Siechfred: Notebook als Privatmann kaufen, aber buchhalterisch abrechnen

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Deshalb meine Idee mit dem Notebookkauf. Es wäre schon ein "Gewinn" für mich jetzt ein Notebook zu erhalten.

Das glaube ich gern :)

Ausreichend nicht, aber die Raten bekäme er auf jeden Fall bezahlt.

Warum belässt Du es nicht bei der Ratenzahlung?

Doch. Er kann sich momentan keine 2500 Euro als Kaufmann leisten, leider.
Als Privatmann aber die Raten. Die Bonität ist bei ihm in Ordnung.

Verstehe ich nicht. Dann soll er Dir das Geld geben, bei ihm ist das buchhalterisch eine Privateinlage, die erstmal nix mit Steuern zu tun hat.

"Es stellt sich dann natürlich die Frage, wie ich dieses buchhalterisch verrechnen soll. Wenn es eine Privatentnahme ist, müsste ich entsprechend ca. 30 % Steuern darauf zahlen."

Nee, so pauschal ist das nicht richtig. Er versteuert seinen Überschuss, fertig. Wie er ihn verwendet, ist zunächst mal nebensächlich. Selbst wenn er mehr entnimmt als er verdient hat, leidet höchstens seine Liquidität, aber Steuern zahlt er als Einzelunternehmer darauf nicht. Und dass er bei der ganzen Geschichte an § 34a EStG denkt, ist unwahrscheinlich, da dieser im genannten Fall frühestens für das Jahr 2009 (also in 2010) greifen könnte.

Er kauft es doch als Privatmann, als Firma gibt es ja keinen Ratenkauf.
Und führt es seiner Firma zu, die es mir als "Bezahlung" gibt.

Damit läge ein "tauschähnlicher Umsatz" vor, was eventuelle umsatzsteuerliche Konsequenzen auf beiden Seiten haben könnte. Andere Frage: Warum nimmt der Typ nicht einfach ein Darlehen auf und zahlt Dir Deine Kohle am Stück? Bonität ist ja vorhanden, schreibst Du...

So wie ich das jetzt verstehe, müsste ich zu den 2500 Euro noch 30% hinzufügen.

Nein, musst Du nicht!

Siechfred

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Hinter den Kulissen passiert viel mehr, als man denkt, aber meistens nicht das, was man denkt.