gmx - mail-domain - absenderadresse (outlook - öh)
frankx
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Der Martin
0 frankx
Hellihello
"normalerweise" ist doch die Mailadresse völlig unabhängig von den Zugangsdaten zum smtp-Server. Das klappt bei mir auch, Thunderbird zB. sendet standarmäßig ja sowieso nur über einen SMTP-Account raus, auch wenn man mehrere unterschiedliche Mailadressen eingerichtet hat.
Bei der Kombination Outlook/GMX-Maildomain klappt das aber irgendwie nicht. Wenn im Outlook die "Absenderadresse" nicht ident mit den "Anmeldenamen" ist, dann geht das Versenden von Mails nicht. Das gleich kann ich aber problemlos mit einem einfache Strato-Account zB. machen.
Hat jemand ähnliche Erfahrungen, oder kann mir jemand erklären, wieso? Checkt GMX die "Absenderadresse"? Es geht übrigens nicht darum, hier eine Mailadresse zu "verdecken", sondern auf eine Mailadresse einer neuen Domain umzustellen. Die neue Domain hat eben keine eigenen POP-Account.
Dank und Gruß,
Hallo,
"normalerweise" ist doch die Mailadresse völlig unabhängig von den Zugangsdaten zum smtp-Server.
völlig richtig.
Das klappt bei mir auch, Thunderbird zB. sendet standarmäßig ja sowieso nur über einen SMTP-Account raus, auch wenn man mehrere unterschiedliche Mailadressen eingerichtet hat.
Naja, das Schöne am T-Bird ist doch, dass er so flexibel ist und mehrere Mailadressen pro Account verwalten kann. Aber ja, normalerweise verwendet er innerhalb eines Accounts immer dieselbe Absenderadresse und immer dieselben Mailserver-Zugangsdaten.
Bei der Kombination Outlook/GMX-Maildomain klappt das aber irgendwie nicht. Wenn im Outlook die "Absenderadresse" nicht ident mit den "Anmeldenamen" ist, dann geht das Versenden von Mails nicht.
Ich bin jetzt nicht der Experte für Outlook, aber nach all meinen bisherigen Erfahrungen kann Outlook -ebenso wie Outlook Express- sehr gut zwischen dem Anmeldenamen und der Mailadresse unterscheiden.
Checkt GMX die "Absenderadresse"?
Selbstverständlich, das tun alle namhaften Provider. Wenn du eine Absenderadresse angibst, die nicht dem Account zugeordnet ist, mit dem du dich beim SMTP-Server authentifizierst, geht der Versand in die Binsen.
Es geht übrigens nicht darum, hier eine Mailadresse zu "verdecken", sondern auf eine Mailadresse einer neuen Domain umzustellen. Die neue Domain hat eben keine eigenen POP-Account.
Sondern?
Dann kannst du vermutlich auch keine Mails unter dieser Absenderadresse oder -domain verschicken. Ich habe als Funkamateur auch eine Mailadresse ****@darc.de, die aber kein eigenes Postfach hat, sondern nur ein Forwarder ist. Unter dieser Adresse kann ich daher auch keine Mails versenden.
So long,
Martin
Hellihello
Naja, das Schöne am T-Bird ist doch, dass er so flexibel ist und mehrere Mailadressen pro Account verwalten kann. Aber ja, normalerweise verwendet er innerhalb eines Accounts immer dieselbe Absenderadresse und immer dieselben Mailserver-Zugangsdaten.
Na bei mir hat er einen "zentralen" SMTP-Account. Mails von mail@example2.com werden mit dieser Absenderadresse versandt, aber über den SMTP-Server mail.example1.com versandt. Kann man auch anders einrichten, aber muss ja nicht.
Bei der Kombination Outlook/GMX-Maildomain klappt das aber irgendwie nicht. Wenn im Outlook die "Absenderadresse" nicht ident mit den "Anmeldenamen" ist, dann geht das Versenden von Mails nicht.
Ich bin jetzt nicht der Experte für Outlook, aber nach all meinen bisherigen Erfahrungen kann Outlook -ebenso wie Outlook Express- sehr gut zwischen dem Anmeldenamen und der Mailadresse unterscheiden.
Ja, genau. Geht. Hab schon spasseshalber Mails mit Absender Altkanzler@Seinnachname-example.com verschickt. SMTP-Server meine Strato-Billig-Domain, Mail-Client "Outlook".
Selbstverständlich, das tun alle namhaften Provider. Wenn du eine Absenderadresse angibst, die nicht dem Account zugeordnet ist, mit dem du dich beim SMTP-Server authentifizierst, geht der Versand in die Binsen.
Naja, nicht bei meine-strato-domain-example.com zB.
Es geht übrigens nicht darum, hier eine Mailadresse zu "verdecken", sondern auf eine Mailadresse einer neuen Domain umzustellen. Die neue Domain hat eben keine eigenen POP-Account.
Sondern?
Dann kannst du vermutlich auch keine Mails unter dieser Absenderadresse oder -domain verschicken. Ich habe als Funkamateur auch eine Mailadresse ****@darc.de, die aber kein eigenes Postfach hat, sondern nur ein Forwarder ist. Unter dieser Adresse kann ich daher auch keine Mails versenden.
Doch, wie o.g., arbeite ich aus beruflichen Gründen mit mehreren Mailaccounts, die zT. (s. Thunderbird) über ein und denselben SMTP-Server versandt werden, auch wenn es unterschiedliche Absender-Mailadressen sind
Aber vielleicht reagieren die Umsonst-Mailadressen (GMX) ja anders als die der eigenen Domains?
Dank und Gruß,
Moin!
Ja, genau. Geht. Hab schon spasseshalber Mails mit Absender Altkanzler@Seinnachname-example.com verschickt. SMTP-Server meine Strato-Billig-Domain, Mail-Client "Outlook".
Das funktioniert solange gut, wie sich der Besitzer bzw. DNS- oder Mail-Admin dieser Domain, die du als Absender angibst, nicht drum kümmert. Sobald er aber Validierungsverfahren wie Domainkeys oder SPF einsetzt, wirst du eventuell merken, dass einige Mailserver deine Mails nicht mehr annehmen - und bei anderen Mailservern landen deine Mails im Spam, weil sie von nicht autorisierten Mailservern gesendet wurden.
Selbstverständlich, das tun alle namhaften Provider. Wenn du eine Absenderadresse angibst, die nicht dem Account zugeordnet ist, mit dem du dich beim SMTP-Server authentifizierst, geht der Versand in die Binsen.
Naja, nicht bei meine-strato-domain-example.com zB.
Warum Strato den allgemeinen Versand zuläßt, entzieht sich im Detail meiner Kenntnis. Mutmaßlich hat sich bislang noch keiner ihrer Kunden beim Spamversand ausreichend krass danebenbenommen.
Doch, wie o.g., arbeite ich aus beruflichen Gründen mit mehreren Mailaccounts, die zT. (s. Thunderbird) über ein und denselben SMTP-Server versandt werden, auch wenn es unterschiedliche Absender-Mailadressen sind
Aber vielleicht reagieren die Umsonst-Mailadressen (GMX) ja anders als die der eigenen Domains?
GMX hat aufgrund der kostenlosen Dienstleistung ein extremes Interesse daran, nicht als Spamversender benutzt zu werden. Gewisse Mindestanforderungen an die Mail bestehen deshalb - u.A. die Verpflichtung, nur mit der Mailadresse zu senden, die zum Account gehört.
Grundsätzlich sollte man immer über die Mailserverinfrastruktur versenden, über die man die Mails auch empfängt.
- Sven Rautenberg
Hellihello Sven,
jau,
Das funktioniert solange gut, wie sich der Besitzer bzw. DNS- oder Mail-Admin dieser Domain, die du als Absender angibst, nicht drum kümmert.
Naja, wenn ich drei Domains bei strato habe, ist es ja immer post.strato.de oder smtp.strato.de, variieren tut lediglich der Benutzername, mit dem ich mit beim Versand beim smtp-server authentifiziere. Das kann dann ich@example.de sein, ich2@example.de oder ich@example2.de. Ich hab nochmal im Thunderbird geschaut, der sagt, man könne auch einen smtp-Account für alle Konten nehmen, das ginge aber nicht immer.
Abgesehen davon: der Versand via PHPs Mailfunktion funktioniert doch auch über stratos smtp-Server. So gesehen, könnte es dem Server doch auf eine Art egal sein oder muss es ihm doch sein, ob die Authentifizierung über einen validen Kundenaccount oder über eine Datei in einem validierten Verzeichnis erfolgt. Nur weil die Datei in wasweißich /var/www/example.de/httpdocs liegt, muss ich als "From: " beim Mailen via PHP doch nicht irgendwas@example.de angeben, sondern könnte doch auch irgendwas@meineanderedomainbeistratoodersonstwo.de angeben, oder?
Sobald er aber Validierungsverfahren wie Domainkeys oder SPF einsetzt, wirst du eventuell merken, dass einige Mailserver deine Mails nicht mehr annehmen - und bei anderen Mailservern landen deine Mails im Spam, weil sie von nicht autorisierten Mailservern gesendet wurden.
Der Empfägner weiß doch aber nicht, ob ich mich beim Strato Smtp-Server mit Kundenaccount1@meineeinedomain.de angemeldet habe oder Kundenaccont2@meinezweitedomain.de, oder?
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Selbstverständlich, das tun alle namhaften Provider. Wenn du eine Absenderadresse angibst, die nicht dem Account zugeordnet ist, mit dem du dich beim SMTP-Server authentifizierst, geht der Versand in die Binsen.
So dachte ich früher, bis mich dann ein kleiner Hoster dann mal "belehrte", dass die "From"-Angabe fikitiv und frei wählbar wäre. Seitdem glaubte ich das, vorher glaubte ich o.g. (;-).
Warum Strato den allgemeinen Versand zuläßt, entzieht sich im Detail meiner Kenntnis. Mutmaßlich hat sich bislang noch keiner ihrer Kunden beim Spamversand ausreichend krass danebenbenommen.
Wie gesagt, es muss ja kein Spam sein. Mittlerweile habe ich einige Domains nur mit Forwarding eingerichtet und Eintrag im A-Record. Ist am billigsten. Es ist aber aus kommunikationstechnischer Sicht für mich manchmal vielleicht sinnvoll. dennoch info@meinedomainohneemailmodul.de auch als Absender zu nutzen.
GMX hat aufgrund der kostenlosen Dienstleistung ein extremes Interesse daran, nicht als Spamversender benutzt zu werden. Gewisse Mindestanforderungen an die Mail bestehen deshalb - u.A. die Verpflichtung, nur mit der Mailadresse zu senden, die zum Account gehört.
Grundsätzlich sollte man immer über die Mailserverinfrastruktur versenden, über die man die Mails auch empfängt.
Leuchtet ein. In der Regel hat "man" ja auch nur eine oder zwei Domains. In dem Fall dachte ich halt, könnte ich das Mailmodul für die neuen example-ohne-minuszeichen.de sparen, da die mail-only-domain example-mit-minuszeichen.de schon bei gmx existiert, aber die ohne als neue adresse genutzt werden möchte vom Kunden.
Dank und Gruß,
Moin!
Das funktioniert solange gut, wie sich der Besitzer bzw. DNS- oder Mail-Admin dieser Domain, die du als Absender angibst, nicht drum kümmert.
Naja, wenn ich drei Domains bei strato habe, ist es ja immer post.strato.de oder smtp.strato.de, variieren tut lediglich der Benutzername, mit dem ich mit beim Versand beim smtp-server authentifiziere. Das kann dann ich@example.de sein, ich2@example.de oder ich@example2.de. Ich hab nochmal im Thunderbird geschaut, der sagt, man könne auch einen smtp-Account für alle Konten nehmen, das ginge aber nicht immer.
Das entspricht ja meiner Forderung, für den Versand die Mailinfrastruktur zu nutzen, die der Domain zugeordnet ist.
Abgesehen davon: der Versand via PHPs Mailfunktion funktioniert doch auch über stratos smtp-Server. So gesehen, könnte es dem Server doch auf eine Art egal sein oder muss es ihm doch sein, ob die Authentifizierung über einen validen Kundenaccount oder über eine Datei in einem validierten Verzeichnis erfolgt. Nur weil die Datei in wasweißich /var/www/example.de/httpdocs liegt, muss ich als "From: " beim Mailen via PHP doch nicht irgendwas@example.de angeben, sondern könnte doch auch irgendwas@meineanderedomainbeistratoodersonstwo.de angeben, oder?
Sobald er aber Validierungsverfahren wie Domainkeys oder SPF einsetzt, wirst du eventuell merken, dass einige Mailserver deine Mails nicht mehr annehmen - und bei anderen Mailservern landen deine Mails im Spam, weil sie von nicht autorisierten Mailservern gesendet wurden.
Der Empfägner weiß doch aber nicht, ob ich mich beim Strato Smtp-Server mit Kundenaccount1@meineeinedomain.de angemeldet habe oder Kundenaccont2@meinezweitedomain.de, oder?
Nein, aber er weiß, welche Absenderdomain benutzt wird, und er sieht die IP des ausliefernden Mailservers. Wenn diese Kombination nicht zusammenpaßt, weil die Maildomain per DNS explizit veröffentlicht, welche IPs autorisiert sind (und deine IP das nicht ist), werden Mails abgelehnt werden.
SPF ist zumindest für dieses Negativergebnis als Spamabwehr relativ geeignet, weil es allen legitimen Domaininhabern erlaubt, zu beschränken, wer ihre Domain zum Mailversand nutzt.
Kein effektives Mittel ist es allerdings gegen Spam von den großen Freemailern. Insbesondere bei Google treiben sich ausreichend schwarze Userschafe rum, die deren Infrastruktur zum Spammen benutzen - und natürlich von den positiven SPF- und Domainkeys-Einträgen profitieren. Zusätzlich kann man deren Mailserver auch nicht einfach pauschal auf eine Blacklist setzen, weil es leider ausreichend legitime Nutzer gibt. Da hilft dann nur noch eine individuelle Inhaltsanalyse im eigenen Mailclient.
Selbstverständlich, das tun alle namhaften Provider. Wenn du eine Absenderadresse angibst, die nicht dem Account zugeordnet ist, mit dem du dich beim SMTP-Server authentifizierst, geht der Versand in die Binsen.
So dachte ich früher, bis mich dann ein kleiner Hoster dann mal "belehrte", dass die "From"-Angabe fikitiv und frei wählbar wäre. Seitdem glaubte ich das, vorher glaubte ich o.g. (;-).
Es gibt unterschiedliche From-Angaben. Die eine ist im SMTP-Dialog als Absenderangabe für den Mailserver gedacht. Die zweite steht im Mailtext, genauer im Mailtextheader - wobei der Header vom Mailserver üblicherweise mindestens um weitere Received-Zeilen ergänzt wird, und ggf. auch offensichtliche Falschangaben wie eben abweichende From-Adressen korrigiert werden können.
Warum Strato den allgemeinen Versand zuläßt, entzieht sich im Detail meiner Kenntnis. Mutmaßlich hat sich bislang noch keiner ihrer Kunden beim Spamversand ausreichend krass danebenbenommen.
Wie gesagt, es muss ja kein Spam sein. Mittlerweile habe ich einige Domains nur mit Forwarding eingerichtet und Eintrag im A-Record. Ist am billigsten. Es ist aber aus kommunikationstechnischer Sicht für mich manchmal vielleicht sinnvoll. dennoch info@meinedomainohneemailmodul.de auch als Absender zu nutzen.
Forwarding ist potentiell "böse"[TM]. Es erfordert, dass sämtliche Spamfiltermaßnahmen schon auf dem allerersten Mailserver stattfinden, an den die Mail ursprünglich geht, und dass garantiert werden kann, dass alle nachfolgenden Mailserver keinerlei Mailfilterung mehr durchführen, die zur Ablehnung der Maillieferung führen könnten. Andernfalls hast du eine wunderschöne Backscatter-Maschine gebaut.
Eines der Problemfälle ist, dass SPF nicht mehr pauschal angewendet werden darf, sondern die IP der weiterleitenden Mailinfrastruktur als Ausnahme von der SPF-Prüfung ausgenommen werden muß.
Unter dem Strich sollte Forwarding also nur angewendet werden, wenn man die volle Kontrolle über alle beteiligten Mailserver gewährleisten kann, insbesondere über deren Spamfilterverhalten.
Da mittlerweile eigentlich alle Mailprogramme mit mehreren Accounts umgehen können, kann ich kaum Begründungen nachvollziehen, warum Forwarding plausibel sein sollte.
- Sven Rautenberg
Hellihello
Da mittlerweile eigentlich alle Mailprogramme mit mehreren Accounts umgehen können, kann ich kaum Begründungen nachvollziehen, warum Forwarding plausibel sein sollte.
Zumindest wenn man mehrere oder viele Domains hat, fragt man sich vielleicht, warum man (aus Kostengruenden) denn ueberall noch fuer EuroEuro EMaildienst dazumieten soll.
Insbesondere, wenn es nur um selten genutzte info@example.com geht, die fuers impressum oder sonstwas dienen.
Das aber nur der finanzielle Teil. Zusammengenommen mit den von Dir beschrieben technischen Ablaeufen, Reiheschaltung von Spamfilter zum eigenen Schutz, Gefahr, dass in dem Fall erwuenschte Newsletter einen Teil der Empfaenger wegen deren Spamfilter nicht erreichen koennten, also doch bei Tecspace das Mailmodul dazubuchen.
- Sven Rautenberg
Dank und Gruß,