Herbie: SSD so langlebig wie HDD

Hallo, ich spiele gerade mit dem Gedanken alles auf SSD umzustellen.

Allerdings, wie sieht das mit Langlebigkeit aus. Bisher hiess es doch immer Chips besässen nur eine begrenzte Menge an Schreibzyklen. Wenn ich nun bedenke, dass ich noch IDE-festplatten besitze, die mehr als 20 Jahre und unzählige Formatierungen hinter sich haben, frage ich mich ob SSD  da mithalten kann. Ganz zu schweigen von meinen miserabelen Lagerbedingungen. Teilweise in der Garage bei Frost genau wie im Sommer bei 40 Grad.

Auch wenn ich immer wieder lese, dass viele von euch schon einen Plattencrash hinter sich haben, muss ich sagen ist mir nur ein einziges Mal passiert, obwohl ich die Dinger echt nicht pleglich behandele.

Wie siehts nun mit den Schreibzyklen aus?

Herbie

  1. Wie siehts nun mit den Schreibzyklen aus?

    bewegen sich m.W. jenseits von gut und böse - also so viel, daß ein Leben nicht reicht, um die zu verbrauchen. Problematischer ist da der Preis. Dafür kann man sich so einige Sicherungsplatten kaufen - wenn es nur darum geht. Der eigentliche Vorteil ist ja wohl die Schnelligkeit im Alltagsgebrauch.

    1. Moin Moin!

      Wie siehts nun mit den Schreibzyklen aus?

      bewegen sich m.W. jenseits von gut und böse - also so viel, daß ein Leben nicht reicht, um die zu verbrauchen.

      Und trotzdem fallen SSDs auch mal aus. Das muß nicht unbedingt am Flash liegen, manchmal ist auch einfach die Bananaware-Firmware schuld. Meine Kollegin hat ihre SSD so ungefähr zwei Monate gehabt, dann hat sich das Ding tot gestellt. Seitdem arbeitet sie wieder mit einer Festplatte.

      Alexander

      --
      Today I will gladly share my knowledge and experience, for there are no sweeter words than "I told you so".
      1. Hi.

        Meine Kollegin hat ihre SSD so ungefähr zwei Monate gehabt, dann hat sich das Ding tot gestellt.

        Du nennst deine Kollegin „Ding“? Macho!

        Schönen Sonntag noch!
        O'Brien

        --
        "Haalloo! Willkommen in der Show! Ihr kommt spät, aber es sind noch Plätze frei."
        1. Moin Moin!

          Meine Kollegin hat ihre SSD so ungefähr zwei Monate gehabt, dann hat sich das Ding tot gestellt.

          Du nennst deine Kollegin „Ding“? Macho!

          *g*

          Wenn sich die Kollegin plötzlich nicht mehr rühren würde, käme doch etwas Panik auf. Gestern morgen murmelte sie breit grinsend "Noch 320 Tage ..." (bis zur Rente). Und nach dem einen oder anderen Jahrzehnt im Haus, das Verrückte macht, gönne ich ihr wirklich jeden Tag ihrer Rente, mit etwas Neid und viel Sorge aufgrund der riesigen Wissenslücke, die sie hinterlassen wird.

          Alexander

          --
          Today I will gladly share my knowledge and experience, for there are no sweeter words than "I told you so".
    2. Wie siehts nun mit den Schreibzyklen aus?

      bewegen sich m.W. jenseits von gut und böse - also so viel, daß ein Leben nicht reicht, um die zu verbrauchen. Problematischer ist da der Preis. Dafür kann man sich so einige Sicherungsplatten kaufen - wenn es nur darum geht. Der eigentliche Vorteil ist ja wohl die Schnelligkeit im Alltagsgebrauch.

      Das ist wohl der erste ordentliche Beitrag den ich von dir lesen.

      1. Hi.

        bewegen sich m.W. jenseits von gut und böse - also so viel, daß ein Leben nicht reicht, um die zu verbrauchen. Problematischer ist da der Preis. Dafür kann man sich so einige Sicherungsplatten kaufen - wenn es nur darum geht. Der eigentliche Vorteil ist ja wohl die Schnelligkeit im Alltagsgebrauch.

        Das ist wohl der erste ordentliche Beitrag den ich von dir lesen.

        kann? darf? tue? [1]

        Könnte daran liegen, dass da jemand anderes unter seinem Nick geschrieben hat. Das macht ihn traurig.

        Schönen Sonntag noch!
        O'Brien

        [1] Wobei mir letzteres die Zehennägel aufrollte. Schmerz lass nach.

        --
        "Haalloo! Willkommen in der Show! Ihr kommt spät, aber es sind noch Plätze frei."
        1. Hallo,

          Das ist wohl der erste ordentliche Beitrag den ich von dir lesen.
          Könnte daran liegen, dass da jemand anderes unter seinem Nick geschrieben hat.

          nein, das war der Troll höchstpersönlich.

          Das macht ihn traurig.

          Vielleicht - wenn er plötzlich merkt, dass er mal was Sinnvolles geschrieben hat.

          Ciao,
           Martin

          PS: Gute Besserung an die Zehennägel.

          --
          Der Dienstweg ist die Abkürzung vom Holzweg zur Sackgasse.
          Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
      2. Das ist wohl der erste ordentliche Beitrag den ich von dir lesen.

        Du musst einfach mehr lesen. Ham se dir das nicht in der Schule gesagt?

        1. Hi.

          Das ist wohl der erste ordentliche Beitrag den ich von dir lesen.

          Du musst einfach mehr lesen. Ham se dir das nicht in der Schule gesagt?

          Der war schwach, sehr schwach sogar. Du lässt nach. Rapide. Exponentiell, könnte man sagen.

          Schönen Sonntag noch!
          O'Brien

          --
          "Haalloo! Willkommen in der Show! Ihr kommt spät, aber es sind noch Plätze frei."
          1. Du lässt nach...

            wo war ich denn besser?

  2. Hallo,

    Hallo, ich spiele gerade mit dem Gedanken alles auf SSD umzustellen.
    Allerdings, wie sieht das mit Langlebigkeit aus.

    anscheinend gibt es da noch gravierende Qualitätsunterschiede. Leider sieht man den Dingern von außen nicht an, was da wirklich für Chips verbaut sind und wie lange die wohl halten werden.
    Schau am besten in die Datenblätter und die technischen Informationen der SSD-Hersteller. Gut, Papier ist geduldig, aber irgendwo muss man ja anfangen.

    Bisher hiess es doch immer Chips besässen nur eine begrenzte Menge an Schreibzyklen.

    Das ist auch immer noch so. Aber während die Angaben vor ein paar Jahren noch in der Tausender-Größenordnung lagen, reden manche Fachartikel inzwischen schon von Millionen.

    Wenn ich nun bedenke, dass ich noch IDE-festplatten besitze, die mehr als 20 Jahre und unzählige Formatierungen hinter sich haben, frage ich mich ob SSD da mithalten kann.

    Das ist selbst für herkömmliche Festplatten nicht unbedingt üblich. Ich habe zwar auch noch so ein paar alte Schätzchen, aber meine älteste dürfte so knapp über 10 Jahre alt sein. Generell empfiehlt man, Festplatten nach 3..5 Jahren Betrieb sicherheitshalber auszumustern. Zwar könnten sie noch lange Zeit funktionieren, aber ein Ausfall wird mit zunehmendem Alter immer wahrscheinlicher.

    Ganz zu schweigen von meinen miserabelen Lagerbedingungen. Teilweise in der Garage bei Frost genau wie im Sommer bei 40 Grad.

    Das wiederum stresst die Feinmechanik viel mehr als eine SSD.

    Auch wenn ich immer wieder lese, dass viele von euch schon einen Plattencrash hinter sich haben, muss ich sagen ist mir nur ein einziges Mal passiert, obwohl ich die Dinger echt nicht pleglich behandele.

    Plattencrash im eigentlichen Sinn ... zweimal in rund 20 Jahren, aber bei vielen simultan laufenden Rechnern. Sonstige Ausfälle von Festplatten hatte ich allerdings schon wesentlich mehr.

    Ciao,
     Martin

    --
    Realität ist eine Illusion, die durch Unterversorgung des Körpers mit Alkohol entstehen kann.
    Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
    1. Yerf!

      anscheinend gibt es da noch gravierende Qualitätsunterschiede. Leider sieht man den Dingern von außen nicht an, was da wirklich für Chips verbaut sind und wie lange die wohl halten werden.
      Schau am besten in die Datenblätter und die technischen Informationen der SSD-Hersteller. Gut, Papier ist geduldig, aber irgendwo muss man ja anfangen.

      Testberichte und "Langzeiterfahrung" (wirklich lange Zeit gibts die Teile zwar noch nicht, aber trotzdem gibts da schon n paar Infos) sind die bessere Quelle.

      Die derzeit wohl zuverlässigste SSD ist die Intel Postville. Schon etwas älter aber gute Performance und keine bekannten Macken (außer nem kleinen Problem bei einem Firmwareupdate, ist schon lange behoben). Der Nachfolger, Intel 320 hat nen nervigen Bug der sie plötzlich dazu verleitet der Meinung zu sein nur 8MB groß zu sein...

      Bei der aktuellen Generation galt ne Zeit lang die Crucial M4 als sehr gut, aber die hat wohl auch nen Firmware-Bug... wir momentan dran gearbeitet (nach ca. 5000 Stunden Betriebszeit der SSD solls Abstürze vom PC geben...). Wenn das gelöst ist kann man sie denk ich wieder empfehlen.

      Andererseits hab ich hier bei mir erst vor einiger zeit mein Lager an alten HDDs durgekämmt... die meisten konnte ich wegwerfen wegen Lagerschaden oder defekter Sektoren... die Teile halten auch nicht ewig.

      Gruß,

      Harlequin

      --
      RIP --- XHTML 2
      nur die Besten sterben jung
      1. Hello,

        Andererseits hab ich hier bei mir erst vor einiger zeit mein Lager an alten HDDs durgekämmt... die meisten konnte ich wegwerfen wegen Lagerschaden oder defekter Sektoren... die Teile halten auch nicht ewig.

        Insbesondere, wenn man sie dann regungslos in die Ecke legt. Dann verharzen die Lager. Das ist insbesondere beim Actuator gefährlich, da dessen Antrieb nicht so leistungsstark ist, wie der Spindelmotor. Außerdem benötigt auch eine HDD von Zeit zu Zeit ein "Blockrefresh". Die Cluster werden gelesen und mit voller magnetischer Leistung wieder zurückgeschrieben. Das passiert i.d.R. automatisch beim Betrieb, wo ja die Änderunge eines einzelnen Bytes das Neuschreiben des gesamten Clusters, in dem es sich befindet, zur Folge hat. Ähnlich ist es mit der Spurinformation.

        Mich würde mal interessieren, wieviel Leistung ein SSD im Betrieb erfordert gegenüber einer HDD. Ist das weniger? Oder ist das SSD nur kleiner und schneller als die HDD?

        Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

        Tom vom Berg

        --
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        http://bergpost.annerschbarrich.de
        1. Hallo Tom,

          Mich würde mal interessieren, wieviel Leistung ein SSD im Betrieb erfordert gegenüber einer HDD. Ist das weniger? Oder ist das SSD nur kleiner und schneller als die HDD?

          gehe zum Online-Händler Deiner Wahl, wähle die Kategorie Solid-State-Disks und schau Dir die Infos zu den diversen Modelle an, ein Beispiel.

          Ganz besonders sparsam sind die SSDs, wenn nicht auf sie zugegriffen wird ...

          Freundliche Grüße

          Vinzenz

          1. Hello Vinzenz,

            Ganz besonders sparsam sind die SSDs, wenn nicht auf sie zugegriffen wird ...

            Tja, so wirklich Angaben über die Leistungsaufnahme konnte ich jetzt nicht entdecken. Habe ich sie nur übersehen? Und dann fehlen mir auch immer noch die Vergleichsdaten der HDDs dazu.

            Lohnt es sich, das Geld auszugegen? Sicherlich werden die Teile noch günstiger werden mit der Zeit und auch die Kapazität steigen. Aber werden sie die HDD-Kapazität in naher Zukunft überholen?

            HDDs haben inzwischen 3TB am Stück zu durchaus akzeptablen Preisen, wenn man mal den momentanen Preisansteig wegen der Verknappung durch Werksüberflutungen rausrechnet. Und da die auch immer kleiner werden, benötigen sie im Betrieb auch immer weniger Leistung. Meine erste Platte hat noch fast ein Netzteil für sich alleine gebraucht. Heutige Notebookplatten sind mWn bei (weit) unter 8W angelangt.

            Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

            Tom vom Berg

            --
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            1. Hallo,

              Tja, so wirklich Angaben über die Leistungsaufnahme konnte ich jetzt nicht entdecken. Habe ich sie nur übersehen?

              die sind nicht zu übersehen, wenn man sich die Infos anschaut. Deswegen schrieb ich ja:

              schau Dir die Infos zu den diversen Modelle an

              Weitere Infos zu den Modellen bekommt man, wenn man die entsprechenden Texte anklickt, hier zum Beispiel "mehr Infos" oder "Datenblatt".

              Freundliche Grüße

              Vinzenz

              1. Hi,

                Tja, so wirklich Angaben über die Leistungsaufnahme konnte ich jetzt nicht entdecken. Habe ich sie nur übersehen?
                die sind nicht zu übersehen, wenn man sich die Infos anschaut.

                das stimmt, aber ich finde es bemerkenswert, dass diese Angaben ausgerechnet auf der Datenblatt-Seite fehlen, wo ich eigentlich eine *vollständige* Auflistung der Merkmale erwarten würde.

                Weitere Infos zu den Modellen bekommt man, wenn man die entsprechenden Texte anklickt, hier zum Beispiel "mehr Infos" oder "Datenblatt".

                Und dann sieht man, dass die Werte (4.7W "Stromverbrauch Suchen", gemeint ist vermutlich der normale Kreuz- und Quer-Lesezugriff, und 0.6W "Ruhezustand") durchaus in die gleiche Größenordnung kommen wie bei gängigen 2½"-HDDs.
                Strom sparen durch Einsatz von SSDs scheint also eher eine Illusion zu sein.

                Ciao,
                 Martin

                --
                Success should be measured not so much by the position that one has reached in life,
                but by the obstacles one has overcome while trying to succeed.
                Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
                1. Hallo Martin,

                  Tja, so wirklich Angaben über die Leistungsaufnahme konnte ich jetzt nicht entdecken. Habe ich sie nur übersehen?
                  die sind nicht zu übersehen, wenn man sich die Infos anschaut.

                  das stimmt, aber ich finde es bemerkenswert, dass diese Angaben ausgerechnet auf der Datenblatt-Seite fehlen, wo ich eigentlich eine *vollständige* Auflistung der Merkmale erwarten würde.

                  rate mal, wo ich zuerst nachgeschaut habe ...

                  Freundliche Grüße

                  Vinzenz

            2. Hello,

              jetzt habe ich mal einen Wert gefunden:

              "Die mittlere Leistungsaufnahme bei normaler Belastung liegt bei gemessenen 1,6 Watt. Im Vergleich zu anderen SSDs ist dieser Wert recht hoch, [...]"

              siehe http://www.chip.de/artikel/Samsung-SSD-830-Series-MZ-7PC256-SSD-Test_52250049.html

              Das liest sich allerdings schon recht gut, gerade für den mobilen Bereich.

              Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

              Tom vom Berg

              --
               ☻_
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              http://bergpost.annerschbarrich.de
              1. Moin Moin!

                jetzt habe ich mal einen Wert gefunden:

                "Die mittlere Leistungsaufnahme bei normaler Belastung liegt bei gemessenen 1,6 Watt. Im Vergleich zu anderen SSDs ist dieser Wert recht hoch, [...]"

                Da schmeiß ich auch noch mal ein paar Zahlen dazu, hab gerade einen großeren Stapel rotierenden Rost greifbar, leider keine SSD:

                2,5" SATA 80 GB 5400 RPM Hitachi
                    5 V 700 mA = 3,5 W (laut Aufdruck)

                2,5" PATA 40 GB Toshiba
                    5 V 700 mA = 3,5 W (laut Aufdruck)

                2,5" PATA 5 GB 4200 RPM IBM
                    5 V 500 mA = 2,5 W (laut Aufdruck)

                2,5" PATA 1,5 GB Hitachi
                    5 V 530 mA = 2,65 W (laut Aufdruck)

                3,5" PATA 4,3 GB 5400 RPM Seagate
                    0,8 W Standby / Sleep
                    3,1 W Leerlauf
                    7,0 W Seek
                    Startup: 1,5 A auf der 12 V-Leitung = 18 W
                    (laut Datenblatt)

                3,5" SATA 80 GB 7200 RPM Maxtor gelabelte Seagate
                    7,2 W Leerlauf
                    12,8 W Operating
                    12,4 W Seek
                    Startup: 2,8 A auf der 12 V-Leitung = 33,6 W
                    (laut Datenblatt)
                    5 V 0,72 A + 12 V 0,52 A = 9,84 W
                    (laut Aufdruck)
                    *** das paßt nicht, Seagate! ***

                3,5" SATA 300 GB 7200 RPM Seagate
                    7,2 W Leerlauf
                    12,8 W Operating
                    12,4 W Seek
                    Startup: 2,8 A auf der 12 V-Leitung = 33,6 W
                    (laut Datenblatt)
                    5 V 0,46 A + 12 V 0,56 A = 9,02 W
                    (laut Aufdruck)
                    *** das paßt schon wieder nicht, Seagate! ***

                3,5" SATA 500 GB 7200 RPM Maxtor gelabelte Seagate
                    8,0 W Leerlauf
                    11,0 W Operating
                    10,6 W Seek
                    Startup: 2,8 A auf der 12 V-Leitung = 33,6 W
                    (laut Datenblatt)
                    5 V 0,65 A + 12 V 0,42 A = 8,29 W
                    (laut Aufdruck)
                    *** Seagate scheint ein Mathe-Problem zu haben ... ;-) ***

                3,5" SATA 250 GB 7200 RPM Western Digital (aus Server)
                    1,5 W Sleep
                    1,6 W Standby
                    8,75 W Idle
                    9,5 W Read/Write
                    (laut Datenblatt)
                    5 V 0,92 A + 12 V 0,90 A = 15,4 W
                    (laut Aufdruck)
                    *** ok, weil offenbar nie beide Leitungen gleichzeitig voll belastet werden ***

                3,5" SATA 1 TB 7200 RPM Western Digital "Green"
                    5 V 0,7 A + 12 V 0,55 A = 10,1 W
                    (laut Aufdruck)

                3,5" SCA 9,1 GB HP OEM (vermutlich Quantum; aus Server)
                    5 V 0,85 A + 12 V 1,3A = 19,85 W
                    (laut Aufdruck)

                3,5" SCA 9,1 GB HP OEM (IBM Hitachi Goldstar; aus Server)
                    5 V 0,55 A + 12 V 0,65 A = 10,55 W
                    (laut Aufdruck)

                Alexander

                --
                Today I will gladly share my knowledge and experience, for there are no sweeter words than "I told you so".
                1. Hello Alexander,

                  jetzt habe ich mal einen Wert gefunden:

                  "Die mittlere Leistungsaufnahme bei normaler Belastung liegt bei gemessenen 1,6 Watt. Im Vergleich zu anderen SSDs ist dieser Wert recht hoch, [...]"

                  Da schmeiß ich auch noch mal ein paar Zahlen dazu, hab gerade einen großeren Stapel rotierenden Rost greifbar, leider keine SSD:

                  2,5" SATA 80 GB 5400 RPM Hitachi
                      5 V 700 mA = 3,5 W (laut Aufdruck)

                  2,5" PATA 40 GB Toshiba
                      5 V 700 mA = 3,5 W (laut Aufdruck)

                  2,5" PATA 5 GB 4200 RPM IBM
                      5 V 500 mA = 2,5 W (laut Aufdruck)

                  2,5" PATA 1,5 GB Hitachi
                      5 V 530 mA = 2,65 W (laut Aufdruck)

                  3,5" PATA 4,3 GB 5400 RPM Seagate
                      0,8 W Standby / Sleep
                      3,1 W Leerlauf
                      7,0 W Seek
                      Startup: 1,5 A auf der 12 V-Leitung = 18 W
                      (laut Datenblatt)

                  3,5" SATA 80 GB 7200 RPM Maxtor gelabelte Seagate
                      7,2 W Leerlauf
                      12,8 W Operating
                      12,4 W Seek
                      Startup: 2,8 A auf der 12 V-Leitung = 33,6 W
                      (laut Datenblatt)
                      5 V 0,72 A + 12 V 0,52 A = 9,84 W
                      (laut Aufdruck)
                      *** das paßt nicht, Seagate! ***

                  3,5" SATA 300 GB 7200 RPM Seagate
                      7,2 W Leerlauf
                      12,8 W Operating
                      12,4 W Seek
                      Startup: 2,8 A auf der 12 V-Leitung = 33,6 W
                      (laut Datenblatt)
                      5 V 0,46 A + 12 V 0,56 A = 9,02 W
                      (laut Aufdruck)
                      *** das paßt schon wieder nicht, Seagate! ***

                  3,5" SATA 500 GB 7200 RPM Maxtor gelabelte Seagate
                      8,0 W Leerlauf
                      11,0 W Operating
                      10,6 W Seek
                      Startup: 2,8 A auf der 12 V-Leitung = 33,6 W
                      (laut Datenblatt)
                      5 V 0,65 A + 12 V 0,42 A = 8,29 W
                      (laut Aufdruck)
                      *** Seagate scheint ein Mathe-Problem zu haben ... ;-) ***

                  3,5" SATA 250 GB 7200 RPM Western Digital (aus Server)
                      1,5 W Sleep
                      1,6 W Standby
                      8,75 W Idle
                      9,5 W Read/Write
                      (laut Datenblatt)
                      5 V 0,92 A + 12 V 0,90 A = 15,4 W
                      (laut Aufdruck)
                      *** ok, weil offenbar nie beide Leitungen gleichzeitig voll belastet werden ***

                  3,5" SATA 1 TB 7200 RPM Western Digital "Green"
                      5 V 0,7 A + 12 V 0,55 A = 10,1 W
                      (laut Aufdruck)

                  3,5" SCA 9,1 GB HP OEM (vermutlich Quantum; aus Server)
                      5 V 0,85 A + 12 V 1,3A = 19,85 W
                      (laut Aufdruck)

                  3,5" SCA 9,1 GB HP OEM (IBM Hitachi Goldstar; aus Server)
                      5 V 0,55 A + 12 V 0,65 A = 10,55 W
                      (laut Aufdruck)

                  Danke für diese durchaus historische Übersicht. Aber bis ca. 34W ist doch schon ganz schön viel gewesen, aber angesichts der Abwärme meiner alten Schätzchen durchaus glaubwürdig.

                  Da hat sich dann doch einiges getan, wenn wir jetzt bei unter 5W angekommen sind bei den 2_1/2"-Platten, bei gleichzeitig erheblich gesteigerter Kapazität.

                  Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

                  Tom vom Berg

                  --
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                  1. Moin Moin!

                    Danke für diese durchaus historische Übersicht. Aber bis ca. 34W ist doch schon ganz schön viel gewesen, aber angesichts der Abwärme meiner alten Schätzchen durchaus glaubwürdig.

                    Du übersiehst, dass die 34 W erstens nicht alles sind, weil sie die 5V-Leitung nicht berücksichtigen, und zweitens ein Spitzenwert sind und keine Dauerleistung. Die 34 W sind nötig, um den trägen Plattenstapel bei kalten Lagern von Stillstand auf Solldrehzahl zu bringen, sobald der erst einmal rotiert, muß nur noch die Reibung in den Lagern und ein klein wenig Luftwiderstand überwunden werden. Deswegen ist die Leerlauf-Leistung bei ruhendem Kopfarm deutlich niedriger, da sieht man überwiegend den Verbrauch der Elektronik, nicht zuletzt des Prozessors und des RAMs.

                    Da hat sich dann doch einiges getan, wenn wir jetzt bei unter 5W angekommen sind bei den 2_1/2"-Platten, bei gleichzeitig erheblich gesteigerter Kapazität.

                    Du vergißt noch etwas: Die Platten sind kleiner und damit deutlich leichter. Außerdem rotiert in den kleinen Platten meistens nur eine einzige Scheibe, und die auch noch deutlich langsamer. Gerade in den großen Stromfressern drehen zwei bis drei große Scheiben sehr flott.

                    Die Server-Platten sind außerdem noch auf maximale Performance getrimmt, da spielen Leistungsaufnahme und Abwärme kaum eine Rolle, wie man an den 20W der einen HP-SCA-Platte sieht. Anders herum sind die Laptop-Platten auf geringe Leistungsaufnahme und geringe Abwärme getrimmt, Performance ist weniger wichtig. Außerdem bringt die kleinere Scheibe kürzere Such-Wege mit sich, damit haben die Platten automatisch einen kleinen Vorteil.

                    Ist Dir übrigens aufgefallen, dass die moderneren Laptop-Platten deutlich mehr Strom brauchen als die alten? Offensichtlich sind Laptop-Akkus und Laptop-Kühlsysteme deutlich besser geworden, oder aber die Anforderungen der aktuelleren Windows-Versionen sind so hoch geworden, dass man mit der Performance der alten Platten keinen Blumentopf mehr gewinnen konnte und deswegen mehr Performance mit mehr Leistungsaufnahme erkaufen mußte. Wahrscheinlich etwas von beidem.

                    Alexander

                    --
                    Today I will gladly share my knowledge and experience, for there are no sweeter words than "I told you so".
                    1. Ist Dir übrigens aufgefallen, dass die moderneren Laptop-Platten deutlich mehr Strom brauchen als die alten? Offensichtlich sind Laptop-Akkus und Laptop-Kühlsysteme deutlich besser geworden, oder aber die Anforderungen der aktuelleren Windows-Versionen sind so hoch geworden, dass man mit der Performance der alten Platten keinen Blumentopf mehr gewinnen konnte und deswegen mehr Performance mit mehr Leistungsaufnahme erkaufen mußte. Wahrscheinlich etwas von beidem.

                      Dazu habe ich auch eine Theorie. Es ist m.M. nach nicht das OS, sondern die Internetseiten. Da ergibt sich bei mir ein kurioser Effekt. ich schalte alles ab was ich nicht aktuell brauche, wie Java, Flash und unzählige Updatefunktionen einzelner Programme, ganz zu schweigen von überflüssigen Windowsdiensten.

                      Nun sollte man meinen, damit wäre ich schneller im netz unterwegs, mitnichten. Bei vielen Seiten laufen anscheinend soviele Scripte, die mit meinem Minimalismus nicht klarkommen und anscheinend beinahe Endlosabfrageschleifen produzieren(zumindest ist das meine theorie). Und das sind keine No-Name Seiten, z.B. welt.de und leider neuerdings auch Google-News. Aber diese Hänger produzieren auf jeden Fall CPU-Auslastungen im grenzbereich was Energie kostet. Doch was ist die Alternative? Alles aktivieren, dann brauchen die Scripte bzw. Flash die Power.

                      Fazit: nicht das OS, sondern die Webseiten sind schuld am hohen Energieverbrauch.

        2. Yerf!

          Mich würde mal interessieren, wieviel Leistung ein SSD im Betrieb erfordert gegenüber einer HDD. Ist das weniger? Oder ist das SSD nur kleiner und schneller als die HDD?

          Das ganze hängt vom Controller und dem verbauten Speicher ab. Manche sind recht sparsam, andere "saufen" ordentlich, liegen dabei aber noch im Rahmen einer 2,5" HDD. Der größte Vorteil ist wohl das ein Aufwachen aus dem Ruhemodus keinen Spin-Up wie bei einer HDD benötigt und somit öfter genutzt werden kann ohne das man es merkt.

          Man merkt den Unterschied also nur in Notebooks die sowieso schon recht sparsam sind, dann gibts n paar Minuten extra. Mein Acer Timeline schafft die gut 7 Stunden Laufzeit jetzt öfter als früher (hängt ja auch immer von der Benutzung ab).

          Gruß,

          Harlequin

          --
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  3. Moin Moin!

    Hallo, ich spiele gerade mit dem Gedanken alles auf SSD umzustellen.

    *ALLES* würde ich nicht auf SSD umstellen. Einiges vielleicht.

    Allerdings, wie sieht das mit Langlebigkeit aus. Bisher hiess es doch immer Chips besässen nur eine begrenzte Menge an Schreibzyklen.

    Richtig. Es ist Sache der Firmware, das so lange wie möglich zu kaschieren, durch Reserve-Kapazitäten. Aber irgendwann sind so viele Flash-Zellen verschlissen, dass die Fehler bis zur Oberfläche (genauer: Schnittstelle zum PC) durchkommen.

    Wenn ich nun bedenke, dass ich noch IDE-festplatten besitze, die mehr als 20 Jahre und unzählige Formatierungen hinter sich haben,

    Glück gehabt. Ich hab in einem Rechner in einem Monat drei oder vier Platten verschlissen. Die waren allerdings auch schon alle reichlich "durchgeritten". Aber im Normalfall sind Festplatten tatsächlich sehr langlebig, insbesondere wenn man sie etwas vorsichtig handhabt.

    frage ich mich ob SSD  da mithalten kann.

    SSDs sterben heimlich und leise. Festplatten kündigen ihren Tod in aller Regel durch Geräusche (spanabhebende Laufgeräusche, verzweifeltes Ticken beim Versuch, einen kaputten Sektor anzufahren) an.

    Ganz zu schweigen von meinen miserabelen Lagerbedingungen. Teilweise in der Garage bei Frost genau wie im Sommer bei 40 Grad.

    Das beeindruckt eine SSD weniger als eine Festplatte, wobei sich auch Festplatten von 0 bis 40 °C nicht sonderlich gestört fühlen, schon gar nicht im Stillstand.

    Stöße und Schläge sind für Festplatten gefährlicher als für SSDs.

    Auch wenn ich immer wieder lese, dass viele von euch schon einen Plattencrash hinter sich haben, muss ich sagen ist mir nur ein einziges Mal passiert, obwohl ich die Dinger echt nicht pleglich behandele.

    Wie siehts nun mit den Schreibzyklen aus?

    Relativ gut verglichen mit alten Flash-Bausteinen, immer noch übel verglichen mit Festplatten; was aber völlig egal ist, so lange Du ein aktuelles, verifiziertes Backup hast. Im Katastrophenfall reißt Du die alte SSD raus, steckst eine neue SSD rein, und spielst das Backup wieder ein.

    Wenn Du keinen Bock hast, stundenlang auf das Ende des Restore zu warten, nimmst Du ein RAID-1 aus zwei unterschiedlichen SSDs von unterschiedlichen Herstellern. Im Falle eines Falles fällt nur eine SSD aus, und Du kannst das RAID-Restore in die Nacht verschieben -- SOFERN Du mitbekommst, dass das RAID nicht mehr gespiegelt ist.

    Alexander

    --
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  4. Danke für die bisherigen Antworten.

    Ich frage jetzt mal anders. Warum ist die Menge der Schreibzyklen begrenzt?
    Ich meine die Teile sind doch nur eine Anordnung von Transistoren oder was weiss ich, keine Mechanik.

    Ist das Problem etwa hausgemacht, ähnlich Glühbirnen, die ja herstellerseitig die Lebensdauer begrenzen(was ich sowieso schon seltsam finde dass es 1. erlaubt und 2. sich alle Hersteller daran halten, keiner aus der Reihe tanzt)?

    1. Hello,

      Ich frage jetzt mal anders. Warum ist die Menge der Schreibzyklen begrenzt?
      Ich meine die Teile sind doch nur eine Anordnung von Transistoren oder was weiss ich, keine Mechanik.

      Ist das Problem etwa hausgemacht, ähnlich Glühbirnen, die ja herstellerseitig die Lebensdauer begrenzen(was ich sowieso schon seltsam finde dass es 1. erlaubt und 2. sich alle Hersteller daran halten, keiner aus der Reihe tanzt)?

      Es ist tatscählich so ähnlich, wie bei Glühlampen, auch wenn die Hersteller die Haltbarkeit nicht künstlich gegrenzen, sondern ganz einfach durch die Dimensionierung. Ein Kugellager hat auch nur eine begrenzte Haltbarkeit. Das wird auch nicht künstlich kaputt gemacht, nach z.B. 4000 Betriebsstunden, sondern die Materialien wurden so dimensioniert, dass sie eben diese 4000 Stunden unter der angenommenen durchschnittlichen Belastung und einer absolut einzuhaltenden Maximalbelastung erreichen.

      Wenn Du deine Normalglühlampe (also nicht Halogen) mit nur 5% Unterspannung betreibst, dann hält sie meistens schon doppelt so lange, wie bei Nennspannung. Bei Halogenlampen darf man eine Mindestspannung nicht unterschreiten, damit eine Mindestleistung / Mindestbetriebstemperatur nicht unterschritten wird. Sonst reißt der Halogenfluss ab, die Lampe wird schwarz und brennt durch.

      Bei Speichern ist das ähnlich. Beschreibt man sie mit etwas geringerer Spannung, also auch langsamer, dann halten sie länger. Außerdem ist es relevant, ob benachbarte Zellen gleichzeitig geschriebren werden dürfen, oder besser nicht. Das hat mit der Feldstärke und der auftretenden Abwärme zu tun. Beides darf nicht zu hoch werden.

      Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

      Tom vom Berg

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    2. Hallo,

      Ich frage jetzt mal anders. Warum ist die Menge der Schreibzyklen begrenzt?

      siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher

      Freundliche Grüße

      Vinzenz

      1. siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher

        Als hätte ich nicht bereits solche Quellen aufgesucht....

        Aber schön, wenn Du meinst mir mit deinem Link eine Begründung zu nennen, dann erkläre doch mal bitte:

        "...Verantwortlich für diese begrenzte Lebensdauer ist das Auftreten von Schäden in der Oxidschicht im Bereich des Floating-Gates, was das Abfließen der Ladung bewirkt..."

        Warum ist das so und wie genau passiert das?

        1. Hallo Herbie,

          "...Verantwortlich für diese begrenzte Lebensdauer ist das Auftreten von Schäden in der Oxidschicht im Bereich des Floating-Gates, was das Abfließen der Ladung bewirkt..."

          Warum ist das so und wie genau passiert das?

          Floating-Gate heißt, das Gate ist mit dem Rest nicht elektrisch verbunden. Für die Isolierung sorgt die Oxidschicht. Durch die hohen Feldstärken (Einige Volt bei 200 Angström entsprechen 10^7 Volt pro Meter) wird die Oxidschicht beschädigt und es entsteht eine leitende Verbindung zwischen  dem Floating-Gate und der Umgebung. Und dann ist Schluss mit dem Floaten.

          Gruß, Jürgen

        2. Hallo,

          siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher
          Als hätte ich nicht bereits solche Quellen aufgesucht....

          Du hast nichts davon erwähnt und eben nicht wie in Deiner Antwort auf mich konkret nachgefragt. Also kann man davon ausgehen, dass Du solche Quellen *nicht* aufgesucht hast. Siehe dazu Tipps für Fragende. Ganz besonders, weil Du Dich nicht auf Deine offenen Fragen zu diesen Quellen sondern auf Verschwörungstheorien, die dort nicht erwähnt sind, stürzt.

          "...Verantwortlich für diese begrenzte Lebensdauer ist das Auftreten von Schäden in der Oxidschicht im Bereich des Floating-Gates, was das Abfließen der Ladung bewirkt..."

          Warum ist das so und wie genau passiert das?

          Warum nicht gleich diese Fragen? Jürgen hat sie Dir bereits beantwortet.

          Freundliche Grüße

          Vinzenz

          1. "...Verantwortlich für diese begrenzte Lebensdauer ist das Auftreten von Schäden in der Oxidschicht im Bereich des Floating-Gates, was das Abfließen der Ladung bewirkt..."

            Warum ist das so und wie genau passiert das?

            Warum nicht gleich diese Fragen? Jürgen hat sie Dir bereits beantwortet.

            Die Ursache, warum "einfach so" Schäden an der Oxidschicht auftauchen wurde nicht behandelt :)

    3. Ist das Problem etwa hausgemacht, ähnlich Glühbirnen, die ja herstellerseitig die Lebensdauer begrenzen(was ich sowieso schon seltsam finde dass es 1. erlaubt und 2. sich alle Hersteller daran halten, keiner aus der Reihe tanzt)?

      Wie kommst Du denn auf so etwas?

      1. Moin Moin!

        Ist das Problem etwa hausgemacht, ähnlich Glühbirnen, die ja herstellerseitig die Lebensdauer begrenzen(was ich sowieso schon seltsam finde dass es 1. erlaubt und 2. sich alle Hersteller daran halten, keiner aus der Reihe tanzt)?

        Wie kommst Du denn auf so etwas?

        Alte Verschwörungstheorie, nicht zuletzt immer wieder angefacht durch das Centennial Light, eine Glühlampe, die permanent eingeschaltet weit unter ihrer Nennleistung betrieben wird und dadurch weit weniger verschlissen wird als eine Glühlampe, die bei Nennleistung betrieben und ständig geschaltet wird.

        Alexander

        --
        Today I will gladly share my knowledge and experience, for there are no sweeter words than "I told you so".
      2. Wie kommst Du denn auf so etwas?

        Warum immer alles als Verschwörungstheorien abgetan wird...

        http://www.zeit.de/stimmts/1999/199933_stimmts_gluehbir

        Nebenbei(mal so zu Verschwörungen):

        Ja die Beweise für den Irankrieg waren gefälscht (Fakt) Somit jeder Tote dort = Mord!

        9/11 war hausgemacht. (Kein Fakt aber logisch vorstellbar), denn ein Plan den man bereits einmal in die Tat umsetzen wollte kann so abwegig gar nicht sein, wie Verschwörungshasser gerne glauben.

        1. Ja die Beweise für den Irankrieg waren gefälscht (Fakt) Somit jeder Tote dort = Mord!

          Ähm(peinlich), Irakkrieg natürlich... obwohl irgendwann wahrscheinlich Irak == Iran

          Vorbereitung durch gezielte Medienamanipulation laufen ja schon seit längerem...

        2. Moin,

          Warum immer alles als Verschwörungstheorien abgetan wird...
          http://www.zeit.de/stimmts/1999/199933_stimmts_gluehbir

          klar, viele Artikel werden heutzutage bewusst so produziert, dass ihre Lebensdauer begrenzt ist - sogenannte Verschleißartikel. Und das hat nichts mit Verschwörung zu tun, auch nicht damit, dass es nicht besser möglich wäre, sondern einfach mit dem wirtschaftlichen Interesse, den Konsum quasi zwangsweise aufrechtzuerhalten. Man sägt sich schließlich ungern den Ast ab, auf dem man sitzt.

          Ja die Beweise für den Irankrieg waren gefälscht (Fakt) Somit jeder Tote dort = Mord!

          Irak, okay. Und ja, sicher: Ein Krieg ist ein vom eigenen Staat geduldeter oder sogar angeordneter Massenmord.

          Ciao,
           Martin

          --
          Lieber eine Fliege im Porzellanladen
          als ein Elefant in der Suppe.
          Selfcode: fo:) ch:{ rl:| br:< n4:( ie:| mo:| va:) de:] zu:) fl:{ ss:) ls:µ js:(
          1. Hello,

            Warum immer alles als Verschwörungstheorien abgetan wird...
            http://www.zeit.de/stimmts/1999/199933_stimmts_gluehbir

            klar, viele Artikel werden heutzutage bewusst so produziert, dass ihre Lebensdauer begrenzt ist - sogenannte Verschleißartikel. Und das hat nichts mit Verschwörung zu tun, auch nicht damit, dass es nicht besser möglich wäre, sondern einfach mit dem wirtschaftlichen Interesse, den Konsum quasi zwangsweise aufrechtzuerhalten. Man sägt sich schließlich ungern den Ast ab, auf dem man sitzt.

            Gerade bei Glühlampen sehe ich das aber nicht so. Es mag zwar stimmen, dass man wesentlich haltbarere Normallampen bauen könnte, aber die rechnen sich trotzdem für keinen der Marktteilnehmer.

            Eine gut gebaute Normallampe, die 1000 Stunden hält, soll in ihrer Benutzungsdauer möglichst nicht mehr als 5% Ihrer Lichtausbeute verlieren. Baut man sie als Normallampe nun so, dass sie 2000 Stunden hält, kann man dies durch Verwendung eines besonders dichten Glaskörpers, Hochvakuum oder das Einbringen von Schutzgas (keine Halogene, dazu komme ich gleich noch), durch Verstärkung des Glühwendels (dann muss er auch länger werden), usw. tun. Alle Maßnahmen sind kostentreibend und eventuell wirken sie sich auch negativ auf den Wirkungsgrad aus. Man versucht daher, bei einer möglichst hohnen Güte eine möglichst wirtschaftliche Fertigung durchzuführen. Beachten muss man dabei allerdings auch, dass die ganzen über Jahrzehnte angezüchteten guten Eigenschaften nicht verloren gehen.

            • mechanische Festigkeit, man darf sie fräftig anfassen...
            • chemische Festigkeit, man darf sie überhaupt anfassen
            • Erschütterungsfestigkeit
            • Wechselspannungsfestigkeit. Der Glühdraht darf nicht zu schwingen anfangen
            • Impulsfestigkeit ("Lichtorgelbetrieb")
            • Sofortige Helligkeit nach dem Einschalten
            • ... usw.

            Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an die PAR38-Lampen. Das waren zu meiner Jugend die begehrten "Lichtorgellampen". Die sind so robust gebaut, dass ich heute noch welche aus dem Jahr 1974 habe, die noch ihren Dienst tun. Sie haben mich aber damals schon 7-9 DM im Einkauf gekostet.

            Eine Alternative sind andere Techniken. Halogenlampen reparieren sich quasi selbst im Betrieb, wenn man sie im vorgesehen Spannungsbereich betreibt, nicht anfasst (Salze auf dem Glas zerstören die Dichtigkeit), usw. Die halten dann bis zu 6.000 Stunden typisch. Sie kosten aber auch ca. das Drei- bis Fünffache einer Normallampe. Dafür haben sie aber auch einen höheren Wirkungsgrad. Im gewerblichen Umfeld sind gut gebaute Halogenlampen gegenüber Normallampen daher echte Kostensparer. Mehr Licht fürs gleiche Stromgeld, wesentlich längere Wechselintervalle, besseres Licht (Spektrum) bei niedriger Leistung.

            Man muss da keine Verschörung wittern, sondern eher ein "Einrasten" auf einen Wirtschaftsstandard. Kein Hersteller könnte für eine Normallampe, die nur doppelt so lange hält, den vierfachen Preis durchsetzen, wenn die anderen nicht mitspielen. Dazu sind die Verbraucher in Gesamtheit zu blöd.

            Liebe Grüße aus dem schönen Oberharz

            Tom vom Berg

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            1. Hi,

              klar, viele Artikel werden heutzutage bewusst so produziert, dass ihre Lebensdauer begrenzt ist - sogenannte Verschleißartikel. Und das hat nichts mit Verschwörung zu tun, auch nicht damit, dass es nicht besser möglich wäre, sondern einfach mit dem wirtschaftlichen Interesse, den Konsum quasi zwangsweise aufrechtzuerhalten. Man sägt sich schließlich ungern den Ast ab, auf dem man sitzt.
              Gerade bei Glühlampen sehe ich das aber nicht so. Es mag zwar stimmen, dass man wesentlich haltbarere Normallampen bauen könnte, aber die rechnen sich trotzdem für keinen der Marktteilnehmer.

              und gerade bei Glühlampen stelle ich immer wieder fest, dass die vom Hersteller angegebene Lebensdauer meist sehr, sehr konservativ angesetzt ist.
              Ich wohne nun seit bald 9 Jahren in dieser Wohnung, und in dieser Zeit sind die Glühlampen schon fast Methusalems, gemessen an der Brenndauer. Die geringste Brenndauer dürfte noch die Lampe im Schlafzimmer haben - mit durchschnittlich ½..1h pro Tag, also sagen wir mal 2000h über die Zeit. Die längste Brenndauer hat (abgesehen von der Halogen-Beleuchtung im Wohnzimmer) wohl die Lampe in der Küche hinter sich, da dürften es wohl locker 5000h sein.
              Aber die einzige Lampe, an der ich die Glühbirne schon zweimal in der ganzen Zeit austauschen musste, befindet sich auf der Toilette. Und die leidet wohl vor allem darunter, dass sie oft ein- und ausgeschaltet wird, dann aber nur für kurze Zeit brennt (oft <2min).

              Die einzige Energiesparlampe in der Wohnung im Flur ist nun aber schon die vierte ihrer Art. An der Stelle ist das Licht im Sommer etwa 3..4h am Abend an, im Winter gar bis zu 8h täglich. Macht also gut 2000h pro Jahr. Und das bedeutet, dass die Energiesparlampen in Wirklichkeit auch nicht länger halten als Glühbirnen.

              Eine gut gebaute Normallampe, die 1000 Stunden hält, ...

              ... ist ein schlechter Witz. Oder ein Montagsexemplar.

              Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an die PAR38-Lampen.

              Nein, nie davon gehört.

              Eine Alternative sind andere Techniken. Halogenlampen reparieren sich quasi selbst im Betrieb, wenn man sie im vorgesehen Spannungsbereich betreibt, nicht anfasst (Salze auf dem Glas zerstören die Dichtigkeit), usw.

              Was ihnen vor allem schadet, ist Fett auf dem Glaskolben. Das verbrennt dann im Betrieb und schädigt dabei auch das Glas.

              Ciao,
               Martin

              --
              F: Was ist schlimmer: Alzheimer oder Parkinson?
              A: Parkinson. Lieber mal ein Bier vergessen zu zahlen, als eins verschütten.
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    4. Danke für die bisherigen Antworten.

      Ich frage jetzt mal anders. Warum ist die Menge der Schreibzyklen begrenzt?

      Integrierte Schaltkreise gehen durch Elektromigration kaputt.

      Ich meine die Teile sind doch nur eine Anordnung von Transistoren oder was weiss ich, keine Mechanik.

      Ja und diese Transistoren sind nur wenige Atome breit - wenn da ein paar flöten gehen (oder dazukommen), kannst du dir ausrechnen, was das für die Funktion eines Transistors bedeutet.

      Ist das Problem etwa hausgemacht

      Ja und zwar durch entweder durch hohe Ströme/Spannungen (wie z.B. in Festspannungsreglern oder stark miniaturisierte Geschichten wie eben CPUs, GPUs usw.

      Nein, es ist physikalisch bedingt und lässt sich nicht ohne weiteres lösen - hochintegrierte ICs werden bereits mit Kupfer anstatt Aluminium hergestellt - bei MOSFETs wird mit Silicon-on-Sapphire gearbeitet, aber eine dauerhafte Lösung ist das das nicht.

      Die Frage, warum "die" damals mit der Leistung eines Taschenrechners zum Mond fliegen konnten bzw. warum diverse Raumgefährte von damals immer noch funktionieren hat auch damit zu tun: die halten einfach länger, weil die Strukturen größer sind.

      Würde man heute ein Smartphone in einen Satelliten packen, wäre das drin sicher nicht Jahrzehtenlang am leben.

  5. Grüße,

    Wie siehts nun mit den Schreibzyklen aus?

    ich würde warten - da gibt es gerade verpsrechen neuer technik, die faktor 20 in die lebensdauer bringen soll. oder such dir ein gutes SLC der 2en generation - die waren schon schnell aber noch haltbarer als die aktuellen multiLevel dinger.
    MFG
    bleicher

    --
    __________________________-

    FirefoxMyth