nix: Frage zum Wiki-Artikel „Farbe_und_Dekoration“

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„Das Herz lässt sich - wie unten demonstriert - mit einem Pseudoelement besser positionieren.“?

Und wie bekommt man es hin, jedem einzelnen Zeichen des so ausgezeichneten Textes jeweils ein eigenes Pseudoelement anzudichten? — Jedenfalls wenn der Text Text bleiben und nicht Buchstabensuppe werden soll.

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    Servus!

    @Gunnar Bittersmann hatte schon angemerkt, dass die Eigenschaft eigentlich nur für ostasiatische Betonungen verwendet werden solte.

    In Japan, the emphasis mark (傍点 bōten or 圏点 kenten) is usually a dot or a sesame dot and is centred above each character in the horizontal texts and to the right of each character in the vertical texts.

    Ich werde das Beispiel jetzt entfernen, da es für uns(eren Sprachraum) keine Relevanz hat.

    Evtl. fügt jemand mal die entsprechenden Eigenschaftsseiten in die Referenz ein.

    Herzliche Grüße

    Matthias Scharwies

    --
    Ich habe heute rausgefunden, dass in das Pizzafach meines Rucksacks auch ein Laptop passt!
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      Die Nähe zu Asien hatte ich nicht so unmittelbar gesehen, mir ging’s nur um „ein Herz oder viele“. Aber: vielleicht wäre in dem Zusammenhang ja eine Verwandtschaft zu <em> erwähnenswert? Auf den ersten Blick scheint der Zweck doch vergleichbar?

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        Servus!

        Die Nähe zu Asien hatte ich nicht so unmittelbar gesehen, mir ging’s nur um „ein Herz oder viele“. Aber: vielleicht wäre in dem Zusammenhang ja eine Verwandtschaft zu <em> erwähnenswert? Auf den ersten Blick scheint der Zweck doch vergleichbar?

        Ich glaube nicht. Das em-Element soll einen Teil eines Fließtextes als inhaltlich betont (engl. emphasized) auszeichnen.

        Bei den bōten-Zeichen (habe auf die Schnelle nur dies in der engl. Wikipedia gefunden: en.wikipedia.org/wiki/Emphasis_mark) geht es ja eher um die sprachliche Betonung einer Silbe.

        Genaues weiß ich aber auch nicht.

        Herzliche Grüße

        Matthias Scharwies

        --
        Ich habe heute rausgefunden, dass in das Pizzafach meines Rucksacks auch ein Laptop passt!
        1. problematische Seite

          Hallo Matthias,

          insbesondere habe ich das so verstanden, dass <em></em> ein Wort oder eine Phrase hervorhebt, während text-emphasis Zeichen hervorhebt. Das unterstützt deine inhaltlich/sprachlich-These.

          Abel da wil beide keine felnasiatischen Splechel sind, wissen wil das nicht 😉

          Rolf

          --
          sumpsi - posui - obstruxi
          1. problematische Seite

            Servus!

            Hallo Matthias,

            insbesondere habe ich das so verstanden, dass <em></em> ein Wort oder eine Phrase hervorhebt, während text-emphasis Zeichen hervorhebt. Das unterstützt deine inhaltlich/sprachlich-These.

            Aber: Im Japanischen gibt es ja Silbenzeichen und im Chinesischen bildet ein Zeichen ein Wort ab. → Jetzt habe ich mich selbst verwirrt!

            Abel da wil beide keine felnasiatischen Splechel sind, wissen wil das nicht 😉

            Rolf

            Herzliche Grüße

            Matthias Scharwies

            --
            Ich habe heute rausgefunden, dass in das Pizzafach meines Rucksacks auch ein Laptop passt!
            1. problematische Seite

              Man bräuchte vielleicht ein… äh, waschechte:n Maya:in (???), das zu beurteilen? Zumindest scheint mir deren Schrift da, vom Konstrukt her, irgendwie zwischendrin zu liegen (oder: gelegen zu haben).

              Aber egal, ich meine das so: bei den beiden Optionen geht es doch um das Hervorheben von Inhalten. Wie mir scheint: nicht unbedingt in der Weise wie z. B. bei Initialien. Oder vielleicht auch um das Hervorheben von einzelnen Buchstaben(folgen), damit so ein Akkronym erklärt wird. Sondern „normalerweise“ um Wörter, Begriffe und Aussagen „am Stück“.


              Andererseits — und das nicht nur wegen „aktueller Vorkommnisse“: vielleicht darf so ein Element ja sowieso nur von Auserwählten be- und genutzt werden? Weils es sonst ja kulturell angeeignet …

              Und ob ich mich jetzt beschweren soll, weil „so ein“ POC sich … äh, deutche „Kultur“ angeignet hat, und das ziemlich eindeutig … „It’s a Mad, Mad, Mad, Mad World “!*