Gunnar Bittersmann: Nutzer ohne Facebook weniger deprimiert

Weil nicht sein darf was nicht sein kann: Meta soll Studie zurückgehalten haben. [t3n]

🖖 Live long and prosper

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“In my home, the America I love, the America I've written about, that has been a beacon of hope and liberty for 250 years, is currently in the hands of a corrupt, incompetent and treasonous administration. Tonight, we ask all who believe in democracy and the best of our American spirit, to rise with us, raise your voices against authoritarianism, and let freedom reign.”
— Bruce Springsteen, Manchester 2025-05-14
  1. Hallo Gunnar,

    für andere hingegen muss sein, was sein soll?

    Wie andere ähnliche Studien zeigten die Ergebnisse nur, dass Menschen, die sowieso annahmen, dass Facebook schlecht für sie sei, sich besser fühlten, wenn sie damit aufhörten.

    Sagt Meta dazu. Und solange die Studie nicht veröffentlicht ist, klingt das sogar plausibel.

    „Facebook“ kann man dabei als Platzhalter für beliebige Onlinedienste mit hoher Updatefrequenz sehen. Ich war vor 20 Jahren oder so mal am Haken eines MMOG, Spiel und Community machten es sehr schwer, davon loszukommen. Und nein, das war nicht meine Carcassonne-Zeit. Ich war sehr happy, als ich es geschafft hatte, denn mein Privat- und Berufsleben stand kurz vor der Kippe.

    Rolf

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    sumpsi - posui - obstruxi
    1. Moin Rolf,

      Wie andere ähnliche Studien zeigten die Ergebnisse nur, dass Menschen, die sowieso annahmen, dass Facebook schlecht für sie sei, sich besser fühlten, wenn sie damit aufhörten.

      Sagt Meta dazu. Und solange die Studie nicht veröffentlicht ist, klingt das sogar plausibel.

      meines Wissens [leider ohne Quelle] gibt es psychologische Studien zur Nutzung so genannter „sozialer Medien“, deren Ergebnisse zum Teil durch direkte Beobachtung auf den Plattform „verifiziert“ werden kann. Natürlich betreffen einige Phänomene wie das Schüren von Aufmerksamkeit, „Selbstbehauptung im Shitstorm“, … kurzum Narzissmus, nicht alle Nutzer. Es ist dennoch so, dass Aufmerksamkeit Belohnung ist und dementsprechende Hirnaktivität triggert. Der Umgang damit ist indiviudell, aber das „Risiko“ besteht – wie bei allem, was belohnen kann.

      Viele Grüße
      Robert

      1. Lieber Robert,

        meines Wissens [leider ohne Quelle] gibt es psychologische Studien zur Nutzung so genannter „sozialer Medien“, deren Ergebnisse zum Teil durch direkte Beobachtung auf den Plattform „verifiziert“ werden kann.

        auf die Schnelle gefunden:

        Machen soziale Medien krank? Wie Instagram und Co. die Psyche beeinflussen (aok.de)

        Im Text wird nicht nur eine Studie namentlich erwähnt.

        Liebe Grüße

        Felix Riesterer

  2. Moin,

    Weil nicht sein darf was nicht sein kann: Meta soll Studie zurückgehalten haben. [t3n]

    dabei dürfte die generelle Erkenntnis

    • nicht nur auf Facebook bezogen
    • hinlänglich auch schon außerhalb dieser Studie bekannt

    sein dürfte. Sofern das geschilderte zutrifft, sagt es jedenfalls einiges zur „Fehlerkultur“ bei Meta.

    🖖 Live long and prosper

    Gleichfalls und viele Grüße
    Robert