? Und wie lauten die Beispiele?

          Ich habe noch kein historisches Beispiel für ein grosses SZ gesehen. Das ist kein Argument gegen den UNICODE Platz. Aber es zeigt, dass das Motiv nicht historisch, sondern philosophisch, wenn nicht gar dogmatisch geprägt ist aus dem Blickwinkel einer Sprachsekte.

          Kennst du nur die Kategorien "historisch", und "philosophisch/dogmatisch"? Oder wie kommst du dann auf einen logischen Schluss, dass es das Eine sein müsse, wenn es das Andere offenbar nicht sein könne. Mir fiele da Beispielsweise noch "pragmatisch" ein, aber vielleicht ist das ebeso falsch wie deine Einordnung.

          Die typographische Hässlichkeit schreit aus dem sz wie dem SZ.

          Aus dem gleichen Grund wollte ich schon einmal das P abschaffen. Dann habe ich aber ein paar Schriftgestalter gefunden, die damit umgehen konnten. Jetzt stören mich in erster Linie noch Währungssymbole, das et und der Klammeraffe.

          Zugegeben war typographische Hässlichkeit in deutschsprachigem Buchdruck lange Norm.

          Wie allerorten und noch immer allerorten.

          Es ist eher eine Art Gewöhnung, dass man dies im Falle des sz übersieht. Ich bezweifle, dass ein Designer das übersehen will, der notabene seine Sprache nach den Bedürfnissen in einem weiteren Umfeld wählt.

          Kommunikation besteht nicht hauptsächlich aus Äthetik.

          Wie im Falle der Silbentrennung mit der sogenannten vokalen Längeninformation verfahren wird, möchte ich gar nicht ansprechen.

          In der Schweiz gibt es nicht einmal eine visuelle Information, die entfallen könnte.
          MfG, at

          1. Ansonsten hätten wir, wie in anderen Sprachen auch, einen Hilfsapparatus, der uns über die (regional gültige) Aussprache aufklärt, bevor es zu spät ist.

            Nur mal so aus Interesse: In welchen Sprachen funktioniert der denn zuverlässig? Und wie lauten die Beispiele?

            Nun ich bin nicht Linguist. Also muss ich mich auf folgende Erfahrungen konzentrieren.

            Hebräisch setzt die Vokalisation auf den betroffenen Konsonant, oder falls die Anlautung betroffen ist, auch vor den Konsonant.
            populäres Hebrüisch (Zeitung) verwendet nur einen kleinen Satz der Vokalisierung.
            Griechisch ohne diakritische Zeichen gilt eigentlich als unvollständig, wird aber natürlich geschrieben in der Massenliteratur und in der privaten Schrift. Hier sind selbstverständlich diakritische Zeichen im Kontext der betroffenen Vokale und Konsonanten.
            Französisch: Selbstverständlich werden Accents auf die betroffenen Vokale gesetzt.

            Es ist klar, dass die diakritischen Zeichen vor allem bei historischen Schriften / Texten Anwendung finden.

            Was im (Schweizer und Deutschen) Hochdeutsch geschieht: Eine Information, die in den Dialekten vorhanden ist, geht verloren, weil der Umlaut nicht geschrieben ist.
            de-CH (dialekt): Ruess de-CH: Russ

            Kommunikation besteht nicht hauptsächlich aus Äthetik.

            Absolut richtig.
            "Er ging zu Fuss in die Stadt Füssen".
            Information wird hauptsächlich durch Kontext, und nicht durch Sprechhilfen gegeben.

            "Sie sprach zu ihrem Hund: 'Bei Fuss'".
            Kannst du dir vorstellen, wie sie das spricht? Wer würde hier ein sz setzen, wenn es nicht durch eine Regel im neutralen Fall vorgeschrieben wäre?

            Wie im Falle der Silbentrennung mit der sogenannten vokalen Längeninformation verfahren wird, möchte ich gar nicht ansprechen.
            In der Schweiz gibt es nicht einmal eine visuelle Information, die entfallen könnte.

            Richtig. Allerdings gibt es in den Dialekten oft gar keine Voraussetzung, welche ein sz berechtigen würden. Warum soll ich ein sz vormachen, wo kein Anlass besteht?
            Rekurs auf Stammformen in Duden kannst in einem schriftlichen Kontext machen, nicht in einem mündlichen, ausser du hast eine Kunstsprache angenommen.

            Mit freundlichen Grüüüssen
            Beat

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            1. Hallo.

              Hebräisch setzt die Vokalisation auf den betroffenen Konsonant, oder falls die Anlautung betroffen ist, auch vor den Konsonant.
              populäres Hebrüisch (Zeitung) verwendet nur einen kleinen Satz der Vokalisierung.
              Griechisch ohne diakritische Zeichen gilt eigentlich als unvollständig, wird aber natürlich geschrieben in der Massenliteratur und in der privaten Schrift. Hier sind selbstverständlich diakritische Zeichen im Kontext der betroffenen Vokale und Konsonanten.

              Also theoretisch ja, praktisch nur, falls unabdingbar.

              Französisch: Selbstverständlich werden Accents auf die betroffenen Vokale gesetzt.

              Das Französische differenziert natürlich auch sehr stark. Wenn eine Sprache generelle Wort- oder Satzmelodien kennt, ist das natürlich einfacher.

              Es ist klar, dass die diakritischen Zeichen vor allem bei historischen Schriften / Texten Anwendung finden.

              Das muss aber nichts mit einer schriftsprachlichen Verarmung zu tun haben. Vielmehr umfassen inzwischen die meisten Sprachen so viele Fremd- und Lehnwörter, dass ein Überstülpen der diakritischen Zeichen weder der entlehnenden noch der empfangenden Sprache über diese Wörter wirklich nachvollziehbar wäre.

              Was im (Schweizer und Deutschen) Hochdeutsch geschieht: Eine Information, die in den Dialekten vorhanden ist, geht verloren, weil der Umlaut nicht geschrieben ist.
              de-CH (dialekt): Ruess de-CH: Russ

              Da verändert sich die Aussprache, aber welche Information geht denn wirklich verloren? Gut, die Herkunft kann vielleicht nicht sofort zurückverfolgt werden, und es ergeben sich vermeintliche Wortverhandschaften, aber das gab es ja vorher auch in anderen Fällen. Wir sind eben gefangen zwischen kultureller Vielfalt und sprachlicher Einheit.

              "Er ging zu Fuss in die Stadt Füssen".
              Information wird hauptsächlich durch Kontext, und nicht durch Sprechhilfen gegeben.

              Richtig, in diesem Fall allerdings nur in der Schweiz.

              "Sie sprach zu ihrem Hund: 'Bei Fuss'".
              Kannst du dir vorstellen, wie sie das spricht? Wer würde hier ein sz setzen, wenn es nicht durch eine Regel im neutralen Fall vorgeschrieben wäre?

              Jeder, der den Kontext kennt. Sprache lebt doch nicht im luftleeren Raum.
              Übrigens sollten wir nicht die dritte Ausprachevariante vergessen: Fussel. Im Deutschen haben wir nämlich keine Möglichkeit zur eindeutigen Kennzeichnung eines stimmhaften s nach einem kurzen Vokal, weil das Doppel-s hier anders gebraucht wird und die einfache Verdoppelung des auf einen kurzen Vokal folgenden Konsonanten dennoch Anwendung findet. Das ß löst also nur einen Teil des Problems.

              Wie im Falle der Silbentrennung mit der sogenannten vokalen Längeninformation verfahren wird, möchte ich gar nicht ansprechen.
              In der Schweiz gibt es nicht einmal eine visuelle Information, die entfallen könnte.

              Richtig. Allerdings gibt es in den Dialekten oft gar keine Voraussetzung, welche ein sz berechtigen würden. Warum soll ich ein sz vormachen, wo kein Anlass besteht?

              Weil dieser Dialekt keine eigene Schriftsprache hat?

              Rekurs auf Stammformen in Duden kannst in einem schriftlichen Kontext machen, nicht in einem mündlichen, ausser du hast eine Kunstsprache angenommen.

              In einem mündlichen Kontext habe ich aber überhaupt keine Schriftzeichen, bestenfalls phonetische.
              MfG, at

              1. Kurtz gegrüßt

                Im Deutschen haben wir nämlich keine Möglichkeit zur eindeutigen Kennzeichnung eines stimmhaften s nach einem kurzen Vokal, weil das Doppel-s hier anders gebraucht wird und die einfache Verdoppelung des auf einen kurzen Vokal folgenden Konsonanten dennoch Anwendung findet. Das ß löst also nur einen Teil des Problems.

                kannst du mir bitte ein Wort nennen wo auf einen kurzen Vokal ein stimmhaftes s folgt? Alle meine Versuche sowas zu konstruieren hören sich eher Bairisch an.

                dass ß bräuchte man nicht wirklich wenn man die anderen Dehnungsmöglichkeiten der Sprache ausschöpft, also "Fuhss" oder "Fuuss" , die Tatsache dass es im deutschen mehrere Dehnungsmöglichkeiten gibt spricht wiederum nicht für die Homogenität der Orthografie, anders das sehr homogene Spanische (welches allerdings ausschließlich mittellange Vokale kennt). Beliebtes Beispiel der Germanisten ist "Boot" und "Brot". Wieso wird beidemale ein langes o gesprochen? Da haben Luther und Konsorten beim Standardisieren nicht aufgepasst.

                Die SS-Ligatur kann man in alten Texten manchmal auch an Stellen finden wo es keine lautverbessernde Wirkung hat. Zb. hab ich überm Schuiterssaal im http://en.wikipedia.org/wiki/West-Indisch_Huis_(Amsterdam) mit großem erstaunenen ein altes Schild in Fraktur mit der Aufschrift "Schuiterßaal" gesehen.

                Grüße
                 Kurt

                1. Hallo.

                  kannst du mir bitte ein Wort nennen wo auf einen kurzen Vokal ein stimmhaftes s folgt? Alle meine Versuche sowas zu konstruieren hören sich eher Bairisch an.

                  So ein Schlamassel aber auch.

                  dass ß bräuchte man nicht wirklich wenn man die anderen Dehnungsmöglichkeiten der Sprache ausschöpft, also "Fuhss" oder "Fuuss" , die Tatsache dass es im deutschen mehrere Dehnungsmöglichkeiten gibt spricht wiederum nicht für die Homogenität der Orthografie, anders das sehr homogene Spanische (welches allerdings ausschließlich mittellange Vokale kennt).

                  Andere dehnen gleich den ganzen Satz, hehe.
                  Du hast natürlich generell Recht. Aber der Sinn von Doppelvokalen zur Dehnung variiert bekanntlich reell, und wie das Dehnungs-h funktioniert, weiß der Uhu.
                  Und so stellt sich natürlich schon die Frage, weshalb man einen Kompromiss gegen einen anderen tauschen sollte. Wenn schon, dann richtig: Wir ersetzen unser Alphabet durch das internationale phonetische.

                  Beliebtes Beispiel der Germanisten ist "Boot" und "Brot". Wieso wird beidemale ein langes o gesprochen? Da haben Luther und Konsorten beim Standardisieren nicht aufgepasst.

                  Das lässt sich aus heutiger Sicht gut sagen. Vielleicht hatten sie damals ihre Gründe. Oder vielleicht haben sie auch eine Strict-Version verfasst, aber wir kennen nur die Transitional. Ich persönlich maße mir da jedenfalls lieber kein Urteil an.
                  Uns fällt es doch trotz unseres Wissens um die Geschichte der Sprachen und trotz der Fähigkeit, Tendenzen zu erkennen und fortzuschreiben, schon schwer, allgemeingültige Regeln zu formulieren. Sprachen und Dialekte werden dabei je nach politischer Überzeugung unterdrückt oder gefördert. Das relativiert meines Erachtens jede Kritik an den Leistungen der frühen Spracharchitekten.

                  Die SS-Ligatur kann man in alten Texten manchmal auch an Stellen finden wo es keine lautverbessernde Wirkung hat. Zb. hab ich überm Schuiterssaal im http://en.wikipedia.org/wiki/West-Indisch_Huis_(Amsterdam) mit großem erstaunenen ein altes Schild in Fraktur mit der Aufschrift "Schuiterßaal" gesehen.

                  Ligaturen sind natürlich anfällig für eine falsche Verwendung. Beispiele dafür findest du allerorten. Andere kürzen aber auch "Zum Beispiel" mit "Zb." ab. Solche Missgeschicke sind einfach nicht flächendeckend zu vermeiden.
                  MfG, at

                  1. Kurtz gegrüßt

                    Beliebtes Beispiel der Germanisten ist "Boot" und "Brot". Wieso wird beidemale ein langes o gesprochen? Da haben Luther und Konsorten beim Standardisieren nicht aufgepasst.

                    Das lässt sich aus heutiger Sicht gut sagen. Vielleicht hatten sie damals ihre Gründe.

                    Die Gründe sind bekannt, man hat den Kompromiss zw. verschiedenen regionalen Schreibweisen gesucht, deswegen spricht man beim Standarddeutsch auch von einer polyzentrischen Sprache. Logische Brüche waren zweitrangig.

                    Ligaturen sind natürlich anfällig für eine falsche Verwendung. Beispiele dafür findest du allerorten. Andere kürzen aber auch "Zum Beispiel" mit "Zb." ab.

                    Sobald meine Postings erst für kommende Generationen in Holz graviert werden, werde ich mein Schreibtempo zum Wohle der Rechtschreibung abbremsen. Bis dahin gehts mir am Ʈߢħ vorbei.

                    Interessanterweise meint wikipedia.en dass in Schweizer SMSen das ß genutzt wird um bei ss ein Zeichen einzusparen.

                    Sollten die deutschen das SZ abschaffen sind die Ungarn gelackmeiert. Namen wie Szabo folgen der Konvention stimmloses s mit sz zu schreiben. Dann hätte man wohl in den falschen k.u.k-Standard investiert... ;-)

                    Solche Missgeschicke sind einfach nicht flächendeckend zu vermeiden.

                    Damals war das IMHO eher kein Missgeschick sondern typografischer Usus.

                    Grüße
                     Kurt

                    1. Interessanterweise meint wikipedia.en dass in Schweizer SMSen das ß genutzt wird um bei ss ein Zeichen einzusparen.

                      Was für einen Nonsense, Unicode für so was zu erzwingen, wo man sich doch in ASCII schon recht gut gegenseitig belästigen kann.

                      mfg Beat

                      --
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                      1. Kurtz gegrüßt

                        Was für einen Nonsense, Unicode für so was zu erzwingen, wo man sich doch in ASCII schon recht gut gegenseitig belästigen kann.

                        Fraglich, ob Schweizer Teenies  sich um Uunikot scheren, wenn sie Zeit und Fränkli sparen können. Das Phänomen gibst übrigens auch in Ungarn.

                        GRÜ$E
                         Kurt

                        1. Was für einen Nonsense, Unicode für so was zu erzwingen, wo man sich doch in ASCII schon recht gut gegenseitig belästigen kann.
                          Fraglich, ob Schweizer Teenies  sich um Uunikot scheren, wenn sie Zeit und Fränkli sparen können. Das Phänomen gibst übrigens auch in Ungarn.

                          Ich scheitere schon an SM, wie soll ich jemals SMS begreifen ;(

                          mfg Beat

                          --
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                          1. Hi

                            Ich scheitere schon an SM, wie soll ich jemals SMS begreifen ;(

                            Ganz einfach, letzteres ist das Peitschenimperativ von essen.

                            ß ist übrigens für Standard-SMS 00df, d.h. du brauchst kein Unicode (sonst wären nämlich auch nur 70 Zeichen erlaubt, was ein ziemliches Eigentor wäre)

                            mfg
                              Kurt

                            1. Kurtz gegrüßt

                              ß ist übrigens für Standard-SMS 00df, d.h. du brauchst kein Unicode (sonst wären nämlich auch nur 70 Zeichen erlaubt, was ein ziemliches Eigentor wäre)

                              Korrektur, in der SMS-Code-Tabelle liegt das "ß" sogar im 7-bit Bereich, für 8 bit gingen auch keine 160 Zeichen realisieren.

                              Grüße
                               Kurt

                    2. Hallo.

                      Die Gründe sind bekannt, man hat den Kompromiss zw. verschiedenen regionalen Schreibweisen gesucht, deswegen spricht man beim Standarddeutsch auch von einer polyzentrischen Sprache. Logische Brüche waren zweitrangig.

                      Soweit klar. Ich hatte nur den Vorwurf an die Sprachtüftler ernster genommen als er offenbar gemeint war.

                      Ligaturen sind natürlich anfällig für eine falsche Verwendung. Beispiele dafür findest du allerorten. Andere kürzen aber auch "Zum Beispiel" mit "Zb." ab.
                      Sobald meine Postings erst für kommende Generationen in Holz graviert werden, werde ich mein Schreibtempo zum Wohle der Rechtschreibung abbremsen. Bis dahin gehts mir am Ʈߢħ vorbei.

                      Kein Problem, so denken viele. Darauf wollte ich ja hinaus.

                      Interessanterweise meint wikipedia.en dass in Schweizer SMSen das ß genutzt wird um bei ss ein Zeichen einzusparen.

                      &?

                      Sollten die deutschen das SZ abschaffen sind die Ungarn gelackmeiert. Namen wie Szabo folgen der Konvention stimmloses s mit sz zu schreiben. Dann hätte man wohl in den falschen k.u.k-Standard investiert... ;-)

                      Also doch das phonetische Alphabet.

                      Solche Missgeschicke sind einfach nicht flächendeckend zu vermeiden.

                      Damals war das IMHO eher kein Missgeschick sondern typografischer Usus.

                      Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Wir kennen solche Moden ja auch.
                      MfG, at

                      1. Kurtz gegrüßt

                        Also doch das phonetische Alphabet.

                        Das beste vvære die Vviedereinfvehrvnc des Lateinischen, erspart kvenftig avch diese veberflvessicen Mode-Bvchstaben.

                        Salve
                         Cvrt

                  2. Kurtz gegrüßt

                    Wir ersetzen unser Alphabet durch das internationale phonetische.

                    theoretisch denkbar wenn dieser Mischmasch aus lateinischen, griechischen, Runen und sonstigen Zeichen kaligraphisch bereinigt würde.

                    Aber dann müssten sich Nord- und Süddeutsche z.B. auch einigen wie sie "wenig" und "König" aussprechen, wie so oft lässt die Schreibung momentan regionale Aussprachegewohnheiten zu, die ansonsten eliminiert werden müssten.

                    Grüße
                     Kurt

                    1. Hallo.

                      Aber dann müssten sich Nord- und Süddeutsche z.B. auch einigen wie sie "wenig" und "König" aussprechen, wie so oft lässt die Schreibung momentan regionale Aussprachegewohnheiten zu, die ansonsten eliminiert werden müssten.

                      Irgendwas is ja immer.
                      MfG, at

                  3. @@at:

                    Wenn schon, dann richtig: Wir ersetzen unser Alphabet durch das internationale phonetische.

                    /ɪk bɪn daˈbaɪ̯/

                    Live long and prosper,
                    Gunnar

                    --
                    Erwebsregel 208: Manchmal ist das einzige, was gefährlicher als eine Frage ist, eine Antwort.
            2. Hallo :)

              Was im (Schweizer und Deutschen) Hochdeutsch geschieht: Eine Information, die in den Dialekten vorhanden ist, geht verloren, weil der Umlaut nicht geschrieben ist.
              de-CH (dialekt): Ruess de-CH: Russ

              Rekurs auf Stammformen in Duden kannst in einem schriftlichen Kontext machen, nicht in einem mündlichen, ausser du hast eine Kunstsprache angenommen.

              Ich denke schon, dass man Hochdeutsch als Kunstschprache bezeichnen kann, die alle Abweichungen glätten und die Schprachen vereinigen soll. Hochdeutsch ist die Schriftschprache, aber doch schpricht niemand genau so wie geschrieben.

              Unangenehm hört sich für viele Ohren der spitze Stein der Hamburger an, die also dieses Wort genau so schprechen wie es da geschrieben ist,
              aber das übrige Deutschland bereits ein weniges südlicher als HH hat sich doch auf den schpitzen Schtein geeinigt und hält dies für die bessere Ausschprache der hochdeutschen Schriftschprache.

              Das Schweizerdeutsch ist ein lebendiger Dialekt und kann sowohl geschprochen als auch geschrieben werden.

              In Deutschland ist es nicht in der Intensität üblich, einen Dialekt auch als Schriftschprache zu benutzen. Im Norden beischpielsweise war das Plattdeutsche fast am Ausschterben, jetzt wird es erneut belebt. Es gibt schtellenweise sogar Unterricht und auch Schulbücher dafür oder Romane in der urschprünglichen plattdeutschen Form.
              Plattdeutsch hat feste Regeln und feste Schreibweisen und ist eine eigenschtändige Schprache, die das Hochdeutsche eigentlich nicht bräuchte.
              Genau so ist es bei anderen Dialekten. Es sind ähnliche, aber doch eigenständige Schprachen.

              Mancherorts geht man nicht in den Garten, sondern aufn Gachten.
              Das 'r' ist ganz eindeutig ein 'ch', und zwar in der rachenkratzigen Form, und noch dazu ist da ein Unterschied in der Präposition, der nicht einfach nur auf schlechtes Deutsch verweist.

              Zisch-CH und kratz-CH haben keine eigenen Hinweise, wie man es auszuschprechen hat, auch nicht in einem Dialekt.
              Jedoch wird sich niemand vertun. Ob weich oder wach, die Ausschprache des CH ist hier automatisch richtig vorhanden, mit dem Wort verbunden, und es betrifft nicht die Länge des Vokals.

              Das laaange scharrrfe S aber hat seine Bedeutung in der geschprochenen künstlichen Schriftschprache Hochdeutsch, weil das Wort je nach Aussprache eine andere Bedeutung erhalten kann, wie Maße Masse oder eben Füßen Füssen.
              Doch hier verlässt mich schon alle Weisheit, denn ein drittes Wort fällt mir dazu schpontan nicht ein.
              Früher war es nur ein Zeichen für den Buchdruck. Doch heute: Faß oder Haß schreibt man heute Fass oder Hass, aber Fuß oder Ruß eben mit dem Eszett, weil es einen vorausgehenden langen Vokal namens U anzeigt.

              Ich weiß derzeit auch kein Wort mit CH, das durch zischende oder kratzende Ausschprache eine andere Bedeutung erhielte.

              Und ob Worte wie Fussel oder Schussel wirklich mit dem summenden DoppelSS gesprochen werden? Ist eigentlich egal, ich wüsste nicht, womit ich es verwechseln sollte.

              Ich frage mich allerdings, warum es kein eigenes Zeichen für das sch gibt.

              mfg
              cygnus

              --
              Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat in der Wüste einen Haken ...
              1. Hallo.

                Unangenehm hört sich für viele Ohren der spitze Stein der Hamburger an, die also dieses Wort genau so schprechen wie es da geschrieben ist,

                Nur eines der beiden, das zweite ja schon nicht mehr.

                Zisch-CH und kratz-CH haben keine eigenen Hinweise, wie man es auszuschprechen hat, auch nicht in einem Dialekt.

                Die anderen Ausspracheformen dieses Digraphen übrigens auch nicht.

                Jedoch wird sich niemand vertun. Ob weich oder wach, die Ausschprache des CH ist hier automatisch richtig vorhanden, mit dem Wort verbunden, und es betrifft nicht die Länge des Vokals.

                Aber wehe dem auswärtigen Deutsch-Schüler, der Rechnungen recherchiert oder über weichstes Wachs wacht. Da changiert schnell der Charakter. Das kann einen mächtig zum Macho machen.

                Das laaange scharrrfe S aber hat seine Bedeutung in der geschprochenen künstlichen Schriftschprache Hochdeutsch, weil das Wort je nach Aussprache eine andere Bedeutung erhalten kann, wie Maße Masse oder eben Füßen Füssen.

                Das ist aber kein wirksames Kriterium, da sich Wortschatz und Bedeutungen ändern, währen de der Zeichenvorrat stagniert.

                Doch hier verlässt mich schon alle Weisheit, denn ein drittes Wort fällt mir dazu schpontan nicht ein.

                Wusstest du, dass Russen das Rußen untersagt ist? Aber wenn du schon Ortnamen zulässt, garantiere ich dir zahlreiche weitere Treffer.

                Ich weiß derzeit auch kein Wort mit CH, das durch zischende oder kratzende Ausschprache eine andere Bedeutung erhielte.

                Durch unterschiedliche Aussprache auf jeden Fall, denn es ist ein Unterschied, ob du auf der Skihütte wachst oder wachst. Und je nach zeitlichem Bezug macht es durchaus einen Unterschied, wann du Opa nicht von der Seite wichst.
                Sich bereits in der Fragestellung auf nur zwei der möglichen Varianten zu beschränken, mag hinsichtlich des zu erwartenden Ergebnisses geschickt sein, jedoch ist es sicher nicht zielführend, andere Fallen auszublenden.

                Und ob Worte wie Fussel oder Schussel wirklich mit dem summenden DoppelSS gesprochen werden?

                Ja.

                Ist eigentlich egal, ich wüsste nicht, womit ich es verwechseln sollte.

                Dabei haben sich schon viele gefragt, was man unter Schuss-
                elchen versteht. Denn gerade bei Umgangssprache kann man sich natürlich nicht darauf verlassen, dass ein Begriff in jeder Region bekannt ist.

                Ich frage mich allerdings, warum es kein eigenes Zeichen für das sch gibt.

                Weil die erste Lautverschiebung und damit die Entstehtung dieses Lautes im Sinne einer bewussten Verwendung erst vollzogen war, als sich das noch heute weitestgehend gebräuchliche Alphabet längst etabliert hatte.
                Im Übrigen gibt es für so viele Laute keine eindeutige Entsprechung im Alphabet, dass sich sofort das Frage stellt: Warum ausgerechnet für das sch?
                MfG, at

                1. Hallo :)

                  Unangenehm hört sich für viele Ohren der spitze Stein der Hamburger an, die also dieses Wort genau so schprechen wie es da geschrieben ist,

                  Nur eines der beiden, das zweite ja schon nicht mehr.

                  na gut, dann eben diese Worte: schpitzer Schtein

                  Und das ist meine Rache für Deine Bloßstellung:

                  Im Übrigen gibt es für so viele Laute keine eindeutige Entsprechung im Alphabet,
                  dass sich sofort _das Frage_ stellt: Warum ausgerechnet für das sch?

                  _Das Frage_ ich mich auch.

                  [...]

                  Aber wehe dem auswärtigen Deutsch-Schüler, der Rechnungen recherchiert oder über weichstes Wachs wacht. Da changiert schnell der Charakter. Das kann einen mächtig zum Macho machen.

                  Und die Frau vom Macho ist die Matscharine, oder?

                  Ist natürlich seltsam, warum es nicht Wax heißt.
                  Aber nur halb eingedeutschte Worte wie Karakter anzuführen ist natürlich ein wenig unfair.

                  Ich freu mich schon auf die Eindeutschung des Wortes Code.
                  Vielleicht hat dann sogar schon eine Lautverschiebung stattgefunden
                  und die Programmierer können endlich ihren Kot loswerden.

                  Gelöst!< hätte dann eine ganz eigene Bedeutung.

                  Wusstest du, dass Russen das Rußen untersagt ist? Aber wenn du schon Ortnamen zulässt, garantiere ich dir zahlreiche weitere Treffer.

                  Ach der Rus.
                  Heute wollen die Russen das gar nicht mehr wahr haben, dass es nicht ihr eigener Name ist, sondern dass sie, die ortsansässigen Slawen, sich nach zuwandernden Händlern und Sklavenhändlern aus Skandinavien benannten.

                  Sich bereits in der Fragestellung auf nur zwei der möglichen Varianten zu beschränken, mag hinsichtlich des zu erwartenden Ergebnisses geschickt sein, jedoch ist es sicher nicht zielführend, andere Fallen auszublenden.

                  Auch wenn Du hier bis 2 Uhr nachts wachst und mein Posting darmspiegelst,
                  gestatte mir doch, dass ich es nebenbei in einer kleiner Arbeitspause schrieb
                  und es sicher auf Unlust, nicht aber auf Geschicklichkeit beim Vertuschen hindeutet, dass ich die Beleuchtung des Themas vorzeitig abschaltete.

                  Und ob Worte wie Fussel oder Schussel wirklich mit dem summenden DoppelSS gesprochen werden?

                  Ja.

                  Nun ich spiele da auch das Bienchen, ich frage mich nur, ob wirklich alle summen?

                  Dabei haben sich schon viele gefragt, was man unter Schuss-
                  elchen versteht. Denn gerade bei Umgangssprache kann man sich natürlich nicht darauf verlassen, dass ein Begriff in jeder Region bekannt ist.

                  Wer den Duden nicht kennt,
                  hat die deutsche Sprache verpennt ???

                  Ich frage mich allerdings, warum es kein eigenes Zeichen für das sch gibt.

                  Weil die erste Lautverschiebung und damit die Entstehtung dieses Lautes im Sinne einer bewussten Verwendung erst vollzogen war, als sich das noch heute weitestgehend gebräuchliche Alphabet längst etabliert hatte.

                  Das hat die Skandinavier nicht gestört, für ihr Oh ein besonderes Zeichen zu entwickeln.
                  Nur die Deutschsprachigen (einschließlich der aus Angeln in Holstein rechtzeitig ausgebrochenen Engländer) scheinen sich bei der Entwicklung eigener Buchstaben schwer zu tun.

                  mfg
                  cygnus

                  --
                  Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat in der Wüste einen Haken ...
                  1. Hallo.

                    Unangenehm hört sich für viele Ohren der spitze Stein der Hamburger an, die also dieses Wort genau so schprechen wie es da geschrieben ist,

                    Nur eines der beiden, das zweite ja schon nicht mehr.

                    na gut, dann eben diese Worte: schpitzer Schtein

                    Eieiei, er hat es noch immer nicht.

                    Und das ist meine Rache für Deine Bloßstellung:

                    Na, jetzt hast du es mir aber gegeben.

                    Aber wehe dem auswärtigen Deutsch-Schüler, der Rechnungen recherchiert oder über weichstes Wachs wacht. Da changiert schnell der Charakter. Das kann einen mächtig zum Macho machen.

                    Und die Frau vom Macho ist die Matscharine, oder?

                    Es etablieren sich gerade Bitch und Chick. Liest du keine T-Shirts?

                    Aber nur halb eingedeutschte Worte wie Karakter anzuführen ist natürlich ein wenig unfair.

                    Unfair, sicher -- ja auch geradezu ein Paradebeispiel für vollständig eingedeutschte Wörter. Aber was halb eingedeutscht und voll unfair ist, entscheidest natürlich du.

                    Ich freu mich schon auf die Eindeutschung des Wortes Code.

                    Dann hast du etwas verpasst -- obwohl, so spannend war es auch wieder nicht.

                    Wusstest du, dass Russen das Rußen untersagt ist? Aber wenn du schon Ortnamen zulässt, garantiere ich dir zahlreiche weitere Treffer.

                    Ach der Rus.

                    Stimmt, die künstlerische Freiheit der Poesie käme erschwerend hinzu. Aber das wäre ja sehr wahrscheinlich wieder unfair gewesen.

                    Heute wollen die Russen das gar nicht mehr wahr haben, dass es nicht ihr eigener Name ist, sondern dass sie, die ortsansässigen Slawen, sich nach zuwandernden Händlern und Sklavenhändlern aus Skandinavien benannten.

                    Dann hoffe ich, dass du kein Franzose bist. Schöne Geschiche auch, nur eben ohne jede Bedeutung für die deutsche Sprache.

                    Auch wenn Du hier bis 2 Uhr nachts wachst und mein Posting darmspiegelst,
                    gestatte mir doch, dass ich es nebenbei in einer kleiner Arbeitspause schrieb
                    und es sicher auf Unlust, nicht aber auf Geschicklichkeit beim Vertuschen hindeutet, dass ich die Beleuchtung des Themas vorzeitig abschaltete.

                    Schade, Geschick hätte ich noch etwas ebgewinnen können. Und ich hatte auch nicht vermutet, dass sich Unlust derart episch äußern könne. Aber wenn du keine Lust hast, lass es doch einfach bleiben. Das hätte dir in diesem Fall zumindest eine Darmspiegelung erspart. Aber vielleicht verhilft die dem Unlustigen ja zu einem Lustgewinn, wer weiß?.
                    Außerdem bleibt zu hoffen, dass der Beitrag, auf den ich gerade antworte, nicht auch ein Ergebnis mangelnder Lust war, obwohl er fast den Anschein erweckt. Eine deutliche Kennzeichnung wäre beim nächsten Mal auch nicht schlecht.
                    Ich bin übrigens regelmäßig und zu unterschiedlichen Zeiten hier, eben bei sich bietender Gelegenheit. Das machen wahrscheinlich die meisten so. Du nicht?

                    Und ob Worte wie Fussel oder Schussel wirklich mit dem summenden DoppelSS gesprochen werden?

                    Ja.

                    Nun ich spiele da auch das Bienchen, ich frage mich nur, ob wirklich alle summen?

                    Die genannten und einige mehr.

                    Dabei haben sich schon viele gefragt, was man unter Schuss-
                    elchen versteht. Denn gerade bei Umgangssprache kann man sich natürlich nicht darauf verlassen, dass ein Begriff in jeder Region bekannt ist.

                    Wer den Duden nicht kennt,
                    hat die deutsche Sprache verpennt ???

                    Am Wochenende schlafen ja die meisten ohnehin etwas länger. Das mag letzlich auch jeder sehen, wie er es möchte, aber in ähnlichen Fällen findet das schon einmal jemand ein wenig unfair.
                    Die zwei letzen Fragen sind im Übrigen leider zu schmal geraten, um sie entziffern zu können.

                    Ich frage mich allerdings, warum es kein eigenes Zeichen für das sch gibt.

                    Weil die erste Lautverschiebung und damit die Entstehtung dieses Lautes im Sinne einer bewussten Verwendung erst vollzogen war, als sich das noch heute weitestgehend gebräuchliche Alphabet längst etabliert hatte.

                    Das hat die Skandinavier nicht gestört, für ihr Oh ein besonderes Zeichen zu entwickeln.

                    Oh, das kenne ich gar nicht. Mir sind da nur Ligaturen und die üblichen diakritischen Zeichen bekannt, die wir ja auch teilweise einsetzen.

                    Nur die Deutschsprachigen (einschließlich der aus Angeln in Holstein rechtzeitig ausgebrochenen Engländer) scheinen sich bei der Entwicklung eigener Buchstaben schwer zu tun.

                    Dieses Bild drängt sich allerdings nur dann auf, wenn man ausschließlich diese beiden Sprachen betrachtet. In Relation zu näher verwandten Sprachen ist die Anzahl von Ligaturen und diakritischen Zeichen ja im Deutschen schon relativ groß. Und und jenseits dessen hat ohnehin kaum eine Sprache, die auf dem lateinischen Alphabet fußt, eigene Buchstaben, nicht einmal Vietnamesisch. Selbst der einzig fremdartig wirkende Zeichen der isländischen und der färöischen Sprache entpuppt sich letztlich nur als abgewandelte Schreibweise.
                    MfG, at

                    1. Hi

                      Und und jenseits dessen hat ohnehin kaum eine Sprache, die auf dem lateinischen Alphabet fußt, eigene Buchstaben, nicht einmal Vietnamesisch.

                      Naja ... zumindest W und J sind Neuschöpfungen die der alte Lateiner nicht kannte. Im Spanischen kommen W und K nur in Fremdwörtern vor, udn werden manchmal nicht mal zum Alphabet gezählt, im Gegensatz zu LL und CH.

                      Kurtz grützt

                      1. Hallo.

                        Und und jenseits dessen hat ohnehin kaum eine Sprache, die auf dem lateinischen Alphabet fußt, eigene Buchstaben, nicht einmal Vietnamesisch.

                        Naja ... zumindest W und J sind Neuschöpfungen die der alte Lateiner nicht kannte.

                        Definitiv. Aber:

                        • Das Alphabet der alten Lateiner ist nicht das lateinische Alphabet.
                        • Die alten Lateiner hätten auch gar keine Verwendung dafür gehabt, haben ihr Alphabet aber für den Eigenbedarf entwickelt.
                        • Die bestimmte Anzahl der Buchstaben war für die Lateiner von so großer Bedeutung, dass sie wohl auch dann keine Zeichen hinzugefügt hätten, wenn es sinnvoll gewesen wäre.
                        • Das W ist seinem Wesen nach eine Ligatur, das J ein diakritisches Zeichen auf Grundlage des I. Ähnliches gilt für die übrigen neuen Buchstaben.

                        Im Spanischen kommen W und K nur in Fremdwörtern vor, udn werden manchmal nicht mal zum Alphabet gezählt, im Gegensatz zu LL und CH.

                        Die Unwägbarkeiten, wer welche Zeichen als Buchstabe bezeichnet oder wo einsortiert, beruhen auf pseudo-normativen Werken wie hierzulande dem Duden. Daher hatte ich diese ganzen Spielereien außen vor gelassen.
                        Und dass eine ganze Reihe von Buchstaben gar nicht oder nur in Ausnahmen verwendet wird, ist ja nicht ungewöhnlich.
                        MfG, at

                        1. Kurtz gegrüßt

                          • Das W ist seinem Wesen nach eine Ligatur,

                          exakt vv (franz. "double v") und ist dem Spanier und vielen anderen befremdlich.

                          ... und nicht nur dort ... www gehört ja auch zu den "Abkürzungen" die im englischen ein kapitales Eigentor darstellen.

                          "double u double u double u" = 9 Silben 29 Buchstaben
                          "world wide web"             = 3 Silben 15 Buchstaben

                          Da kann man sich dann auch eine majuskel SS-Ligatur leisten. Ich würde die Oberlinie der beiden S mit einem Strich verbinden, das wäre außerordentlich kompatibel zur bisherigen Schreibweise SS. Wo der entsprechende Glyph fehlt braucht man nur einen wagerechten Oberstrich anzubringen, auch bei manueller Blockschrift. Und per Rechtschreibung würe ich's nur vorschreiben wo Mehrdeutigkeiten bestehen.

                          Es gibt ja hierzulande auch Leute deren Handschrift nicht zwischen u und n unterscheidet, und deswegen dem n einen Akzentstrich spenden. Ausländer kann man damit gut verwirren.  *fg*

                          GrüTZe
                            Kurtß

                          1. Hallo.

                            ... und nicht nur dort ... www gehört ja auch zu den "Abkürzungen" die im englischen ein kapitales Eigentor darstellen.

                            "double u double u double u" = 9 Silben 29 Buchstaben
                            "world wide web"             = 3 Silben 15 Buchstaben

                            Natürlich, aber auf der Tastatur zählt das alles nichts.

                            Da kann man sich dann auch eine majuskel SS-Ligatur leisten. Ich würde die Oberlinie der beiden S mit einem Strich verbinden, das wäre außerordentlich kompatibel zur bisherigen Schreibweise SS. Wo der entsprechende Glyph fehlt braucht man nur einen wagerechten Oberstrich anzubringen, auch bei manueller Blockschrift.

                            Sicher ein interessanter Vorschlag. Allerdings finde ich einige andere auch nicht schlechter. Man wird sehen, was sich etabliert.
                            Und da ich nicht in Versalien schreibe, bleibt es letztlich meiner Software überlassen. Und so viele eigene Schriftarten habe ich auch nicht damit nachzurüsten.

                            Und per Rechtschreibung würe ich's nur vorschreiben wo Mehrdeutigkeiten bestehen.

                            Solche Inkonsequenz macht die Sache aus meiner Sicht nicht leichter.

                            Es gibt ja hierzulande auch Leute deren Handschrift nicht zwischen u und n unterscheidet, und deswegen dem n einen Akzentstrich spenden. Ausländer kann man damit gut verwirren.  *fg*

                            Aber Vorsicht, umgekehrt funktioniert das auch ganz gut.
                            MfG, at

                            1. Kurtz gegrüßt

                              Aber Vorsicht, umgekehrt funktioniert das auch ganz gut.

                              ich bin verwirrt ... nach einer mittelgroßen Schriftprobe habe ich mich entschlossen, zu behaupten, dass ich, wenn überhaupt, den Strich überm u anbringe.

                              Mich würde interessieren ob die Wissenschaft eine Bezeichnung für dieses Phänomen hat, zumindest erkennt man wie neue Glyphen ihren Anfang nehmen.

                              Grüße
                               Kurt

                              PS: Sind die Deutschen (und beeinflussbare Randvölker ;) die einzigen die bei der 7 einen Querstrich setzen?

                              1. Hallo.

                                Aber Vorsicht, umgekehrt funktioniert das auch ganz gut.

                                ich bin verwirrt ... nach einer mittelgroßen Schriftprobe habe ich mich entschlossen, zu behaupten, dass ich, wenn überhaupt, den Strich überm u anbringe.

                                Entschuldigung, meine Aussage bezog sich nicht auf die beiden Buchstaben, sondern auf die Fähigkeit von Ausländern, einen ebenso gut mit einem exotischen Schriftbild zu verwissen.

                                Mich würde interessieren ob die Wissenschaft eine Bezeichnung für dieses Phänomen hat, zumindest erkennt man wie neue Glyphen ihren Anfang nehmen.

                                Ein Fachbegriff jenseits von Evolution ist mir nicht geläufig.

                                PS: Sind die Deutschen (und beeinflussbare Randvölker ;) die einzigen die bei der 7 einen Querstrich setzen?

                                Das weiß ich nicht. Der Sinn liegt ja in der Unterscheidbarkeit von 7 und 1, weil letztere in Deutschland eine sehr prägnante Form aufweist. Wenn die 1 nur aus einen einzigen Strich besteht wie etwa im angelsächsischen Sprachraum, entfällt ja schlicht die Notwendigkeit.
                                MfG, at

                                1. Entschuldigung, meine Aussage bezog sich nicht auf die beiden Buchstaben, sondern auf die Fähigkeit von Ausländern, einen ebenso gut mit einem exotischen Schriftbild zu verwissen.

                                  Immer diese ☢☹☻☣☥☭♀♂ ▉▉▉-Länder!

                                  Wir wollen Hexerei!

                                  Mich würde interessieren ob die Wissenschaft eine Bezeichnung für dieses Phänomen hat, zumindest erkennt man wie neue Glyphen ihren Anfang nehmen.

                                  Das E auf meiner Tastatur sieht bald nach einem F aus. Total abgegriffen.

                                  Ein Fachbegriff jenseits von Evolution ist mir nicht geläufig.

                                  Abnutzung!

                                  mfg Beat

                                  --
                                                   /|
                                    <°)))o><      / |    /|
                                              ---- _|___/ |     ><o(((°>
                                             OvVVvO    __ |         ><o(((°>
                                  <°)))o><  /v    v\/  |
                                   <°)))o>< ^    ^/_/_         ><o(((°>
                                             ^^^^/___/
                                  ><o(((°>    ----       ><o(((°>
                                     <°)))o><                      ><o(((°>o
                                  1. Kurtz gegrüßt

                                    Das E auf meiner Tastatur sieht bald nach einem F aus. Total abgegriffen.

                                    Na die Taste musst du eh austauschen wenn der €uro kommt...

                                    Grüße
                                     Kurt

                              2. Hallo :)

                                Mich würde interessieren ob die Wissenschaft eine Bezeichnung für dieses Phänomen hat, zumindest erkennt man wie neue Glyphen ihren Anfang nehmen.

                                Warum erfolgt in einem Alphabet eine Festlegung auf einen bestimmten Buchstabengrundbestand, der nur noch eine Erweiterung durch zusätzlich angebrachte Markierungen zuläßt?

                                Die Zeichen für Buchstaben haben doch in ihrem Ursprung (ich denke jetzt an Sumer)
                                etwas mit Mathematik zu tun.

                                Zeichen im beispielsweise hebräischen oder griechischen Alphabet haben gleichzeitig einen Zahlenwert. Bestimmte mystische Richtungen verklären nun Worte über das Auszählen ihrer Buchstabenwerden und setzen sie mit gleichwertigen Worten in Beziehung.

                                Ein neuer Buchstabe würde doch diese Beziehungen stören.

                                Nimmt man die lateinischen Buchstaben, so haben davon nicht alle gleichzeitig auch eine numerische Bedeutung. Zahlenmystiker ignorieren diese nichtbelegten Buchstaben oder machen Verrenkungen, um doch das ihnen genehme Ergebnis zu erzielen.

                                Hat die Schwierigkeit der Einführung neuer Buchstaben ganz verdeckt möglicherweise
                                etwas mit Zahlenmystik zu tun?

                                mfg
                                cygnus

                                --
                                Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat in der Wüste einen Haken ...
                                1. Hallo.

                                  Hat die Schwierigkeit der Einführung neuer Buchstaben ganz verdeckt möglicherweise
                                  etwas mit Zahlenmystik zu tun?

                                  26 × Φ ≈ 42
                                  MfG, at

                                  1. Pi

                                  2. Hallo :)

                                    26 × Φ ≈ 42

                                    Annäherungswert ...

                                    Ja da wird mir doch gleich der Unterschied zwischen Buchstabe
                                    und diakritischem Zeichen verständlich.

                                    Mein Oberguru schimpft immer fürchterlich mit mir,
                                    wenn ich  = statt ≈ verwende, das hat bestimmt den gleichen Grund.

                                    mfg
                                    cygnus

                                    --
                                    Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat in der Wüste einen Haken ...
                              3. @@KurtZ:

                                PS: Sind die Deutschen (und beeinflussbare Randvölker ;) die einzigen die bei der 7 einen Querstrich setzen?

                                Oder bei z, was auch andere verwirren dürfte. Im Polnischen ist ƶ eine Variante für ż.

                                Live long and prosper,
                                Gunnar

                                --
                                Erwebsregel 208: Manchmal ist das einzige, was gefährlicher als eine Frage ist, eine Antwort.
                    2. Hallo :)

                      Und die Frau vom Macho ist die Matscharine, oder?

                      Es etablieren sich gerade Bitch und Chick. Liest du keine T-Shirts?

                      Au, das ist jetzt peinlich.
                      Auf dem letzten T-Shirt, das ich gelesen habe, stand POZILEI

                      Außerdem bleibt zu hoffen, dass der Beitrag, auf den ich gerade antworte, nicht auch ein Ergebnis mangelnder Lust war, obwohl er fast den Anschein erweckt. Eine deutliche Kennzeichnung wäre beim nächsten Mal auch nicht schlecht.

                      Ach na ja ... Deine Antwort wiegt alle Unlust auf.

                      Ich bin übrigens regelmäßig und zu unterschiedlichen Zeiten hier, eben bei sich bietender Gelegenheit. Das machen wahrscheinlich die meisten so. Du nicht?

                      Nein.
                      Ich bin unregelmäßig und zu immer den gleichen Zeiten hier, eben nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit, sondern nur in den Arbeitspausen, also meist vor und nach dem Mittagessen, Kaffeetrinken und Abendbrot.

                      Wer den Duden nicht kennt,
                      hat die deutsche Sprache verpennt ???

                      Die zwei letzen Fragen sind im Übrigen leider zu schmal geraten, um sie entziffern zu können.

                      Blödes Forenscript aber auch.

                      Oh, das kenne ich gar nicht. Mir sind da nur Ligaturen und die üblichen diakritischen Zeichen bekannt, die wir ja auch teilweise einsetzen.

                      Nun, das kritische Zeugs was ich meine befindet sich nicht auf meiner Tastatur, ich könnte Dir aber mal ein Dia von einem Ortsschild zeigen, damit Du den diakritischen Zustand beurteilen kannst.

                      Selbst der einzig fremdartig wirkende Zeichen der isländischen und der färöischen Sprache entpuppt sich letztlich nur als abgewandelte Schreibweise.

                      Ja der Zeichen ist wirklich fremdartig.
                      Bist du unlustig?

                      mfg
                      cygnus

                      --
                      Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat in der Wüste einen Haken ...
                      1. Hallo.

                        Ach na ja ... Deine Antwort wiegt alle Unlust auf.

                        Ist das Heuschnupfen, oder was pinselt da gerade meine Nase?

                        Ich bin übrigens regelmäßig und zu unterschiedlichen Zeiten hier, eben bei sich bietender Gelegenheit. Das machen wahrscheinlich die meisten so. Du nicht?
                        Nein.
                        Ich bin unregelmäßig und zu immer den gleichen Zeiten hier, eben nicht bei jeder sich bietenden Gelegenheit, sondern nur in den Arbeitspausen, also meist vor und nach dem Mittagessen, Kaffeetrinken und Abendbrot.

                        Von jeder sich bietenden Gelegenheit hatte zwar nichts gesagt, aber ich bin sicher öfter oder länger hier.

                        Nun, das kritische Zeugs was ich meine befindet sich nicht auf meiner Tastatur, ich könnte Dir aber mal ein Dia von einem Ortsschild zeigen, damit Du den diakritischen Zustand beurteilen kannst.

                        Ich fühle mich sehr geehrt, dass mir ein solches Urteil zutraust. Und Urlaubsfotos sehe ich mir natürlich auch gern an.

                        Selbst der einzig fremdartig wirkende Zeichen der isländischen und der färöischen Sprache entpuppt sich letztlich nur als abgewandelte Schreibweise.

                        Ja der Zeichen ist wirklich fremdartig.
                        Bist du unlustig?

                        Eher unkonzentriert. Pathologisch. In der nächsten Woche beginne ich eine Therapie dagegen.
                        MfG, at

                        1. Hallo :)

                          Ach na ja ... Deine Antwort wiegt alle Unlust auf.

                          Ist das Heuschnupfen, oder was pinselt da gerade meine Nase?

                          Menschen mit Pinselallergie sind etwas sehr Seltenes
                          und ein wertvoller Bestandteil unserer Gesellschaft.
                          Schön, dass es Dich gibt.
                          Danke, dass Du da bist !

                          Eher unkonzentriert. Pathologisch. In der nächsten Woche beginne ich eine Therapie dagegen.

                          Und warum nicht gleich heute?

                          mfg
                          cygnus

                          --
                          Die Sache mit der Angel und dem  ><o(((°>  hat in der Wüste einen Haken ...
                          1. Hallo.

                            Menschen mit Pinselallergie sind etwas sehr Seltenes
                            und ein wertvoller Bestandteil unserer Gesellschaft.

                            Das sehen Dachse ganz ähnlich.

                            Schön, dass es Dich gibt.
                            Danke, dass Du da bist !

                            Ich mag dich auch.

                            Eher unkonzentriert. Pathologisch. In der nächsten Woche beginne ich eine Therapie dagegen.
                            Und warum nicht gleich heute?

                            • Diagnose erst mit Laborwerten abgeschlossen
                            • Medikamente vermutlich nicht vorrätig
                            • Persönliche Gründe
                              Du darfst mir ruhig Glück wünschen.
                              MfG, at
                            1. Kurtz gegrüßt

                              Du darfst mir ruhig Glück wünschen.

                              Viel Glück !!!

                              Grüße
                               Kurt

                              1. Hallo.

                                Du darfst mir ruhig Glück wünschen.

                                Viel Glück !!!

                                Danke, ich weiß das wirklich zu schätzen.
                                MfG, at

                                1. Beste Wünsche auch von mir!

                                  1. Hallo.

                                    Beste Wünsche auch von mir!

                                    Vielen Dank. Aber so schlimm wird es sicher auch nicht werden.
                                    MfG, at

  3. Hi,

    Großes ß nun internationale Norm

    Du meinst sicher: Großes ẞ nun internationale Norm ;-)

    Viele Grüße,
    Christian

    1. Gudn!

      Du meinst sicher: Großes ẞ nun internationale Norm ;-)

      Richtig :)

      Ansätze gibts hier, es sind durchaus ansprechende dabei.

      Gruß aus Fürth in Mittelfranken,
      Samoht

      --
      fl:| br:> va:) ls:< n4:( ss:) de:] js:| mo:}
  4. hi,

    Großes ß nun internationale Norm

    Aber so richtig gesehen hats noch keiner oder?
    Und überhaupt: Warum nicht!? Warum nicht auch casesensitive Ziffern? Unicode machts doch möglich! Großes Komma, kleines Komma... es lebe das große Ausrufezeichen!

    Viele Grüße,
    Horst Haselhuhn

    1. Hallo,

      Aber so richtig gesehen hats noch keiner oder?

      Doch, diverse Interessierte und vor allem Betroffene haben sich schon vor Jahr und Tag Schriften installiert, die das unterstützen. ;)

      Und überhaupt: Warum nicht!? Warum nicht auch casesensitive Ziffern?

      Im Prinzip gibt's das schon mit unterschiedlichen Versal- und Mediävalziffern in den diversen Schrifttypen. Im derzeitigen Web wären extra Unicode-Zeichen durchaus praktischer.

      Tim

      1. Hallo,

        Aber so richtig gesehen hats noch keiner oder?

        Doch, diverse Interessierte und vor allem Betroffene haben sich schon vor Jahr und Tag Schriften installiert, die das unterstützen. ;)

        jaja, so ist das mit mir altmodischen, konservativen, stinkigen Bock und alten Knacker ;-)

        Immerhin hab ich mittlerweile ein OS, was das Euro-Zeichen hergibt...
        Test: €
        Ergebnis: In der Vorschau stimmts.

        Viele Grüße,
        Horst Haselhuhn