Gunnar Bittersmann: Nachdenkliches zum Wochenende: Alternativen zu Googles Überwachungskapitalismus

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Nachdenkliches zum Wochenende: Alternativen zu Googles Überwachungskapitalismus

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Thread von Jen Simmons (Übersetzung von mir):

Ich bin froh, dass wir endlich darüber reden, wie fürchterlich das Facebooks Ausspionieren ist. Können wir auch über Google reden? Wir haben Google all unsere E-Mails über Jahre hinweg sammeln lassen. Und viele von uns auch all unsere Arbeitsdokumente. Deren Bots lesen und speichern unsere geschäftlichen Dokumente. Warum?

Und wenn du Chrome benutzst, verfolgt Google alles, was du online tust. Wenn du Android benutzst, sammeln sie die Datenhistorie von wirklich allem, was du tust – online und offline. Warum lassen wir das zu? Weil uns die UX von deren freier Software gefällt?

[„Freie Software“ wie in Free is a lie (Aral Balkan). – Anmerkung des Übersetzers]

Wenn du Google Analytics auf den Seiten einbaust, die du erstellst, dann hilfst du Google, Datenprofile der Menschen zu erstellen, die deine Website besuchen. Weil wir Charts mögen? Darüber müssen wir unbedingt mal nachdenken. Wir brauchen Alternativen. DuckDuckGo. Fastmail. Gauges. Firefox. Das ist ein Schritt. Wir können versuchen zu entkommen.

Wer von Gaug.es noch nichts gehört hat: es ist eine Alternative zu Google Analytics. Ich habe all meine Websites darauf umgestellt. Man bezahlt dafür. Ich hoffe, dass die Daten nicht gesammelt und weiterverkauft werden. Es hat nicht denselben Funktionsumfang, aber es hat alles, was ich brauche. Es erlaubt mir, Google Analytics zu verbannen.

Ich habe auch GMail verbannt und bin mit meiner persönlichen E-Mail, Kalender usw. zu Fastmail.fm umgezogen. Ich bezahle sie, anstatt dass sie meine Daten an ihre „wahren“ Kunden verkaufen. Das hat vieles, was GMail hat: Web-Interface, IMAP, Kalender mit Einladungen usw.

Das Schlimmste daran ist der Gruppenzwang, Google zu verwenden: E-Mail, Einladungen zu Meetings, Google Docs. Wenn andere das benutzen, muss ich das auch tun. Besonders für die Arbeit. Insbesondere Google Docs. Ich muss das benuzten, obwohl ich das nicht will. Und wieder werde ich ausspioniert.

Ich hätte gern eine Alternative zu Google Docs. Dummerweise ist das kein offenes Protokoll wie E-Mail; es führt kein Weg daran vorbei, Google Docs zu nutzen, wenn andere das tun.

Wir sitzen im selben Boot. Wir müssen da zusammen raus.

Teams bei Mozilla arbeiten daran, mit Firefox soviele dieser Probleme wie möglich zu beheben. Es ist kompliziert. Man kann sich aber vor Tracking schützen, den privaten Modus verwenden u.a.m. Wie diesen Facebook Container.

LLAP 🖖

-- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann

Folgende Nachrichten verweisen auf diesen Beitrag:

  1. Tach!

    Bei all den Diskussionen um Datensammelei fehlt mir ein ganz wesentlicher Aspekt: die Antwort auf das Warum. Warum sammelt Google möglichst viele Daten? Die Antwort "um Geld zu verdienen" greif da aber zu kurz, weil sie ausblendet, wie sich die Daten zu Geld machen lassen. Was also passiert konkret mit den Daten? Was ist das Bedrohungsszenario, das von Google ausgeht, wenn es die Daten sammelt? Wie genau beeinflusst das diejeningen, von denen die Daten gesammelt werden?

    dedlfix.

    1. Bei all den Diskussionen um Datensammelei fehlt mir ein ganz wesentlicher Aspekt: die Antwort auf das Warum. Warum sammelt Google möglichst viele Daten? Die Antwort "um Geld zu verdienen" greif da aber zu kurz, weil sie ausblendet, wie sich die Daten zu Geld machen lassen. Was also passiert konkret mit den Daten? Was ist das Bedrohungsszenario, das von Google ausgeht, wenn es die Daten sammelt? Wie genau beeinflusst das diejeningen, von denen die Daten gesammelt werden?

      Treffend formuliert. Chapeau!

    2. Hej dedlfix,

      Bei all den Diskussionen um Datensammelei fehlt mir ein ganz wesentlicher Aspekt: die Antwort auf das Warum. Warum sammelt Google möglichst viele Daten? Die Antwort "um Geld zu verdienen" greif da aber zu kurz, weil sie ausblendet, wie sich die Daten zu Geld machen lassen. Was also passiert konkret mit den Daten? Was ist das Bedrohungsszenario, das von Google ausgeht, wenn es die Daten sammelt? Wie genau beeinflusst das diejeningen, von denen die Daten gesammelt werden?

      Du kennst einen Teil der Antworten, vermute ich?

      Auch wenn das schon schlimm genug ist: Was mir noch viel mehr Sorgen macht ist das "Wofür werden diese Daten in Zukunft genutzt?"

      Nur mal zum Nachdenken (habe das Beispiel schon früher hier genannt): In russischen Bibliotheken werden die Karteikarten von systemkritischen Büchern ausgewertet um festzustellen, wer diese ausleiht, nachdem es wieder erlaubt ist in der Sowjetunion verbotene Schriften zu lesen. Also Bücher die nach Glasnost und während der kurzzeitig funktionierenden Demokratie in Russland unbedenklich waren und bei dessen Lektüre niemand ein schlechtes Gewissen haben musste…

      Wer weiß schon, was heute bereits an NSA, CIA und co von Google weitergegeben wird, was diese wiederum an andere Länder weitergeben, z.B. im Rahmen eines politischen Deals: Wiederwahl gegen die Daten von Systemkritikern…

      Alles Daten, von denen viele meinen, die interessieren doch niemanden, weil man ja nichts besonderes ist. Der Rückschluss, dass man nichts zu verbergen hat, ist vollkommen falsch!

      Jeder hat was zu verbergen! Und wenn einem die eigenen Daten schon egal sind: warum zum Teufel gebt ihr Facebook und Co Daten über mich?!?

      Was die von mir bekommen, möchte ich selber entscheiden!

      Marc

      1. Tach!

        Bei all den Diskussionen um Datensammelei fehlt mir ein ganz wesentlicher Aspekt: die Antwort auf das Warum. Warum sammelt Google möglichst viele Daten? Die Antwort "um Geld zu verdienen" greif da aber zu kurz, weil sie ausblendet, wie sich die Daten zu Geld machen lassen. Was also passiert konkret mit den Daten? Was ist das Bedrohungsszenario, das von Google ausgeht, wenn es die Daten sammelt? Wie genau beeinflusst das diejeningen, von denen die Daten gesammelt werden?

        Du kennst einen Teil der Antworten, vermute ich?

        Ja, vorwiegend den Teil der Kritiker, die aufzählen, was man mit diesen Daten alles schlechtes anstellen kann. Inwieweit das der tatsächlichen Praxis entspricht, kann man oftmals nicht nachvollziehen. Nicht selten kommen dann nur Vergleiche mit mehr oder weniger ähnlichen Situationen, die aber nichts zum eigentlichen Delinquenten aussagen. Was mir aufgrund der recht einseitigen Diskussion fehlt, sind die Aspekte, die den Zusammenhang der gesammelten Daten zu der dadurch erst möglichen Qualität der Dienstleistung aufzeigt. Wenn ich mal an die Zeit vor Google denke, gabs auch schon Suchmaschinen. Nur waren deren Ergebnisse aufgrund der nicht vorhandenen "Intelligenz" der Maschine leider genauso schlecht wie die Formulierung der Suchbegriffe. Und wer ist schon Profi im Suchbegriff-Formulieren? Da zu kamen noch Dinge wie: keine Vervollständigungsvorschläge, keine Alternativen "meinten Sie", keine Gewichtung nach potentiellen Interessen. Das solche Merkmale nicht in jedem Fall helfen, ist mir auch klar. Das Konzept kann aber nicht ganz verehrt sein, wenn man sich die Beliebtheit von Google anschaut.

        Auch deine Antwort geht nur in die Richtung, die schon so oft dargestellt wurde. Wenn man aber etwas bekämpfen möchte, muss man sich auch darüber im Klaren sein, was man dabei verliert. Und das will eigentlich auch keiner. Deswegen hätte ich gern den anderen Aspekt mehr berücksichtigt, damit man zu einer besser abwägenden Diskussion kommt.

        Passend dazu gabs grad einen Artikel in der Zeit: Facebooks Macht steckt in dieser Formel, in dem es nicht primär um Facebook sondern um den Wert von Systeme anhand der Mitgliederzahl geht. Daraus ist meine Schlussfolgerung, dass es nicht großartig anders gehen wird. Wenn du viele Nutzer hast, weißt du natürlich auch viel von ihnen und kannst das Wissen zum geschäftlichen Vorteil verwenden, und auch zu dem der Nutzer. Wenn du zu wenige Nutzer hast, ist das System für die Nutzer viel weniger Wert, weil ihnen dann die Möglichkeiten oder die Annehmlichkeiten fehlen, egal um wieviel besser die Qualität zum Platzhirsch ist. - Wenn man also einen zerschlägt, wird es nur eine Zeit des Übergangs benötigen, bis es das nächste Monopol auf diesem Gebiet gibt.

        dedlfix.

        1. Hej dedlfix,

          Ja, vorwiegend den Teil der Kritiker, die aufzählen, was man mit diesen Daten alles schlechtes anstellen kann.

          Na ja, ich glaube schon, dass die meisten von uns sagen können, was sie an FB und Co gut finden. Die Vorteile braucht man also keinem mehr zu nennen…

          Kann man ruhig mal machen, wenn man bezweifelt, dass der Gegenüber diese kennt, idR ist das aber nicht nötig.

          Marc

        2. Hej dedlfix,

          Ja, vorwiegend den Teil der Kritiker, die aufzählen, was man mit diesen Daten alles schlechtes anstellen kann.

          Nach (kurzem) Nachdenken: das ist Quatsch. FB, Google und Co sagen uns doch dauernd, wie toll ihre Funktionen sind. Die Vorteile kennen wir also sehr gut. Es sind eben genau die Gefahren und Nachteile, die immer noch den meisten Nutzern vollkommen unbekannt sind (und auch im dunkeln bleiben sollen, wenn es nach den Anbietern geht).

          Zuckerberg selber will nicht das Hotel nennen, in dem er eine einzige Nacht verbracht hat. Und das obwohl es ein öffentlich bekannter Termin war und jeder schon weiß, in welcher Stadt das Hotel ist und wo sich Zuckerberg selber wann an diesem Tag aufhält. Bei seinen Nutzern sammelt er aber viel mehr Daten zu vollkommen undurchsichtigen und auch oft illegalen Zwecken…

          Marc

          1. @@marctrix

            Bei seinen Nutzern sammelt er aber viel mehr Daten zu vollkommen undurchsichtigen und auch oft illegalen Zwecken…

            “They ‘trust me’ – Dumb fucks —Mark Zuckerberg

            LLAP 🖖

            -- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann
            1. hallo

              Bei seinen Nutzern sammelt er aber viel mehr Daten zu vollkommen undurchsichtigen und auch oft illegalen Zwecken…

              “They ‘trust me’ – Dumb fucks —Mark Zuckerberg

              siehe https://en.wikiquote.org/wiki/Mark_Zuckerberg 2004

        3. @@dedlfix

          Passend dazu gabs grad einen Artikel in der Zeit: Facebooks Macht steckt in dieser Formel

          Den Artikel finde ich mangelhaft. Erstens mangelt es an Klarstellung, was der „Wert“ denn sein soll. Monetärer Wert? Ideeller Wert?

          in dem es nicht primär um Facebook sondern um den Wert von Systeme anhand der Mitgliederzahl geht.

          Zweitens gehören zum monetären Wert nicht nur Nutzerzahlen, sondern auch das Maß, wie man aus Nutzern Gewinn machen kann – eben durch Erstellung von Nutzerprofilen und deren Nutzung für Werbung, Erzeugung von Filterblasen, gezielte Meinungsmanipulation und und und.

          Daraus ist meine Schlussfolgerung, dass es nicht großartig anders gehen wird.

          Aber sicher geht es anders. Ein soziales Netzwerk muss ja nicht zwangläufig zentral sein, sodass ein Privatunternehmen alle Daten von allen Nutzer (und sogar Nichtnutzern) auf seinen Servern hat.

          Es geht dezentral, bspw. Diaspora. Es gibt Alternativen zum Überwachungskapitalismus.

          LLAP 🖖

          -- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann
          1. Tach!

            Daraus ist meine Schlussfolgerung, dass es nicht großartig anders gehen wird.

            Aber sicher geht es anders. Ein soziales Netzwerk muss ja nicht zwangläufig zentral sein, sodass ein Privatunternehmen alle Daten von allen Nutzer (und sogar Nichtnutzern) auf seinen Servern hat.

            Es geht dezentral, bspw. Diaspora. Es gibt Alternativen zum Überwachungskapitalismus.

            Das zeigt nur, dass es technisch geht. Anscheinend fehlen da aber Akteure, die die Macht oder die Kraft oder den Willen haben, sich im Markt zu behaupten. Solange das nicht gegeben ist, geht es eben nicht. Das ist das, was ich hauptsächlich aus dem Artikel entnommen habe. Die Definition von Wert war nicht weiter relevent, der Punkt ist, die Masse zu gewinnen.

            dedlfix.

            1. @@dedlfix

              Es geht dezentral, bspw. Diaspora. Es gibt Alternativen zum Überwachungskapitalismus.

              Das zeigt nur, dass es technisch geht. Anscheinend fehlen da aber Akteure, die die Macht oder die Kraft oder den Willen haben, sich im Markt zu behaupten.

              Du hast den Sinn dieser Diskussion verstanden?

              Es geht um Alternativen zum Überwachungskapitalismus. Solche Alternativen haben nicht unbedingt was mit „sich im Markt zu behaupten“ (Kapitalismus) zu tun.

              LLAP 🖖

              -- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann
              1. Tach!

                Du hast den Sinn dieser Diskussion verstanden?

                Du hast die Funktionsweise von Menschen verstanden?

                Es geht um Alternativen zum Überwachungskapitalismus. Solche Alternativen haben nicht unbedingt was mit „sich im Markt zu behaupten“ (Kapitalismus) zu tun.

                Was dann? Was bringt mir die Alternative, wenn ich da allein bin, sie schlechte Ergebnisse liefert, man keinen Inhalt dafür bekommen kann?

                dedlfix.

                1. @@dedlfix

                  Was bringt mir die Alternative, wenn ich da allein bin, sie schlechte Ergebnisse liefert, man keinen Inhalt dafür bekommen kann?

                  Das sagte Jen auch schon (wie ich im OP bereits zitierte):

                  Das Schlimmste daran ist der Gruppenzwang […] Wenn andere das benutzen, muss ich das auch tun. […] Ich muss das benuzten, obwohl ich das nicht will. Und wieder werde ich ausspioniert. […]

                  Wir sitzen im selben Boot. Wir müssen da zusammen raus.

                  LLAP 🖖

                  -- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann
  2. @Gunnar Bittersmann

    ist nur Profitgier was dahintersteckt. Also ganz normal in dieser Gesellschaftsordnung, so normal wie Einwohnermeldeämter ebenfalls mit Einwohnermelde~ und persönlichen Daten demnächst Geschäfte machen und überhaupt am Elend der ganzen Welt Geld verdient wird.

    Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Wenn überhaupt.

    MfG

    1. Hej pl,

      ist nur Profitgier was dahintersteckt.

      Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Wenn überhaupt.

      Oh Mann, bist du echt so naiv zu glauben, es ginge nur ums Geld?

      Marc

      1. ist nur Profitgier was dahintersteckt.

        Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Wenn überhaupt.

        Oh Mann, bist du echt so naiv zu glauben, es ginge nur ums Geld?

        Um was denn sonst?

        1. Hej pl,

          ist nur Profitgier was dahintersteckt.

          Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Wenn überhaupt.

          Oh Mann, bist du echt so naiv zu glauben, es ginge nur ums Geld?

          Um was denn sonst?

          Wahlmanipulationen, Bevorzugung oder Benachteiligung von einzelnen Personen oder ganzen Gruppen nicht nur in ökonomischer Hinsicht, Identifizierung von Andersdenkenden und Gesinnungsgenossen, Beeinflussung der Wert- und Moralvorstellungen von Nationen, Konditionierung von Massen auf ein bestimmtes Verhalten… — und vor allem gruselt es mich vor „Dinge, die wir uns nicht einmal vorstellen können“

          Marc

          1. ist nur Profitgier was dahintersteckt.

            Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Wenn überhaupt.

            Oh Mann, bist du echt so naiv zu glauben, es ginge nur ums Geld?

            Um was denn sonst?

            Wahlmanipulationen, Bevorzugung oder Benachteiligung von einzelnen Personen oder ganzen Gruppen nicht nur in ökonomischer Hinsicht, Identifizierung von Andersdenkenden und Gesinnungsgenossen, Beeinflussung der Wert- und Moralvorstellungen von Nationen, Konditionierung von Massen auf ein bestimmtes Verhalten… — und vor allem gruselt es mich vor „Dinge, die wir uns nicht einmal vorstellen können“

            Der real existierende Kapitalismus ist gruselig. Das ist doch nichts Neues!

  3. Am meisten wird natürlich mit Kriegszeugs Profit gemacht, was auch für GG zutrifft wie hier nazulesen ist. Eigentlich müßig diesen Link zu posten.

    MfG

  4. Zu beiden Diensten sei angemerkt, dass auf ziemlich vielen Webseiten Scripte dieser Dienste eingebunden sind. Es bringt also nicht viel, kein Google und kein Facebook mehr aktiv zu verwenden, wenn man dafür die Scripte auf sonstigen Webseiten alles protokollieren lässt.

    1. hallo

      Zu beiden Diensten sei angemerkt, dass auf ziemlich vielen Webseiten Scripte dieser Dienste eingebunden sind. Es bringt also nicht viel, kein Google und kein Facebook mehr aktiv zu verwenden, wenn man dafür die Scripte auf sonstigen Webseiten alles protokollieren lässt.

      Richtig.

      Aber ehrlich gesagt find ich den übersetzen Artikel so was von opportun. Soll man halt über web-giganten mosern. Das Internet-of-things kratzt das kein bisschen an.

      1. Hej beatovich,

        Zu beiden Diensten sei angemerkt, dass auf ziemlich vielen Webseiten Scripte dieser Dienste eingebunden sind. Es bringt also nicht viel, kein Google und kein Facebook mehr aktiv zu verwenden, wenn man dafür die Scripte auf sonstigen Webseiten alles protokollieren lässt.

        Richtig.

        Aber ehrlich gesagt find ich den übersetzen Artikel so was von opportun. Soll man halt über web-giganten mosern. Das Internet-of-things kratzt das kein bisschen an.

        Ein weiterer Aspekt, den man angehen muss. Das heißt aber nicht, dass man das andere lassen sollte!

        Trotzdem auch dafür ein Plus! Marc

    2. Hallo

      Das Problem ist sogar noch größer!

      Zu beiden Diensten sei angemerkt, dass auf ziemlich vielen Webseiten Scripte dieser Dienste eingebunden sind. Es bringt also nicht viel, kein Google und kein Facebook mehr aktiv zu verwenden, wenn man dafür die Scripte auf sonstigen Webseiten alles protokollieren lässt.

      Es bringt nicht einmal sehr viel, wenn man sich Google und Facebook schon immer verweigert hat. Selbst wenn man keine Skripte von denen zulässt und die Dienste meidet, wie der Teufel das Weihwasser, gibt es da immer noch das soziale Umfeld, in dem sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Nutzer dieser Dienste finden.

      Es reicht schon, in deren hochgeladenen Kontakten zu finden zu sein, damit der Dienstanbieter Netzwerke von ihnen eigentlich unbekannten Personen nachvollziehen zu können. Es reicht auch, auf Fotos von Dienstnutzern zu sehen zu sein. Facebook bietet seit Jahren an, Personen auf Fotos zu taggen. Im Zusammenspiel ihrer Gesichtserkennung mit weiteren Daten zum Foto (wo, wann und zu welchem Anlass aufgenommen) wissen die Dienste mehr, als man sich als Verweigerer vorstellen kann.

      Dieser Aspekt der Datensammlung über Nichtnutzer, also die von Anderen gelieferten Daten, geht mir leider zu oft unter. Das gilt natürlich auch für das fehlende Bewusstsein vieler Menschen, andere Personen zu exponieren, ohne dass diese das wollen oder gar obwohl diese das (schlimmstenfalls bekanntermaßen) ablehnen.

      Das Problem betrifft natürlich sowohl schon immer gewesene als auch gewordene Verweigerer sowie jede Menge anderer Dienste.

      Tschö, Auge

      -- Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
      Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
      1. hallo

        Dieser Aspekt der Datensammlung über Nichtnutzer, also die von Anderen gelieferten Daten, geht mir leider zu oft unter. Das gilt natürlich auch für das fehlende Bewusstsein vieler Menschen, andere Personen zu exponieren, ohne dass diese das wollen oder gar obwohl diese das (schlimmstenfalls bekanntermaßen) ablehnen.

        Wie meinst du das? wenn ein Facebook-user Daten über einen non-facebook-user verwendet? Da hat er oder facebook aber eine saftige Abmahne zu gewärtigen.

        1. Hallo

          Dieser Aspekt der Datensammlung über Nichtnutzer, also die von Anderen gelieferten Daten, geht mir leider zu oft unter. Das gilt natürlich auch für das fehlende Bewusstsein vieler Menschen, andere Personen zu exponieren, ohne dass diese das wollen oder gar obwohl diese das (schlimmstenfalls bekanntermaßen) ablehnen.

          Wie meinst du das? wenn ein Facebook-user Daten über einen non-facebook-user verwendet?

          Nein, was ich meine, ist, dass Facebooknutzer dem Dienst ihr Adress-/Telefonbuch des Smartphones zugänglich machen oder das sie z.B. Fotos von einer Party hochladen, auf denen Personen zu sehen sind, die keine Nutzer von Facebook sind.

          Über das Adressbuch lassen sich Netzwerke von Personen und Institutionen generieren, da eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse, auch eines Nichtnutzers, typischerweise bei mehreren Nutzern auftauchen wird.

          Werden Fotos a la „Ach guck mal, da sind ja Foo und Bar auf der Party vom Samstag drauf.“ getaggt, lassen sich sogar (zumindest grobe) Bewegungsprofile von Nichtnutzern erstellen. Ist ein Nichtnutzer erst einmal auf ein paar Fotos getaggt, wird er auch automatisch auf weiteren Fotos erkannt werden.

          Da hat er oder facebook aber eine saftige Abmahne zu gewärtigen.

          Sicher?

          Tschö, Auge

          -- Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
          Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
          1. hallo

            Hallo

            Dieser Aspekt der Datensammlung über Nichtnutzer, also die von Anderen gelieferten Daten, geht mir leider zu oft unter. Das gilt natürlich auch für das fehlende Bewusstsein vieler Menschen, andere Personen zu exponieren, ohne dass diese das wollen oder gar obwohl diese das (schlimmstenfalls bekanntermaßen) ablehnen.

            Wie meinst du das? wenn ein Facebook-user Daten über einen non-facebook-user verwendet?

            Nein, was ich meine, ist, dass Facebooknutzer dem Dienst ihr Adress-/Telefonbuch des Smartphones zugänglich machen oder das sie z.B. Fotos von einer Party hochladen, auf denen Personen zu sehen sind, die keine Nutzer von Facebook sind.

            Über das Adressbuch lassen sich Netzwerke von Personen und Institutionen generieren, da eine Telefonnummer oder eine E-Mail-Adresse, auch eines Nichtnutzers, typischerweise bei mehreren Nutzern auftauchen wird.

            Werden Fotos a la „Ach guck mal, da sind ja Foo und Bar auf der Party vom Samstag drauf.“ getaggt, lassen sich sogar (zumindest grobe) Bewegungsprofile von Nichtnutzern erstellen. Ist ein Nichtnutzer erst einmal auf ein paar Fotos getaggt, wird er auch automatisch auf weiteren Fotos erkannt werden.

            Also da sind wir uns eben doch einig. Es spielt ja keine Rolle wie Meine Daten ohne mein Zutun oder ohne meine Erlaubnis auf facebook landen.

            Der Tatbestand ist erfüllt und ein Anwalt kann da tätig werden.

            Da hat er oder facebook aber eine saftige Abmahne zu gewärtigen.

            Sicher?

            Ganz gewiss! Was für dich und mich gilt, gilt auch für facebook.

  5. Hallo Gunnar,

    danke für die Übersetzung.

    *Teams bei Mozilla arbeiten daran, mit Firefox soviele dieser Probleme wie möglich zu beheben.

    Wenn ich mir anschaue, wie Firefox im Moment so arbeitet, bin ich mir nicht wirklich über die Ambitionen bei denen im Klaren. Glaube die ticken auch nicht anders als Google, müssen nur im Moment noch subtiler vorgehen.

    Gruss
    Henry

    1. hallo

      Wenn ich mir anschaue, wie Firefox im Moment so arbeitet, bin ich mir nicht wirklich über die Ambitionen bei denen im Klaren. Glaube die ticken auch nicht anders als Google, müssen nur im Moment noch subtiler vorgehen.

      Privat Mode nach domain wäre viel subtiler. Aber du hast recht, Chrome sei dank kann sich Mozilla in Virtue Signaling üben.

    2. @@Henry

      *Teams bei Mozilla arbeiten daran, mit Firefox soviele dieser Probleme wie möglich zu beheben.

      Wenn ich mir anschaue, wie Firefox im Moment so arbeitet, bin ich mir nicht wirklich über die Ambitionen bei denen im Klaren. Glaube die ticken auch nicht anders als Google, müssen nur im Moment noch subtiler vorgehen.

      Wenn man bedenkt, dass Firefox hauptsächlich vom Geld von Google lebt, können die auch schwerlich die Guten sein.

      LLAP 🖖

      -- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann
      1. Hej Gunnar,

        Wenn man bedenkt, dass Firefox hauptsächlich vom Geld von Google lebt, können die auch schwerlich die Guten sein.

        Hat sich das nicht geändert?

        Marc

  6. Hallo zusammen,

    meine Meinung mal dazu:

    jeder ist für seine Daten selbst verantworlich ob er sie preisgibt und welche Sicherheitsmethoden er nutzt. Beispiel VPN. Bei einem privaten E-Mail Account z.B. Gmail und einer normalen Privatperson wird Google bestimmt nicht die E-Mails mitlesen und wenn überhaupt wäre nichts passendes für sie dabei. Eine Privatperson kann zur Kommunikation auch sogenannte S/MIME Zertifikate verwenden.

    Fraglich ist für mich überhaupt warum verwenden Unternehmen (Gmail, Web.de usw.). Wahrscheinlich geht es um die Kosten und dann wird gejammert. "Ja ein Server kostet zu viel…". S/MIME Zertifikate sollten meiner Meinung für Unternehmen verpflichtet werden.

    Man kann auch Piwik verwenden alternativ zu Google Analytics, dann hat man nur alleinig Zugriff.

    Es wird keiner verpflichtet Gmail, Twitter, Facebook, usw. zu verwenden.

    Dazu gesagt: Datensammlungen wird es immer geben und kann nie verhindert werden, auch wenn Jen Simmons dafür bezahlt gibt es keine 100% Garantie für nichts.

    Außerdem ist es eine reine Vertrauensache z.B. verwende ich VPN nie für SELFHTML weil ich vertraue. Selber habe ich einen Privatserver und wir haben einen geschäftlichen Server (getrennt). Den Privatserver betreibe ich für die Cloud. Die zwei Server werden von mir gewartet usw. was bringt es auch wenn ich es einen Dritten gebe der es macht aber ich weiß auch wieder nicht was er tut.

    Was ich oft schon miterlebt habe scheitert es bei den Unternehmen auch meistens am Fachwissen. Vor kurzem rufte mich wieder ein Unternehmen an warum mein Kollege keine E-Mails bekomme… Ja warum woll, es gibt eine Fehlermeldung in diesem Fall stand das genannte Unternehmen auf einer Blacklist und sie haben es selbst nicht erkannt obwohl es eine riesige Firma ist.

    Wörter wie SSH mit Keygen verwenden statt Passwörter, Blacklist, SPF, Greylisting und viele weitere kennen die Unternehmen nicht. Folgende Seite ist auch sehr hilfreich: https://mxtoolbox.com/

    Auch arbeite ich mit einem kleinem Softwarehersteller zusammen, der auf seiner Website den Adminbereich nicht mit Htaccess schützt (Wordpress wird verwendet) und kein SSL auf allen Seiten verwendet.

    Ich könnte noch so viel erzählen aber ich glaube dass Reicht erst mal.

    Mit freundlichen Grüßen

    Christian Huml

    1. Hallo

      meine Meinung mal dazu:

      jeder ist für seine Daten selbst verantworlich ob er sie preisgibt und welche Sicherheitsmethoden er nutzt.

      Das ist meiner Meinung nach mehr als blauäugig. Die allermeisten Menschen können nicht einschätzen, was sie bei welchem Anbieter gegenüber wem preisgeben. Weißt du, wenn du eine beliebige Website aufrufst, zu welchen Zielen Verbindungen aufgebaut werden, um Schriften, Bilder oder Scripte nachzuladen? Weißt du, welche Daten von den Schrift-, Bild- oder Skriptquellen im Zusammenhang mit diesen Requests gespeichert werden und was diese Skripte überhaupt so alles tun?

      Beispiel VPN. Bei einem privaten E-Mail Account z.B. Gmail und einer normalen Privatperson wird Google bestimmt nicht die E-Mails mitlesen und wenn überhaupt wäre nichts passendes für sie dabei.

      Oh, wie blauäugig! natürlich liest Google alle E-Mails auf deren Servern mit und sei es nur, um zum Inhalt der E-Mail passende Werbung darunter zu montieren.

      Eine Privatperson kann zur Kommunikation auch sogenannte S/MIME Zertifikate verwenden.

      Wieviele Privatpersonen kennst du, die S-MIME oder PGP benutzen und weißt du, mit wie vielen ihrer Kommunikationspartner sie die Verschlüsselung überhaupt einsetzen?

      Es wird keiner verpflichtet Gmail, Twitter, Facebook, usw. zu verwenden.

      Natürlich nicht. Die meisten Menschen haben andererseits auch keinen Überblick über die Konsequenzen, die der Einsatz dieser Dienste nach sich zieht. „Selbst schuld“ ist da mMn etwas zu kurz gegriffen.

      Tschö, Auge

      -- Wenn man ausreichende Vorsichtsmaßnahmen trifft, muss man keine Vorsichtsmaßnahmen mehr treffen.
      Toller Dampf voraus von Terry Pratchett
      1. @Auge

        Das ist meiner Meinung nach mehr als blauäugig. Die allermeisten Menschen können nicht einschätzen, was sie bei welchem Anbieter gegenüber wem preisgeben. Weißt du, wenn du eine beliebige Website aufrufst, zu welchen Zielen Verbindungen aufgebaut werden, um Schriften, Bilder oder Scripte nachzuladen? Weißt du, welche Daten von den Schrift-, Bild- oder Skriptquellen im Zusammenhang mit diesen Requests gespeichert werden und was diese Skripte überhaupt so alles tun?

        Also rein Technisch gesehen ist es meines Wissens möglich die Scripte zu analysieren. Jedoch ist dies mit einem riesigen Aufwand verbunden der nie Enden würde.

        Oh, wie blauäugig! natürlich liest Google alle E-Mails auf deren Servern mit und sei es nur, um zum Inhalt der E-Mail passende Werbung darunter zu montieren.

        Ja, dies mit der Werbung stimmt schon und den Server. Ob sich Google auch jedes Foto ansieht was du schickst bezweifle ich aber. Naja so genau kann man es nicht Wissen…

        Wieviele Privatpersonen kennst du, die S-MIME oder PGP benutzen und weißt du, mit wie vielen ihrer Kommunikationspartner sie die Verschlüsselung überhaupt einsetzen?

        Ehrlich gesagt viel zu wenig, weil sich die Leute nicht damit beschäftigen wolllen. Genau genommen wäre es aber wirklich sinnvoll. Sinnvoller als blödsinn den ganzen Tag in Facebook zu posten, wie ich esse gerade usw.

        Das traurige daran ist, wenn man den Leuten sagt verwendet Facebook nicht wegen so und so… Lauten die meisten Antworten: „Ist mir doch egal was mit meinen Daten passiert“. Habe ich schon oft gehört.

        Im Endeffekt wollte ich mit meinem ersten Beitrag damit sagen, dass sie vorsichtiger sein sollten bisher vergebens…

        Mit freundlichen Grüßen

        Christian Huml

    2. @@Christian Huml

      jeder ist für seine Daten selbst verantworlich ob er sie preisgibt und welche Sicherheitsmethoden er nutzt. […] Es wird keiner verpflichtet Gmail, Twitter, Facebook, usw. zu verwenden.

      Du bist selbst verantwortlich, wenn du Gmail nutzt und damit deine Daten an Google gibst. Du gibst damit aber auch die Daten all derer weiter, mit denen du per E-Mail kommunizierst. Und die sind wohl nicht verantwortlich, wenn du deren Daten preisgibst. Die wurden nicht einmal gefragt. Oder willst du jetzt sagen: Die sind doch alle selber schuld, wenn sie mir eine E-Mail an mein Gmail-Konto schicken?

      Wenn du Google Ananlytics auf deinen Seiten einbaust, gibst du die Daten der Seitenbusucher weiter. Auch hier sind die wohl nicht verantwortlich, wenn du deren Daten preisgibst.

      LLAP 🖖

      -- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann
      1. jeder ist für seine Daten selbst verantworlich ob er sie preisgibt und welche Sicherheitsmethoden er nutzt. […] Es wird keiner verpflichtet Gmail, Twitter, Facebook, usw. zu verwenden.

        Du bist selbst verantwortlich, wenn du Gmail nutzt und damit deine Daten an Google gibst. Du gibst damit aber auch die Daten all derer weiter, mit denen du per E-Mail kommunizierst. Und die sind wohl nicht verantwortlich, wenn du deren Daten preisgibst. Die wurden nicht einmal gefragt. Oder willst du jetzt sagen: Die sind doch alle selber schuld, wenn sie mir eine E-Mail an mein Gmail-Konto schicken?

        Wenn du Google Ananlytics auf deinen Seiten einbaust, gibst du die Daten der Seitenbusucher weiter. Auch hier sind die wohl nicht verantwortlich, wenn du deren Daten preisgibst.

        @Gunnar Bittersmann

        Nein, wenn eine Person eine E-Mail an Gmail Adressen schickt dürfen die Daten normalerweise nicht weitergegeben werden, da keine Zustimmung erfolgt ist. Dies Verstößt meiner Meinung nach den Datenschutz. In wie weit dies genau geregelt ist, weiß ich nicht da kein Datenschutzbeauftragter oder Jurist.

        Zu Google Analytics gibt es nicht hierfür eigentlich EU COOKIE COMPLIANCE? Derzeit nur meines Wissens bei Adsense Pflicht. Gesetzlich meines Wissens noch nicht genau geregelt. Ob dies überhaupt einen Sinn hat sei dahingestellt. Oft gehe ich auf Websiten und habe dies noch nicht bestätigt etc. Daten werden nach Status trotzdem übertragen.

        PS: Kann man dann nicht sagen ich schicke dir keine E-Mail an Gmail da meine Daten weitergegeben werden?

        Mit freundlichen Grüßen

        Christian Huml

    3. Hallo Christian,

      ohne jetzt hier alles langatmig zu zitieren, weil da stimme ich @Auge in allem zu. Nur eines noch, natürlich liest Google alle Emails mit, wenn auch elektronisch nicht personell. Ebenso stellen sie, wie eben jeder Emailanbieter in Deutschland verpflichtet ist, den Behörden eine Schnittstelle zu Verfügung.

      Darüber hinaus sind deine Alternativen nur was für PC-Affine Leute, was die wenigsten sind. Mich persönlich ärgert es allein schon immer wenn Leute sagen "Kann deine neue Seite aber nicht finden", weil sie es in die Suchmaschine eingeben anstatt Adresszeile(Adresszeile, was ist das?), und machen sich, und vor allem Webseitenbetreiber, damit immer abhängiger. Von Default-Browser/Service Einstellungen will ich mal gar nicht erst reden.

      Gruss
      Henry

      1. @Henry

        Ja, das Problem mit der Suchmaschine ist so eine Sache wird sich aber auf langer Sicht nichts ändern. Bezüglich Default-Browser/Services sprichst du von z.B. geo.enabled?

        Leider kenne ich dieses Wort PC-Affine nicht, bitte um Erklärung.

        Mit freundlichen Grüßen

        Christian Huml

        1. Hallo Christian Huml,

          Leider kenne ich dieses Wort PC-Affine nicht, bitte um Erklärung.

          Affinität bedeutet Schwägerschaft und meint eine Verbundenheit. Jemand, der PC-affin ist, kennt sich gut mit PCs aus.

          Bis demnächst
          Matthias

          -- Rosen sind rot.
          1. Hallo Matthias Apsel,

            danke für die Info.

            Mit freundlichen Grüßen

            Christian Huml

      2. Folgende Nachrichten verweisen auf diesen Beitrag:

    4. hallo

      jeder ist für seine Daten selbst verantworlich ob er sie preisgibt und welche Sicherheitsmethoden er nutzt.

      Da gibt's immer noch diese Prozesse wegen einem Affenselfie und den Urheberrechten. Die daraus resultierende Popularität wird dabei noch nicht mal angesprochen.

      Willkommen im Datenzoo.