heinetz: Einschränkung von mobilen Websites

Hallo Forum,

mir fällt gerade nicht ein, warum ...

Ich entwickel gerade die "mobile optimized" Version für die Website meines Kunden. Konkret bedeutet das, dass bei erkennung eines mobilen Browsers eine Umleitung von www.example.org nach mobil.example.org erfolgt und der Content der Website in einem anderen Layout dargestellt wird.

Auf der Website gibt es einen sensiblen Kundenbereich, in dem der  angemedeldete User bestimmte Dinge tun kann, wie z.B. seine Stammdaten ändern. Im Grunde stricht aus meiner Sicht nicht dagegen, auch diesen Bereich mobil verfügbar zu machen. Trotzdem bin ich unsicher.

Gibt es Gründe, die dagegen sprechen?

Denn wenn man sich z.B. wap.ebay.de ansieht, funktionieren dort wesentliche Dinge nicht, wie z.B. einen erstandenen Artikel per Paypal zu bezahlen. Das kann ich mir nicht erklären. Zumal ich als mobiler User von der mobilen auf die Desktop-Version wechseln kann, um diese Aktionen von dort auszuführen.

Was kann das für einen Grund haben?

beste gruesse,
heinetz

  1. Ich entwickel gerade die "mobile optimized" Version für die Website meines Kunden. Konkret bedeutet das, dass bei erkennung eines mobilen Browsers eine Umleitung von www.example.org nach mobil.example.org erfolgt und der Content der Website in einem anderen Layout dargestellt wird.

    Sowas find ich als Mobilnutzer grundsätzlich immer Scheiße. Mein mobiler Browser ist durchaus in der Lage, eine normale Webseite anständig darzustellen. Das kann fast jedes Smartphone. Da will ich keine abgespeckte Version vorgesetzt bekommen. Wenn, dann möchte ich ggf. die Wahl haben, aber keinen Zwang.

    WAP? Gibt's echt noch Leute, die sowas nutzen?

    My 2 cents

    1. Ich baue selbst auch mobile Webseiten - solange die "mobile" Seite nur in Sachen Darstellung (überflüssige Grafiken, etc.) abgespeckt ist, finde ich das durchaus sinnvoll, insbesondere um Traffic zu sparen und auf dem kleinen Display eine bessere Usability zu ermöglichen. Insbesondere die zusätzlichen Möglichkeiten bei modernen Smartphones (offline App, Geolocation, etc.) kann man so auch viel gezielter einsetzen.

      Eine Zwangsumleitung ohne die Möglichkeit, per Cookie dauerhaft zu entscheiden, die Desktop-Variante zu bekommen, halte ich aber ebenfalls für falsch.

      Und es überrascht mich auch, aber viele Leute laufen noch mit Handys rum, die gerade mal WAP2.0 und HTML2.0 können (ältere Blackberrys, leistungsschwächere Nokia) - und gehen damit noch überraschender sogar ins Internet.

      Gruß, LX

      --
      RFC 1925, Satz 3: Mit ausreichendem Schub fliegen Schweine ganz wunderbar. (...)
      1. Ich baue selbst auch mobile Webseiten - solange die "mobile" Seite nur in Sachen Darstellung (überflüssige Grafiken, etc.) abgespeckt ist, finde ich das durchaus sinnvoll, insbesondere um Traffic zu sparen und auf dem kleinen Display eine bessere Usability zu ermöglichen. Insbesondere die zusätzlichen Möglichkeiten bei modernen Smartphones (offline App, Geolocation, etc.) kann man so auch viel gezielter einsetzen.

        Ich hab nix dagegen, wenn zusätzliche Versionen angeboten werden. Aber "wir leiten einfach alle Mobilgeräte zur abgespeckten Version um", find ich bescheuert. Solche Seiten verlasse ich dann in der Regel auch direkt wieder, wenn es dort nicht direkt einen deutlich sichtbaren "zur Vollversion wechseln"-Link gibt.

        Wenn man schon "erkennt", dass es ein Mobilgerät ist, finde ich eine Auswahlseite "Möchten Sie unsere Mobilversion oder unsere Vollversion sehen?" evtl. noch sinnvoll...

        Dank Flatrate und modernem Android-Handy möchte ich allerdings nicht grundsätzlich nur mit einer abgespeckten Variante "abgespeist" werden, nur weil ich mobil unterwegs bin...

  2. Das liegt vermutlich daran, dass Man-in-the-Middle-Angriffe auf SSL-Verbindungen im mobilen Internet viel leichter machbar sind. Daran ändern aber auch die Desktop-Seiten nichts.

    Gruß, LX

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    RFC 1925, Satz 3: Mit ausreichendem Schub fliegen Schweine ganz wunderbar. (...)
    1. Moin!

      Das liegt vermutlich daran, dass Man-in-the-Middle-Angriffe auf SSL-Verbindungen im mobilen Internet viel leichter machbar sind. Daran ändern aber auch die Desktop-Seiten nichts.

      Das Argument würde durchaus an Gewicht gewinnen, wenn es nicht nur behaupten, sondern mindestens auch Hinweise auf mögliche Belege enthalten würde.

      - Sven Rautenberg

      1. Hi, Sven!

        Such mal nach "GPRS Security". Was Du mit dem Suchbegriff findest, sollte als Beleg genügen.

        Gruß, LX

        --
        RFC 1925, Satz 3: Mit ausreichendem Schub fliegen Schweine ganz wunderbar. (...)