Matthias Apsel: Edge schickt alle besuchten URLs inklusive User-ID an Microsoft

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Edge schickt alle besuchten URLs inklusive User-ID an Microsoft

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      ... und Siri hört mit

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  1. Aloha ;)

    Und wenn man denkt, schlimmer gehts nicht mehr, kommt irgendwo ein Microsoft-Browser her.

    Grüße,

    RIDER

    --
    Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller
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    1. Hallo,

      Und wenn man denkt, schlimmer gehts nicht mehr, kommt irgendwo ein Microsoft-Browser her.

      das klingt so unerwartet. Ist doch nicht wirklich überraschend, oder? Ob FF, Chrome, Edge, alle möchten Kontrolle und Kommunikation mit dem Mutterschiff. Genauso wie alle bekannten Hersteller nur zu gerne eine Liveschaltung über alle Geräte via Micro/Camera haben möchten, zumindest versuchen tun sie es ja schon lange, und auch hier zeigen sich viele überraschend überrascht.

      Aktuell: Auch Siri hört mit.

      lg.

      1. Moin,

        Aktuell: Auch Siri hört mit.

        hmm, warum nur überrascht mich das nicht?

        So long,
         Martin

        --
        Computer müssen weiblich sein: Eigensinnig, schwer zu durchschauen, immer für Überraschungen gut - aber man möchte sie nicht missen.
        1. Hallo Martin,

          Aktuell: Auch Siri hört mit.

          hmm, warum nur überrascht mich das nicht?

          Weil Apple das von Anfang an so kommuniziert und veröffentlicht hat? 😉

          LG,
          CK

        2. Hej Der Martin,

          Aktuell: Auch Siri hört mit.

          hmm, warum nur überrascht mich das nicht?

          Weil bekanntermaßen Spracherkennungssoftware nur mit Sprachschnipseln trainiert werden kann?

          Oder weil du dir einreden möchtest, dass es eh keinen Unterschied macht, ob man ein Android-Handy oder ein iPhone nutzt?

          Es macht einen Unterschied. Und Siri kann man (wie vermutlich den Google Assistenten) auch abschalten.

          Apple glaube ich auch eher, dass der dann tatsächlich abgeschaltet ist!

          Marc

          --
          Ceterum censeo Google esse delendam
          1. Hallo,

            Aktuell: Auch Siri hört mit.

            hmm, warum nur überrascht mich das nicht?

            Weil bekanntermaßen Spracherkennungssoftware nur mit Sprachschnipseln trainiert werden kann?

            das ist klar - die Frage ist nur, ob da aktiv jemand mithört oder nur anonym und automatisch Sprachmuster analysiert und bewertet werden.

            Und Siri kann man (wie vermutlich den Google Assistenten) auch abschalten.

            Davon gehe ich aus.
            Aber ehrlich gesagt halte ich sowieso nicht viel von diesen Spracherkennungssystemen. Der Bordcomputer im Auto meines Vaters (Mercedes C-Klasse) hat das mittlerweile auch, und der meldet sich ärgerlich oft zu Wort, weil er sich angesprochen fühlt, aber nicht verstanden hat (oder etwas ganz anderes verstanden hat).
            Gemein ist, dass in der Betriebsanleitung nicht einmal beschrieben ist, wie man die Sprachsteuerung abschalten kann. Das hat er sich in der Niederlassung mal zeigen lassen.

            Apple glaube ich auch eher, dass der dann tatsächlich abgeschaltet ist!

            Ehrlich? Nö, ich glaube denen das ebensowenig wie allen anderen.

            Ciao,
             Martin

            --
            Computer müssen weiblich sein: Eigensinnig, schwer zu durchschauen, immer für Überraschungen gut - aber man möchte sie nicht missen.
            1. Hej Der Martin,

              Weil bekanntermaßen Spracherkennungssoftware nur mit Sprachschnipseln trainiert werden kann?

              das ist klar - die Frage ist nur, ob da aktiv jemand mithört oder nur anonym und automatisch Sprachmuster analysiert und bewertet werden.

              Man muss die Annahmen der KI ja verifizieren oder falsifizieren, um sie zu trainieren. So wie das Milliarden von Menschen unbegreiflicherweise kostenlos für Google tun, wenn Sie recaptcha nutzen.

              Und Siri kann man (wie vermutlich den Google Assistenten) auch abschalten.

              Davon gehe ich aus.
              Aber ehrlich gesagt halte ich sowieso nicht viel von diesen Spracherkennungssystemen. Der Bordcomputer im Auto meines Vaters (Mercedes C-Klasse) hat das mittlerweile auch, und der meldet sich ärgerlich oft zu Wort, weil er sich angesprochen fühlt, aber nicht verstanden hat (oder etwas ganz anderes verstanden hat).

              Das klappt bei Siri deutlich besser (nutze die im Auto immer - lieber hört jemand, dass ich meine Lieblingsliste in zufälliger Reihenfolge hören möchte, statt dass ich eine rote Ampel übersehe, beim Versuch das über Touchscreen oder Knöpfe meinen Geräten mitzuteilen).

              Apple glaube ich auch eher, dass der dann tatsächlich abgeschaltet ist!

              Ehrlich? Nö, ich glaube denen das ebensowenig wie allen anderen.

              Wie kommt es? - Welche Hinweise hast du dafür?

              Bei anderen gibt es die ja zahlreich. Bei Apple war mir das was Christian hier heute gepostet hat noch neu. Und auch das weist auf einen bedenklichen, verbesserungswürdigen Zustand hin (Mitarbeiter der Vertragsfirmen könnten mit krimineller Energie die Personen in den Aufnahmen identifizieren), aber es ist doch etwas anderes als Datensammeln zur massenhaften Auswertung.

              Marc

              --
              Ceterum censeo Google esse delendam
              1. Hallo,

                Aber ehrlich gesagt halte ich sowieso nicht viel von diesen Spracherkennungssystemen. Der Bordcomputer im Auto meines Vaters (Mercedes C-Klasse) hat das mittlerweile auch, und der meldet sich ärgerlich oft zu Wort, weil er sich angesprochen fühlt, aber nicht verstanden hat (oder etwas ganz anderes verstanden hat).

                Das klappt bei Siri deutlich besser (nutze die im Auto immer - lieber hört jemand, dass ich meine Lieblingsliste in zufälliger Reihenfolge hören möchte, statt dass ich eine rote Ampel übersehe, beim Versuch das über Touchscreen oder Knöpfe meinen Geräten mitzuteilen).

                im Auto habe ich höchstens das Autoradio an und höre "so nebenher" mit, was mir da angeboten wird. Und als kleinen Mehrwert bekomme ich noch zu jeder vollen Stunde Nachrichten; brandaktuelle Themen auch zwischendurch.

                Apple glaube ich auch eher, dass der dann tatsächlich abgeschaltet ist!

                Ehrlich? Nö, ich glaube denen das ebensowenig wie allen anderen.

                Wie kommt es? - Welche Hinweise hast du dafür?

                Brauche ich die? Apple ist ebenso wie Google, facebook oder amazon ein Unternehmen, das auf Profit ausgerichtet ist. Da mache ich dann keine Unterschiede mehr hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit. Ich gehe davon aus, dass die alles tun, was harte Dollars einbringt, ohne sich um Ethik oder Moral zu kümmern.

                Ciao,
                 Martin

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                Computer müssen weiblich sein: Eigensinnig, schwer zu durchschauen, immer für Überraschungen gut - aber man möchte sie nicht missen.
                1. Hej Der Martin,

                  im Auto habe ich höchstens das Autoradio an und höre "so nebenher" mit, was mir da angeboten wird. Und als kleinen Mehrwert bekomme ich noch zu jeder vollen Stunde Nachrichten; brandaktuelle Themen auch zwischendurch.

                  „Hej Siri, was gibt es neues von Deutschland-Funk Nachrichten“ wenn du die letzte Ausgabe hören möchtest oder „Hej Siri, spiel den Sender $lieblingssender“ für dein genanntes Szenario.

                  Apple glaube ich auch eher, dass der dann tatsächlich abgeschaltet ist!

                  Ehrlich? Nö, ich glaube denen das ebensowenig wie allen anderen.

                  Wie kommt es? - Welche Hinweise hast du dafür?

                  Brauche ich die? Apple ist ebenso wie Google, facebook oder amazon ein Unternehmen, das auf Profit ausgerichtet ist.

                  Da mache ich dann keine Unterschiede mehr hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit. Ich gehe davon aus, dass die alles tun, was harte Dollars einbringt, ohne sich um Ethik oder Moral zu kümmern.

                  vermutlich ist Apple nicht moralisch besser als die anderen: daher mein Vertrauen. Sie haben Datenschutz als Alleinstellungsmerkmal entdeckt und ihr Geschäftsmodell erlaubt ihnen das - im Gegensatz zu allen anderen.

                  Sie setzen sich bei der amerikanischen Regierung für mehr Datenschutz nach dem Vorbild der dsgvo ein und investieren viele Entwickler-Stunden in Verbesserungen für den Datenschutz.

                  Marc

                  --
                  Ceterum censeo Google esse delendam
                  1. Hallo marctrix,

                    vermutlich ist Apple nicht moralisch besser als die anderen: daher mein Vertrauen. Sie haben Datenschutz als Alleinstellungsmerkmal entdeckt und ihr Geschäftsmodell erlaubt ihnen das - im Gegensatz zu allen anderen.

                    Vorsicht. Apple hat massive Anreize Daten zu sammeln und zu verwerten, denn sie sind stark im Hintertreffen was das Thema digitaler Assistent angeht. Siri ist im Vergleich zu OK Google oder Alexa ein Witz, und Apple ist das durchaus auch bewusst. Ihr Dilemma ist, dass sie die Daten brauchen um besser zu werden. Ich bin mir sicher, der Anreiz und der Druck auf Cook sind groß. Ich würde mich nicht darauf verlassen, dass Apple keine Daten sammelt und/oder sammeln wird.

                    That said halte ich Apple trotz allem deutlich vertrauenswürdiger als Google, Amazon oder Facebook. Von den Firmen wissen wir mit Sicherheit, dass sie alles sammeln, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

                    LG,
                    CK

                    1. Hej Christian,

                      That said halte ich Apple trotz allem deutlich vertrauenswürdiger als Google, Amazon oder Facebook. Von den Firmen wissen wir mit Sicherheit, dass sie alles sammeln, was nicht bei drei auf dem Baum ist.

                      Alles richtig: von dir kommen Immer wieder Argumente, die ich stichhaltig finde. Apple ist in meinen Augen lediglich das kleinere Übel. Das wollte ich mehrfach so deutlich sagen und habe mich immer wieder in Details verloren und das dann vergessen.

                      Es wäre schön, wenn die Bemühungen sich auszahlen würden. Sonst wird auch Apple nichts mehr in diese Richtung unternehmen.

                      Alles hängt davon ab, ob Kunden das wert schätzen oder das Google-Modell präferieren: die Demokratie gegen ein billiges, letztendlich unnötiges Gadget…

                      In der Beziehung sehe ich Apples neues Engagement in Richtung Unterhaltung und Plattform-übergreifender Angebote übrigens sehr kritisch.

                      Die Daten-Gier wird sicherlich angeheizt, wenn Hardware nicht mehr 90% des Umsatzes und Gewinns ausmachen, sondern Dienste wichtiger werden, die sich umso erfolgreicher verkaufen lassen, je mehr man über die Käufer weiß.

                      Die meisten anderen Argumente klingen für mich dagegen nach selbsbeschwichtigung: ich kaufe mir das hübscheste Gerät, weil die Hersteller sind eh alle böse und es macht keinen Unterschied, wer mich ausspioniert.

                      Marc

                      --
                      Ceterum censeo Google esse delendam
                      1. Hallo marctrix,

                        ich kaufe mir das hübscheste Gerät, weil die Hersteller sind eh alle böse und es macht keinen Unterschied, wer mich ausspioniert.

                        Wer das hübscheste Gerät kauft, kauft doch iPhone? 😜

                        LG,
                        CK

                        1. Hej Christian,

                          ich kaufe mir das hübscheste Gerät, weil die Hersteller sind eh alle böse und es macht keinen Unterschied, wer mich ausspioniert.

                          Wer das hübscheste Gerät kauft, kauft doch iPhone? 😜

                          Ich weiß, da ist ein smiley - aber mit einem einzigen Design wird man wohl nie eine Mehrheit erreichen…

                          Der Android-Markt hat mehr für jeden Geschmack. Das iPhone hat objektive Vorteile wie die lange Versorgung mit Updates (85% aller Geräte mit dem aktuellen OS bis 10% der Androiden) oder ein Gesamtpaket ohne Schwächen.

                          Aber eben auch ein Gesamtpaket, das spätestens ein paar Wochen in jedem Einzelbereich von irgendeinem wesentlich günstigeren Spezialisten übertroffen wird.

                          Ich schätze mein iPhone als Arbeitsgerät - aber sexy sind andere.

                          Marc

                          --
                          Ceterum censeo Google esse delendam
                          1. Hi,

                            Ich schätze mein iPhone als Arbeitsgerät - aber sexy sind andere.

                            das ist jetzt aber ein ungewöhnliches Urteil! Meistens hört man es genau andersrum.

                            So long,
                             Martin

                            --
                            Computer müssen weiblich sein: Eigensinnig, schwer zu durchschauen, immer für Überraschungen gut - aber man möchte sie nicht missen.
                            1. Hej Der,

                              Ich schätze mein iPhone als Arbeitsgerät - aber sexy sind andere.

                              das ist jetzt aber ein ungewöhnliches Urteil! Meistens hört man es genau andersrum.

                              Meine Gründe für ein iPhone?

                              1.) Das Ökosystem - Zusammenwirken von Smartwatch, Smartphone, Tablet und Desktop (ist ein Laptop) und Apple TV Unterhaltung und Arbeit aus einem Guss (ist just works) - eine Alternative wäre höchstens ms gewesen, wenn die mal alles aus einer Hand angeboten hätten
                              2.) die Leistung des Prozessors (ich nutze das Smartphone zur Arbeit Und zur Unterhaltung und will auf nichts warten)
                              3.) 256 gbyte interner Speicher - Arbeit und Unterhaltung alles immer dabei
                              4.) gute Video-Kamera für das festhalten unvergesslicher privater Momente
                              5.) preis-Leistungsverhälrnis beim tco (u.a. Aufgrund hoher gebrauchtpreise)
                              6.) der vergleichsweise bessere Datenschutz - nicht nur durch Apple selbst (ja das sind nur Lippenbekenntnisse und nicht alles ist perfekt), sondern auch was die Datenweitergabe angeht, die bei Apple wohl geringer ist, als bei anderen. Das gilt für Apple Pay, den neuen Login-Dienst von Apple, den AppStore usw

                              Das Design spielt bestenfalls insofern eine Rolle, als ich es mag, wenn die Geräte auch optisch zusammen passen. Aber es gibt hübschere, coolere, interessantere Designs.

                              Marc

                              --
                              Ceterum censeo Google esse delendam
                              1. Hallo marctrix,

                                Das Design spielt bestenfalls insofern eine Rolle, als ich es mag, wenn die Geräte auch optisch zusammen passen. Aber es gibt hübschere, coolere, interessantere Designs.

                                Ich mag das minimalistische Design und finde es deutlich ansprechender als die Android-Dinger, die ich bisher kenne.

                                LG,
                                CK

                                1. Hej Christian,

                                  Das Design spielt bestenfalls insofern eine Rolle, als ich es mag, wenn die Geräte auch optisch zusammen passen. Aber es gibt hübschere, coolere, interessantere Designs.

                                  Ich mag das minimalistische Design und finde es deutlich ansprechender als die Android-Dinger, die ich bisher kenne.

                                  Für mich kommen nur Hüllen in Frage, die das Logo verdecken.

                                  Kommt mir so großtuerisch vor.

                                  Außerdem finde ich die zu dünn. Ich würde mir ein rugged-Teil kaufen, wenn es das gäbe, dass ich einem Kumpel zuwerfen kann.

                                  Ich mag haltbare Dinge, würde ein dickeres, stabileres Gerät dem schlanken Design vorziehen, vor allem wenn der zusätzliche Platz mit li-Io-Brei aufgefüllt wäre.

                                  Das ist ja der größte Nachteil: iPhones gibt es nur von einem Hersteller und der kann nicht so eine Vielfalt anbieten, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

                                  Wobei: warum eigentlich? Apple verkauft wie viele iPhones jährlich? Und wie viele Autos verkauft Ford? Dafür hat Ford eine ganz schön breite Modell-Palette vom Ka über den f-650, den gt bis hin zu Transit und konsorten...

                                  Aber die Preise sind höher als bei einem Smartphone.

                                  Ich hatte aber auch schon (gebrauchte) Autos, die weniger gekostet haben als manches Smartphone.

                                  Marc

                                  --
                                  Ceterum censeo Google esse delendam
                              2. Hallo Marc,

                                Ich schätze mein iPhone als Arbeitsgerät - aber sexy sind andere.

                                das ist jetzt aber ein ungewöhnliches Urteil! Meistens hört man es genau andersrum.

                                Meine Gründe für ein iPhone?

                                die wollte ich gar nicht unbedingt alle wissen. ;-)

                                1.) Das Ökosystem - Zusammenwirken von Smartwatch, Smartphone, Tablet und Desktop (ist ein Laptop) und Apple TV Unterhaltung und Arbeit aus einem Guss (ist just works) - eine Alternative wäre höchstens ms gewesen, wenn die mal alles aus einer Hand angeboten hätten
                                2.) die Leistung des Prozessors (ich nutze das Smartphone zur Arbeit Und zur Unterhaltung und will auf nichts warten)
                                3.) 256 gbyte interner Speicher - Arbeit und Unterhaltung alles immer dabei
                                4.) gute Video-Kamera für das festhalten unvergesslicher privater Momente
                                5.) preis-Leistungsverhälrnis beim tco (u.a. Aufgrund hoher gebrauchtpreise)
                                6.) der vergleichsweise bessere Datenschutz - nicht nur durch Apple selbst (ja das sind nur Lippenbekenntnisse und nicht alles ist perfekt), sondern auch was die Datenweitergabe angeht, die bei Apple wohl geringer ist, als bei anderen. Das gilt für Apple Pay, den neuen Login-Dienst von Apple, den AppStore usw

                                Ähm, 256GB interner Speicher? Wow!

                                Das Design spielt bestenfalls insofern eine Rolle, als ich es mag, wenn die Geräte auch optisch zusammen passen. Aber es gibt hübschere, coolere, interessantere Designs.

                                Ja, okay. Trotzdem ist das Urteil meistens eher: Apple ist sexy, aber andere Fabrikate sind nützlicher.

                                Ich kann das unvorbelastet sagen, weil ich den ganzen Bereich von Smartphones, Tablets, Smartdingsda und so eh nur vom Hörensagen kenne und noch nie den Eindruck hatte, dass ich das haben sollte.

                                So long,
                                 Martin

                                --
                                Computer müssen weiblich sein: Eigensinnig, schwer zu durchschauen, immer für Überraschungen gut - aber man möchte sie nicht missen.
                                1. Hej Der Martin,

                                  das ist jetzt aber ein ungewöhnliches Urteil! Meistens hört man es genau andersrum.

                                  Meine Gründe für ein iPhone?

                                  die wollte ich gar nicht unbedingt alle wissen. ;-)

                                  Sorry 😘

                                  Ging mir eher darum zu zeigen, dass Design dabei nicht vorkommt.

                                  Ähm, 256GB interner Speicher? Wow!

                                  Gibt es auch mit 512 GByte. Cloud? Wofür? 😋

                                  Das neue Galaxy S10 kannst du mit 1TByte haben. Kostet dann 1.600 Euro und ist in einem Jahr die Hälfte, in vier Jahren wohl noch 1/10 davon wert…

                                  Ja, okay. Trotzdem ist das Urteil meistens eher: Apple ist sexy, aber andere Fabrikate sind nützlicher.

                                  Interessant. Meine Bekannten mit iPhone nutzen die meist deutlich länger als ich und da kommt der total cost-of-ownership-Vorteil dann stärker zum tragen.

                                  @Gunnar Bittersmann hat das für seine Nutzung hier mal vorgerechnet meine ich…

                                  Ich kann das unvorbelastet sagen, weil ich den ganzen Bereich von Smartphones, Tablets, Smartdingsda und so eh nur vom Hörensagen kenne und noch nie den Eindruck hatte, dass ich das haben sollte.

                                  Finde ich gut. Ist hilft es, meine Arbeit im Kreis von Freunden und Verwandten zu erledigen, statt allein in meiner Kammer, Wartezeiten zu nutzen und dafür mehr Freizeit am Stück zu haben.

                                  Ich kann es auch gut liegen lassen und abschalten.

                                  Marc

                                  --
                                  Ceterum censeo Google esse delendam
                                  1. Hallo,

                                    Ja, okay. Trotzdem ist das Urteil meistens eher: Apple ist sexy, aber andere Fabrikate sind nützlicher.

                                    Interessant. Meine Bekannten mit iPhone nutzen die meist deutlich länger als ich und da kommt der total cost-of-ownership-Vorteil dann stärker zum tragen.

                                    das finde ich sympathisch. Ich nutze ein Handy (damit meine ich einfach ein Mobiltelefon und nichts darüber hinaus) auch mindestens fünf Jahre, wenn es nicht vorher den Geist aufgibt. Computer ebenso.

                                    Ich kann das unvorbelastet sagen, weil ich den ganzen Bereich von Smartphones, Tablets, Smartdingsda und so eh nur vom Hörensagen kenne und noch nie den Eindruck hatte, dass ich das haben sollte.

                                    Finde ich gut. Ist hilft es, meine Arbeit im Kreis von Freunden und Verwandten zu erledigen, statt allein in meiner Kammer, Wartezeiten zu nutzen und dafür mehr Freizeit am Stück zu haben.

                                    Ich habe im Lauf der Jahre gelernt: Dienst ist Dienst, und Schnaps ist Schnaps. Wenn ich nachmittags Feierabend habe und die Firma verlasse, dann lege ich innerlich einen Schalter um.
                                    Das schlie0t nicht aus, dass am Abend nochmal schnell das geschäftliche Mail-Konto abfrage, damit ich weiß, was mich am nächsten Morgen erwartet. Aber ich kann geschäftliche e-Mails, die nach Feierabend oder am Wochenende eintrudeln, auch ganz gut ignorieren.

                                    Ich kann es auch gut liegen lassen und abschalten.

                                    Genau das. :-)

                                    Ciao,
                                     Martin

                                    --
                                    Computer müssen weiblich sein: Eigensinnig, schwer zu durchschauen, immer für Überraschungen gut - aber man möchte sie nicht missen.
              2. Hallo

                Apple glaube ich auch eher, dass der dann tatsächlich abgeschaltet ist!

                Ehrlich? Nö, ich glaube denen das ebensowenig wie allen anderen.

                Wie kommt es? - Welche Hinweise hast du dafür?

                Bei anderen gibt es die ja zahlreich. Bei Apple war mir das was Christian hier heute gepostet hat noch neu. Und auch das weist auf einen bedenklichen, verbesserungswürdigen Zustand hin (Mitarbeiter der Vertragsfirmen könnten mit krimineller Energie die Personen in den Aufnahmen identifizieren), aber es ist doch etwas anderes als Datensammeln zur massenhaften Auswertung.

                Bis auf die Versicherungen von Apple, den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer hoch zu halten, und vielen Vermutungen aus dem bisher bekannten Verhalten der Firma hat wohl niemand außerhalb von Apple auch nur einen Beweis dafür, dass sich Apple an dieses Lippenbekenntnis hält. Der Code und die internen Verfahren sind schließlich nicht öffentlich. Warum also sollte man denen mehr trauen als allen anderen?

                Tschö, Auge

                --
                Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
                Hohle Köpfe von Terry Pratchett
                1. Hallo Auge,

                  Warum also sollte man denen mehr trauen als allen anderen?

                  Ob du jemandem traust oder nicht ist eine Abwägungsfrage. Wenn du dich dazu entschieden hast das nicht zu tun, verstehe ich das (ich traue Apple selber auch nicht). Aber ich verstehe auch Menschen, die Apple trauen. Deren Urteil ist halt anders ausgefallen als deins 🤷‍♂️

                  LG,
                  CK

                  1. Hallo

                    Warum also sollte man denen mehr trauen als allen anderen?

                    Ob du jemandem traust oder nicht ist eine Abwägungsfrage. Wenn du dich dazu entschieden hast das nicht zu tun, verstehe ich das (ich traue Apple selber auch nicht). Aber ich verstehe auch Menschen, die Apple trauen. Deren Urteil ist halt anders ausgefallen als deins 🤷‍♂️

                    Ok, da das mit einer Aussage von Martin begann, hätte ich wohl „Warum also sollte Martin denen mehr trauen als allen anderen?“ schreiben sollen, um dies als mögliche Meinung zu kennzeichnen. … Worauf man so alles achten muss …

                    Mir geht es übrigens nicht viel anders. Ich habe mittlerweile ein iPhone statt des früheren Samsung Galaxy 2 mit LineageOS, aber ich benutze lieber meine eigene NextCloud zur Synchronisation von Terminen, Adressbuch, Bildern etc. und als Backupmöglichkeit, als mich auf die Apple-eigene Cloud einzulassen.

                    Tschö, Auge

                    --
                    Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
                    Hohle Köpfe von Terry Pratchett
                    1. Hallo Auge,

                      Mir geht es übrigens nicht viel anders. Ich habe mittlerweile ein iPhone statt des früheren Samsung Galaxy 2 mit LineageOS, aber ich benutze lieber meine eigene NextCloud zur Synchronisation von Terminen, Adressbuch, Bildern etc. und als Backupmöglichkeit, als mich auf die Apple-eigene Cloud einzulassen.

                      Ja, das mache ich auch. NextCloud ist in der Tat toll.

                      LG,
                      CK

                    2. Hej Auge,

                      Mir geht es übrigens nicht viel anders. Ich habe mittlerweile ein iPhone statt des früheren Samsung Galaxy 2 mit LineageOS, aber ich benutze lieber meine eigene NextCloud zur Synchronisation von Terminen, Adressbuch, Bildern etc. und als Backupmöglichkeit, als mich auf die Apple-eigene Cloud einzulassen.

                      Das halte ich für klug. Apple selber behauptet, auf die Daten im iPhone nicht zugreifen zu können, auf die in der cloud sehr wohl.

                      Es gibt keinen iCloud-Zwang. Ich denke aber (fast) niemand wird ein Gerät vom Preis eines iPhone kaufen, wenn sämtliche Komfort-Funktionen wegfallen.

                      Und nicht jeder betreibt eine eigene cloud sicherer als Apple.

                      Ich fürchte meine Daten sind auf einem von mir gepflegten System zugänglicher als auf den Apple-Servern.

                      Marc

                      --
                      Ceterum censeo Google esse delendam
                      1. Hallo marctrix,

                        Und nicht jeder betreibt eine eigene cloud sicherer als Apple.

                        Ich fürchte meine Daten sind auf einem von mir gepflegten System zugänglicher als auf den Apple-Servern.

                        Apple kann aber jederzeit mit einer Gag order dazu gezwungen werden, die Daten herauszugeben.

                        LG,
                        CK

                        1. Hej Christian,

                          Und nicht jeder betreibt eine eigene cloud sicherer als Apple.

                          Ich fürchte meine Daten sind auf einem von mir gepflegten System zugänglicher als auf den Apple-Servern.

                          Apple kann aber jederzeit mit einer Gag order dazu gezwungen werden, die Daten herauszugeben.

                          Häh? Und deine cloud-Lösung kannst du vor dem Zugriff der Staatsanwaltschaft schützen?

                          Das wäre mir neu…

                          Und in meinem Fall wäre Zugriff - berechtigter wie unberechtigter, staatlicher wie privater, gerichtlich abgesegneter oder verbotener - jedem mit mehr Kenntnissen in dieser Richtung vermutlich möglich.

                          Ich habe von so was so gut wie keine Ahnung. Ich bekomme nicht mal ein stabiles Linux ans laufen, geschweige denn aktuell gehalten, geschweige denn zusätzlich alle Sicherheitsrelevanten Komponenten gepflegt…

                          Marc

                          --
                          Ceterum censeo Google esse delendam
                          1. Hallo marctrix,

                            Häh? Und deine cloud-Lösung kannst du vor dem Zugriff der Staatsanwaltschaft schützen?

                            Erstens bekomme ich dann mit, dass die Staatsanwaltschaft an meine Daten kommt. Bei Apple erst, wenn alles vorbei ist. Und zweitens: ja. Kann ich. Durch Kryptografie. Um an meine Daten zu kommen muss die Jurisdiktion mich zwingen, meine pass phrases bekanntzugeben.

                            Das wäre mir neu…

                            Das soll vorkommen 😜

                            LG,
                            CK

                            1. Hej Christian,

                              Häh? Und deine cloud-Lösung kannst du vor dem Zugriff der Staatsanwaltschaft schützen?

                              Erstens bekomme ich dann mit, dass die Staatsanwaltschaft an meine Daten kommt. Bei Apple erst, wenn alles vorbei ist. Und zweitens: ja. Kann ich. Durch Kryptografie. Um an meine Daten zu kommen muss die Jurisdiktion mich zwingen, meine pass phrases bekanntzugeben.

                              Klar. Und? Machen die ohne mit der Wimper zu zucken.

                              Weißt du wie niedrig die Schwelle ist, Hardware einzusammeln und monatelang zur Prüfung einzubehalten mit der Begründung Personalmangel?

                              Das wäre mir neu…

                              Das soll vorkommen 😜

                              😂

                              Marc

                              --
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                              1. Hallo marctrix,

                                Häh? Und deine cloud-Lösung kannst du vor dem Zugriff der Staatsanwaltschaft schützen?

                                Erstens bekomme ich dann mit, dass die Staatsanwaltschaft an meine Daten kommt. Bei Apple erst, wenn alles vorbei ist. Und zweitens: ja. Kann ich. Durch Kryptografie. Um an meine Daten zu kommen muss die Jurisdiktion mich zwingen, meine pass phrases bekanntzugeben.

                                Klar. Und? Machen die ohne mit der Wimper zu zucken.

                                Das kann sie maximal mit dem Mittel der Beugehaft. Und auch das nur auf begrenzte Zeit. Und damit liegt es in meiner Entscheidung, ob ich die pass phrase rausgebe oder nicht.

                                Don‘t get me wrong, wenn der Richter mit einer Anordnung winkt, dann gebe ich die Daten raus. Meine Freiheit ist mir mehr wert als meine Privatsphäre. Aber ich will das selber entscheiden können.

                                Bei der iCloud ist das einfach nicht möglich. Bei einer Anordnung durch das Gericht springen sie und ich erfahre erst davon, wenn schon alles durch ist.

                                Weißt du wie niedrig die Schwelle ist, Hardware einzusammeln und monatelang zur Prüfung einzubehalten mit der Begründung Personalmangel?

                                🤷‍♂️ Können sie ja. Nur zu. Dann nutze ich eines meiner Backups weiter.

                                LG,
                                CK

                                1. Hej Christian,

                                  Häh? Und deine cloud-Lösung kannst du vor dem Zugriff der Staatsanwaltschaft schützen?

                                  Erstens bekomme ich dann mit, dass die Staatsanwaltschaft an meine Daten kommt. Bei Apple erst, wenn alles vorbei ist. Und zweitens: ja. Kann ich. Durch Kryptografie. Um an meine Daten zu kommen muss die Jurisdiktion mich zwingen, meine pass phrases bekanntzugeben.

                                  Klar. Und? Machen die ohne mit der Wimper zu zucken.

                                  Das kann sie maximal mit dem Mittel der Beugehaft. Und auch das nur auf begrenzte Zeit. Und damit liegt es in meiner Entscheidung, ob ich die pass phrase rausgebe oder nicht.

                                  Dann erkläre das mal deinem Arbeitgeber. Beugehaft ist ein bei den meisten Menschen sehr wirksames Mittel. 😉

                                  Don‘t get me wrong, wenn der Richter mit einer Anordnung winkt, dann gebe ich die Daten raus. Meine Freiheit ist mir mehr wert als meine Privatsphäre. Aber ich will das selber entscheiden können.

                                  Ist aber nur ein theoretischer Unterschied. In der Praxis entscheidet fast jeder so. Ich gehe mal davon aus, dass hier keine echten Kriminellen im Forum sind, für die sich die Weigerung, den Schlüssel herauszugeben, irgendwie lohnen würde.

                                  Eher würde damit wohl die eigene Unschuld nachgewiesen.

                                  Bei der iCloud ist das einfach nicht möglich. Bei einer Anordnung durch das Gericht springen sie und ich erfahre erst davon, wenn schon alles durch ist.

                                  Wie gesagt: nur theoretisch ein Unterschied.

                                  Meist wirst du vielleicht gar nichts erfahren, weil deine Daten belegen, dass du unverdächtig bist.

                                  Den staatlichen Zugriff empfinde ich hier als den eigentlichen Skandal.

                                  Weißt du wie niedrig die Schwelle ist, Hardware einzusammeln und monatelang zur Prüfung einzubehalten mit der Begründung Personalmangel?

                                  🤷‍♂️ Können sie ja. Nur zu. Dann nutze ich eines meiner Backups weiter.

                                  Auf welchen Geräten denn? Muss man sich erst mal leisten können, die für die recht kurzfristige Beschlagnahme durch neues Zeug zu ersetzen. Und ob die dir die Backups bei der Hausdurchsuchung lassen? Gut, du bist Profi genug, um nicht alle an einem Ort zu haben. Aber dafür sind die Beamten auch Profi genug, um nicht nur an einem Ort Material zu beschlagnahmen.

                                  Aber das führt jetzt auch weg von dem eigentlichen Thema. 😉

                                  Marc

                                  --
                                  Ceterum censeo Google esse delendam
                                  1. Hallo marctrix,

                                    Don‘t get me wrong, wenn der Richter mit einer Anordnung winkt, dann gebe ich die Daten raus. Meine Freiheit ist mir mehr wert als meine Privatsphäre. Aber ich will das selber entscheiden können.

                                    Ist aber nur ein theoretischer Unterschied.

                                    Das mag für dich so sein, und das ist ja auch OK so. Ich will dir die iCloud ja nicht ausreden. Aber für mich ist das ein wichtiger und sehr realer Unterschied.

                                    Meist wirst du vielleicht gar nichts erfahren, weil deine Daten belegen, dass du unverdächtig bist.

                                    AFAIR ist der Staat dazu verpflichtet, dich nach Abschluss der Ermittlungen über den Zugriff zu informieren.

                                    Den staatlichen Zugriff empfinde ich hier als den eigentlichen Skandal.

                                    Ja.

                                    Weißt du wie niedrig die Schwelle ist, Hardware einzusammeln und monatelang zur Prüfung einzubehalten mit der Begründung Personalmangel?

                                    🤷‍♂️ Können sie ja. Nur zu. Dann nutze ich eines meiner Backups weiter.

                                    Auf welchen Geräten denn? Muss man sich erst mal leisten können, die für die recht kurzfristige Beschlagnahme durch neues Zeug zu ersetzen.

                                    Meine Hardware hat fast vollständig mein Arbeitgeber bezahlt. Einen eigenen Rechner besitze ich zur Zeit gar nicht mehr.

                                    Und ob die dir die Backups bei der Hausdurchsuchung lassen?

                                    Meine Backups gibt es in verschiedenen Varianten, eine davon ist verschlüsselt bei einem Storage-Anbieter. Weitere Varianten sind USB-Festplatten bei Bekannten und Freunden, die ich regelmäßig mit dem neuen Stand meiner Daten befülle.

                                    Das mag sich paranoid anhören, und das ist es auch. Ich habe große Angst davor, meine Daten etwa bei einem Brand zu verlieren.

                                    Aber das führt jetzt auch weg von dem eigentlichen Thema. 😉

                                    Ja.

                                    LG,
                                    CK

                                    1. Hallo,

                                      AFAIR ist der Staat dazu verpflichtet, dich nach Abschluss der Ermittlungen über den Zugriff zu informieren.

                                      AFAIK nicht erst nach Abschluss der Ermittlungen, sondern sogar schon während, falls du tatverdächtig bist. Ein Bekannter hat vor einigen Jahren genau deshalb sich selbst angezeigt, als in der Firma plötzlich Vorwürfe laut wurden, er hätte etwas geklaut. Auf die Weise, so hatte er mir damals erklärt, habe er jederzeit Anspruch darauf, über den Stand der Ermittlungen gegen ihn informiert zu werden.
                                      Ich habe nie verifiziert, ob das wirklich stimmt; ich weiß aber, dass der Mann schon einige Erfahrungen mit der Juristerei gemacht hat (ähnlich wie Jörg Reinholz), und deshalb war ich geneigt, das einfach zu glauben.

                                      Den staatlichen Zugriff empfinde ich hier als den eigentlichen Skandal.

                                      Ja.

                                      Ja.

                                      Weißt du wie niedrig die Schwelle ist, Hardware einzusammeln und > Meine Hardware hat fast vollständig mein Arbeitgeber bezahlt. Einen eigenen Rechner besitze ich zur Zeit gar nicht mehr.

                                      Meine Hardware gehört mir zwar komplett selbst, die Daten habe ich aber auch als verteiltes Backup an verschiedenen Stellen, davon auch einige außerhalb meiner Wohnung.

                                      Und ob die dir die Backups bei der Hausdurchsuchung lassen?

                                      Meine Backups gibt es in verschiedenen Varianten, eine davon ist verschlüsselt bei einem Storage-Anbieter. Weitere Varianten sind USB-Festplatten bei Bekannten und Freunden, die ich regelmäßig mit dem neuen Stand meiner Daten befülle.

                                      So ungefähr, ja.

                                      Das mag sich paranoid anhören, und das ist es auch. Ich habe große Angst davor, meine Daten etwa bei einem Brand zu verlieren.

                                      Ein Brand ist nur eines von vielen denkbaren Szenarien.

                                      So long,
                                       Martin

                                      --
                                      Computer müssen weiblich sein: Eigensinnig, schwer zu durchschauen, immer für Überraschungen gut - aber man möchte sie nicht missen.
                                  2. Hallo

                                    Don‘t get me wrong, wenn der Richter mit einer Anordnung winkt, dann gebe ich die Daten raus. Meine Freiheit ist mir mehr wert als meine Privatsphäre. Aber ich will das selber entscheiden können.

                                    Ist aber nur ein theoretischer Unterschied. In der Praxis entscheidet fast jeder so. Ich gehe mal davon aus, dass hier keine echten Kriminellen im Forum sind, für die sich die Weigerung, den Schlüssel herauszugeben, irgendwie lohnen würde.

                                    Eher würde damit wohl die eigene Unschuld nachgewiesen.

                                    Vorsicht mit dieser Aussage. Das wäre die Beweislastumkehr im Strafrecht. Auch wenn in vielen Krimis (die uns als Zuschauer ja auch erziehen sollen) Tatverdächtige immer wieder dazu gedrängt werden, irgendetwas auszusagen, was ihre Unschuld beweisen würde (und das nach der Ansage, dass alles, was von dem Beschuldigten gesagt wird, gegen diesen verwendet werden kann und verwendet wird), ist der Staat immer noch dazu verpflichtet, dir deine Schuld nachzuweisen.

                                    Tschö, Auge

                                    --
                                    Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
                                    Hohle Köpfe von Terry Pratchett
                                    1. Hej Auge,

                                      Ist aber nur ein theoretischer Unterschied. In der Praxis entscheidet fast jeder so. Ich gehe mal davon aus, dass hier keine echten Kriminellen im Forum sind, für die sich die Weigerung, den Schlüssel herauszugeben, irgendwie lohnen würde.

                                      Eher würde damit wohl die eigene Unschuld nachgewiesen.

                                      Vorsicht mit dieser Aussage. Das wäre die Beweislastumkehr im Strafrecht. Auch wenn in vielen Krimis (die uns als Zuschauer ja auch erziehen sollen) Tatverdächtige immer wieder dazu gedrängt werden, irgendetwas auszusagen, was ihre Unschuld beweisen würde (und das nach der Ansage, dass alles, was von dem Beschuldigten gesagt wird, gegen diesen verwendet werden kann und verwendet wird), ist der Staat immer noch dazu verpflichtet, dir deine Schuld nachzuweisen.

                                      Es ging mir darum, dass der Verdacht, dass sich dort beispielsweise verbotenes Material befindet, durch die inaugenscheinnahme als haltlos erweist.

                                      Die rechtsstaatlichen Prinzipien sind mir bekannt.

                                      Marc

                                      --
                                      Ceterum censeo Google esse delendam
                          2. Hallo,

                            Apple kann aber jederzeyt myt eyner Gag order dazu gezwungen werden, dye Daten herauszugeben.

                            Häh? Und deyne cloud-Lösung kannst du vor dem Zugryff der Staatsanwaltschaft schützen?

                            das vyelleycht nycht, aber dye Daten könnten verschlüsselt seyn. Kann dye Staatsanwaltschaft dych zur Herausgabe des Schlüssels zwyngen?

                            Ich habe von so was so gut wie keyne Ahnung. Ich bekomme nycht mal eyn stabyles Lynux ans laufen, geschweyge denn aktuell gehalten, geschweyge denn zusätzlych alle Sycherheitsrelevanten Komponenten gepflegt…

                            Naja, da byn ych ymmerhyn eynen kleynen Schrytt weyter ... ;-)

                            Cyao,
                             Martyn

                            PS: Ich musste leyder alle Kleynbuchstaben I yn dyesem Beytrag durch y ersetzen, weyl Apple dye alle aufgekauft hat.

                            --
                            Computer müssen weyblich seyn: Eygensynnyg, schwer zu durchschauen, ymmer für Überraschungen gut - aber man möchte sye nycht myssen.
                      2. Hallo,

                        Apple selber behauptet, auf die Daten im iPhone nicht zugreifen zu können, auf die in der cloud sehr wohl.

                        das mag stimmen, wirklich überprüfen können wir es aber nicht.
                        Also ist es zunächst nur eine Behauptung.

                        Ich fürchte meine Daten sind auf einem von mir gepflegten System zugänglicher als auf den Apple-Servern.

                        Ich bin immer noch der Meinung: Daten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, haben in irgendeiner Cloud im Internet nichts verloren. Die bleiben unter Verschluss, da, wo ich die Kontrolle darüber habe.

                        Ciao,
                         Martin

                        --
                        Computer müssen weiblich sein: Eigensinnig, schwer zu durchschauen, immer für Überraschungen gut - aber man möchte sie nicht missen.
                        1. Hej Der Martin,

                          Ich fürchte meine Daten sind auf einem von mir gepflegten System zugänglicher als auf den Apple-Servern.

                          Ich bin immer noch der Meinung: Daten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, haben in irgendeiner Cloud im Internet nichts verloren. Die bleiben unter Verschluss, da, wo ich die Kontrolle darüber habe.

                          Das ist ein anderes Thema und in einer Zeit, wo physische Einbrüche in privaten Räumen auch wegen Daten gemacht werden, eines das von dem Betreiber irgendwelcher Dienste losgelöst ist.

                          Marc

                          --
                          Ceterum censeo Google esse delendam
                          1. Hallo

                            Ich bin immer noch der Meinung: Daten, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind, haben in irgendeiner Cloud im Internet nichts verloren. Die bleiben unter Verschluss, da, wo ich die Kontrolle darüber habe.

                            Das ist ein anderes Thema und in einer Zeit, wo physische Einbrüche in privaten Räumen auch wegen Daten gemacht werden, eines das von dem Betreiber irgendwelcher Dienste losgelöst ist.

                            Hast du dafür Beispiele? Bei allen Menschen, die ich kenne und bei denen Einbrüche stattgefunden haben, ging es um den Diebstahl von physischen Gegenständen, nicht aber um Datendiebstahl. Das wäre meiner Meinung nach auch zu viel des Aufwands, wenn nicht gerade eine Sicherheitsbehörde ein explizites Interesse an der Person hat. Unsichere Systeme, Daten in der Cloud und hippe Abhörsysteme wie TV-Geräte und [edit]Sprachboxen Sprachassistenten [/edit] sind heute mehr oder minder so normal, dass ein Einbruch ohne explizites Interesse an der einen Person aus meiner Sicht unnötiger Aufwand ist.

                            Tschö, Auge

                            --
                            Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
                            Hohle Köpfe von Terry Pratchett
                            1. Hej Auge,

                              ich habe schon von Einbrüchen in Privaten Haushalten gelesen, wo explizit nach Passwörtern o.ä. gesucht wurde. Ganz normal in einer Zeitung. Aber die Quellen finde ich nicht mehr.

                              Was ich so auf die schnelle dazu finde. Ist nicht immer spektakulär.

                              Einbruch wegen Routerpasswort

                              Einbruch bei VuDu (Diebstahl von Festplatten, nicht privat, aber private Nutzer geschädigt)

                              Ich finde recht viel zu Einbrüchen in Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen. Vielleicht habe ich mich da auch vertan.

                              Es wird wohl eingebrochen, um an Daten zu kommen, aber eher selten in privaten Gebäuden. Das macht ja auch eigentlich weniger Sinn, da man in einer Schule beispielsweise an weit mehr Datensätze kommt…

                              Vielleicht habe ich da mal was falsch verstanden. Ist ja auch mitunter seltsam formuliert, was man so liest, damit man es anklickt…

                              Marc

                              --
                              Ceterum censeo Google esse delendam
                              1. Hallo

                                Einbruch wegen Routerpasswort

                                Da war wohl jemand mit irgendwelchen, durch die eigenen Eltern definierten Einschränkungen in Sachen Internetzugriff nicht zufrieden. Ein Einbruch, um an ein WLAN-Passwort zu kommen. Meine Fresse.

                                Einbruch bei VuDu (Diebstahl von Festplatten, nicht privat, aber private Nutzer geschädigt)

                                Das ist ein Fall von 2013, der heutzutage wohl typischerweise mit einem virtuellen Einbruch in einen Cloud-Server verbunden wäre.

                                Ich finde recht viel zu Einbrüchen in Schulen, Kindergärten und anderen Einrichtungen. Vielleicht habe ich mich da auch vertan.

                                Wenn in ein Büro, ein Ladengeschäft, einen Kindergarten oder eine Schule eingebrochen wird, geht es meiner Kenntnis nach [1] um die Geräte. Die darauf befindlichen Daten sind, wenn ich nach den in der Fußnote [1:1] erwähnten Quellen gehe, quasi Beifang. Nicht, dass das für die von dem beim Diebstahl entstandenen Datenleck betroffenen Menschen eine Rolle spielte.

                                Tschö, Auge

                                --
                                Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
                                Hohle Köpfe von Terry Pratchett

                                1. Das ist allerdings auch nur Wissen aus Zeitungsartikeln und Beiträgen aus Radio- oder TV-Nachrichten. ↩︎ ↩︎

                                1. Hej Auge,

                                  hattest du überlesen, dass ich geschrieben habe, dass ich da wohl etwas falsch verstanden habe?

                                  Oder wolltest du mich in dieser Annahme nur bestätigen? 😉

                                  Im Gegensatz zu anderen Diskussionsteilnehmern beantworte ich solche Fragen ja und ziehe daraus auch Konsequenzen. Würde jedem hier gut tun…

                                  Marc

                                  --
                                  Ceterum censeo Google esse delendam
                                  1. Hallo

                                    hattest du überlesen, dass ich geschrieben habe, dass ich da wohl etwas falsch verstanden habe?

                                    Nein.

                                    Oder wolltest du mich in dieser Annahme nur bestätigen? 😉

                                    Nein, denn diese Einbrüche gab/gibt es ja tatsächlich. ich habe nur Vermutungen zu deinen Veispielen angestellt, Vermutungen dazu, ob der Datendiebstahl das eigentliche Ziel der Einbrüche war. Das steht ja bei deinen ersten beiden Beispielen (Ziele: WLAN-Passwort und HDDs mit Kundendaten) außer Frage, wobei ich den Einbruch wegen des WLAN-Passworts als Dummheit eines Pubertierenden deuten würde und im Fall des VoD-Providers, dem die Kundendaten auf den HDDs gestohlen wurden, annehme, dass das so heute nicht mehr stattfinden würde.

                                    Daraus ergibt sich für mich, dass solche Einbrüche äußerst selten, wenn auch nicht unmöglich sein dürften.

                                    Tschö, Auge

                                    --
                                    Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
                                    Hohle Köpfe von Terry Pratchett
                2. Hej Auge,

                  Apple glaube ich auch eher, dass der dann tatsächlich abgeschaltet ist!

                  Ehrlich? Nö, ich glaube denen das ebensowenig wie allen anderen.

                  Wie kommt es? - Welche Hinweise hast du dafür?

                  Bei anderen gibt es die ja zahlreich.

                  Bis auf die Versicherungen von Apple, den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer hoch zu halten, und vielen Vermutungen aus dem bisher bekannten Verhalten der Firma hat wohl niemand außerhalb von Apple auch nur einen Beweis dafür, dass sich Apple an dieses Lippenbekenntnis hält. Der Code und die internen Verfahren sind schließlich nicht öffentlich. Warum also sollte man denen mehr trauen als allen anderen?

                  Weil sie genau damit Geld verdienen möchten - im Gegensatz zu allen anderen.

                  Wenn genügend Leute so argumentieren wie du, wird das nicht gelingen und Apple wird jegliche dahingehende Bemühung einstellen.

                  Marc

                  --
                  Ceterum censeo Google esse delendam
                  1. Hallo

                    Apple glaube ich auch eher, dass der dann tatsächlich abgeschaltet ist!

                    Ehrlich? Nö, ich glaube denen das ebensowenig wie allen anderen.

                    Wie kommt es? - Welche Hinweise hast du dafür?

                    Bei anderen gibt es die ja zahlreich.

                    Bis auf die Versicherungen von Apple, den Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer hoch zu halten, und vielen Vermutungen aus dem bisher bekannten Verhalten der Firma hat wohl niemand außerhalb von Apple auch nur einen Beweis dafür, dass sich Apple an dieses Lippenbekenntnis hält. Der Code und die internen Verfahren sind schließlich nicht öffentlich. Warum also sollte man denen mehr trauen als allen anderen?

                    Weil sie genau damit Geld verdienen möchten - im Gegensatz zu allen anderen.

                    Un das soll ich einfach so hinnehmen, wie es behauptet wird, weil es behauptet wird?

                    Wenn genügend Leute so argumentieren wie du, wird das nicht gelingen und Apple wird jegliche dahingehende Bemühung einstellen.

                    Was soll der Quatsch? Du verlangst von mir, den Aussagen einer Firma Glauben zu schenken, ohne dass die irgendwelche Beweise für ihre Aussagen antreten müssen? Nein. Dass sich mit Nutzerdaten viel Geld verdienen lässt, zeigt die Realität. Wer kann mir zusichern, dass Apple entgegen aller Beteuerungen nicht doch auch die Daten ihrer eigenen Kunden zu Geld macht, einfach, weil es geht? Man ist schließlich nicht umsonst das höchst bewertete Unternehmen dieses Planeten. Das kann niemand zusichern und genau deshalb reichen mir Ansagen wie „Weil sie genau damit Geld verdienen möchten - im Gegensatz zu allen anderen.“ einfach nicht aus.

                    Dass du zu allem Überfluss mir – oder Leuten wie mir – die Verantwortung für das mögliche Scheitern der Firma in Sachen der behaupteten Benühungen um den Schutz der Privatsphäre ihrer Kunden in die Schuhe schieben willst, schlägt dem sprichwörtlichen Fass den Boden aus. Wenn Apple Beweise für ihr Credo liefert, bitteschön. Alles, was wir bis heute haben, sind Apples Beteuerungen und Vermutungen, die einige Leute aus dem Verhalten der Firma in Situation X oder Y ableiten.

                    Apple wäre nicht die erste Firma, die damit wirbt, sich die Privatsphäre ihrer Kunden auf die Fahnen geschrieben zu haben, und der das schlussendlich scheißegal ist, sobald einer ihrer wichtigen Absatzmärkte bedroht ist. Deutlichstes Beispiel: Blackberry in Saudi Arabien.

                    Tschö, Auge

                    --
                    Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
                    Hohle Köpfe von Terry Pratchett
                    1. Hej Auge,

                      Apple glaube ich auch eher, dass der dann tatsächlich abgeschaltet ist!

                      Ehrlich? Nö, ich glaube denen das ebensowenig wie allen anderen.

                      Wie kommt es? - Welche Hinweise hast du dafür?

                      Bei anderen gibt es die ja zahlreich.

                      Warum also sollte man denen mehr trauen als allen anderen?

                      Weil sie genau damit Geld verdienen möchten - im Gegensatz zu allen anderen.

                      Un das soll ich einfach so hinnehmen, wie es behauptet wird, weil es behauptet wird?

                      Ist doch plausibel. Wer sucht nicht nach einem Alleinstellungsmerkmal. Bei uns in der Behörde werden jetzt erstmalig Apple-Geräte testweise angeschafft - unter anderem deswegen.

                      Scheint zu funktionieren…

                      Wenn genügend Leute so argumentieren wie du, wird das nicht gelingen und Apple wird jegliche dahingehende Bemühung einstellen.

                      Was soll der Quatsch? Du verlangst von mir, den Aussagen einer Firma Glauben zu schenken, ohne dass die irgendwelche Beweise für ihre Aussagen antreten müssen?

                      Nein.

                      Ich würde mir Hinweise darauf wünschen, dass Apple, die derzeit einen Wettbewerbsvorteil durch Datenschutz erreichen wollen, so böse sind, wie du behauptest.

                      Also noch verlogener als alle anderen, die zugeben, Daten zu sammeln. Und das obwohl das sich in deren Bilanz überhaupt nicht bemerkbar macht. Im Moment spricht mehr dafür, dass Datenschutz bei Apple an Bedeutung gewinnt, statt dagegen.

                      Dass sich mit Nutzerdaten viel Geld verdienen lässt, zeigt die Realität.

                      Zeig sie mir. Wie viel verdient Apple mit Daten?

                      Wie viel mit Hardware?

                      Du stellst allgemeine Überlegungen an, ohne den Einzelfall betrachten zu wollen.

                      Wer kann mir zusichern, dass Apple entgegen aller Beteuerungen nicht doch auch die Daten ihrer eigenen Kunden zu Geld macht, einfach, weil es geht?

                      Ein börsenorientiertes Unternehmen hat Berichtspflichten.

                      Theoretisch könnte sich da vielleicht ein kleiner Teil in der Bilanz verstecken. An der in-App-Werbung verdient Apple ja mit.Aber über diesen Zahlen zerbrechen sich zahllose Analysten den Kopf und interpretieren die. Dass Apple da mit Daten einen nennenswerten Umsatz macht, hat noch nie irgendjemand auch nur vermutet. Welche Anhaltspunkte hast du denn für deine Behauptungen?

                      Oder ist das nur so eine ich-weiß-nichts-genaues-es-könnte-aber-ja-sein-also-rein-theoretisch-Nummer?

                      Man ist schließlich nicht umsonst das höchst bewertete Unternehmen dieses Planeten. Das kann niemand zusichern und genau deshalb reichen mir Ansagen wie „Weil sie genau damit Geld verdienen möchten - im Gegensatz zu allen anderen.“ einfach nicht aus.

                      Es gibt aber doch viel mehr. Sie setzen sich für mehr Datenschutz in den USA ein, sie haben eine ganze Firmenstrategie darauf ausgerichtet, die verdienen mit dem Verkauf von Hardware über 90% ihres Gewinns. An dem Rest sind (neben anderen Dingen wie Code) Daten beteiligt, wie ApplePay, AppStore, Klingeltöne AppleMusic. Aber in der Summe des kleinen Restes ist wiederum der größte Anteil Abogebühren und Preise für Software und Medien, Dienste wie iCloud (Speicherplatz) und anders, an denen Apple verdient. Da bleib nicht mehr viel übrig an Gewinn durch Daten.

                      Und dann lies noch mal deinen Satz "Man ist schließlich nicht umsonst das höchst bewertete Unternehmen dieses Planeten" - dann siehst du, dass diese Tatsache sicherlich nicht durch den Verkauf von Daten zustande gekommen ist.

                      Apple hätte es wohl auch sehr schwer, sich gegen Google oder Facebook auf dem Markt zu behaupten. Als was denn? Soziales Netzwerk? Werbenetzwerk?

                      Nenne mir doch mal einen einzigen lukrativen Geschäftszweig von Apple, der in diese Richtung zielt?!?

                      Dass du zu allem Überfluss mir – oder Leuten wie mir – die Verantwortung für das mögliche Scheitern der Firma in Sachen der behaupteten Benühungen um den Schutz der Privatsphäre ihrer Kunden in die Schuhe schieben willst, schlägt dem sprichwörtlichen Fass den Boden aus. Wenn Apple Beweise für ihr Credo liefert, bitteschön. Alles, was wir bis heute haben, sind Apples Beteuerungen und Vermutungen, die einige Leute aus dem Verhalten der Firma in Situation X oder Y ableiten.

                      Die sind aber wesentlich plausibler als Deine unbegründete Verunglimpfung.

                      Und noch mal. Ich weiß auch, dass Apple nicht ohne Daten auskommt. Sie benötigen aber sehr viel weniger, andere und nutzen diese anders als Google.

                      Schon aufgrund eines anderen Geschäftsmodells.

                      Apple wäre nicht die erste Firma, die damit wirbt, sich die Privatsphäre ihrer Kunden auf die Fahnen geschrieben zu haben, und der das schlussendlich scheißegal ist, sobald einer ihrer wichtigen Absatzmärkte bedroht ist. Deutlichstes Beispiel: Blackberry in Saudi Arabien.

                      Wie ich ich bereits selbst sagte: die Bereitschaft Daten zu schützen mag linear zu Apples Kontostand sinken.

                      Das ist eine Gefahr, aber keine Realität.

                      Ich glaube auch im Gegensatz zu dir nicht, dass eine Unschuld bewiesen werden muss.

                      Ich fände es aber gut, eine so schwerwiegende Anschuldigung wie von dir vorgetragen wenigstens mit ein paar Indizien zu unterlegen.

                      Das hier geleakte Material belegt ja gerade, dass die Daten nicht von Apple ausgewertet oder gar mit einer Apple-ID verknüpft sind.

                      Ich komme auch an viele Daten ran und verkaufe die nicht. Das gilt wohl für jeden hier im Forum. Ich denke nicht, dass allein die Möglichkeit, mit etwas Geld zu verdienen, ausreicht um das zu unterstellen, wenn alle Zahlen dagegen sprechen.

                      Marc

                      --
                      Ceterum censeo Google esse delendam
                      1. Hallo

                        Wenn genügend Leute so argumentieren wie du, wird das nicht gelingen und Apple wird jegliche dahingehende Bemühung einstellen.

                        Was soll der Quatsch? Du verlangst von mir, den Aussagen einer Firma Glauben zu schenken, ohne dass die irgendwelche Beweise für ihre Aussagen antreten müssen?

                        Nein.

                        Ich würde mir Hinweise darauf wünschen, dass Apple, die derzeit einen Wettbewerbsvorteil durch Datenschutz erreichen wollen, so böse sind, wie du behauptest.

                        Wieso sollte ich? Ich habe nicht behauptet, dass sie das tun (was sie für mich nicht „böse“ machen würde, aber unhaltbar), sondern, dass wir keinen Nachweis haben, dass sie es nicht tun. Nicht mehr und nicht weniger.

                        Es gibt diverse Indizien aufgrund veröffentlichter Stellungnahmen, die eine Richtung vermuten lassen. Beispiele dafür hat auch du ja einige gebracht. Das ist schön, für mich als Vermutungen auch durchaus nachvollziehbar, aber eben auch schon alles. Und ursprüngich ging es hier um nicht mehr als darum, ob man denen mehr vertrauen sollte als allen andern (weil sie ja, wie vermutet, so sehr anders sind als diese Anderen). Und da bin ich bei Martin, es gibt schlicht keinen Grund dazu, denen mehr Vertrauen entgegen zu bringen.

                        Tschö, Auge

                        --
                        Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
                        Hohle Köpfe von Terry Pratchett
                        1. Hej Auge,

                          +1 für die Antwort, aufgrund der es für nichts mehr zu sagen gibt. Deine Einstellung und deine Meinung sind so formuliert immer noch nicht meine. Aber jetzt verstehe ich dich und du musst auch gar nicht meine Meinung teilen.

                          Marc

                          --
                          Ceterum censeo Google esse delendam
          2. Hej alle,

            interessanter Artikel in der süddeutschen zum Thema Sprachassistenten.

            Ein wenig älter, als das von Apple noch nicht bestätigt war.

            Aber meiner Meinung nach ist ein Sprachassistent ohne menschliche Hilfe nicht trainierbar.

            Ebenfalls in der süddeutschen stand, dass Google keine Mitarbeiter mehr zuhören lässt. Ich dachte erst, die sind mit ihrer ai vielleicht am weitesten fortgeschritten. Tatsächlich wurde die Aussage im Artikel nach der clickbait-Überschrift dann relativiert. Google unterlässt das nur gezwungenermaßen, nur in der EU und erst einmal nur bis Oktober…

            Marc

            --
            Ceterum censeo Google esse delendam
            1. Hallo,

              interessanter Artikel in der süddeutschen zum Thema Sprachassistenten.

              besonders den Satz darin, finde ich zutreffend (für alle Unternehmen, die diese Möglichkeit bieten):

              *Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer Sprachassistenten nutzt, kann sich relativ sicher sein, dass früher oder später auch ein Mensch zuhört. *

              Aber meiner Meinung nach ist ein Sprachassistent ohne menschliche Hilfe nicht trainierbar.

              Ja, das hast du schon ein paar Mal erwähnt, und in der Theorie ist das eigentlich auch plausibel, wenn du einen persönlichen Sprachassistenten meinst. Also eine Maßanfertigung auf die eigene Stimme? Bei der Grundfunktionalität sehe ich das anders, weil es ja abermilliarden Sprachschnipsel gibt, die man zum trainieren verwenden kann.

              Seltsamerweise in der Praxis habe ich das genau anders herum erlebt. Vor ca. 20 Jahren habe ich mal mit eine Spracherkennung von Dragon rumexperimentiert. Die Software sollte auch besser werden, je öfter man die mit der eigenen Stimme kalibriert. Kurios dabei war aber im Auslieferungszustand, ohne Anlernen, funktionierte die immer besser (sogar unfassbar erstaunlich gut). Wenn ich dann aber begann damit zu trainieren, wurde es immer schlechter. Mehrfach ausprobiert, reproduzierbar. Vielleicht habe ich ja so eine seltsame Stimme oder Dialekt oder was auch immer, der die Software verwirrt hatte, keine Ahnung 😉, aber seltsam. Na ja aber das war vor ca. 20 Jahren, wie weit wird die Technik heute eigentlich in Wahrheit sein?

              Google unterlässt das nur gezwungenermaßen, nur in der EU und erst einmal nur bis Oktober…

              Wie ich schon mal sagte, die Unternehmen die die Möglichkeiten haben, geben das nicht aus Nettigkeit auf, höchstens aus Angst vor Repressalien und Schäden fürs Image und suchen m.M.n. aber gleichzeitig immer neue Schlupflöcher und Möglichkeiten.

              lg.

              1. Hej Lisa,

                interessanter Artikel in der süddeutschen zum Thema Sprachassistenten.

                besonders den Satz darin, finde ich zutreffend (für alle Unternehmen, die diese Möglichkeit bieten):

                *Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer Sprachassistenten nutzt, kann sich relativ sicher sein, dass früher oder später auch ein Mensch zuhört. *

                Ja, ist meiner Meinung nach selbstverständlich. Aber auch selbstverständliches muss man sich erst einmal bewusst machen. Gerade das selbstverständliche.

                Vor ca. 20 Jahren habe ich mal mit eine Spracherkennung von Dragon rumexperimentiert.

                Ich auch 😉

                Die Software sollte auch besser werden, je öfter man die mit der eigenen Stimme kalibriert. Kurios dabei war aber im Auslieferungszustand, ohne Anlernen, funktionierte die immer besser (sogar unfassbar erstaunlich gut). Wenn ich dann aber begann damit zu trainieren, wurde es immer schlechter. Mehrfach ausprobiert, reproduzierbar. Vielleicht habe ich ja so eine seltsame Stimme oder Dialekt oder was auch immer, der die Software verwirrt hatte, keine Ahnung 😉, aber seltsam.

                Das kann ich so nicht mehr sagen, wie das bei mir. Jedenfalls war die Erkennungsrate von Anfang an saumäßig. Ich habe literarische Texte mit unspezifischem Wortschatz abgelesen. Da hat ganz viel nicht funktioniert und Einlesen plus Nachbearbeitung hat genauso lange gedauert wie gleich selber abtippen... 😟

                Für Juristen, Ärzte usw gab es Sprachpakete (Lexika) mit spezifischem Wortschatz (findet ja ein Abgleich mit statt), die für diese Berufsgruppen die Erkennungsrate deutlich verbesserten.

                Aber die waren teuer und für mein Anliegen natürlich sinnlos. War teuer damals und ein Reinfall für mich. Darum erinnere ich mich auch noch so gut daran. 😉

                Na ja aber das war vor ca. 20 Jahren, wie weit wird die Technik heute eigentlich in Wahrheit sein?

                Das System scheint komplett anders zu funktionieren IMHO. Es wird vermutlich immer noch irgendwo anhand von Wörterbüchern und auch ganzen gespeicherten Sätzen das vermutlich erkannte auf Plausibilität überprüft. Aber die vorherige Analyse kann auf viel mehr Rechenleistung, eine AI, die es damals so noch nicht gab und eben auch auf viel mehr Trainingsdaten zurückgreifen.

                Das Ergebnis: Ich diktiere Siri regelmäßig. Nicht allzu oft, weil ich meist Leute um mich habe und dann komme ich mir blöd vor.

                Aber wenn ich alleine bin verfasse ich so schon mal E-Mails oder ähnliches. Das klappt trotz unspezifischem Wortschatz und saloppen Formulierungen in Mails usw prima.

                Im Auto benutze ich eh nur den Sprachassistenten. Wie hier aber bereits erwähnt sind meine Befehle dort weitgehend frei von persönlichen informationen.

                Interessanter wären schon die Schnipsel, die fälschlicherweise aufgenommen und übertragen werden könnten…

                Google unterlässt das nur gezwungenermaßen, nur in der EU und erst einmal nur bis Oktober…

                Wie ich schon mal sagte, die Unternehmen die die Möglichkeiten haben, geben das nicht aus Nettigkeit auf, höchstens aus Angst vor Repressalien und Schäden fürs Image und suchen m.M.n. aber gleichzeitig immer neue Schlupflöcher und Möglichkeiten.

                Wie ich schon mal sagte, sehe ich bei Apple nicht den (unternehmerischen oder finanziellen) Vorteil darin. Ich sehe aber enorme (Wettbewerbs-) Vorteile in einem effektiven Datenschutz, den Facebook und Google prinzipbedingt sich nicht leisten können.

                Daher nehme ich auch Apples Lobby-Arbeit für strengere Datenschutz-Richtlinien in den USA nach Vorbild der DSGVO ernst.

                Vor allem glaube ich denen aber, weil ich das für eine ziemlich fiese, egoistische Taktik halte. Darin habe ich viel mehr vertrauen als in "wir glauben daran, dass jeder Nutzer ein Recht auf Privatsphäre hat"…

                Marc

                --
                Ceterum censeo Google esse delendam
                1. Hallo,

                  Darin habe ich viel mehr vertrauen als in "wir glauben daran, dass jeder Nutzer ein Recht auf Privatsphäre hat"…

                  Du meinst die scheinheiligen Aussagen mancher Anbieter? Oh ja. 😉

                  Das dem aber absolut nicht so ist, hatten wir ja hier schon in anderen Threads.

                  lg.

                  1. Hej Lisa,

                    Darin habe ich viel mehr vertrauen als in "wir glauben daran, dass jeder Nutzer ein Recht auf Privatsphäre hat"…

                    Du meinst die scheinheiligen Aussagen mancher Anbieter? Oh ja. 😉

                    Ja.

                    Schließlich beteuern selbst Google und Facebook gebetsmühlenartig ihre Datenschutzbemühungen.

                    Marc

                    --
                    Ceterum censeo Google esse delendam
                    1. Hi,

                      Schließlich beteuern selbst Google und Facebook gebetsmühlenartig ihre Datenschutzbemühungen.

                      "er hat sich stets bemüht" im Arbeitszeugnis ist ja auch nicht gerade die bestmögliche Bewertung …

                      cu,
                      Andreas a/k/a MudGuard

                      1. Hej MudGuard,

                        Schließlich beteuern selbst Google und Facebook gebetsmühlenartig ihre Datenschutzbemühungen.

                        "er hat sich stets bemüht" im Arbeitszeugnis ist ja auch nicht gerade die bestmögliche Bewertung …

                        So ist es.

                        Marc

                        --
                        Ceterum censeo Google esse delendam
      2. Hej Lisa,

        das klingt so unerwartet. Ist doch nicht wirklich überraschend, oder?

        Nein, denn das habe ich irgendwo schon vor Monaten gelesen.

        Ob FF, Chrome, Edge, alle möchten Kontrolle und Kommunikation mit dem Mutterschiff.

        Das muss ja noch nichts schlimmes sein. Ich stelle (hin und wieder, zum Beispiel bei öffentlichen Betas) Apple auch einen Teil meiner Daten zu Analyse-Zwecken zur Verfügung.

        Genauso wie alle bekannten Hersteller nur zu gerne eine Liveschaltung über alle Geräte via Micro/Camera haben möchten, zumindest versuchen tun sie es ja schon lange, und auch hier zeigen sich viele überraschend überrascht.

        Das ist Blödsinn. Ich habe noch nie etwas davon gehört, dass Apple versucht, an die Live-Daten der Kamera zu kommen.

        Auch von anderen ist mir das nicht bekannt. Ausnahme: die Kamera und die Infrarot-Kamera der Microsoft-Spielekonsole haben Bilder wohl an MS erfasst. Vermutet wurde seinerzeit, ob Ms versuchen könnte, Bezahlmodelle in Abhängigkeit der anwesenden Personen (z.B. beim Anschauen von Filmen) zu etablieren.

        Aktuell: Auch Siri hört mit.

        Was hat da ein Insider genau bestätigt? Das Auswerten sekundenlanger anonymisierter Schnipsel zur Verbesserung der Erkennungsrate. Das finde ich jetzt eher einen Beleg für einen sorgfältigen Umgang mit Daten. Natürlich kann man eine Spracherkennung nicht weiterentwickeln, ohne das System zu trainieren.

        Das würde ich Google und Co auch zugestehen.

        Der schale Nachgeschmack bleibt. Apple könnte hier noch offener mit umgehen. Nun da ein Whistleblower aber bestätigt hat, dass Apple das macht, was zur Entwicklung von Spracherkennungssystemen unvermeidlich ist und dass die Daten dabei ordentlich anonymisierten und geschreddert sind, finde ich das ist eher ein Beleg für den vorbildlichen Umgang von Apple bei der Datenverarbeitung.

        Marc

        --
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        1. Hallo marctrix,

          Aktuell: Auch Siri hört mit.

          Was hat da ein Insider genau bestätigt?

          Interessant ist nicht, was „ein Insider“ (das ist kein Insider, sondern ein ehemaliger Mitarbeiter eines Outsourcing-Unternehmens) bestätigt hat. Interessant ist die Diskrepanz zwischen dem, was Apple sagt und dem was der ehemalige Angestelle sagt.

          Apple sagt: „A small portion of Siri requests are analysed to improve Siri and dictation. User requests are not associated with the user’s Apple ID. Siri responses are analysed in secure facilities and all reviewers are under the obligation to adhere to Apple’s strict confidentiality requirements.“

          Der Angestellte sagt: „There have been countless instances of recordings featuring private discussions between doctors and patients, business deals, seemingly criminal dealings, sexual encounters and so on. These recordings are accompanied by user data showing location, contact details, and app data.“

          Und das finde ich in der Tat sehr bedenklich.

          LG,
          CK

          1. Hej Christian,

            Der Angestellte sagt: „There have been countless instances of recordings featuring private discussions between doctors and patients, business deals, seemingly criminal dealings, sexual encounters and so on. These recordings are accompanied by user data showing location, contact details, and app data.“

            Und das finde ich in der Tat sehr bedenklich.

            Ich auch. Das stand aber nicht in dem Artikel?!?

            Habe ich etwas übersehen? Marc

            --
            Ceterum censeo Google esse delendam
            1. Hallo marctrix,

              Der Angestellte sagt: „There have been countless instances of recordings featuring private discussions between doctors and patients, business deals, seemingly criminal dealings, sexual encounters and so on. These recordings are accompanied by user data showing location, contact details, and app data.“

              Und das finde ich in der Tat sehr bedenklich.

              Ich auch. Das stand aber nicht in dem Artikel?!?

              Nein. Der Artikel ist leider scheisse. Das habe ich von Michael Tsai, eine meiner Lieblings-Seiten, wenn es um Apple-News geht.

              LG,
              CK

          2. Hallo Christian Kruse,

            Apple sagt: „A small portion of Siri requests are analysed to improve Siri and dictation. User requests are not associated with the user’s Apple ID. Siri responses are analysed in secure facilities and all reviewers are under the obligation to adhere to Apple’s strict confidentiality requirements.“

            Apple says: „Ein kleiner Teil der Siri-Anfragen wird analysiert, um Siri und Diktat zu verbessern. Benutzeranfragen sind nicht mit der Apple-ID des Benutzers verknüpft. Siri-Antworten werden in sicheren Einrichtungen analysiert, und alle Prüfer sind verpflichtet, die strengen Vertraulichkeitsanforderungen von Apple einzuhalten.“

            Der Angestellte sagt: „There have been countless instances of recordings featuring private discussions between doctors and patients, business deals, seemingly criminal dealings, sexual encounters and so on. These recordings are accompanied by user data showing location, contact details, and app data.“

            The staffer says: „Es gab unzählige Fälle von Aufnahmen mit privaten Gesprächen zwischen Ärzten und Patienten, Geschäftsabschlüssen, scheinbar kriminellen Geschäften, sexuellen Begegnungen und so weiter. Diese Aufzeichnungen werden von Benutzerdaten mit Standort, Kontaktdaten und App-Daten begleitet.“

            Übersetzung mit deepl.com – ohne Nacharbeit.

            Bis demnächst
            Matthias

            --
            Pantoffeltierchen haben keine Hobbys.
            ¯\_(ツ)_/¯
        2. Hallo,

          Ob FF, Chrome, Edge, alle möchten Kontrolle und Kommunikation mit dem Mutterschiff.

          Das muss ja noch nichts schlimmes sein. Ich stelle (hin und wieder, zum Beispiel bei öffentlichen Betas) Apple auch einen Teil meiner Daten zu Analyse-Zwecken zur Verfügung.

          Doch das ist schlimm, und glaube mal nicht, dass du das nur freiwillig/selbstbestimmend und nur bei Betas machst.

          Genauso wie alle bekannten Hersteller nur zu gerne eine Liveschaltung über alle Geräte via Micro/Camera haben möchten, zumindest versuchen tun sie es ja schon lange, und auch hier zeigen sich viele überraschend überrascht.

          Das ist Blödsinn. Ich habe noch nie etwas davon gehört, dass Apple versucht, an die Live-Daten der Kamera zu kommen.

          Glaubst du? Die Indizien dafür sprechen aber eine andere Sprache. Nicht umsonst überkleben sogar Leute wie Zuckerberg ihre Kamera. Und wenn man mal ein paar Jahre zurückgeht, frage man sich warum Apple sich so lange Zeit ließ diese gewaltige Sicherheitslücke zu schließen. Machen wir uns doch mal nichts vor, Wunschziel aller bekannten sammel- und kontrollwutorientierten Unternehmen (Regierungen natürlich sowieso), ist die totale Überwachung. Apple hat das, genau wie andere natürlich auch, immer wieder gezeigt. Standort, Bewegungsprofile, Internetzwang, etc.

          Was hat da ein Insider genau bestätigt? Das Auswerten sekundenlanger anonymisierter Schnipsel zur Verbesserung der Erkennungsrate. Das finde ich jetzt eher einen Beleg für einen sorgfältigen Umgang mit Daten. Natürlich kann man eine Spracherkennung nicht weiterentwickeln, ohne das System zu trainieren.

          Echt jetzt?

          Das würde ich Google und Co auch zugestehen.

          Ich nicht, keinem Anbieter.

          Der schale Nachgeschmack bleibt. Apple könnte hier noch offener mit umgehen. Nun da ein Whistleblower aber bestätigt hat, dass Apple das macht, was zur Entwicklung von Spracherkennungssystemen unvermeidlich ist und dass die Daten dabei ordentlich anonymisierten und geschreddert sind, finde ich das ist eher ein Beleg für den vorbildlichen Umgang von Apple bei der Datenverarbeitung.

          Wenn das so anonymisiert ist, frage ich mich wie Apple, diese Schnipsel dann gezielt löschen kann, wenn ein User Siri entfernt? Ups, natürlich rhetorisch gefragt, anonymisiert heißt ja nur den Drittanbietern, nicht Apple selbst. Und wenn Du "vorbildlichen Umgang mit den Daten" sagst, gestehst Du den Unternehmen ja alles freundschaftlich zu, doch warum sollte man das überhaupt zulassen. Gut oft hat man keine Wahl, aber verteidigen oder sogar gutheißen würde ich das auf keine Fall.

          lg.

          1. Hej Lisa,

            Ob FF, Chrome, Edge, alle möchten Kontrolle und Kommunikation mit dem Mutterschiff.

            Das muss ja noch nichts schlimmes sein. Ich stelle (hin und wieder, zum Beispiel bei öffentlichen Betas) Apple auch einen Teil meiner Daten zu Analyse-Zwecken zur Verfügung.

            Doch das ist schlimm, und glaube mal nicht, dass du das nur freiwillig/selbstbestimmend und nur bei Betas machst.

            @Christian Kruse hat das ja mit einem Link untermauert, den ich noch keine Zeit hatte zu lesen.

            Interessantes für mich immer, macht "das Unternehmen" etwas geschäftsmäßig, tun Mitarbeiter etwas verbotenerweise, was macht "das Unternehmen" dann um zukünftig so etwas zu vermeiden usw.

            Genauso wie alle bekannten Hersteller nur zu gerne eine Liveschaltung über alle Geräte via Micro/Camera haben möchten, zumindest versuchen tun sie es ja schon lange, und auch hier zeigen sich viele überraschend überrascht.

            Das ist Blödsinn. Ich habe noch nie etwas davon gehört, dass Apple versucht, an die Live-Daten der Kamera zu kommen.

            Glaubst du? Die Indizien dafür sprechen aber eine andere Sprache.

            Welche?

            Hier muss ich mal die Rolle von @dedlfix einnehmen. Am konkreten Fall von Apple allerdings. Du spricht von mehreren Indizien, mit denen sich belegen lässt, dass Apple (nicht irgendjemand anders) unberechtigt auf die Kameras der eigenen Geräte zugreift um unbemerkt Live-Mitschnitte "nach Hause" zu schicken.

            Diese Indizien würde ich als Apple-Nutzer gerne kennen!

            Nicht umsonst überkleben sogar Leute wie Zuckerberg ihre Kamera.

            Welche? Hat der ein iPhone? Nur mit Apple-Software drauf oder auch mit anderem Kram, dem er misstraut?

            Und wenn man mal ein paar Jahre zurückgeht, frage man sich warum Apple sich so lange Zeit ließ diese gewaltige Sicherheitslücke zu schließen.

            Apple hat große Fortschritte gemacht und dass die Privatsphäre von Apple angeblich besonders geschützt wird, ist erst seit kurzem erklärtes Ziel.

            Machen wir uns doch mal nichts vor,

            Mach du uns nichts vor! - Das wäre mal ein Anfang!

            Wunschziel aller bekannten sammel- und kontrollwutorientierten Unternehmen (Regierungen natürlich sowieso), ist die totale Überwachung.

            Was hat das mit Apple zu tun?

            Apple hat das, genau wie andere natürlich auch, immer wieder gezeigt. Standort, Bewegungsprofile, Internetzwang, etc.

            Was meinst du da konkret? Und welche der Vorwürfe lassen sich heute noch halten?

            Was hat da ein Insider genau bestätigt? Das Auswerten sekundenlanger anonymisierter Schnipsel zur Verbesserung der Erkennungsrate. Das finde ich jetzt eher einen Beleg für einen sorgfältigen Umgang mit Daten. Natürlich kann man eine Spracherkennung nicht weiterentwickeln, ohne das System zu trainieren.

            Echt jetzt?

            Selbstverständlich. Wie würdest du denn eine Spracherkennung trainieren?

            Das würde ich Google und Co auch zugestehen.

            Ich nicht, keinem Anbieter.

            Das musst du auch nicht. Du kannst den Assistenten ja abstellen.

            Wenn das so anonymisiert ist, frage ich mich wie Apple, diese Schnipsel dann gezielt löschen kann, wenn ein User Siri entfernt?

            Muss man doch gar nicht. Der Schnipsel hat seinen Zweck ja bald erfüllt. Wozu soll der aufgehoben werden, unabhängig davon ob ein Nutzer noch bei Apple ist oder nicht.

            Weder der Artikel noch der, den Christian verlinkt hat, spricht davon, dass diese Daten dauerhaft gespeichert werden.

            Ups, natürlich rhetorisch gefragt, anonymisiert heißt ja nur den Drittanbietern, nicht Apple selbst.

            Wie kommst du auf die Idee?

            Was du alles weißt…

            Und wenn Du "vorbildlichen Umgang mit den Daten" sagst, gestehst Du den Unternehmen ja alles freundschaftlich zu, doch warum sollte man das überhaupt zulassen.

            Wenn man einen Sprachassistenten will, dann muss man einem Unternehmen erlauben, so etwas zu entwicklen und zu trainieren. Wenn man den nicht nutzen will, schaltet man ihn ab und erlaubt dem Unternehmen nichts dergleichen.

            Gut oft hat man keine Wahl, aber verteidigen oder sogar gutheißen würde ich das auf keine Fall.

            Wenn man keine Wahl hat, heiße ich das nicht gut und verteidige das auch nicht.

            Marc

            --
            Ceterum censeo Google esse delendam
            1. Hallo,

              hatte gerade überlegt alles nochmal zu zitieren, aber dann nimmt der Post hier langsam gewaltige Ausmaße an, daher nur als Zusammenfassung. Du fragst ein paar Mal nach den Indizien, zitierst mich aber trotzdem, wenn ich auf die Kameralücke hinweise. Die Lokalisierung und allgemeine Ausspähung der Nutzer, verteidigst du mit "die entwickeln sich ja immer weiter/werden besser". Nein, sie werden nur vorsichtiger der Drang nach Daten, die denen nichts angehen, bleibt bestehen. Sag mir doch beispielsweise mal, warum ich kein Iphone nutzen darf, wenn ich nicht zuerst eine Internetverbindung herstelle? Du scheinst aber auch tatsächlich zu glauben, man könnte die Kommunikation gezielt unterbinden, nur... ich glaube das nicht, ich glaube und so war es bisher immer, wenn irgendein Schlupfloch zur Kontrolle oder zum Datenabgriff in den Medien auftaucht, ist nach Korrektur immer noch genügend Spielraum da, der dann irgendwann wieder als erneutes Gate auftaucht. Warum du Apple, trotz der Historie, so vehement in Schutz nimmst, ist mir ein Rätsel.

              lg.

              1. Hej Lisa,

                hatte gerade überlegt alles nochmal zu zitieren, aber dann nimmt der Post hier langsam gewaltige Ausmaße an, daher nur als Zusammenfassung.

                Leider ergibt die keinen Sinn, wenn du schmeißt Dinge, die auf eine konkrete Aussage von dir geantwortet waren in einen großen Topf, rührst um schüttest aus und liest dann im Kaffeesatz.

                Hier zum Beispiel:

                Du fragst ein paar Mal nach den Indizien, zitierst mich aber trotzdem, wenn ich auf die Kameralücke hinweise.

                ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, was du mir vorwirfst…

                Die Lokalisierung und allgemeine Ausspähung der Nutzer, verteidigst du mit "die entwickeln sich ja immer weiter/werden besser".

                Nein, ich denke nicht. Wo soll ich das gesagt haben?

                Ich habe gesagt, dass Apple zunehmend den Datenschutz als Feature entdeckt.

                Daher würde ich jetzt ungern alte Dinge auskramen.

                Nein, sie werden nur vorsichtiger der Drang nach Daten, die denen nichts angehen, bleibt bestehen.

                Wodrin besteht der denn?

                Sag mir doch beispielsweise mal, warum ich kein Iphone nutzen darf, wenn ich nicht zuerst eine Internetverbindung herstelle?

                Ist das so? Bei meinen Geräten lässt sich das überspringen, wenn ich mich nicht irre. Ist schon eine Weile her, dass ich eines auf den Auslieferungszustand zurück gesetzt habe.

                Die Apple-ID ist für viele Dinge nötig, die ein iPhone ausmachen. Man kann sicher keine Apps installieren, ohne eine ID. Schon deshalb macht es keinen Sinn, die nicht anzulegen. Aber das os selber funktioniert imho auch ohne.

                Du scheinst aber auch tatsächlich zu glauben, man könnte die Kommunikation gezielt unterbinden, nur... ich glaube das nicht, ich glaube und so war es bisher immer, wenn irgendein Schlupfloch zur Kontrolle oder zum Datenabgriff in den Medien auftaucht, ist nach Korrektur immer noch genügend Spielraum da, der dann irgendwann wieder als erneutes Gate auftaucht. Warum du Apple, trotz der Historie, so vehement in Schutz nimmst, ist mir ein Rätsel.

                Wenn du glauben willst, geh in die Kirche oder Moschee 😉

                Marc

                --
                Ceterum censeo Google esse delendam
                1. Hallo,

                  ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, was du mir vorwirfst…

                  gar nichts schlimmes, dafür respektiere ich dich zu sehr. Nur habe ich das Gefühl, dass deine sonst so ausgeprägte Objektivität bei Apple vielleicht nicht zum tragen kommt. 😉

                  Die Lokalisierung und allgemeine Ausspähung der Nutzer, verteidigst du mit "die entwickeln sich ja immer weiter/werden besser".

                  Nein, ich denke nicht. Wo soll ich das gesagt haben?

                  Nicht mit den gleichen Worten, aber so habe ich das interpretiert:

                  Apple hat große Fortschritte gemacht und dass die Privatsphäre von Apple angeblich besonders geschützt wird, ist erst seit kurzem erklärtes Ziel.

                  Ich habe gesagt, dass Apple zunehmend den Datenschutz als Feature entdeckt.

                  Daher würde ich jetzt ungern alte Dinge auskramen.

                  Genau das meine ich, egal wie die früher waren, jetzt sind die anders. (So würde ich das wieder deuten)

                  Nein, sie werden nur vorsichtiger der Drang nach Daten, die denen nichts angehen, bleibt bestehen.

                  Sag mir doch beispielsweise mal, warum ich kein Iphone nutzen darf, wenn ich nicht zuerst eine Internetverbindung herstelle?

                  Ist das so? Bei meinen Geräten lässt sich das überspringen, wenn ich mich nicht irre. Ist schon eine Weile her, dass ich eines auf den Auslieferungszustand zurück gesetzt habe.

                  Aus eigener Erfahrung (allerdings älteres Iphone), weiß ich das und Apple bestätigt das auch. Aber weiß nicht warum du nachfragst, weil du das doch bestimmt auch nicht (zumindest) störend empfindest?

                  Die Apple-ID ist für viele Dinge nötig, die ein iPhone ausmachen. Man kann sicher keine Apps installieren, ohne eine ID. Schon deshalb macht es keinen Sinn, die nicht anzulegen.

                  Da habe wir sicher unterschiedliche Ansichten, was ein Iphone bzw. auch andere Mobiltelefone ausmachen. Und zusätzliche Apps sollten kein Must-Have sein, allenfalls könnte sinnvoll sein.

                  Aber das os selber funktioniert imho auch ohne.

                  Wie du siehst, Nö.

                  Du scheinst aber auch tatsächlich zu glauben, man könnte die Kommunikation gezielt unterbinden, nur... ich glaube das nicht, ich glaube und so war es bisher immer, wenn irgendein Schlupfloch zur Kontrolle oder zum Datenabgriff in den Medien auftaucht, ist nach Korrektur immer noch genügend Spielraum da, der dann irgendwann wieder als erneutes Gate auftaucht. Warum du Apple, trotz der Historie, so vehement in Schutz nimmst, ist mir ein Rätsel.

                  Wenn du glauben willst, geh in die Kirche oder Moschee 😉

                  Fühlst Du dich angegriffen? Und, nein weder Kirche noch Moschee, sehe mich eher als Pantheist. Sekten, wie alle Religionen eine sind, interessieren mich zwar aber nur als Lesestoff, wie Sagen und Legenden auch. Mich fasziniert allerdings immer wie die gläubigen Anhänger der jeweiligen Religionen, ihre eigene trotz aller offensichtlichen Widersprüche und Lügen verteidigen und kritiklos weiter glauben.

                  lg.

                  1. Hej Lisa,

                    ich weiß ehrlich gesagt nicht einmal, was du mir vorwirfst…

                    gar nichts schlimmes, dafür respektiere ich dich zu sehr. Nur habe ich das Gefühl, dass deine sonst so ausgeprägte Objektivität bei Apple vielleicht nicht zum tragen kommt. 😉

                    Vorwurf ist auch ein bisschen hart für das, was ich da zwischen den Zeilen gelesen habe.

                    Aber was meine Objektivität angeht: ich habe bei keinem der großen explizit nach Datenmissbrauchsskandalen gesucht.

                    Während die Datensammelwut bei Google, Facebook und (vielleicht weniger - bin mir da nicht so sicher) auch bei Amazon geradezu aufdrängt, ist das bei Apple nicht der Fall.

                    Insbesondere Google und Facebook würden ohne Datensammelei vermutlich in der wirtschaftlichen Bedeutungslosigkeit verschwinden.

                    Hier sehe ich mindestens qualitative und quantitative Unterschiede zu Apple - und vielleicht auch zu Amazon.

                    Auch gibt es bei Apple (bei Amazon habe ich mich nicht so viel damit beschäftigt, denn da nutze nichts von) nachvollziehbare Gründe, die einen Mehrwert für den Nutzer haben.

                    Aber natürlich könnte die Apple-ID dazu dienen, Nutzer zu identifizieren und sie zu verfolgen. Was Apple nach eigenen Angaben nicht tut - auch in dem hier geleakten Fall ist die Apple-ID mit den Datensätzen ja nicht verknüpft und es findet auch keine aktive Auswertung durch Apple selber statt, es wäre "nur" den Mitarbeitern möglich aufgrund der Gesprächsinhalte verbotenerweise einzelne Personen zu identifizieren. Schlimm genug, aber keine geschäftsmäßige Auswertung und Nachverfolgung der Nutzer aus Gewinnsucht. Und mir bleibt die Frage unbeantwortet, ob man ohne das einen Sprachassistenten überhaupt entwickeln kann?!?

                    Jetzt sagt ihr hier: ihr misstraut jedem solchen Lippenbekenntnis. Ich bin da etwas zurückhaltender. Mit @dedlfix habe ich ja viel diskutiert, weil er grundsätzlich Facebook gegenüber so argumentiert hat, wie ich jetzt in Bezug auf Apple: beweis doch erst mal, dass deren Beteuerungen falsch sind.

                    Es gibt aber Unterschiede: niemand, nicht einmal Zuckerberg selber lässt einen Zweifel daran, dass das Ausspionieren von Nutzern zu Werbezwecken und sogar die Weitergabe von Daten an Dritte das eigentliche Kerngeschäft ist. Gilt ebenso (abgesehen von der Datenweitergabe) für Google.

                    Diese Dinge sehe ich bei Apple so (noch) nicht. In einem anderen Post bin ich darauf eingegangen, dass ich die Zukunft da skeptisch sehe. Ich weigere mich, Apple nur aufgrund seiner Gewinnerzielungsabsicht in einen Topf mit Firmen zu werfen, die auf andere Weise Geld verdienen.

                    Mag sein, dass ich da in (naher) Zukunft widerlegt werde und ich bin für Eure Argumente offen. Noch aber nicht überzeugt.

                    Und trotzdem skeptisch gegenüber Apple. Kommt jetzt hier vielleicht nicht so raus, weil ich sage, dass ich es nicht so schlimm sehe, wie ihr, aber letztlich ist Apple nur das kleinere Übel.

                    Und hunderte von Millionen Nutzer müssen ja auch irgendwie verwaltet werden. Ganz ohne Daten geht das nicht.

                    Ich sage daher auch nicht, Apple hat keine Daten und macht damit überhaupt nichts. Mir scheinen die aber einerseits oft nachvollziehbar notwendig für die Bereitstellung der Dienste (nicht um damit Gewinne zu erzielen) und andererseits nötig für die Weiterentwicklung von z.B. Siri zu sein.

                    Auch sehe ich derzeit ein Bemühen so wenig wie möglich weiterzugeben. Siehe Apple Pay oder das neue Apple-Login, das mit ios13 kommt.

                    Ich habe gesagt, dass Apple zunehmend den Datenschutz als Feature entdeckt.

                    Daher würde ich jetzt ungern alte Dinge auskramen.

                    Genau das meine ich, egal wie die früher waren, jetzt sind die anders. (So würde ich das wieder deuten)

                    Das habe ich auch so gemeint. 😀

                    Nein, sie werden nur vorsichtiger der Drang nach Daten, die denen nichts angehen, bleibt bestehen.

                    Sag mir doch beispielsweise mal, warum ich kein Iphone nutzen darf, wenn ich nicht zuerst eine Internetverbindung herstelle?

                    Ist das so? Bei meinen Geräten lässt sich das überspringen, wenn ich mich nicht irre. Ist schon eine Weile her, dass ich eines auf den Auslieferungszustand zurück gesetzt habe.

                    Aus eigener Erfahrung (allerdings älteres Iphone), weiß ich das und Apple bestätigt das auch. Aber weiß nicht warum du nachfragst, weil du das doch bestimmt auch nicht (zumindest) störend empfindest?

                    Tatsächlich. Ich habe es eh immer getan, weil ein Smartphone ohne Internetzugang und Telefonie-Möglichkeit praktisch sinnlos wäre und mir daher beides nachvollziehbar scheint.

                    Was sollte man denn mit einem iPhone ohne Anschluss nach irgendwo anfangen? - Fällt mir gar nichts zu ein...

                    Man müsste da denke ich schon einen Fall konstruieren, der so selten ist, dass man darauf kein Geschäftsmodell aufbauen könnte - auch hier finde ich das von Apple nachvollziehbar.

                    Ohne die komplett entlasten zu wollen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass bei derzeitigem Finanzpolster vorhandene gute Absichten zukünftig linear mit dem Guthaben auf dem Bankkonto schwinden könnten.

                    Die Apple-ID ist für viele Dinge nötig, die ein iPhone ausmachen. Man kann sicher keine Apps installieren, ohne eine ID. Schon deshalb macht es keinen Sinn, die nicht anzulegen.

                    Da habe wir sicher unterschiedliche Ansichten, was ein Iphone bzw. auch andere Mobiltelefone ausmachen. Und zusätzliche Apps sollten kein Must-Have sein, allenfalls könnte sinnvoll sein.

                    Aber das os selber funktioniert imho auch ohne.

                    Wie du siehst, Nö.

                    Interessant - obwohl nicht wirklich. Für mich wäre es ohne Konnektivität komplett unnütz.

                    Du scheinst aber auch tatsächlich zu glauben, man könnte die Kommunikation gezielt unterbinden, nur... ich glaube das nicht, ich glaube und so war es bisher immer, wenn irgendein Schlupfloch zur Kontrolle oder zum Datenabgriff in den Medien auftaucht, ist nach Korrektur immer noch genügend Spielraum da, der dann irgendwann wieder als erneutes Gate auftaucht. Warum du Apple, trotz der Historie, so vehement in Schutz nimmst, ist mir ein Rätsel.

                    Wenn du glauben willst, geh in die Kirche oder Moschee 😉

                    Fühlst Du dich angegriffen?

                    Nein, da war mir einfach zu viel: ich glaube dies, du glaubst jenes - das hat wenig argumentative Kraft… 😉

                    Und, nein weder Kirche noch Moschee, sehe mich eher als Pantheist. Sekten, wie alle Religionen eine sind, interessieren mich zwar aber nur als Lesestoff, wie Sagen und Legenden auch. Mich fasziniert allerdings immer wie die gläubigen Anhänger der jeweiligen Religionen, ihre eigene trotz aller offensichtlichen Widersprüche und Lügen verteidigen und kritiklos weiter glauben.

                    Da sind wir wieder ganz nah bei Betriebssystemen, Lieblingseditor und Co. 😉

                    Marc

                    --
                    Ceterum censeo Google esse delendam
        3. Tach!

          Aktuell: Auch Siri hört mit.

          Was hat da ein Insider genau bestätigt? Das Auswerten sekundenlanger anonymisierter Schnipsel zur Verbesserung der Erkennungsrate. Das finde ich jetzt eher einen Beleg für einen sorgfältigen Umgang mit Daten. Natürlich kann man eine Spracherkennung nicht weiterentwickeln, ohne das System zu trainieren.

          Das würde ich Google und Co auch zugestehen.

          Nun, das ist ja nur eine Folgemeldung, die eigentliche Meldung war ein paar Tage zuvor, dass ein Insider über eine vergleichbare Datenauswertung seitens Googles Sprachassistenten berichtete.

          (Golem) Google Assistant: Google-Mitarbeiter hören Gespräche mit

          Der Insider ging mit dem Wissen über Inhalte an die Presse. Und das obwohl die Mitarbeiter der beauftragten Unternehmen über die Inhalte zu schweigen hatten. Die Presse hatte nichts eiligeres zu tun, als die unrechtmäßig erworbenen Inhalte auszuwerten und einige Personen zu ermitteln, denen die Mitschnitte zugeordnet werden konnten. Der eigentliche Skandal an der Geschichte ist hier das Verhalten der Presse, finde ich.

          Auch in dem Fall ging es nur darum, ungewollte Mitschnitte zu analysieren, um das System verbessern zu können, dass das System weniger oft fälschlicherweise anspringt. Laut Aussagen von Google waren keine Metadaten dabei, die einen Rückschluss auf den Account zuließen. Dummerweise kann man ohne Auswertung schlecht wissen, dass in den Inhalten Adressen und ähnliches genannt wurden. Die beauftragten Unternehmen hatten den Auftrag, die Inhalte zu klassifizieren, aber nicht nach verwertbaren persönlichen Daten zu suchen. Vermutlich geht es darum, dass dann die Entwickler gezielter die Mitschnitte herauspicken können, die sie für die Verbesserung des Systems benötigen.

          Der schale Nachgeschmack bleibt. Apple könnte hier noch offener mit umgehen. Nun da ein Whistleblower aber bestätigt hat, dass Apple das macht, was zur Entwicklung von Spracherkennungssystemen unvermeidlich ist und dass die Daten dabei ordentlich anonymisierten und geschreddert sind, finde ich das ist eher ein Beleg für den vorbildlichen Umgang von Apple bei der Datenverarbeitung.

          Ob man das im Falle der bösen Datenkrake Google wohl auch so sieht?

          dedlfix.

          1. Hej dedlfix,

            Das würde ich Google und Co auch zugestehen.

            Nun, das ist ja nur eine Folgemeldung, die eigentliche Meldung war ein paar Tage zuvor, dass ein Insider über eine vergleichbare Datenauswertung seitens Googles Sprachassistenten berichtete.

            (Golem) Google Assistant: Google-Mitarbeiter hören Gespräche mit

            Aus diesem Artikel:

            Rund 1.000 solcher Aufnahmen muss ein Google-Vertragspartner jede Woche anhören und transkribieren. In einer Stellungnahme sagt Google, dass ungefähr 0,2 Prozent der Sprachbefehle und Konversationen von Google-Mitarbeitern transkribiert würden. Das ist immerhin jeder 500. Sprachbefehl. Besonders häufig dürfte darunter ungewollt Aufgenommenes sein, da der Assistent die Gespräche oft nicht versteht.

            Da fragt man sich doch, warum so etwas transkribiert wird.

            Bei Apple müssen die Mitarbeiter angeblich 6.000 Nachrichten (4.500 bei einer 30-Stunden-Woche) anhören. Zeit zum transkribieren scheint da nicht vorhanden…?!?

            Werde ich auf jeden Fall weiter beobachten.

            Der Insider ging mit dem Wissen über Inhalte an die Presse. Und das obwohl die Mitarbeiter der beauftragten Unternehmen über die Inhalte zu schweigen hatten. Die Presse hatte nichts eiligeres zu tun, als die unrechtmäßig erworbenen Inhalte auszuwerten und einige Personen zu ermitteln, denen die Mitschnitte zugeordnet werden konnten. Der eigentliche Skandal an der Geschichte ist hier das Verhalten der Presse, finde ich.

            Sehe ich auch so. Sprachassistenten können nur trainiert werden, wenn Menschen die erkannten Inhalte verifizieren oder falsifizieren.

            Damit die Daten geschützt bleiben ist es notwendig, dass die Mitarbeiter die Klappe halten und die Mitschnitte nicht weitergeben und natürlich sollten die auch cniht von der Presse veröffentlich werden. Ein "Die Mitschnitte liegen der Redaktion vor" ist mehr als ausreichend und kann ggfs. von der Konkurrenz oder befugten überprüft werden.

            Der schale Nachgeschmack bleibt. Apple könnte hier noch offener mit umgehen. Nun da ein Whistleblower aber bestätigt hat, dass Apple das macht, was zur Entwicklung von Spracherkennungssystemen unvermeidlich ist und dass die Daten dabei ordentlich anonymisierten und geschreddert sind, finde ich das ist eher ein Beleg für den vorbildlichen Umgang von Apple bei der Datenverarbeitung.

            Ob man das im Falle der bösen Datenkrake Google wohl auch so sieht?

            Im konkreten Fall sehe ich das auch bei google so.

            Marc

            --
            Ceterum censeo Google esse delendam
      3. Hi,

        Laut

        Apple stoppt Siri-Auswertung

        soll wohl erst wieder weitergemacht werden, wenn ein Zustimmungs-Mechanismus eingebaut wurde und dann nur, wenn der Nutzer zugestimmt hat.

        Laut

        Google stoppt Sprachauswertung in Europa

        hört dort angeblich schon seit ca. 1 Monat niemand mehr mit.

        cu,
        Andreas a/k/a MudGuard

        1. Hej MudGuard,

          Laut

          Apple stoppt Siri-Auswertung

          soll wohl erst wieder weitergemacht werden, wenn ein Zustimmungs-Mechanismus eingebaut wurde und dann nur, wenn der Nutzer zugestimmt hat.

          Freiwillig und weltweit.

          Laut

          Google stoppt Sprachauswertung in Europa

          hört dort angeblich schon seit ca. 1 Monat niemand mehr mit.

          Gezwungenermaßen, nur in der eu und nur bis Oktober.

          Marc

          --
          Ceterum censeo Google esse delendam
          1. Tach!

            Laut

            Apple stoppt Siri-Auswertung

            soll wohl erst wieder weitergemacht werden, wenn ein Zustimmungs-Mechanismus eingebaut wurde und dann nur, wenn der Nutzer zugestimmt hat.

            Freiwillig und weltweit.

            Laut

            Google stoppt Sprachauswertung in Europa

            hört dort angeblich schon seit ca. 1 Monat niemand mehr mit.

            Gezwungenermaßen, nur in der eu und nur bis Oktober.

            In einer anderen Meldung liest sich das anders. Google hat seit Anfang Juli gestoppt, der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat im Verwaltungsverfahren ab August angeordnet.

            dedlfix.

            1. Hej dedlfix,

              Google stoppt Sprachauswertung in Europa

              hört dort angeblich schon seit ca. 1 Monat niemand mehr mit.

              Gezwungenermaßen, nur in der eu und nur bis Oktober.

              In einer anderen Meldung liest sich das anders. Google hat seit Anfang Juli gestoppt, der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat im Verwaltungsverfahren ab August angeordnet.

              Danke dafür. Ich bin geneigt, deiner Quelle (golem.de) mehr zu glauben.

              Marc

              --
              PS: diesen Thread hier habe ich im Artikel verlinkt.
            2. Hallo dedlfix,

              In einer anderen Meldung liest sich das anders. Google hat seit Anfang Juli gestoppt, der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat im Verwaltungsverfahren ab August angeordnet.

              Darauf aufbauend https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/amazon-echo-auswertung-von-alexa-gespraechen-im-homeoffice/

              Bis demnächst
              Matthias

              --
              Pantoffeltierchen haben keine Hobbys.
              ¯\_(ツ)_/¯
  2. User-ID: Was soll das sein!?

    1. Hallo Emil,

      User-ID: Was soll das sein!?

      ein Identifier, der einen User identifiziert.

      LG,
      CK

    2. User-ID: Was soll das sein!?

      Auf Twitter steht das was von SID. Wenn das die Session-ID sein soll ist das ziemlich blödsinnig. MFG

      1. Hallo Emil,

        User-ID: Was soll das sein!?

        Auf Twitter steht das was von SID. Wenn das die Session-ID sein soll ist das ziemlich blödsinnig. MFG

        Auf Twitter steht, dass das im Screenshot als SID identifizierbare Datum die MS-Account-ID ist.

        LG,
        CK

        1. Hallo Emil,

          User-ID: Was soll das sein!?

          Auf Twitter steht das was von SID. Wenn das die Session-ID sein soll ist das ziemlich blödsinnig. MFG

          Auf Twitter steht, dass das im Screenshot als SID identifizierbare Datum die MS-Account-ID ist.

          Da beantwortet meine Frage immer noch nicht. Was ist eine MS-Account-ID?

          1. Hallo Emil,

            User-ID: Was soll das sein!?

            Auf Twitter steht das was von SID. Wenn das die Session-ID sein soll ist das ziemlich blödsinnig. MFG

            Auf Twitter steht, dass das im Screenshot als SID identifizierbare Datum die MS-Account-ID ist.

            Da beantwortet meine Frage immer noch nicht.

            Dann stelle sie so, dass sie das fragt, was du wirklich wissen möchtest.

            Was ist eine MS-Account-ID?

            Die ID, die deinen Microsoft-Account identifiziert.

            LG,
            CK

            1. Hallo Emil,

              User-ID: Was soll das sein!?

              Auf Twitter steht das was von SID. Wenn das die Session-ID sein soll ist das ziemlich blödsinnig. MFG

              Auf Twitter steht, dass das im Screenshot als SID identifizierbare Datum die MS-Account-ID ist.

              Da beantwortet meine Frage immer noch nicht.

              Dann stelle sie so, dass sie das fragt, was du wirklich wissen möchtest.

              Was ist eine MS-Account-ID?

              Die ID, die deinen Microsoft-Account identifiziert.

              Ja schön! Und was ist ein Microsoft-Account?

              1. Hallo Emil,

                Ja schön! Und was ist ein Microsoft-Account?

                https://lmgtfy.com/?q=microsoft+account

                LG,
                CK

              2. Hallo Emil,

                User-ID: Was soll das sein!?

                Auf Twitter steht das was von SID. Wenn das die Session-ID sein soll ist das ziemlich blödsinnig. MFG

                Auf Twitter steht, dass das im Screenshot als SID identifizierbare Datum die MS-Account-ID ist.

                Da beantwortet meine Frage immer noch nicht.

                Dann stelle sie so, dass sie das fragt, was du wirklich wissen möchtest.

                Was ist eine MS-Account-ID?

                Die ID, die deinen Microsoft-Account identifiziert.

                Ja schön! Und was ist ein Microsoft-Account?

                Hat nicht jeder. Ich z.B. habe keinen Microsoft-Account. Da gibts auch keine User-ID zum Übermitteln!

                1. Tach!

                  Ja schön! Und was ist ein Microsoft-Account?

                  Hat nicht jeder. Ich z.B. habe keinen Microsoft-Account. Da gibts auch keine User-ID zum Übermitteln!

                  Jeder (lokale) Windows Account hat eine solche SID. Seit Windows NT. Die SID muss eindeutig sein, damit man auch mal nachträglich mehrere Systeme zu Windows-Domains zusammenschalten kann und die Nutzer trotzdem eindeutig bleiben.

                  So wie es aussieht, kann eine SID auch für Microsoft Accounts verwendet werden. Die dritte Stelle ist der Identifier Authority Value. Es gibt dabei Werte auch für MicrosoftAccount und AzureAD. Der im Mitschnitt gezeigte Wert 5 steht jedoch für NT AUTHORITY und kennzeichnet lokale Accounts.

                  dedlfix.

    3. Hallo Emipl,

      in den Beispielen der verlinkten Artikel steht "SID", und die Beispielwerte sehen auch so aus wie die String-Repräsentation eines Windows "Security Identifier". Dahinter verbirgt sich diese Datenstruktur.

      So ein Ding vergibt Windows für jeden User, den es auf einem Windows System anlegt. Ist es ein lokaler User, wird die SID auf dem entsprechenden PC erzeugt. Ist es ein User in einem Windows Server Netz (Active Directory Account), wird er auf dem Domänencontroller erzeugt. Die SID ist der primäre Schlüssel für einen Windows Useraccount, der Username ist nur ein Attribut.

      So ein SID ist, analog einer GUID, zufällig erzeugt und innerhalb eines Systems eindeutig. Ob und wie MS versucht, solche SID weltweit eindeutig zu bekommen, weiß ich nicht. Ich nehme aber an, dass die Anzahl kollidierender SID relativ klein ist und damit über die SID eine recht gute Identifzierbarkeit gegeben ist.

      Ein "Microsoft Account" ist dagegen etwas anderes. Das ist ein Account in der Microsoft-Cloud, und man bekommt ihn bei verschiedenen Anlässen. Ich gehe davon aus, dass auch Microsoft-Accounts eine SID haben und dass es auch hier so ist, dass die SID der primäre Schlüssel ist. Die Beziehung ist aber die einer Teilmenge: Jeder Microsoft-Account dürfte eine SID haben, aber nicht jede SID gehört zu einem Microsoft Account. Insofern waren die hier bisher gemachten Aussage möglicherweise unrichtig.

      Richtig ist jedenfalls, dass jeder, der sich an einem (auf WinNT basierenden) Windows System anmeldet, dies mit einer SID tut.

      Rolf

      --
      sumpsi - posui - clusi
      1. Könnt Ihr Euch vielleicht mal auf Eure Antworten einigen? CK schreibt was von Microsoft-Account aber was Du schreibst ist etwas völlig Anderes! MFG

        1. Hallo Emil,

          Könnt Ihr Euch vielleicht mal auf Eure Antworten einigen? CK schreibt was von Microsoft-Account aber was Du schreibst ist etwas völlig Anderes! MFG

          Ich habe das nicht geschrieben, sondern ich habe das wiederholt, was der Sicherheitsforscher geschrieben hat.

          Um eigene Thesen aufzustellen habe ich zu wenig Ahnung von Windows.

          LG,
          CK

          1. Tach!

            Könnt Ihr Euch vielleicht mal auf Eure Antworten einigen? CK schreibt was von Microsoft-Account aber was Du schreibst ist etwas völlig Anderes! MFG

            Ich habe das nicht geschrieben, sondern ich habe das wiederholt, was der Sicherheitsforscher geschrieben hat.

            In dem Fall irrst du möglicherweise, wenn ich nicht etwas übersehen habe. Er schrieb nur von "account ID (SID)".

            dedlfix.

            1. Hallo dedlfix,

              In dem Fall irrst du möglicherweise, wenn ich nicht etwas übersehen habe. Er schrieb nur von "account ID (SID)".

              Hm. Du hast recht. Danke.

              Wie gesagt: zu wenig Ahnung von Windows.

              LG,
              CK

        2. Hallo Emil,

          Könnt Ihr Euch vielleicht mal auf Eure Antworten einigen?

          Warum sollten wir uns vor Veröffentlichung auf eine Antwort einigen? *kopfschüttel*

          Bis demnächst
          Matthias

          --
          Pantoffeltierchen haben keine Hobbys.
          ¯\_(ツ)_/¯
      2. Ja was denn nun? Microsoft-Account oder Lokale ID?

        1. Hallo Emil,

          das kann ich nur mit "Ja" beantworten.

          Wenn ich mich an Windows mit einem Microsoft Account anmelde, dann ist die SID, mit der ich unterwegs bin, mit einem solchen verbunden.

          Melde ich mich mit einem Domänen-Account an, ist es die in der Domäne vergeben SID.

          Andernfalls ist es eine lokale SID.

          Rolf

          --
          sumpsi - posui - clusi
  3. Du solltest vielleicht ein bischen besser recherchieren bevor Du hier unkommentiert solche Meldungen verbreitest. Nicht jeder hat einen Microsoft-Account! MFG

    1. Hallo Emil,

      Du solltest vielleicht ein bischen besser recherchieren bevor Du hier unkommentiert solche Meldungen verbreitest. Nicht jeder hat einen Microsoft-Account! MFG

      Und inwiefern macht das jetzt die Aussage von dem Forscher falsch?

      LG,
      CK

  4. Hand hoch, wen wunderts denn wirklich?