Matthias Apsel: Neuer Weltrekord: π - auf 31.415.926.535.897 Nachkommastellen berechnet

Hallo alle,

kürzlich war wieder Welt-π-Tag.

π ≈ 3,1 415 926 535 897 932 … ist jetzt auf 31 415 926 535 897 Nachkommastellen bekannt.

https://www.googlewatchblog.de/2019/03/neuer-weltrekord-google-cloud/

Bis demnächst
Matthias

-- Pantoffeltierchen haben keine Hobbys.
¯\_(ツ)_/¯
  1. @@Matthias Apsel

    kürzlich war wieder Welt-π-Tag.

    Welt-π-Tag 🤣

    π ≈ 3,1 415 926 535 897 932 … ist jetzt auf 31 415 926 535 897 Nachkommastellen bekannt.

    Und noch ein Artikel dazu: Even After 31 Trillion Digits, We’re Still No Closer To The End Of Pi

    LLAP 🖖

    -- „Wer durch Wissen und Erfahrung der Klügere ist, der sollte nicht nachgeben. Und nicht aufgeben.“ —Kurt Weidemann
  2. Tja. Google-Cloud. Erst auf Island ein Rechenzentren errichten und dann selbiges vermittels der hochgenauen Berechnung von π heizen…

    1. Tja. Google-Cloud. Erst auf Island ein Rechenzentren errichten und dann selbiges vermittels der hochgenauen Berechnung von π heizen…

      Ganz Island hat doch Fußbodenheizung... Aber seltsam, gerade gestern hab ich mir die Frage gestellt, wie lange ein modernes Rechenzentrum wohl brauchen würde um ein 32 oder 64 Zeichen langes Passwort zu knacken?

      MFG

      1. wie lange ein modernes Rechenzentrum wohl brauchen würde um ein 32 Zeichen langes Passwort zu knacken?

        Das hängt neben dem Algorithmus u.a. auch von der Definition von "Zeichen" ab. Genauer vom erlaubten Umfang des Zeichenvorrates. Ist schon ein Unterschied ob voraussichtlich durchschnittlich

        10^32/2 = 50000000000000000000000000000000 (nur Ziffern) oder 62^32/2 = 1136328942248375672677620781813772085081426466759327612928 ([:alnum:]) oder 5000^32/2 = 11641532182693481445312500000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000 (e.g. chinesische Zeichen)

        Test bis zum Treffer gemacht werden müssen…

        1. Die Zahlen sind mir schon klar, meine Frage war aber wie lange das dauern würde. MFG

          1. Google hat 2795 Node-Days (112 Tage auf 96 vCPUs) gebraucht.(Die 24 Speichergeräte mit je 16 CPUs, 60GB Ram und 10 TB Plattenspeicher sind da wohl nicht mitgerechnet...)

            Errechnete π-Stellen von Google vers. Anzahl voraussichtlicher Versuche, alle 32 Stellen eines Passcodes aus Ziffern zu erraten:

            31415926535897 50000000000000000000000000000000

            Ich lasse bei der folgenden Aussage mal die Unterschiede zwischen den Berechnungen selbst grob fahrlässig außer acht, 32-Ziffern-Passwort-Knacken dauert also mit aktueller Technik sehr grob geschätzt 1000000000000000000 mal länger. Also:

            3.000.000.000.000.000.000.000 Node-Days.

            Doch Vorsicht.

            Mit einer großen Menge in der Masse billigen Asics, die nur Hasches nach genau einem Algo berechnen können (Mit sowas könnte man auch weitere Stellen von π deutlich schneller berechnen und mit sowas werden auch Bitcoins geerntet), könnte man das Passwort-Knacken sehr stark parallelisieren und die einen oder anderen 3 Stellen der "Node-Days" abknapsen. Ich würde sagen, 3 Milliarden Tage sind absolut realistisch. Allerdings auch wieder nicht, weil sich die Rechenleistung innerhalb dieses Zeitrahmens dramatisch erhöht und die Zeitdauer also dramatisch verringert: Nach jeweils 500 Tagen würde man für den Rest nur noch halb so lange brauchen...

            1. Hello,

              Google hat 2795 Node-Days (112 Tage auf 96 vCPUs) gebraucht.(Die 24 Speichergeräte mit je 16 CPUs, 60GB Ram und 10 TB Plattenspeicher sind da wohl nicht mitgerechnet...)

              Errechnete π-Stellen von Google vers. Anzahl voraussichtlicher Versuche, alle 32 Stellen eines Passcodes aus Ziffern zu erraten:

              31415926535897 50000000000000000000000000000000

              Ich lasse bei der folgenden Aussage mal die Unterschiede zwischen den Berechnungen selbst grob fahrlässig außer acht, 32-Ziffern-Passwort-Knacken dauert also mit aktueller Technik sehr grob geschätzt 1000000000000000000 mal länger. Also:

              3.000.000.000.000.000.000.000 Node-Days.

              Doch Vorsicht.

              Mit einer großen Menge in der Masse billigen Asics, die nur Hasches nach genau einem Algo berechnen können (Mit sowas könnte man auch weitere Stellen von π deutlich schneller berechnen und mit sowas werden auch Bitcoins geerntet), könnte man das Passwort-Knacken sehr stark parallelisieren und die einen oder anderen 3 Stellen der "Node-Days" abknapsen. Ich würde sagen, 3 Milliarden Tage sind absolut realistisch. Allerdings auch wieder nicht, weil sich die Rechenleistung innerhalb dieses Zeitrahmens dramatisch erhöht und die Zeitdauer also dramatisch verringert: Nach jeweils 500 Tagen würde man für den Rest nur noch halb so lange brauchen...

              Dumm nur, wenn das Passwort spätestens alle 100 Tage geändert wird. :-P

              Glück Auf
              Tom vom Berg

              -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
              Das Leben selbst ist der Sinn.
          2. Hallo pl,

            Die Zahlen sind mir schon klar, meine Frage war aber wie lange das dauern würde.

            Viel Zeit. Mehr lässt sich ohne Kenntnis der Rahmenparameter nicht sagen.

            • Verschlüsselungsalgorithmus
            • Menge an eingesetztem Silizium
            • Art des eingesetzten Siliziums (CPU, GPU, ASIC), vielleicht auch Qubits?

            Und leider sehe ich mich auch außerstande, eine untere Schranke zu benennen. Hoffentlich sind's noch ein paar Jahre.

            Rolf

            -- sumpsi - posui - clusi
            1. Tach!

              Und leider sehe ich mich auch außerstande, eine untere Schranke zu benennen.

              1 Versuch.

              Wenn man es weiß oder gut genug rät, braucht man nicht lange. Wer nimmt schon kryptografisch aufwendige Passwörter?

              dedlfix.

              1. Wer nimmt schon kryptografisch aufwendige Passwörter?

                Klar. Wenn der Typ ein Holzfällerhemd trägt, dann bucht man ihn unter "Redneck" und versucht zu erst "trump", "TRUMP" dann "TRUMP!" dann "maga" ... "MAGA!"

            2. Hoffentlich sind's noch ein paar Jahre.

              Je Sekunde ein Versuch und für 2 hoch 32 Versuche brauchts einige hundert Jahre. Sicher wird man in einem Sekunde mehr als nur eine Versuch machen, aber ich denke die meise Zeit brauch man um rauzukriegn ob der Versuch erfpögreich war. MFG

              1. Hallo,

                ob der Versuch erfpögreich war.

                Und ich bin sicher, du hast da schon mal was vorbereitet, um auf Erfpög zu testen…

                Gruß
                Kalk

                1. Und ich bin sicher, du hast da schon mal was vorbereitet, um auf Erfpög zu testen…

                  Das haben die die π - auf 31.415.926.535.897 Nachkommastellen berechnet haben sicher auch:

                  Einen Beweis dafür daß ihre Berechnung stimmt. MFG

        2. Tach!

          Das hängt neben dem Algorithmus u.a. auch von der Definition von "Zeichen" ab. Genauer vom erlaubten Umfang des Zeichenvorrates. Ist schon ein Unterschied ob voraussichtlich durchschnittlich

          oder 5000^32/2 = [...] (e.g. chinesische Zeichen)

          Test bis zum Treffer gemacht werden müssen…

          32 chinesische Zeichen sind schon fast eine Kurzgeschichte. Solche langen Passwörter möchte auch ein Chinese sich nicht merken, geschweige denn eintippen müssen. Das wären je nach Zeichen und Eingabemethode zwischen 64 und >192 Tastenanschläge.

          dedlfix.

          1. Das wären je nach Zeichen und Eingabemethode zwischen 64 und >192 Tastenanschläge.

            Ich dachte schon, dass Dir klar ist, dass ich zwei Extremas (10 Ziffern vers. 5000 chinesische Zeichen) vorstellte um PL klar zu machen, dass die Definition von "Zeichen" hier ausschlaggebend ist. Dazwischen habe ich ja auch die realistischen [:alnum:] (26 Große und 26 kleine Buchstaben + 10 Ziffern = 62 Symbole) gesetzt…

          2. 32 chinesische Zeichen sind schon fast eine Kurzgeschichte.

            Das mag sein. Aber es geht ja auch nicht darum sich sowas merken zu müssen. Ich hatte schon vor 20 Jahren mit Anwendungen zu tun die einen 32 stelligen alphanumerischen Code erforderten. Und auch für die Kollegen aus Japan war das ein alphanumerischer Code der selbstverständlich auch auf einer japanischen Tastatur eingegeben werden konnte.

            1. Und den hast du Dir so gemerkt, oder wie?

            2. Tach!

              32 chinesische Zeichen sind schon fast eine Kurzgeschichte.

              Das mag sein. Aber es geht ja auch nicht darum sich sowas merken zu müssen.

              Wozu sonst würde ein Chinese dann chinesische Zeichen verwenden wollen? Wozu sonst würde man dann mit Passwörtern hantieren? Wenn es nicht um merkbare Zugangssysteme ginge, würde man Schlüssel wie bei SSH verwenden. Und dann spielen Zeichen überhaupt keine Rolle mehr.

              Ich hatte schon vor 20 Jahren mit Anwendungen zu tun die einen 32 stelligen alphanumerischen Code erforderten. Und auch für die Kollegen aus Japan war das ein alphanumerischer Code der selbstverständlich auch auf einer japanischen Tastatur eingegeben werden konnte.

              Das ist deshalb so selbstverständlich, weil japanische Tastaturen üblicherweise auch nur erweiterte lateinische Tastaturen sind. Japanische oder chinesische Tastaturen, die ähnlich zeichenbasiert aufgebaut sind, wie lateinische (eine Taste pro Zeichen zuzüglich Umschalttasten) sind ziemlich unhandlich. Und so beschränkt man sich heutzutage (und auch um 2000 rum bereits) darauf, auf lateinischen Buchstaben basierende Eingabesysteme zu verwenden. Insofern ist es keine große Leistung, alphanumerische Zeichen einzugeben.

              dedlfix.

      2. Hello,

        Tja. Google-Cloud. Erst auf Island ein Rechenzentren errichten und dann selbiges vermittels der hochgenauen Berechnung von π heizen…

        Ganz Island hat doch Fußbodenheizung... Aber seltsam, gerade gestern hab ich mir die Frage gestellt, wie lange ein modernes Rechenzentrum wohl brauchen würde um ein 32 oder 64 Zeichen langes Passwort zu knacken?

        Das hängt sicherlich auch vom verwendeten Passwortsystem ab. Wenn dieses sich nicht "einfach so" knacken lässt, sondern z. B. ein eigenes Intruder Detection System besitzt, wirst Du es gar nicht schaffen.

        Glück Auf
        Tom vom Berg

        -- Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
        Das Leben selbst ist der Sinn.
        1. Hello,

          Tja. Google-Cloud. Erst auf Island ein Rechenzentren errichten und dann selbiges vermittels der hochgenauen Berechnung von π heizen…

          Ganz Island hat doch Fußbodenheizung... Aber seltsam, gerade gestern hab ich mir die Frage gestellt, wie lange ein modernes Rechenzentrum wohl brauchen würde um ein 32 oder 64 Zeichen langes Passwort zu knacken?

          Das hängt sicherlich auch vom verwendeten Passwortsystem ab.

          Nein, es hängt davon ab wieviele Versuche man in einer bestimmten Zeit schaft!

          MFG

          1. Tach!

            Das hängt sicherlich auch vom verwendeten Passwortsystem ab.

            Nein, es hängt davon ab wieviele Versuche man in einer bestimmten Zeit schaft!

            Wenn sich das System nach 3 Versuchen sperrt, schafft man genau drei Versuche in einer sehr langen Zeit. Warum also soll das nicht auch vom System abhängen? Nicht immer hat man den in einem fremden System gespeicherten Hash vom Secret vorliegen, um daran in aller Ruhe seine Versuche anzustellen.

            dedlfix.