Wolfgang01: Provider aus der Steinzeit?

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Provider aus der Steinzeit?

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Hallo,
ein Provider bietet Domainpakete an mit mehreren E-Mail-Adressen. Diese habe ich vergeben an einelne Funktionsträger eines Vereins. Jetzt habe ich erfahren, dass eine Passwortänderung (für die Mail-Konten) nur über den Administrator möglich ist. Nach verschiedenen seltsamen Vorschlägen kam nun der Supervorschlag

eine Person die die Seite admnistriert hat das Passwort fuer den Kundencenter, Sie loggen sich im Kundencenter ein und der jenige der ein Postfach eingerichtet hat kann sich an den Computer setzen und ein Passwort fuer seinen Account eintragen

Der Anwender, der sein Passwort ändern will, muss demnach einen Termin mit dem Admin ausmachen, zu ihm fahren und dort sein Passwort ändern!

Was haltet Ihr von dieser "eleganten" Lösung?

  1. Ich habs zwei Mal gelesen und nicht verstanden. Kann aber auch an den Kopfschmerzen liegen 😉

  2. Der Anwender, der sein Passwort ändern will, muss demnach einen Termin mit dem Admin ausmachen, zu ihm fahren und dort sein Passwort ändern!

    Wieso? Der Admin kann doch auch zu dem Anwender fahren 😀

  3. Tach!

    Der Anwender, der sein Passwort ändern will, muss demnach einen Termin mit dem Admin ausmachen, zu ihm fahren und dort sein Passwort ändern!

    Was haltet Ihr von dieser "eleganten" Lösung?

    Sie ist nicht elegant, sie ist lediglich einfach.

    Meines Wissens gibt es keinen Mechanismus, die Zugangsdaten zum Postfach über POP/IMAP/SMTP zu ändern. Wenn Endanwender in die Lage versetzt werden sollen, ihre Postfach-Passwörter zu ändern, muss es dazu eine Anwendung/Webseite geben, über die man sich anmeldet und das dann ausführt. Das würde bedeuten, dass dein Hoster nicht nur seine Hostingpaket-Kunden verwalten muss, sondern auch für all deren Kunden/Anwender einen Zugang bereitstellen müsste. Das würde ich als Hoster nicht unbedingt wollen. Ich wüsste auch grad nicht, ob das überhaupt rechtstechnisch sinnvoll abbildbar ist (oder überhaupt geregelt werden muss), dass deine Anwender direkt beim Hoster Datenverarbeitung vornehmen lassen.

    dedlfix.

    1. Aloha ;)

      Meines Wissens gibt es keinen Mechanismus, die Zugangsdaten zum Postfach über POP/IMAP/SMTP zu ändern. Wenn Endanwender in die Lage versetzt werden sollen, ihre Postfach-Passwörter zu ändern, muss es dazu eine Anwendung/Webseite geben, über die man sich anmeldet und das dann ausführt. Das würde bedeuten, dass dein Hoster nicht nur seine Hostingpaket-Kunden verwalten muss, sondern auch für all deren Kunden/Anwender einen Zugang bereitstellen müsste. Das würde ich als Hoster nicht unbedingt wollen. Ich wüsste auch grad nicht, ob das überhaupt rechtstechnisch sinnvoll abbildbar ist (oder überhaupt geregelt werden muss), dass deine Anwender direkt beim Hoster Datenverarbeitung vornehmen lassen.

      Soweit richtig. Trotzdem betreiben die allermeisten Hoster Webmail-Services, bei denen man sich auch einfach nur mit den Daten der jeweiligen Mailadresse anmelden kann, ohne dafür direkt die Kundendaten zum Hostingpaket zu kennen. In gewisser Weise ist dann der von dir genannte Mehraufwand ja sowieso schon geleistet. Im Rahmen eines solchen Webmail-Services ist es kein Hexenwerk, eine entsprechende Funktionalität anzubieten.

      Wir haben 2019. Wer mit dem Hosten von E-Mail-Adressen Geld verdienen möchte, sollte dazu in der Lage sein, sowas anzubieten.

      Grüße,

      RIDER

      --
      Camping_RIDER a.k.a. Riders Flame a.k.a. Janosch Zoller
      # Twitter # Steam # YouTube # Self-Wiki # Selfcode: sh:) fo:) ch:| rl:) br:^ n4:? ie:% mo:| va:) js:) de:> zu:} fl:( ss:) ls:[
      1. Tach!

        Soweit richtig. Trotzdem betreiben die allermeisten Hoster Webmail-Services, bei denen man sich auch einfach nur mit den Daten der jeweiligen Mailadresse anmelden kann, ohne dafür direkt die Kundendaten zum Hostingpaket zu kennen. In gewisser Weise ist dann der von dir genannte Mehraufwand ja sowieso schon geleistet. Im Rahmen eines solchen Webmail-Services ist es kein Hexenwerk, eine entsprechende Funktionalität anzubieten.

        Jein. Ein Webmailer muss lediglich eine Oberfläche bieten und kann hintenrum mit den bekannten Protokollen auf den eigentlichen Mailserver zugreifen. Das Passwort-Ändern ist damit genauso(wenig) möglich, wie mit jedem anderen Mailclient. Dem gegenüber steht, dass die Postfachserver nicht unbedingt eine eigene Userverwaltung haben. Einige nehmen die Systemaccounts, andere sind konfiguriert, eine Datenbank zu nutzen, auch Active Directory und LDAP sind Varianten. Man muss also zusätzlich zu den üblichen Webmail-Clients (Roundcube, Horde, ...) auch noch eine solche Verwaltung haben oder erstellen.

        Wir haben 2019. Wer mit dem Hosten von E-Mail-Adressen Geld verdienen möchte, sollte dazu in der Lage sein, sowas anzubieten.

        Beim Web-Hosting sind Email-Postfächer meines Erachtens eher Dreigaben.

        dedlfix.

        1. Hallo,

          also mein Mail- und Internetprovider (df) bietet die Mail-Passwortänderung bei Login mit den persönlichen Mail-Zugangsdaten an.

          Gruß
          Jürgen

          1. Tach!

            also mein Mail- und Internetprovider (df) bietet die Mail-Passwortänderung bei Login mit den persönlichen Mail-Zugangsdaten an.

            Ich sage ja nicht, dass es unmöglich ist, sondern nur, dass es nicht so einfach ist, wie einen fertigen Webmailer aufzusetzen. Mir geht es auch nicht darum, den unbekannten Provider zu verteidigen, sondern darum, ein paar Hintergrundinformationen zu geben, damit man selbst die Lage besser einschätzen kann.

            dedlfix.

  4. Aloha ;)

    Was haltet Ihr von dieser "eleganten" Lösung?

    Nichts. Wenn das die Antwort des Kundenservice auf die Anfrage war, wie diese Menschen ihr Passwort ändern können, dann hilft da nur eins: Abstimmung mit den Füßen.

    Grüße,

    RIDER

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  5. Hallo,

    mich würde der Providername interessieren, damit ich den nicht irgendwann einmal zufällig nutzen wollte.

    lg.

    1. Tach!

      mich würde der Providername interessieren, damit ich den nicht irgendwann einmal zufällig nutzen wollte.

      Den Provider öffentlich anzuprangern, hilft dir weder weiter noch verhindert es, dass du bei einem anderen landest, der das auch nicht anbietet. Du musst schon selbst darauf achten, dass alle Features vorhanden sind, die du benötigst, wo auch immer du Kunde werden möchtest.

      dedlfix.

      1. Hallo,

        Den Provider öffentlich anzuprangern, hilft dir weder weiter noch verhindert es, dass du bei einem anderen landest, der das auch nicht anbietet. Du musst schon selbst darauf achten, dass alle Features vorhanden sind, die du benötigst, wo auch immer du Kunde werden möchtest.

        au contrair, mir hilft sowas. Echte Erfahrungen sagen mehr als tausend Seiten Kleingedrucktes.

        lg.

        1. Aloha ;)

          Den Provider öffentlich anzuprangern, hilft dir weder weiter noch verhindert es, dass du bei einem anderen landest, der das auch nicht anbietet. Du musst schon selbst darauf achten, dass alle Features vorhanden sind, die du benötigst, wo auch immer du Kunde werden möchtest.

          au contrair, mir hilft sowas. Echte Erfahrungen sagen mehr als tausend Seiten Kleingedrucktes.

          Das ist unlogisch. Das würde nur gelten, wenn du eine endliche Auswahl Angebote hättest und damit Ausschlussverfahren praktizieren kannst. So hingegen kannst du lediglich den einen ausschließen, weißt dann aber immer noch nicht, ob das bei den drölfhunderttausend Anderen nicht ganz genauso läuft. Glaube kaum, dass du dir drölfhunderttausend Meinungen für dein Ausschlussverfahren holen willst – und falls doch, würde ich dir raten, dir das mit dem Kleingedruckten-Lesen nochmal zu überlegen.

          Grüße,

          RIDER

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          1. Hallo,

            Das ist unlogisch. Das würde nur gelten, wenn du eine endliche Auswahl Angebote hättest und damit Ausschlussverfahren praktizieren kannst. So hingegen kannst du lediglich den einen ausschließen, weißt dann aber immer noch nicht, ob das bei den drölfhunderttausend Anderen nicht ganz genauso läuft. Glaube kaum, dass du dir drölfhunderttausend Meinungen für dein Ausschlussverfahren holen willst – und falls doch, würde ich dir raten, dir das mit dem Kleingedruckten-Lesen nochmal zu überlegen.

            Da ist nichts unlogisches dran. Wenn du ein Restaurant kennst, das öfter aufgefallen ist wegen Lebensmittelvergiftungen, hilft dir diese Info, auch wenn dich das gleiche Schicksal in einem anderen Restaurant durchaus ereilen könnte. Denn das besagte Restaurant besuchst du bestimmt nicht, die Wahrscheinlichkeit nicht zu erkranken steigt.

            lg.

            1. Aloha ;)

              Da ist nichts unlogisches dran. Wenn du ein Restaurant kennst, das öfter aufgefallen ist wegen Lebensmittelvergiftungen, hilft dir diese Info, auch wenn dich das gleiche Schicksal in einem anderen Restaurant durchaus ereilen könnte.

              Aha!

              Du vergleichst also die Chance, auf ein Restaurant zu stoßen, bei dem man sich Lebensmittelvergiftungen holt, mit der Chance, auf einen Hoster zu stoßen, der ein Detailfeature nicht anbietet?

              Außerdem setzt du „öfter aufgefallen“ mit „Bericht eines Einzelnen“ gleich?

              Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie macht das alles das ganze nicht logischer.

              Denn das besagte Restaurant besuchst du bestimmt nicht, die Wahrscheinlichkeit nicht zu erkranken steigt.

              Ja. Die Wahrscheinlichkeit, nicht bei einem Hoster ohne dieses Detailfeature zu landen, steigt auch. Nur ist die Wahrscheinlichkeit beim Restaurant mit der Lebensmittelvergiftung halt schon von vornherein so gering, dass man damit nicht bei vielen Anbietern rechnen muss. Was man von der Wahrscheinlichkeit, bei Feld-Wald-Wiese-Hostern Servicelücken zu finden nicht unbedingt sagen kann.

              Grüße,

              RIDER

              --
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            2. Hallo Lisa,

              wie dem auch sei …

              Sollte hier jemand den Namen des Providers posten, werde ich den entsprechenden Beitrag umgehend editieren.

              Bis demnächst
              Matthias

              --
              Pantoffeltierchen haben keine Hobbys.
              ¯\_(ツ)_/¯
              1. Hej Matthias,

                Sollte hier jemand den Namen des Providers posten, werde ich den entsprechenden Beitrag umgehend editieren.

                Einspruch. Es gibt wohl keine Regelung, die es verbietet, vorhandene oder fehlende Features zu nennen. Bitte keine vorauseilende Selbstzensur.

                Ich sage jetzt mal frech, dass kein iPhone ein Klapp-Display hat. Weil ich das darf.

                Marc

                --
                Ceterum censeo Google esse delendam
      2. Hallo,

        und warum wurde dann dieser Artikel im Blog veröffentlicht?
        https://blog.selfhtml.org/2019/02/15/sichere-messenger-im-vergleich-weil-privatsphaere-zaehlt/

        Etwas weiter unten schreibt Herr Apsel er wird den Link löschen wenn dieser veröffentlicht wird, warum? Er darf also andere Anbieter schlecht darstellen lassen obwohl in dieser Liste längst nicht alle Anbieter aufgelistet sind? Und jeder sollte selbst wissen welchen Messenger er nutzt oder besser nicht.

        Wenn ein Anbieter in 2019 keine Passwortänderung im Webmail zulässt, dann sollte dieses auch öffentlich gesagt werden dürfen, denn damit hat man später mehr Arbeit als alles andere und einer wird dieses zu 100% nicht ins Kleingedruckte schreiben.

        1. Hallo Bernd,

          und warum wurde dann dieser Artikel im Blog veröffentlicht?
          https://blog.selfhtml.org/2019/02/15/sichere-messenger-im-vergleich-weil-privatsphaere-zaehlt/

          Weil es ein Unterschied ist, ob ein Provider für einen Aspekt seines Geschäfts an den Pranger gestellt wird oder die wichtigsten Messenger detailliert verglichen werden.

          Bis demnächst
          Matthias

          --
          Pantoffeltierchen haben keine Hobbys.
          ¯\_(ツ)_/¯
          1. Finde ich nicht!

            1. Hallo Bernd,

              Finde ich nicht!

              Das steht dir frei 🤷‍♂️

              LG,
              CK

          2. Hej Matthias,

            und warum wurde dann dieser Artikel im Blog veröffentlicht?
            https://blog.selfhtml.org/2019/02/15/sichere-messenger-im-vergleich-weil-privatsphaere-zaehlt/

            Weil es ein Unterschied ist, ob ein Provider für einen Aspekt seines Geschäfts an den Pranger gestellt wird oder die wichtigsten Messenger detailliert verglichen werden.

            Der Begriff "Pranger" ist meiner Meinung nach in Bezug auf den Post hier völlig überzogen. Da wird sachlich ein Problem benannt - wobei ich das Gefühl habe, dass das Problem vielleicht gar nicht besteht - siehe mein Post von 12:39

            Marc

            --
            Ceterum censeo Google esse delendam
        2. Deine Frage ist genauso berechtigt wie die Frage nach der Sinnfälligkeit des Bewertungssystems für dieses Forum hier! Denn eine negative Bewertung könnte genausogut als üble Nachrede ausgelegt werden. Insbesondere dann, wenn für einen Außenstehenden nicht sichtbar ist, nach welchen Kriterien eine Bewertung erfolgt!

          Offensichtlich ist das den Forumsbetreibern nicht klar. MFG

          1. Es ist schon lustig, wie wenige sich zu der Frage des Beitragsstarters geäußert haben. Umso mehr aber auf einen Beitrag von Lisa!

            1. Hallo Gasttt,

              Es ist schon lustig, wie wenige sich zu der Frage des Beitragsstarters geäußert haben. Umso mehr aber auf einen Beitrag von Lisa!

              Die Frage des Beitragsstarters ist durch diesen Beitrag (und die beiden folgenden) vollständig beantwortet.

              Bis demnächst
              Matthias

              --
              Pantoffeltierchen haben keine Hobbys.
              ¯\_(ツ)_/¯
            2. Tach!

              Es ist schon lustig, wie wenige sich zu der Frage des Beitragsstarters geäußert haben. Umso mehr aber auf einen Beitrag von Lisa!

              Also, wenn noch Fragen seitens des OP offen sind, kann er sich ja gern nochmal melden und sie stellen oder sich anderweitig an der Diskussion beteiligen. Oder hast du vielleicht konkrete Dinge, die noch zu erörtern wären?

              dedlfix.

          2. Aloha ;)

            Denn eine negative Bewertung könnte genausogut als üble Nachrede ausgelegt werden. Insbesondere dann, wenn für einen Außenstehenden nicht sichtbar ist, nach welchen Kriterien eine Bewertung erfolgt!

            Offensichtlich ist das den Forumsbetreibern nicht klar.

            Klar, daran wirds liegen. Natürlich nie im Leben daran, dass deine Aussage einfach sachlich falsch ist.

            Grüße,

            RIDER

            --
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            1. Hallo,

              nie im Leben

              Seitdem ich in einer Inklusions-WG lebe, in der für einen Autisten jede ironische Aussage durch ein kurzes Klatschgeräusch untermalt wird, bekomme ich immer soviel Applaus!

              Gruß
              Kalk

      3. Du musst schon selbst darauf achten, dass alle Features vorhanden sind

        In der Praxis ist das leider meistens nicht möglich. Da steht wie viele Mailadressen und Speicherplatz ein Hostingangebot bietet, aber nicht wie das verwaltet werden kann.

        1. Tach!

          Du musst schon selbst darauf achten, dass alle Features vorhanden sind

          In der Praxis ist das leider meistens nicht möglich. Da steht wie viele Mailadressen und Speicherplatz ein Hostingangebot bietet, aber nicht wie das verwaltet werden kann.

          Ja, ich weiß. Dieses Detail scheint nicht wichtig genug zu sein, um es in die allgemeinen Feature-Listen aufzunehmen. Anscheinend ist auch den Anwendern erst dann klar, dass so etwas ganz praktisch wäre, wenn sie vor ebenjenem Problem stehen. Da hilft es dann auch nicht unbedingt, wenn der Anbieter einen Probezeitraum anbietet.

          dedlfix.

  6. Eine prompte Antwort wäre "Wohin darf ich die Taxirechnung schicken?"

    1. Tach!

      Eine prompte Antwort wäre "Wohin darf ich die Taxirechnung schicken?"

      Als Provider würde ich da antworten: An Ihr Steuerbüro, damit sie als Betriebsausgabe verbucht werden kann.

      An der Stelle läuft es wohl abgesehen von möglicher Kulanz darauf hinaus, wer von beiden Parteien besser darlegen kann, auf wessen Seite das Recht steht. In den von beiden Seiten akzeptierten Vertragsbedingungen wird der Punkt nicht versprochen worden sein. Es gibt da also wohl keinen generellen Anspruch darauf und eine Begleichung von dadurch entstandenem Verlust. Nun könnte man auch noch mit dem Argument kommen, dass das ein erwartbares Feature sei, dass nicht nur der Kunde die Passwörter setzen kann sondern auch noch die Kunden des Kunden einen Zugang zum System bekommen. Aber das ist mir eine Frage, die das Gericht und gegebenenfalls seine Sachverständigen klären müssten.

      dedlfix.

      1. Das war nur als ironische Reaktion gedacht, mit dem Unterton "wollt ihr auch mal in diesem Jahrhundert ankommen". Rechtliches würde ich in dieser Hinsicht nichts erwarten.

  7. Ich meine, wenn mehrere Mailadressen in einem Paket angeboten werden, sollte man davon ausgehen, dass diese möglicherweise von unterschiedlichen Personen verwendet werden. Damit ist klar, dass jeder sein Passwort verwalten können muss.

  8. Hej Wolfgang01,

    Der Anwender, der sein Passwort ändern will, muss demnach einen Termin mit dem Admin ausmachen, zu ihm fahren und dort sein Passwort ändern!

    Was haltet Ihr von dieser "eleganten" Lösung?

    Klingt mir, als ob du deinen Provider übers Ohr gehauen hast (vielleicht unabsichtlich). Ich vermute anhand des Posts, dass du einen Endkunden-Vertrag als Dienstleister nutzt, obwohl du, wenn du den Mail-Account nicht selber nutzt, vermutlich einen Reseller-Vertrag hättest abschließen müssen.

    Wenn das der Fall ist, lautet die Lösung: schließe einen Reseller-Vertrag ab, dann bekommt dein Kunde in der Regel einen Zugang, der normalerweise neutral gestaltet ist, so dass er sein Passwort selber ändern kann. Je nach Interface kann er dann sogar noch viel mehr (wie weitere Email-Adressen anlegen) und du kannst u.U. sogar festlegen, was er genau im Einzelnen kann - und du kannst das System ggfs. zur Erstellung von Rechnungen usw nutzen.

    Mein Rat: schlafende Hunde soll man nicht wecken.

    Marc

    --
    Ceterum censeo Google esse delendam
    1. Hallo

      Was haltet Ihr von dieser "eleganten" Lösung?

      Klingt mir, als ob du deinen Provider übers Ohr gehauen hast (vielleicht unabsichtlich). Ich vermute anhand des Posts, dass du einen Endkunden-Vertrag als Dienstleister nutzt, obwohl du, wenn du den Mail-Account nicht selber nutzt, vermutlich einen Reseller-Vertrag hättest abschließen müssen.

      Nö, klingt für mich überhaupt nicht so. Aus dem Eröffnungsposting:

      „ein Provider bietet Domainpakete an mit mehreren E-Mail-Adressen. Diese habe ich vergeben an einelne Funktionsträger eines Vereins.“

      Das hört sich nach einer Domain mit E-Mail-Adressen und Postfächern für verschiedene Nutzer an.

      Tschö, Auge

      --
      Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
      Hohle Köpfe von Terry Pratchett
      1. Hej Auge,

        Was haltet Ihr von dieser "eleganten" Lösung?

        Klingt mir, als ob du deinen Provider übers Ohr gehauen hast (vielleicht unabsichtlich). Ich vermute anhand des Posts, dass du einen Endkunden-Vertrag als Dienstleister nutzt, obwohl du, wenn du den Mail-Account nicht selber nutzt, vermutlich einen Reseller-Vertrag hättest abschließen müssen.

        Nö, klingt für mich überhaupt nicht so. Aus dem Eröffnungsposting:

        „ein Provider bietet Domainpakete an mit mehreren E-Mail-Adressen. Diese habe ich vergeben an einelne Funktionsträger eines Vereins.“

        Das hört sich nach einer Domain mit E-Mail-Adressen und Postfächern für verschiedene Nutzer an.

        Vielleicht lese ich da zu viel zwischen den Zeilen, aber mir klang das jetzt nicht, als ob der Admin Mitglied des Vereins wäre, sondern als ob er den Verein als Dienstleister betreut. Steht da zugegebenermaßen nicht explizit drin und kann nur von Wolfgang01 geklärt werden.

        Marc

        --
        Ceterum censeo Google esse delendam
        1. Hallo

          Aus dem Eröffnungsposting:

          „ein Provider bietet Domainpakete an mit mehreren E-Mail-Adressen. Diese habe ich vergeben an einelne Funktionsträger eines Vereins.“

          Das hört sich nach einer Domain mit E-Mail-Adressen und Postfächern für verschiedene Nutzer an.

          Vielleicht lese ich da zu viel zwischen den Zeilen, aber mir klang das jetzt nicht, als ob der Admin Mitglied des Vereins wäre, sondern als ob er den Verein als Dienstleister betreut. Steht da zugegebenermaßen nicht explizit drin und kann nur von Wolfgang01 geklärt werden.

          Dass der OP eventuell nur der Diensteleister ist, ist schon klar. Mir ging es darum, dass es, so interpretiere ich jedenfalls den Text, um eine Domain eines Vereins geht. Dienstleister hin oder her, solange er die mutmaßlich eine Domain eines Vereins verwaltet, hat das nicht unbedingt etwas mit Reselling zu tun (nicht, dass das ausgeschlossen ist). Wenn es dort keine Möglichkeit gibt, dass der Nutzer eines Postfachs eigenständig das Passwort für eben jenes Postfach festlegen kann, ist das nicht so, wie man™️ das haben will.

          Tschö, Auge

          --
          Ein echtes Alchimistenlabor musste voll mit Glasgefäßen sein, die so aussahen, als wären sie beim öffentlichen Schluckaufwettbewerb der Glasbläsergilde entstanden.
          Hohle Köpfe von Terry Pratchett
      2. Tach!

        Klingt mir, als ob du deinen Provider übers Ohr gehauen hast (vielleicht unabsichtlich). Ich vermute anhand des Posts, dass du einen Endkunden-Vertrag als Dienstleister nutzt, obwohl du, wenn du den Mail-Account nicht selber nutzt, vermutlich einen Reseller-Vertrag hättest abschließen müssen.

        Nö, klingt für mich überhaupt nicht so. Aus dem Eröffnungsposting:

        „ein Provider bietet Domainpakete an mit mehreren E-Mail-Adressen. Diese habe ich vergeben an einelne Funktionsträger eines Vereins.“

        Das hört sich nach einer Domain mit E-Mail-Adressen und Postfächern für verschiedene Nutzer an.

        War es denn vereinbart, dass diese Adressen von anderen Nutzern als dem Vertragspartner verwendet werden können? Nicht immer gilt: eine Adresse = eine Person. Man kann auch selbst mehrere Adressen verwenden, um zum Beispiel die Post zu kanalisieren.

        dedlfix.