marctrix: HTML5.1 <label>

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Hej mermshaus,

@marctrix

Vielleicht hängt es an einem unterschiedlichen Feature-Begriff. Für mich sind Features grundsätzlich erst mal nur benennbare Merkmale.

OK - Missverständnis geklärt. ;-)

Features klingt so nach: was muss ich alles noch dazu geben? - Was so viel? Das ist sicher irre kompliziert!

Das sehe ich anders oder definiere den Begriff anders.

OK - Missverständnis geklärt. ;-)

Es ist in HTML aber möglich, schlecht semantisch auszuzeichnen (die erwähnten p-Elemente, die als Überschriften gestylt werden – das klassische „fehlende Formatvorlage“, wie es aus Textverarbeitungen bekannt ist). Dabei könnte vielleicht von einer schlechten Nutzung des Features (der benennbaren Eigenschaft) „semantische Auszeichung“ von HTML gesprochen werden.

Eher von einer semantisch falschen Nutzung - dennoch valide, aber unzugänglich.

Das habe ich nicht anders behauptet. Eher im Gegenteil: Ich vertrete in diesem Thread doch den Standpunkt, dass allein schon die auch nur grundlegend halbwegs gute semantische Auszeichnung von HTML-Dokumenten (keine Tabellenlayouts, h[1-6]-Elemente, p statt br, <p>Name: <input …></p>, …) ausreichend ist, um eine ordentliche (natürlich keine optimale) Zugänglichkeit zu gewährleisten, und dass die Nutzung von Elementen wie label eine Verbesserung darstellt, aber keine Voraussetzung ist, die bei Nicht-Erfüllung zu Seiten führt, die „nicht benutzbar“ sind.

Doch. label ist eine Voraussetzung für Barrierefreiheit, da Beschriftungen durch Programme erkennbar sein müssen, um korrekt zugeordnet werden zu können.

Hier konkret: H44: Benutzung von Label-Elementen, um Text-Label mit den Steuerelementen eines Formulars zu assoziieren

[1] Success Criterion 1.3.1 (s.u.)

Für mich ist das Thema ziemlich straight-forward, Zugänglichkeit ist für mich nicht binär (gegeben oder nicht gegebenen), und ich sehe wenig Sinn darin, das alles unnötig zu verkomplizieren, weil ich glaube, dass das der Sache schadet.

Ich gebe ja gerne Beispiele dafür, wie einfach Barrierefreiheit sein kann. Hier habe ich ja bereits erläutert, dass es einfacher ist label zu nutzen, statt ein anderes Element.

Weil man sich für kein Element wirklich sinnvoll entscheiden kann und es damit eine Entscheidung ist, die immer wieder neu getroffen/überdacht werden muss. Weiß man erst einmal, welches Element das semantisch korrekte ist, braucht man sich diese Frage nie wieder zu stellen.

Du hast zwei Möglichkeiten:

  • es Dir einfach machen (ok, aber es geht besser): Mach einfach, was ich Dir sage und nimm das verdammte label ;-)
  • es Dir schwer machen: frage nach, ob es nicht noch einfacher geht
  • dir noch mehr Mühe geben und es mit mir ausdiskutieren. Dann erkläre ich es haarklein und liefere Dir Quellen, Belege und Beispiele - nur dann bitte nicht behaupten, ich hätte es kompliziert gemacht ;-)

Aber wie sage ich immer? Der Grundsatz "Don't make me think" bezieht sich auf Nutzer, nicht auf Entwickler ;-)

Insofern ist die letzte Variante die beste Variante!

PS: Wenn ich also „Ich bin absolut für die Nutzung von Accessibility-Features.“ schreibe, beziehe ich mich damit explizit auch auf „korrektes“ semantisches Markup. Es ist schließlich auch möglich, Webseiten sehr grundlegend anders zu erstellen. Ich denke an Flash oder Texte als Grafiken oder Layouttabellen oder dergleichen.

Alles genannte kann barrierefrei umgesetzt werden. Die WCAG 2.0 ist technikunabhängig formuliert. Es gibt also kein Verbot von Flash, JavaScript o.ä.

Man darf nehmen, was man will. Allerdings ist es aufwändiger barrierefreies Flash, PDF oder anderes zu erzeugen, als barrierefreies HTML. Man macht sich das Leben damit nur unnötig schwer und darüberhinaus ist ein Wechsel des Mediums immer benutzerunfreundlich.

Schriftgrafiken würde ich auch nicht einsetzen, aber mit SVG lassen sich auch die barrierefrei umsetzen (auch hier gilt: unnötig kompliziert!)

Und Layout-Tabellen sind ebenfalls erlaubt und werden geprüft, ob sie barrierefrei umgesetzt wurden.

Baut man auf Layout-Tabellen - du wirst es schon ahnen - macht man sich das Leben als Entwickler unnötig schwer, weil man wieder alles mögliche zu beachten hat... ;-)

Marc

1.3.1 Info und Beziehungen: Informationen, Struktur und Beziehungen, die über die Darstellung vermittelt werden, können durch Software bestimmt werden oder stehen in Textform zur Verfügung. (Stufe A)

1.3.1 erfüllen | 1.3.1 verstehen

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HTML5.1 <label>

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                                      von vergeblicher Liebesmüh

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                                        Warum wird hier willkürlich gelöscht?

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                                  Ein Rätsel zur Wochenmitte

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                                      Zitate und Koryphäen

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                                                Tirami su?

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